Theater und Philharmonie Essen verzeichnet knapp 300.000 Besuche in der Spielzeit 2025/2026
Erfreulich begehrt waren die Konzertangebote der Philharmonie Essen und der Essener Philharmoniker. Das von Intendantin Marie Babette Nierenz verantwortete Programm der Philharmonie Essen besuchten insgesamt über 92.000 Gäste (entspricht einer Gesamtauslastung von rund 79%). Ausverkauft mit über 1.800 belegten Plätzen waren gleich mehrere Konzerte, darunter die Auftritte von Anna Netrebko, Igor Levit und Hazel Brugger.
Die Essener Philharmoniker unter Intendantin Dr. Merle Fahrholz und Generalmusikdirektor Andrea Sanguineti konnten sich über 40.000 Besuche freuen (Gesamtauslastung 74%), wobei das Neujahrskonzert mit 1.700 Zuschauenden und das neunte Sinfoniekonzert (mit Gastpianist Rudolf Buchbinder) mit insgesamt 3.400 Gästen (zwei Termine) besonders gefragt waren.
Im ebenfalls von Merle Fahrholz geführten Aalto Musiktheater, das insgesamt rund 70.000 Besuche (Gesamtauslastung 60%) aufzuweisen hat, hatten die Neuinszenierungen von Verdis „Rigoletto“ mit mehr als 8.000 Zuschauenden und Puccinis „La fanciulla del West“ mit rund 7.000 Zuschauenden die Nase vorn. Und mehr als 5.000 Gäste füllten den Saal jeweils nahezu komplett mit Leonard Bernsteins konzertant aufgeführter Operette „Candide“ mit Götz Alsmann als Erzähler.
Eine feste Bank beim Publikum bleibt das Aalto Ballett Essen: Rund 54.000 Tanzfreunde kamen zum Programm des Intendanten-Duos Armen Hakobyan und Marek Tůma (Gesamtauslastung 80%). Ein echter Volltreffer war Hakobyans neue Choreografie „Der Glöckner von Notre-Dame“, der dem Ballett 12.000 Besuche in elf ausverkauften Vorstellungen bescherte. Aber auch die zweite Premiere „Relations“ (8.000 Besuche) sowie die Repertoire-Stücke „Cinderella“ (11.000 Besuche) und „Tanzhommage an Queen“ (10.000 Besuche) kamen beim Publikum an.
Im Schauspiel Essen (40.000 Besuche bei einer Gesamtauslastung von 64%) konnten sich im Premierenprogramm neben dem erfolgreichen Kinderstück „Pinocchio“ mit 14.000 Zuschauenden die Produktionen „Endspiel“ und „The Lottery“ am besten behaupten. Auf erfreuliches Interesse stießen auch die Inszenierung „Am Königsweg/Endsieg“ sowie die mobilen Produktionen „Lebendige Stolpersteine“, „500 Meter“, „Der Berg“ und „setup.school().Die Lernmaschine“. Daneben bleibt der musikalische Abend „Istanbul“ von Intendantin Selen Kara ein echter Dauerbrenner, der in der vergangenen Spielzeit nicht nur in Essen nahezu ausverkauft war (mehr als 7.000 Besuche), sondern auch als Gastspiel am Düsseldorfer Schauspielhaus. Für ein volles Haus sorgte zudem „Doktormutter Faust“ am Theater Bozen.
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