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5 strategische IT-Prioritäten für eine langfristig beschleunigte Innovationsgeschwindigkeit

Moderne Anwendungsstacks ermöglichen es Unternehmen, Innovationen immer schneller voranzutreiben. Und nur so sind sie in der Lage, auf die sich ständig ändernden Anforderungen von Kunden und Mitarbeitern zu reagieren. Doch zugleich werden die IT-Umgebungen immer komplexer – worunter Anwendungsverfügbarkeit, -performance und -sicherheit leiden können. Tommy Ziegler, FSO Leader Sales Engineering Deutschland bei Cisco AppDynamics, erklärt, welche fünf Schritte für Unternehmen entscheidend sind, um dem entgegenzuwirken.

Schon bei jedem zweiten Innovationsprojekt (49 Prozent) setzen Unternehmen heute auf Cloud-native Technologien. Das zeigt eine aktuelle Befragung unter IT-Experten von Cisco AppDynamics – und damit nicht genug: Innerhalb von fünf Jahren soll dieser Wert laut Einschätzung der Studienteilnehmer auf 58 Prozent steigen. Das heißt: Die meisten neuen Vorhaben zur digitalen Transformation werden bis 2028 auf Cloud-nativen Technologien basieren.

Dadurch wird allerdings auch die Komplexität der IT-Umgebung stetig steigen: Zum einen, weil Microservices und Container riesige Datenmengen erzeugen, zum anderen, weil viele der bereits vorhandenen On-Premises-Systeme weiter in Betrieb bleiben. Die Folge ist eine hybride Umgebung, in der Anwendungen sowohl in der Cloud als auch mithilfe von Legacy-Systemen lokal ausgeführt werden. Um aufgrund der Komplexität nicht die Kontrolle über diese Umgebung zu verlieren – und damit ihre Innovationskraft zu gefährden –, müssen IT-Führungskräfte in den kommenden Monaten und Jahren fünf Prioritäten setzen:

1.Mit Application Observability die Anwendungsperformance optimieren

Nahezu alle in der Studie befragten Technologen (97 Prozent) sehen für ihr Unternehmen die Notwendigkeit, von einem Monitoring-Ansatz zu einer Application-Observability-Lösung zu wechseln, um Multi-Cloud- und Hybrid-Umgebungen verwalten zu können. Der Grund für diesen Schritt: Traditionelle Monitoring-Tools sind nicht in der Lage, die gesamte Umgebung abzudecken. Das bedeutet, dass IT-Mitarbeitern ständig zwischen verschiedenen Tools für die Cloud und On-Prem wechseln müssen, was wenig effektiv ist.

Application Observability bietet IT-Teams dagegen Echtzeit-Einblicke in die Verfügbarkeit und Performance von Anwendungen über die komplette hybride Umgebung hinweg. Zudem können sie diese Daten mit Echtzeit-Geschäftsmetriken korrelieren. Dadurch lassen sich Störungen und Anomalien identifizieren und priorisieren, die den größten Schaden für das Nutzererlebnis haben können.

2. In die richtigen Fähigkeiten investieren

Die Einführung Cloud-nativer Technologien erfordert neue Skills und Kompetenzen, die in der IT-Abteilung womöglich noch nicht vorhanden sind. So sind in den letzten Jahren neue Berufsgruppen und Teams wie Site Reliability Engineers (SREs), DevOps und CloudOps entstanden. Unternehmen müssen daher Wege finden, neue, hochqualifizierte IT-Talente zu rekrutieren. Und das gilt für alle Bereiche – ob es sich um Entwickler, Operations- oder Sicherheitsexperten handelt, sowie für native Cloud- als auch für On-Premises-Technologien. Angesichts des IT-Fachkräftemangels, der das Rekrutieren neuer Mitarbeiter erschwert, sollten IT-Führungskräfte aber auch ihre vorhandenen Teammitglieder nicht außen vor lassen, sondern ihnen Weiterentwicklungsmöglichkeiten bieten.

3. Die Zusammenarbeit in der IT-Abteilung fördern

Vier von fünf Technologen (80 Prozent) berichten, dass die Silos zwischen verschiedenen IT-Teams als Folge von Multi-Cloud- und Hybrid-Umgebungen zugenommen haben. Dies ist in mehrerer Hinsicht ein Problem: Es führt dazu, dass die Teams nicht (ausreichend) zusammenarbeiten, wodurch beispielsweise wichtige Prozesse sich verlangsamen oder Schwachstellen nicht schnell genug behoben werden. Darüber hinaus können Silos und Ineffektivität zur Abwanderung von Mitarbeitern führen.

Auch an dieser Stelle hat eine Application-Observability-Lösung einen positiven Effekt: Als Single Source of Truth kann sie den verschiedenen Teams als gemeinsame Grundlage dienen. IT-Manager müssen dafür allerdings auch neue Prozesse und Strukturen einführen sowie Schulungen durchführen, um ihre Mitarbeiter auf neue Arbeitsweisen vorzubereiten.

4. Eine gemeinsame Vision und gemeinsame Ziele schaffen

Um die Kooperation zwischen den unterschiedlichen Teams in der IT weiter zu verbessern, kann auch eine gemeinsame Vision helfen, die als Leitbild der Abteilung dient. Das heißt, neben den individuellen Key Performance Indicators (KPIs) der Mitarbeiter und dem übergreifenden Geschäftsziel des Unternehmens sollten IT-Führungskräfte eine Idee davon entwickeln, was ihr Team als Ganzes erreichen soll. Dabei sollte ihnen zugutekommen, dass viele Technologen bestrebt sind, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten auszubauen, ihre Herangehensweise anzupassen und sich auf Veränderungen einzulassen, um ihre Karriere zu beschleunigen.

5. Den Wert von Innovationen nachweisen

81 Prozent der IT-Experten stehen laut eigener Aussage zunehmend unter Druck, die Wirksamkeit ihrer Cloud-Investitionen zu validieren. Und da die wirtschaftlichen Bedingungen wahrscheinlich noch einige Zeit herausfordernd bleiben werden, besteht die reale Gefahr, dass IT-Leiter ihre Innovationsbudgets kürzen müssen, wenn sie keinen Mehrwert für Kunden und Unternehmen nachweisen können.

Genau das können sie aber mit der richtigen Lösung für Application Observability, da diese Einblicke in Geschäftstransaktionen in Echtzeit ermöglicht und in Dashboards anzeigt. Dadurch können IT-Führungskräfte schnell sehen, welche Investitionen den größten Nutzen für die Endnutzer – ob Kunden oder Mitarbeiter – bringen, diese priorisieren und sich langfristig die notwendigen Budgets sichern.

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