VEM-Spendenaktion „Frauen auf dem Weg“ fördert Bildung und Selbstbestimmung
„Frauen haben die Kraft und die Ideen, ihre Zukunft selbst zu gestalten. Unsere Aufgabe ist es, Barrieren abzubauen und Zugänge zu Bildung, wirtschaftlicher Unabhängigkeit und starken Netzwerken zu schaffen“, sagt Thea Hummel, VEM-Abteilungsleiterin Advocacy und Koordinatorin für Diversität und Inklusion.
Damit das gelingt, setzt die VEM an mehreren Stellen an: Stipendien eröffnen Frauen in den VEM-Regionen den Zugang zu einer qualifizierten Ausbildung und ebnen ihnen den Weg in verantwortliche Positionen in Kirche und Gesellschaft. Bildungsprogramme begleiten sie auf ihrem beruflichen Weg und stärken sie darin, Führungsverantwortung zu übernehmen. Projekte zur Einkommensförderung helfen Frauen, wirtschaftlich unabhängiger zu werden und ihre Familien zu versorgen. Und internationale Austauschprogramme bringen Frauen aus den VEM-Regionen zusammen, damit sie sich vernetzen und voneinander lernen können.
Was Förderung konkret bewirkt
Wie nachhaltig solche Förderung wirken kann, zeigt das Beispiel von Pfarrerin Friska Simamora aus Indonesien. Ihre Eltern hatten nur wenig Geld, ohne ein VEM-Stipendium hätte Friska ihr Studium nicht abschließen können. Heute gibt sie genau das weiter, was ihr selbst geholfen hat: Sie setzt sich dafür ein, andere Frauen zu stärken. Gemeinsam mit dem VEM-Regionalbüro in Asien veranstaltete sie ein Seminar zu Frauenrechten, Selbstbestimmung und Klimagerechtigkeit. Die Resonanz war groß, denn viele Frauen kamen, weil sie ihre eigenen Chancen nutzen wollen.
Auch in Ruanda zeigt sich, wie Fachwissen die Lebenssituation von Frauen und ihren Familien verbessern kann. Felicita Nyirahabineza sorgt seit dem Tod ihres Mannes allein für ihre vier Kinder. Sie nahm an einer Schulung zu modernen Anbaumethoden in einem Ausbildungszentrum der Anglikanischen Kirche von Ruanda teil und wendet seitdem das neu erworbene Know-how auf ihrem eigenen Feld an. Dadurch konnte sie ihre Ernte verdoppeln. Heute kann sie ihre Kinder besser versorgen und auch die Krankenversicherung der Familie bezahlen.
Internationale Erfahrungen stärken Selbstvertrauen
Die Freiwilligenprogramme der VEM schicken junge Frauen aus Afrika, Asien und Deutschland ins Ausland. Schon in der Vorbereitungsphase beschäftigen sich die Freiwilligen intensiv mit der Lage der Menschen- und Frauenrechte in ihren Einsatzländern. Während ihres Einsatzes lernen sie den Alltag in einer anderen Kultur kennen, bringen eigene Fähigkeiten ein und übernehmen Verantwortung. Dabei wachsen Selbstvertrauen und der Mut, eigene Wege zu gehen. Nach ihrer Rückkehr geben sie ihre Erfahrungen weiter und ermutigen andere Frauen in Kirchen und Gemeinden, ebenfalls neue Wege zu gehen.
Die Förderung von Frauen wirkt damit über die einzelne Person hinaus: Wenn Frauen Zugang zu Bildung erhalten, wirtschaftlich unabhängiger werden und Verantwortung übernehmen können, profitieren auch Familien, Kirchen und Gemeinden.
Die VEM ist überzeugt: Wer Frauen stärkt, gestaltet Zukunft. Jede Spende kommt Stipendien, Bildungsangeboten, Projekten zur Einkommensförderung und internationalen Austauschprogrammen für Frauen in den Regionen der VEM zugute.
Wer die Aktion „Frauen auf dem Weg" unterstützen möchte, kann das per Banküberweisung oder direkt online tun.
Spendenkonto:
Vereinte Evangelische Mission
KD-Bank eG
IBAN DE 45 3506 0190 0009 0909 08
Stichwort: Frauen auf dem Weg
Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) mit Büros in Wuppertal, Indonesien und Tansania ist eine internationale, gleichberechtigte Gemeinschaft von 39 Mitgliedern, darunter 32 evangelische Kirchen in Afrika und Asien sowie sechs deutsche EKD-Kirchen und den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Die VEM verfolgt konsequent ein ganzheitliches Missionsverständnis. Dazu gehört, die Lebensumstände notleidender und benachteiligter Menschen unter Achtung ihrer persönlichen Würde und Berücksichtigung ihres kulturellen Kontexts zu verbessern.
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