Sprachalarmanlagen: Von der bedarfsgerechten Planung bis zur professionellen Ausführung mit UDS Beratung
Sprachalarmierung nutzt die evolutionäre Prägung des Menschen auf Sprache
Klassische Brandmeldeanlagen nutzen optische und akustische Signale, um eine Gefahrensituation zu melden. Optische Leitsysteme können zudem dazu beitragen Rettungswege zu kennzeichnen und so Flüchtenden den richtigen Weg weisen. Alle diese Maßnahmen setzen jedoch voraus, dass der Empfänger die Signale kennt oder zumindest korrekt interpretiert. Unterschiedliche Begleitumstände erschweren dies zusätzlich: Schlechte Sicht, zum Beispiel durch Rauch oder auch nur die psychischen Folgen einer Stresssituation reichen aus, um die angemessene Reaktion auf einen Alarm zu verhindern. Sprachalarmanlagen können hier anderen Systemen überlegen sein. Studien belegen zum Beispiel, dass nur 13 % der Alarmierten sofort auf Sirenen oder Gongs reagieren, während bis zu 75 % umgehend auf einen Sprachalarm ansprechen. Die Reaktionszeit ist entsprechend bei Sirenen bis zu dreimal so lang. Darüber hinaus bietet der Sprachalarm die Möglichkeit, Handlungsanweisungen mit der Alarmierung zu verbinden. So kann der Sprachalarm nicht nur die konkrete Alarm-Ursache, sondern auch Fluchtwege benennen und weitere Verhaltensanweisungen liefern. Außerdem wirkt die Sprachalarmierung im Idealfall beruhigend und dient so zusätzlich der Panikvermeidung.
Professionalität in Konzeption, Planung und Ausführung
Voraussetzung für die effektive Wirkungsentfaltung einer Sprachalarmanlage sind im ersten und entscheidenden Schritt deren bedarfsgerechte sowie auf Einsatzzweck- und Einsatzort ausgerichtete Konzeptionierung und Planung. Im Zentrum steht hierbei die Verständlichkeit der Durchsagen. Die konkreten Anforderungen an die qualitativ messbare Sprachverständlichkeit (Speech Transmission Index – STI) werden in DIN VDE 0833-4:2024-06 geregelt. Um ihnen gerecht zu werden, müssen sowohl Planer als auch Errichter über fundierte Kenntnisse in Akustik und Elektroakustik verfügen. Ohne ein grundlegendes Verständnis für die Wechselbeziehungen von Faktoren wie Frequenzmodulation, Hintergrund-Lärmpegel (Störschall), Raumakustik (Nachhall), Lautsprecherkonfiguration sowie Signalqualität und Verzerrung können und dürfen Projekte nicht umgesetzt werden.
UDS Beratung vermittelt Fachkompetenz von der Idee zur prüffähigen Lösung
Das aktuelle Schulungsprogramm von UDS Beratung widmet sich umfassend auch dem Thema Sprachalarmanlagen. Teilnehmende der verschiedenen Seminare erwerben Fachkenntnisse und erhalten die für die Praxis erforderlichen Nachweise, um Sprachalarmanlagen bedarfsgerecht in einer zertifizierten Fachfirma zu konzeptionieren, fachgerecht zu planen, professionell zu errichten und dauerhaft zuverlässig zu warten und instand zu halten.
Das eintägige Webinar „SAA: Sachkunde Grundlagen der Akustik und Elektroakustik für Sprachalarmanlagen“ vermittelt praxisnah Grundlagen zu elektroakustischen Anlagen (ELA) und Notfallwarnsystemen (ENS) im Kontext von Sprachalarmanlagen. Erfahrene Referenten versetzen die Teilnehmenden in die Lage, Sprachalarmierungssysteme normgerecht zu planen, Fehler bei Beschallungen zu vermeiden und zuverlässige Alarmierungsanlagen zu realisieren. Die Schulung ist Grundlage und Vorbereitung für weitere Module der SAA-Qualifizierung. Die Teilnehmenden erhalten Fachkenntnisse gemäß DIN VDE 0833-4:2024-06. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung erhalten sie einen Nachweis zur Fachkompetenz, der sie für weitere Qualifikationen befähigt.
Das Seminar „SAA: Konzept, Planung & Projektierung von Sprachalarmanlagen nach DIN 14675“ wurde für Fachplaner und Facherrichter konzipiert, um sie in die Lage zu versetzen sichere Alarmierungskonzepte zu entwickeln. Die Inhalte wurden so zusammengestellt, dass sowohl Einsteiger, zum Beispiel zur Vorbereitung auf die Prüfung zur Verantwortlichen Person SAA nach DIN 14675, als auch erfahrene Fachkräfte von einer Teilnahme profitieren.
Als Vorbereitung auf die Personenzertifizierung vermittelt das Online-Seminar „SAA: Verantwortliche Person nach DIN 14675 für Sprachalarmanlagen“ praxisnahe, herstellerneutrale und normaktuelle Fachkenntnisse zu SAA-Komponenten, Schnittstellen, Redundanzen und Dokumentation. Es qualifiziert für die Planung, Projektierung, Installation sowie den Betrieb, die Wartung und das Störungsmanagement von Sprachalarmanlagen und bereitet auf die TÜV-Prüfung vor.
Um fachlich dauerhaft für die täglichen Aufgaben rund um Sprachalarmanlagen auf dem Laufenden zu bleiben und die einmal erworbene Zertifizierung nach DIN-14675 dauerhaft zu erhalten, informiert das anerkannte Online-Auffrischungsseminar „SAA: Neues zur Sprachalarmierung – Auffrischung nach DIN 14675 für Sprachalarmanlagen“ über alle Änderungen geltender Normen.
UDS Beratung GmbH
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