Medien

Idealismus und Abgründe aus der Kulturstadt Weimar

Schule – das ist nicht nur die Stätte idealistischer Bildung – es ist ein sozialer Raum mit eigenwilliger Dynamik, Rangordnungen und Machtspielen. Sie muss es wissen: Mehr als 40 Jahre lang war Doris Vogt-Köhler als Lehrerin an verschiedenen Schulen, überwiegend im sonderpädagogischen Bereich, tätig. Und seit Jahrzehnten lebt sie in Weimar. Beides verschmilzt in ihrem Roman „Gestrandet in Weimar“ (ISBN 9783957162113). Darin schildert Doris Vogt-Köhler die Abgründe des Lehrer- und Schüler-Daseins. Sie verarbeitet viele authentische Erfahrungen und Beobachtungen aus ihrer Jahrzehnte langen Berufsarbeit: Pfiffiges Austricksen, Sarkasmus als Selbstschutz, Balance halten am Abgrund.

Mal sarkastisch, mal ratlos, mal verzweifelt ringt Lehrerin Elvira Jung um die Aufmerksamkeit ihrer Schüler. Ihr Idealismus rennt an gegen emotionale Eisblöcke bei den Kindern, Eltern und im Lehrer-Kollegium. Träge und unwillig, verletzlich und verschlossen, einfach rätselhaft sind die Teenager. Aber auch bei den Eltern tun sich Abgründe des Zwischenmenschlichen auf. Zwischen allen Akteuren des Romans spielen sich Machtkämpfe ab. In den Szenen wechseln sich hoffnungsvolle Augenblicke des Gelingens ab mit solchen der Nichtachtung, Respektlosigkeit und tragische Momente bis hin zum Selbstmord. Doris Vogt-Köhlers Roman fordert die Leser heraus, sich an ihre eigenen Schulerfahrungen zu erinnern, in einem Klassenraum zu sitzen und auf dem Schulhof herumzutollen. Und dabei die Perspektive der Lehrerin einzunehmen, die sich in die Ecke gestellt fühlt wie ein Torso.

Doris Vogt-Köhler wurde 1943 in Brotterode in Thüringen geboren. Nach dem Abitur 1962 studierte sie am Institut für Lehrerbildung in Weimar und absolvierte anschließend an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ein Zusatzstudium für das Lehramt an Hilfsschulen und an Schulen in Heimen für schwererziehbare Kinder. Ihr neuer Roman verarbeitet, ebenso wie ihre bereits veröffentlichten Titel „Die Macht des Schwertes“ (2012)  und „Die Ossi-Lehrerin“ (2011) viele eigene Erfahrungen.

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