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Ein Handwerk für alle Sinne: Wie Konditormeister für Auge, Nase und Gaumen arbeiten

Gewöhnlich ist auf diesen Tischen nichts. Jedes Mal, wenn angehende Konditormeisterinnen und -meister für die fachpraktische Prüfung ihre Schautische bestücken, staunt man nicht schlecht, was sich an Süßem und Salzigem so alles kreieren lässt. Und wie unterschiedlich es aussieht, obwohl die Vorgaben doch dieselben sind. Erst jetzt wieder haben 21 Konditorinnen und Konditoren die Prüfung vor der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald mit Bravour bestanden und bewiesen: Ihr Handwerk ist etwas für alle Sinne.

Handwerk für alle Sinne

Es geht nämlich nicht nur um guten Geschmack, sondern auch ums Auge. Jedes noch so kleine Detail zählt, wenn die Prüfungskommission den optischen, geschmacklichen und haptischen Test macht und über gelungen oder weniger gelungen urteilt. Sechs Prüflinge der Akademie Weinheim und 15 der Johannes-Gutenberg-Schule Heidelberg haben die an sie gestellten Aufgaben gelöst und die Prüfung damit bestanden. Da geht es auf Reisen in ferne Welten, erzählen süße Figuren aus Marzipan ihre Geschichten, verschmelzen Aromen zu ganz neuen Geschmackswelten. Kreativität, Können und Kunst kommen zusammen in meisterlicher Handwerkskunst.

Immer wieder neu und anders

Was genau gefordert wird, ist in der Konditormeisterverordnung nachzulesen. Jeder Prüfling muss demnach für sein Meisterprüfungsprojekt ein Buffet mit Konditorei- und Confiserieprodukten für acht bis zehn Personen für einen besonderen Anlass entwerfen, planen und kalkulieren. Auf dieser Grundlage sind die Produkte herzustellen, anzurichten und verkaufsgerecht zu präsentieren, heißt es. Und obwohl die Hauptelemente des Buffets in Form eines Baumkuchens, eines Schaustücks aus Kuvertüre, Karamell oder Zucker sowie süßen oder pikanten Fours vorgeschrieben sind, entsteht eine unendliche Vielfalt von immer wieder neuen und eigenen Kreationen. Darüber hinaus umfasst das Buffet mindestens sechs weitere unterschiedliche Konditorei- und Confiserieprodukte, die das anlassbezogene Gesamtkonzept vervollständigen.

All das geschieht im Rahmen eines fingierten Kundenauftrags, bei dem individuelle Wünsche zu berücksichtigen, Beratung gefragt, Leistungen und Preise zu kalkulieren und ein sinnvolles Angebot zu schreiben sind. Die Meisterprüfung lässt damit technische, kaufmännische und personalwirtschaftliche Kompetenz nachweisen.

Informationen zu allen Fragen rund um die Meisterprüfung im Handwerk beim Geschäftsbereich Meisterprüfung der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, E-Mail: meisterpruefung@hwk-mannheim.de.

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