Energie- / Umwelttechnik

Energiezentralen in Kommunen

Zum sechsten Netzwerktreffen im Energieeffizienznetzwerk für Kommunen im Oberland begrüßte die gastgebende Bürgermeisterin Marlene Greinwald (Gemeinde Tutzing) am 15. Februar alle Bürgermeisterkollegen im Midgardstadl am Ufer des Starnberger Sees.

"Wir sind froh beim Energieeffizienznetzwerk dabei zu sein und uns mit anderen Kommunen zu den Themen Energiewende und Klimaschutz austauschen zu können.", so Marlene Greinwald.

Im Mittelpunkt des Treffens standen die Themen Kommunale Wärmeplanung und die Organisation von Wärmenetzen. So haben viele Kommunen noch alte Öl- oder Gasheizungen in ihren Liegenschaften installiert und suchen nun nach Lösungen, wie sie diese mit Erneuerbaren Energien versorgen können. Hier stellte Andreas Scharli vom Kompetenzzentrum Energie der Energiewende Oberland Optionen vor, wie Kommunen sich an Nahwärmenetzen beteiligen können und welche Energieformen genutzt werden können. Klaus Deibel von der Waldbesitzervereinigung Weilheim ging in einem eigenen Vortrag auf das Energieholzpotential im Oberland ein uns stellte fest:

"Holz zur Versorgung von Energiezentralen kann ein wichtiger Bestandteil der Wärmewende sein, wenn es aus nachhaltiger Forstwirtschaft kommt und nicht zu weit zur Heizzentrale transportiert werden muss."

In der Halbzeit des Netzwerks angekommen, konnten erste umgesetzte Maßnahmen vorgestellt werden, wie zum Beispiel der Austausch von zwei Ölheizungen durch neue Pelletheizungen in Benediktbeuern. ""Ein erster Anfang bei den Maßnahmen ist gemacht und nun müssen weitere Maßnahmen in die Umsetzung gebracht werden.", so Sebastian Gröbmayr vom Institut für nachhaltige Energieversorgung (INEV).

Im Energieeffizienznetzwerk setzen sich während drei Jahren zwölf Gemeinden sowie ein Landkreis aus dem Oberland gemeinsam intensiv mit dem Thema Energiewende auseinander und tauschen Erfahrungen aus. Beteiligt sind Benediktbeuern, Bernried, Egling, Fischbachau, Gmund am Tegernsee, Hausham, Markt Holzkirchen, Otterfing, Pähl, Polling, Tutzing, die Stadt Tegernsee sowie der Landkreis Miesbach.

Zum Abschluss des Netzwerktreffens konnten die Teilnehmenden auf dem Gut Gossenhofen besichtigen, wie eine Hackschnitzeltrocknungsanlage funktioniert. Durch die spezielle Trocknung wird die Feuchtigkeit der Hackschnitzel reduziert, die Verbrennung der Hackschnitzel optimiert und damit Geld und Treibhausgase eingespart.

Begleitet wird das Netzwerk fachlich vom Institut für nachhaltige Energieversorgung (INEV) an der Technischen Hochschule Rosenheim und dem Kompetenzzentrum der Energiewende Oberland. Im Rahmen der Netzwerktreffen werden klassische Themen wie Energieeffizienz in kommunalen Liegenschaften, Einführung von Energiemanagement-Systemen oder die Unterstützung bei Nahwärmenetzen erarbeitet, aber auch Zukunftsthemen wie Elektromobilität und die Kombination von Strom, Wärme und Mobilität vorangebracht. Parallel zu den Netzwerktreffen erhalten die Kommunen individuelle fachliche Beratung bei der Umsetzung der Projekte.

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