Bildung & Karriere

Maschinenbau-Studentin der Hochschule Osnabrück holt EM-Silber in Eisschwimmen

Zum (morgigen) Internationalen Tag der Frauen in der Wissenschaft zeigt Lisa Holm, Studentin der Hochschule Osnabrück eindrucksvoll, wie sich technisches Studium, Leistungssport und gesellschaftliches Engagement verbinden lassen. Die angehende Maschinenbau-Ingenieurin studiert im dritten Semester mit der Vertiefung Energietechnik und setzt sportliche Maßstäbe im Eisschwimmen.

Begeisterung für Technik – Nachhaltigkeit im Fokus

Schon während der Schulzeit begeisterte sich die 22-Jährige besonders für Mathematik und Physik. Nach ihrem Schulabschluss sammelte sie zunächst praktische Erfahrungen im Prototypenbau eines Unternehmens und erhielt dort Einblicke in Entwicklungsprozesse technischer Produkte. Diese Zeit bestärkte ihren Studienwunsch: „Im Prototypenbau habe ich erlebt, wie technische Fragestellungen strukturiert gelöst werden. Genau dieses analytische Denken und das Arbeiten an konkreten Lösungen reizen mich am Maschinenbau besonders“, sagt Lisa Holm.

Für die Vertiefung Energietechnik entschied sie sich bewusst mit Blick auf Zukunftsfragen: „Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind mir persönlich sehr wichtig. Energietechnik ist ein Bereich, in dem wir wirklich etwas bewegen können.“ Besonders Fächer wie Thermodynamik und energietechnische Zusammenhänge motivieren sie, auch wenn das Studium anspruchsvoll sei: „Der Arbeitsaufwand ist hoch, aber ich empfinde das Studium als unglaublich spannend und sinnvoll.“

Leistungssport und anspruchsvolles Studium – eine gute Kombination

Neben dem Studium betreibt die junge Frau Leistungssport auf hohem Niveau. Nach vielen Jahren im Leistungs- und Freiwasserschwimmen – auch beim VfL Osnabrück – entdeckte sie das Eisschwimmen für sich. Bei den Eisschwimm-Europameisterschaften im italienischen Moreno holte sie am 7. Februar das Silber über 1.000 Meter Freistil in ihrer Altersklasse und zeigte auch auf anderen Strecken beachtliche Leistungen. Als nächstes Ziel stehen die Deutschen Meisterschaften Ende Februar im Erzgebirge an. An diesen Ort hat Holm gute Erinnerungen: 2024 ist wurde sie dort dreimal deutsche Meisterin in ihrer Altersklasse und holte zudem einmal Gold und zweimal Silber in der offenen Wertung. Beim letzten Wettkampf im November 2025 am Silbersee hat sie die 250 und 500 Meter sowie 50 Meter Delfin und 1.000 Meter Kraul in der offenen Wertung gewonnen.

Der Leistungssport unterstützt Lisa Holm auch im Studienalltag: „Disziplin, Durchhaltevermögen, gutes Zeitmanagement und Selbstorganisation sind sowohl im Sport als auch im Studium wichtig. Ich trainiere täglich und kombiniere dabei Schwimmen, Eisschwimmen / Eisbaden, Krafttraining und Rennradfahren. Mir ist es wichtig zu zeigen, dass sich ein anspruchsvolles Studium und Leistungssport nicht ausschließen, sondern gegenseitig gut ergänzen können.“

Engagement für Schüler*innen und internationale Gaststudierende

Neben Vorlesungen, Praktika und Sport hinaus engagiert sich die Studentin an der Hochschule Osnabrück: „Ich war ein Jahr in der Fachschaft aktiv und arbeite aktuell als Schülermentorin in der Studienberatung. Dabei ist es mir wichtig, Schüler*innen bei der Studienwahl zu unterstützen und ihnen Orientierung zu geben. Besonders am Herzen liegt mir auch, junge Frauen für ein Studium im Maschinenbau oder in anderen technischen Fächern zu ermutigen.“

Zusätzlich wird Lisa Holm im Sommersemester am „Buddy-Programm“ ihrer Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik teilnehmen und ausländische Studierende beim Ankommen in Osnabrück begleiten: „Internationalität und Austausch sind mir wichtig – zumal ich selbst plane, im Studium ein Auslandssemester zu absolvieren.“

„Lisa Holm setzt ein starkes Zeichen“

Prof. Dr. Susanne Düchting, Vizepräsidentin der Hochschule Osnabrück für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit, freu­t sich über die beeindruckenden Erfolge der Studentin: „Mit ihrem Werdegang steht Lisa Holm beispielhaft für Leistungsbereitschaft, gesellschaftliches Engagement und Zukunftsorientierung – und setzt ein starkes Zeichen zum Internationalen Tag der Frauen in der Wissenschaft“, sagt die Professorin für Theorie und Geschichte der Produktgestaltung – und ergänzt: „Wir fördern Frauen, damit sie ihr volles Potenzial in Studium und im späteren Beruf entfalten können. Damit entsteht Perspektivenvielfalt, die entscheidend ist für eine inklusive und zukunftsfähige Gesellschaft. Während unsere Strategie durch Auszeichnungen bestätigt wird, erzählt jedes persönliche Gespräch von der Begeisterung für MINT!“

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