Jungen Lust auf Lesen machen: Jetzt die neuen Buchempfehlungen von boys & books entdecken
Welche Bücher sind besonders geeignet, um Jungen Lust auf Lesen zu machen? Welche sind besonders empfehlenswert? Das Leseförderprojekt boys & books hat die Neuerscheinungen des deutschsprachigen Büchermarkts (September 2025 bis März 2026) gesichtet und seine Top-Titel Sommer 2026 jetzt auf www.boysandbooks.de veröffentlicht. Geeignet sind die Buchempfehlungen der Fachjury aus Hochschullehrenden, Deutschlehrkräften und Literaturpädagog:innen sowohl für die private Lektüre als auch für den Einsatz in Schule, Bibliothek und Leseförderung.
Inzwischen ist das Projekt zu gleichen Teilen an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe (PHKA) und der Universität Greifswald (UG) angesiedelt. Geleitet wird es gemeinsam von Prof. Dr. Ina Brendel-Kepser (PHKA) und Prof. Dr. Anette Sosna (UG). „Wir freuen uns sehr“, so die beiden Deutschdidaktikerinnen, „das wichtige Anliegen des Projekts nun mit einer gemeinsamen, starken Stimme zu vertreten und noch mehr Menschen die grundlegende Bedeutung von Leseförderung nahezubringen.“
Die Liste der Top-Titel Sommer 2026 umfasst insgesamt 20 Bücher samt Inhaltsangaben, Rezensionen und Ideen für die Unterrichtspraxis – von humorvollen, actionreichen Geschichten über spannende Graphic Novels bis hin zu bewegenden Romanen, die gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen. Ideale Zugänge für Lesemuffel, die schnelle Einstiege schätzen, bieten Titel wie „Trio total fatal – Superkräfte für die Tonne“ (8+), „Alles Krake“ (10+) oder Too Bad und das Klonproblem“ (12+). Mit viel Tempo, Witz, originellen Figuren und authentischer Sprache laden sie zum Weiterlesen ein und machen vor allem eines: Spaß am Lesen.
Zugleich setzt die aktuelle Auswahl starke Akzente bei Geschichten, die junge Leser:innen in ihren nicht immer einfachen Lebenswelten ernst nehmen und zentrale Fragen ihres Alltags wie auch des gesellschaftlichen Zusammenlebens aufgreifen. Mit Christian Linker sind gleich zwei Werke eines der renommiertesten deutschsprachigen Jugendbuchautoren vertreten. „Fische sind scheiße“ (10+) erzählt eindrücklich von Verlust, Freundschaft und dem Wunsch nach Gerechtigkeit. Und „Wenn die Welt unsere wäre“ (14+) schlägt große historische Bögen: Drei junge Menschen in den Jahren 1945, 1989 und 2025 verbindet die Suche nach Freiheit, Selbstbestimmung und einem Leben jenseits politischer Unterdrückung. Einen besonderen Eindruck hinterlässt außerdem die Graphic „Novel Elch“ (10+) von Max de Radiguès, der das Thema Mobbing auf ungewöhnliche und eindringliche Weise erzählt.
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