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Elektrisierendes Debüt: ADAC Opel GSE Rally Cup startet erstmals bei der Rallye Sanremo

 

  • Cup-Premiere in Italien: Vollelektrischer Marken-Cup vom 16. bis 18. Oktober an der italienischen Riviera
  • Präzision gefragt: Teams und ihre batterie-elektrischen Opel Mokka GSE Rally erwartet eine einzigartige Strecken-Charakteristik
  • Hochspannung an der Tabellenspitze: Ioan Lloyd, Timo Schulz und Tom Dufour trennen lediglich zehn Punkte 

Der ADAC Opel GSE Rally Cup schlägt erstmals seine Zelte in Italien auf und schreibt damit ein neues Kapitel im elektrischen Rallyesport. Die Rallye Sanremo – ein klangvoller Name im internationalen Motorsport. 1928 erstmals ausgetragen, war die Veranstaltung an der italienischen Riviera Schauplatz zahlreicher legendärer PS-Duelle. Bis 2003 zählte die „Sanremo“ zur Rallye-Weltmeisterschaft. Opel verbindet mit dem Event in der Provinz Imperia gute Erinnerungen: 1981 beziehungsweise 1982 belegten Antonio „Tony“ Fassina sowie der spätere Weltmeister Walter Röhrl jeweils auf einem Ascona 400 den dritten Rang. Am kommenden Wochenende wird der Rüsselsheimer Automobilhersteller bei der 73. Austragung der Rallye Sanremo wieder für Furore sorgen – mit der dortigen Premiere des ADAC Opel GSE Rally Cup und damit dem ersten Start eines elektrischen Rallye-Markenpokals auf italienischem Boden.

„Italien ist ein Land voller Rallye-Leidenschaft und Historie. Die Rallye Sanremo besitzt eine enorme historische Bedeutung für Opel und unsere goldenen Rallye-Jahre. Dass wir hier nun erstmals mit dem ADAC Opel GSE Rally Cup starten und Flagge für den elektrischen Rallyesport zeigen, unterstreicht die internationale Bedeutung unseres Markenpokals“, sagt Opel Motorsport-Chef Jörg Schrott. „Zugleich bietet die Rallye Sanremo mit ihren anspruchsvollen Asphaltprüfungen die perfekte Bühne, um die Leistungsfähigkeit und Dynamik unseres Opel Mokka GSE Rally vor einer fantastischen Kulisse unter Beweis zu stellen.“

Auf die 14 Teams und ihre bis zu 207 kW (281 PS) starken Opel Mokka GSE Rally wartet eine einzigartige Streckencharakteristik mit tückischen, schmale Bergsträßchen im Hinterland Sanremos. Die acht Wertungsprüfungen über 113 Kilometer unterscheiden sich signifikant von allen anderen im abwechslungsreichen Terminkalender des ADAC Opel GSE Rally Cup 2026. Bei vergleichsweise niedrigen Durchschnittsgeschwindigkeiten ist höchste Präzision gefragt. Jeder kleine Fehler kann einer zu viel sein.

Auf Fehlerlosigkeit wird es beim fünften von sieben Läufen der aktuellen Cup-Saison nicht zuletzt bei den drei Top-Titelanwärtern ankommen. Bei der zurückliegenden ADAC Rallye Stemweder Berg wurde das Spitzentrio neu geordnet. Der Waliser Ioan Lloyd hat mit Beifahrer Sion Williams die Tabellenführung übernommen, liegt aber nur sieben Zähler vor Timo Schulz. Der Saarländer hatte mit seiner Copilotin Maresa Lade drei der ersten vier Saisonläufe gewonnen, bei der Rallye Vosges Grand-Est aber auch einen Ausfall zu verzeichnen. Lediglich drei Punkte hinter den Deutschen folgt mit Tom Dufour/Alex Dubois ein pfeilschnelles französisches Duo, das in der laufenden Saison bereits dreimal auf dem Podest stand.

Besonderes Augenmerk gilt in Italien zweifellos Valentino Ledda. Obwohl von der Insel Sardinien stammend, darf die Rallye Sanremo für den erst 19-Jährigen als Heimspiel gelten. Und mit einer starken Vorstellung zuletzt in Stemwede hat der Pilot von Opel Italia bewiesen, dass er in Sanremo ebenso einen Podestplatz anpeilen möchte wie der letztjährige Vizemeister des ADAC Opel Electric Rally Cup, Alex Español, der in Norddeutschland erstmals in dieser Saison aufs Siegertreppchen geklettert war.

Die Veranstaltung rund 50 Kilometer östlich von Monaco führt über drei Tage. Los geht’s am Freitag (16.10.) ab 12:05 Uhr. Das Ziel in Sanremo wird am Sonntag gegen 17:30 Uhr erreicht. Rallye-Fans können das spannende Geschehen an der italienischen Riviera per Live Timing unter www.adac.de/motorsport sowie auf dem Opel Motorsport-Instagram-Kanal verfolgen.

Stand ADAC Opel GSE Rally Cup (nach 4 von 7 Wertungsläufen)

1. Ioan Lloyd (GB)                  111 Punkte.

2. Timo Schulz (D)                 104.

3. Tom Dufour (F)                  101.

4. Dante Johansson (S)          70.

5. Claire Schönborn (D)         62.

6. Alex Español (E)                  55.

7. Thyrsa Eertmans (B)          44.

8. Fabian Kamermans (NL)   35.

9. Valentino Ledda (I)             24.

10. Luka Wlömer (D)              20.

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