Energie- / Umwelttechnik

Anfeuern erlaubt: am 28. Juni starten Schüler-Teams in Glücksburg mit ihren Solar-Flitzern im Kampf um Pokale und die besten Ideen

Die Anmeldephase ist vorbei, der Sack ist zu:  Von Leck bis Dänischenhagen und Flensburg bis Schenefeld  haben sich Schüler- und Azubi-Teams für Solarboot- und Ultraleichtrennen angemeldet und können noch bis zum 28. Juni an ihren kleinen Lichtflitzern tüfteln und optimieren. Mit Ausnahme der neuen Solar-E-Klasse dürfen keine Akkus und Kondensatoren verwendet werden, um als Zeitschnellste die Stoßstange vorne zu haben. Erstmals treten auch Schüler-Teams aus Hamburg beim Schleswig-Holstein-Pokal an: "Da es in Hamburg keinen Regionalwettbewerb gibt, dürfen sie gern bei unseren internationalen Landesmeisterschaften starten." schmunzelt Werner Kiwitt, der vor 18 Jahren erstmals den Landespokal im Zentrum  für nachhaltige Entwicklung "artefact" an der Flensburger Förde initiierte. Inzwischen gehört der Wettbewerb zu den bekanntesten Nachwuchswettbewerben des Landes und steht alljährlich unter der Schirmherrschaft der Bildungsministerin. "Über uns können sich nun auch Hamburger Teams für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren:  im September geht es für die Schnellsten und Kreativsten zum Finale nach Dortmund". Gemäß dem Jahresmotto 2026 treten in der Kreativklasse solare Robo-Dinos an. 

Doch  zunächst gilt es, erfolgreich in Glücksburg teilzunehmen. Am Sonntag, dem 28. Juni finden die Vor- und Endläufe voraussichtlich zwischen 11 und 15 Uhr statt. Zu jedem Fahrzeug ist zudem ein Poster zu machen und der Jury zu präsentieren.  Vor Allem für die Rennläufe und die Siegerehrung hoffen die Starter,  das Solarcup-team von artefact sowie die Sponsoren um Solar Budde und den Verein zur Förderung der Energiewende in Schleswig-Holstein auf die Anfeuerungen der Solarcup-Fans: beim Besuch des artefact-Klimaparks gibt´s am  28.06. la ola – Wellen inklusive. 

 

18. SH-Solarcup

Wer fordert die Deutschen Meister aus Flensburg heraus?
artefact und Solar Budde stellten die neuen Spielregeln für den Schleswig-Holstein Solarcup vor

Anton Wellnitz und Jens Jessen  tüfteln schon wieder: "Wir wollen wieder Landesmeister werden und zum Deutschland-Finale nach Dortmund" erklärt Anton Wellnitz  aus Freienwill bei Flensburg selbstbewusst: ""Wir haben eine Idee für ein noch schnelleres Ultraleicht-Fahrzeug." Das Engagement der beiden jungen Männer,  die als Azubis bei den Flensburger Stadtwerken lernen bzw die Lehre vor Kurzem abgeschlossen haben und im Vorjahr erstmals das bundesweite Pokalfinale gewannen,  findet René  Budde aus Rendsburg ganz hervorragend. Als neuer Hauptsponsor unterstützt SolarBudde den Nachwuchswettbewerb, der bereits viele hundert Kinder und Jugendliche  zwischen 9 und 25 Jahren an Elektrikerhandwerk und Naturwissenschaften herangeführt hat: "Erneuerbare Energien sind die Zukunft. Zudem bietet die Energiewende vielen Jugendlichen, jungen Männern und Frauen viele Möglichkeiten, selber in zukunftsweisenden Berufen aktiv werden.  Deshalb ist der Solarcup ein toller Wettbewerb, den wir gern unterstützen."

Ebenso wie die beiden Pokalsieger, die im vergangenen September  die bundesweite Konkurrenz mit einem Bahnrekord beeindruckten, kam er nun nach Glücksburg in´s Zentrum  für nachhaltige Entwicklung, artefact, um das neue Reglement vorzustellen, denn auch Titelverteidiger müssen ein ganz neues Solarfahrzeug bauen. Je nach Altersklasse werden unterschiedliche Bausätze an die teilnehmenden Teams versendet. "Fast täglich gehen nun bei uns  Anmeldungen ein." freut sich Mitorganisator  Werner Kiwitt von artefact: "Darunter sind auch viele Jüngere, die erstmals am Solarcup teilnehmen. Zwei Mädchen von der Schule Hohe Geest schafften es im vierten Anlauf,  in der Startklasse bis 14 Jahre ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Gerade meldeten sich gleich mehrere Teams von der Jernved Skole Dänischenhagen  für die Solarauto-Ultraleichtklasse bis 14 Jahre an."  Die Startklasse für Solarboote ist besonders beliebt. Eine besondere Herausforderung bietet in diesem Jahr die Kreativklasse: "Solarmobile RoboDinos" ist das Motto  in diesem Jahr, das mit zugeschickten Komponenten, doch vor Allem eigener Phantasie und Lust zum Tüfteln umgesetzt werden soll.  "Wir unterstützen gern mit weiteren Tipps zu Materialquellen und zeigen Beispiele bei Veranstaltungen wie dem Gottorfer Landmarkt in Schleswig oder der Auszeichnung der Zukunftsschulen." so Kiwitt. "Der Weg ist das Ziel und ermöglicht auch unabhängig vom erreichten Platz Spaß und Erfolgserlebnisse." Das gesamte Reglement zu den Startklassen findet sich  unter artefact.de/Solarcup.  Über die homepage können sich Teams noch bis Anfang Juni anmelden, um dann bis zum Landesfinale am 28.Juni in Glücksburg einen selbstgebauten "Lichtflitzer" startklar zu machen. René Budde und viele weitere Unterstützer des Solarcup sind gespannt, was dann Schleswig-Holsteins Nachwuchstüftler auf die Piste bringen.

Der Schleswig-Holstein-Solarcup ist ein landesweiter Nachwuchswettbewerb rund um Solarenergie und Technik. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 9 bis 25 Jahren entwickeln, bauen und testen im Team  von 2-4 SuS in verschiedenen Startklassen eigene Solarmodelle und treten damit gegeneinander an – mit der Chance auf den Landespokal und die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften.

Auch in herausfordernden Zeiten macht der Solarcup Lust auf Zukunft – mit Praxis, Teamarbeit, Spaß und Erfolgserlebnissen. Ob im MINT-, Sach- oder Kunstunterricht, im Philosophie-Kurs oder in Projektwochen: Anknüpfungspunkte zu Klima, Energiewende und zukunftsweisenden Berufen gibt es in vielen Fächern und AGs. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Nach der Anmeldung erhalten die Teams einen Bausatz, mit dem sie direkt mit dem Tüfteln beginnen können.

Alle Infos finden Sie unter www.artefact.de/Solarcup

Wir freuen uns sehr über die Schirmherrschaft von Bildungsministerin Dorit Stenke und danken allen Sponsoren und Kooperationspartnern!

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

artefact gGmbH
Bremsbergallee 35
24960 Glücksburg
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