Kunst & Kultur

Über 1 Mio. Euro für Investitionen in bayerischen Kinos

31 bayerische Kinos modernisieren ihre Häuser mit Zuschüssen in Höhe von insgesamt 1.070.302 Euro. Gefördert werden Filmkunsthäuser, Einzelhäuser und kleine und mittlere Kinocenter in allen Regionen Bayerns. Ziel der Förderung ist es, die vielfältige Kinolandschaft zu erhalten und dem Publikum in ganz Bayern Zugang zu Filmkultur zu bieten. Die Mittel für die Zuschüsse stellt das Bayerische Staatsministerium für Digitales zur Verfügung.

Die Liste derjenigen Kinos, die zur Förderung empfohlen wurden, finden Sie hier.

Zum Einreichtermin am  30. Juni 2022 landeten beim FFF Bayern für das Kinoinvestitionsförderprogramm 31 Anträge mit einem Investitionsvolumen von rund 4,4 Mio. Euro. Zu den beantragten Vorhaben zählen Investitionen in stromsparende Laser-Projektoren, in Lüftungsanlangen, in Kinostühle für mehr Abstand und Komfort, in Open-Air Leinwände sowie in die Verbesserung der Technik im Allgemeinen.

Über die Höhe der anteiligen Finanzierungsquote wird jedes Jahr nach Antragslage entschieden. Um die Kinos in diesen herausfordernden Zeiten zu unterstützen, wurde erneut die maximale Quote von 30 Prozent bewilligt, das heißt, die Kinos können bis zu 30 Prozent ihrer Investitionskosten mit dem Zuschuss finanzieren. Zwei Kinos erhalten die Höchstsumme von 100.000 Euro: das Savoy LUX Augsburg, das als Vier-Saal-Haus wiedereröffnet wird, und das Lichtspielhaus Fürstenfeldbruck, das die Erweiterung um einen zweiten Saal plant. Für die Umsetzung der Vorhaben haben die Antragsstellerinnen und -steller 18 Monate Zeit.

Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach: „Jetzt, wo die Menschen endlich wieder in die Kinos gehen können, ist es umso wichtiger, dass die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit erhalten, wieder zusammenzukommen und Kultur und Unterhaltung als Erlebnis zu genießen. Mit unserem Investitionsprogramm leistet der Freistaat Bayern einen wichtigen Beitrag für die Attraktivität unserer wunderbaren Filmtheater in Bayern.“

FFF-Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein: "Die bayerischen Kinos investieren in hohem Maße in die Verbesserung ihrer Häuser und berücksichtigen hierbei wichtige Aspekte wie Nachhaltigkeit, Komfort, Digitalisierung und Service. Unter den Bedingungen von steigenden Energiekosten, Klimaschutz und Pandemie ist es wichtig, die Kinobesucherinnen und -besucher nicht nur mit einem attraktiven Programm, sondern auch mit modernster Technik, Komfort und Wohlfühlambiente zurück ins Kino zu holen. Ich freue mich, dass wir mit den Zuschüssen die Kinomacherinnen und -macher in dieser schwierigen Zeit unterstützen können.“

Neben den Investitionszuschüssen werden bayerische Programmkinos mit der Vergabe von Programmprämien sowie Maßnahmen zur Strukturverbesserung der Kinos unterstützt. Eine Übersicht dazu finden Sie hier.

In Bayern gibt es 284 Kinos mit insgesamt 865 Leinwänden in 186 Orten (Quelle: FFA/Stand: 31.12.2021).

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