Content-Recycling ohne Copy-paste: Aus einem Webinar werden drei eigenständige LinkedIn-Posts
Für kleine Marketingteams bietet dieser Ansatz einen besonderen Vorteil. Statt für jeden Beitrag bei null anzufangen, können sie vorhandene Webinare, Videos oder Fachartikel als fundierte Ausgangsbasis verwenden. RedactAI unterstützt dabei, bestehende Inhalte in verschiedene LinkedIn-Formate zu übertragen und an den persönlichen Schreibstil anzupassen.
Drei Blickwinkel aus einer Quelle
Aus einem Webinar lassen sich beispielsweise drei grundlegend unterschiedliche Beiträge entwickeln:
[*]Erkenntnis-Post: Verdichtet eine überraschende Beobachtung oder einen besonders relevanten Zusammenhang.
[*]Meinungs-Post: Greift eine These aus dem Webinar auf und positioniert die Autorin oder den Autor dazu.
[*]Anleitungs-Post: Übersetzt den Inhalt in konkrete Schritte, die Leserinnen und Leser direkt anwenden können.
Die Beiträge unterscheiden sich damit nicht nur in ihrer Länge. Für jeden Post werden Hook, Beleg, Tonalität und Handlungsaufforderung neu bestimmt. Ein Beitrag für Marketingverantwortliche benötigt möglicherweise andere Beispiele als ein Post für Selbstständige oder Geschäftsführungen.
Praxisbeispiel: Ein Ausgangsausschnitt, drei LinkedIn-Posts
Beispielhafter Ausgangsausschnitt aus einem Webinar:
„Viele kleine Marketingteams versuchen, für jeden Kanal ständig neue Inhalte zu produzieren. Dabei liegen die wertvollsten Themen oft bereits in Webinaren, Präsentationen und Kundengesprächen. Entscheidend ist, diese Inhalte nicht einfach zu kopieren, sondern für eine neue Zielgruppe und ein neues Kommunikationsziel aufzubereiten.“
Variante 1: Erkenntnis-Post für Marketingverantwortliche
Der größte Content-Engpass ist häufig kein Mangel an Ideen.
Es ist der fehlende Zugriff auf bereits vorhandenes Wissen.
In Webinaren, Präsentationen und Kundengesprächen stecken oft mehr relevante Themen als in jedem neuen Brainstorming. Wer diese Quellen systematisch auswertet, schafft eine bessere Grundlage für die Content-Planung.
Welche vorhandene Quelle könnte Ihr Team als Nächstes erschließen?
Variante 2: Meinungs-Post für Führungskräfte
Unternehmen brauchen nicht ständig mehr Content. Sie müssen vorhandenen Content besser nutzen.
Ein Webinar nur einmal auszuspielen, verschenkt einen großen Teil seiner möglichen Anschlusskommunikation. Die zentrale These, ein Praxisbeispiel und eine konkrete Anleitung können jeweils einen eigenen Beitrag tragen.
Content-Recycling ist deshalb keine Notlösung für kleine Teams, sondern ein sinnvoller Teil effizienter Kommunikation.
Wie konsequent nutzt Ihr Unternehmen vorhandenes Wissen weiter?
Variante 3: Anleitungs-Post für kleine Marketingteams
So entstehen aus einem Webinar drei unterschiedliche LinkedIn-Posts:
[*]Markieren Sie eine überraschende Erkenntnis.
[*]Wählen Sie eine These, zu der Sie klar Stellung beziehen können.
[*]Übersetzen Sie einen Abschnitt in drei konkrete Handlungsschritte.
[*]Formulieren Sie für jeden Beitrag einen eigenen Einstieg.
[*]Passen Sie Beleg und CTA an die jeweilige Zielgruppe an.
So wird aus einer Quelle eine kleine Content-Serie – ohne dreimal beim leeren Dokument zu beginnen.
KI unterstützt die Aufbereitung, nicht die fachliche Verantwortung
RedactAI ermöglicht es, vorhandene Inhalte einzufügen und daraus unterschiedliche Beitragsvarianten zu entwickeln. Nach Angaben des Anbieters können unter anderem Inhalte aus Videos und Blogbeiträgen wiederverwendet werden. Bei der Erstellung berücksichtigt die Anwendung zudem Profilinformationen und bisherige Beiträge, um die Texte am persönlichen Schreibstil auszurichten. Weitere Informationen bietet die RedactAI-Website.
Die fachliche und redaktionelle Kontrolle bleibt dennoch beim Menschen. Vor der Veröffentlichung sollten Aussagen, Beispiele und Handlungsaufforderungen geprüft und an die jeweilige Zielgruppe angepasst werden. Auch die Herkunft des Ausgangsmaterials und die dafür bestehenden Nutzungsrechte müssen dokumentiert sein – insbesondere bei externen Referierenden, Kundenbeispielen oder gemeinsam produzierten Webinaren.
Ob ein Beitrag anschließend eine bestimmte Reichweite, Zahl an Reaktionen oder Anzahl neuer Kontakte erzielt, lässt sich nicht garantieren. Der strukturierte Workflow soll vor allem dabei helfen, vorhandene Inhalte effizienter und vielseitiger zu nutzen.
Workflow ausprobieren und Beispielset anfordern
Marketingteams, Selbstständige und LinkedIn-Verantwortliche können den Content-Workflow mit eigenen Webinaren, Videos oder Fachbeiträgen ausprobieren. Ein ergänzendes Beispielset mit Ausgangsmaterial und unterschiedlichen Postvarianten kann bei RedactAI angefordert werden.
Weitere Informationen und kostenloser Einstieg unter:
https://redactai.io/de
RedactAI ist eine KI-gestützte Anwendung für die Erstellung und Weiterentwicklung von LinkedIn-Inhalten. Die Plattform unterstützt Nutzerinnen und Nutzer unter anderem bei der Ideenfindung, der Formulierung von Beiträgen sowie bei der Wiederverwendung bestehender Inhalte. Dabei können Profilinformationen und bisherige Veröffentlichungen als Kontext für die Erstellung neuer Entwürfe dienen.
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