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Dankbarkeit und Mahnung zum 75-jährigen Jubiläum des ÖRK
Anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Weltkirchenversammlung in Amsterdam würdigte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), Erzpriester Radu Constantin Miron, das Wirken des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) und erinnerte gleichzeitig an die stetige Herausforderung, ökumenisch zu denken und zu handeln. Es war die Weltkirchenkonferenz in Amsterdam vom 22. August bis 4. September 1948, auf der sich ein Ökumenischer Rat der Kirchen nach vielen Jahren der Vorbereitung konstituierte und in Zeiten globalen Chaos und Krieges ein weltumspannender christlicher Rat gegründet werden konnte. Ein Segelschiff in stürmischer See mit einem Kreuz als Mast wurde zum Sinnbild der Ökumene bis heute. „In vielem scheinen sich die Zeiten der Gründung des…
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Gewalt gegen Christen nimmt weiter zu
Anlässlich des UN-Gedenktages für Opfer religiöser Gewalt am heutigen 22. August erinnert das internationale Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors (OD) daran, dass in vielen Konfliktgebieten der Welt vor allem Angehörige von Minderheiten aufgrund ihres Glaubens immer häufiger Opfer von Gewalt werden. Laut einem Bericht des Pew Research Centers ist das Christentum die Religionsgemeinschaft, die weltweit am stärksten bekämpft wird. Auch die Deutsche Bischofskonferenz und die Deutsche Vereinigung für Religionsfreiheit e. V. veröffentlichten Stellungnahmen. Trotz dieses seit 2019 bestehenden UN-Gedenktages fühlen viele Christen sich angesichts stetig zunehmender Unterdrückung und Gewalt vergessen, schreibt Open Doors Deutschland in einer Pressemitteilung. Die Organisation, die verfolgte Christen in rund 70 Ländern mit umfangreichen Hilfsprojekten unterstützt,…
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Update Hochwasser in Slowenien: ADRA im Einsatz
Tausende Menschen sind in Slowenien von den verheerenden Überschwemmungen am 3. August betroffen und auf Hilfe angewiesen. Die Hilfsorganisation ADRA sei seit dem ersten Tag mit zahlreichen Freiwilligen unermüdlich im Einsatz, heißt es in einer Mitteilung auf der Homepage von ADRA Deutschland. Die Hilfsteams würden Wasser abpumpen und Schlamm aus Kellern beseitigen und Häuser trocknen. Die Flutkatastrophe wecke Erinnerungen an das Hochwasser im Ahrtal vor zwei Jahren, so ADRA Deutschland. Vor allem das Trocknen der Häuser habe Priorität. Hierfür stellte ADRA Kroatien 20 Trockner, 30 Heizgeräte und Ventilatoren zur Verfügung, die bereits an betroffene Familien in der Region Kamnik, nördlich der Hauptstadt Ljubljana, verteilt worden seien. Der Einsatz der Geräte…
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Obdachloser Einbrecher in Gemeindezentrum der Adventisten ertappt
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch dieser Woche (15./16.08.) wurde ein hungriger Obdachloser beim Einbruch in das Gemeindezentrum der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Hamburg-Harburg auf frischer Tat ertappt. Nachbarn waren durch das Klirren der Scheiben aufmerksam geworden und hatten die Polizei alarmiert. Ein Polizeihund spürte schließlich den Einbrecher im Gebäude auf. Einbruch in Gemeindezentrum Nach übereinstimmenden Berichten mehrerer Hamburger Medien ist ein 69-jähriger Obdachloser in das Gemeindezentrum der Adventisten in Hamburg-Harburg in der Denickestraße eingebrochen. Nachbarn waren kurz vor 23 Uhr durch Geräusche aufgeschreckt worden und hatten die Polizei verständigt. Die eintreffenden Beamten sahen den Schein einer Taschenlampe im Gebäude und umstellten es. Ein Diensthund spürte den Einbrecher schließlich…
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Dürre in Ostafrika: Hungersnot droht
In Ostafrika hat es seit sechs Regenzeiten nicht ausreichend geregnet. Felder sind ausgetrocknet, Quellen liefern kein Wasser mehr, das Vieh stirbt. Dadurch sind 30 Millionen Menschen von Hunger bedroht und stehen vor schwierigen Entscheidungen. Darauf weist die adventistische Hilfsorganisation ADRA Deutschland e. V. in einer Mitteilung hin. Fliehen oder hungern? Die Menschen müssten entscheiden, ob sie ihre Familien und ihr Zuhause verlassen und sich woanders auf die Suche nach Nahrung, Wasser und Weideland für sich und ihre Tiere machen. Kinder, stillende und schwangere Frauen seien besonders betroffen und dadurch für Infektionskrankheiten besonders anfällig. Gewaltsame Konflikte in der Region würden für die Flucht der Familien weitere, schwere Gefahren bergen, so ADRA…
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Adventistische Hilfsdienste unterstützen Betroffene der Waldbrände auf Hawaii
Der adventistische Wohlfahrtsdienst Adventist Community Service (ACS) in den USA unterstützt die Hilfs- und Wiederaufbaumaßnahmen nach den Waldbränden auf Hawaii. Seine Katastrophenhilfeabteilung arbeitet mit anderen Organisationen zusammen, um den betroffenen Einwohnern zu helfen, insbesondere in der Stadt Lahaina auf der Insel Maui, wo die größten Schäden entstanden sind. Dies teilte der Pressedienst der adventistischen Kirchenleitung in Nordamerika mit. Die Waldbrände auf der hawaiianischen Insel Maui haben in der vergangenen Woche mindestens 100 Menschenleben gefordert und Hunderte von Gebäuden beschädigt oder völlig zerstört. Die Hilfsorganisationen arbeiten zusammen, um die Betroffenen der Waldbrände wirksamer unterstützen zu können, die in der vergangenen Woche Lahaina und andere Teile von Maui verwüstet haben. Mark Tamalaa,…
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Im letzten Jahr 35 Millionen Bibeln weltweit verbreitet
Die Verbreitung von Bibeln ist im vergangenen Jahr um rund drei Millionen auf 35,5 Millionen Exemplare gestiegen. Das berichtet der Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) in seiner Statistik zur weltweiten Bibelverbreitung 2022. Nach dem starken Rückgang zu Beginn der Corona-Pandemie habe sich der Aufwärtstrend des vergangenen Jahres damit fortgesetzt. Die Länder mit der höchsten Bibelverbreitung waren 2022 Brasilien (4,8 Millionen), die USA (2,6 Millionen) und Indien (2,5 Millionen). Einen bemerkenswerten Anstieg gab es außerdem in China von 1,2 auf 1,8 Millionen Bibeln sowie im buddhistisch geprägten Kambodscha, wo sich die Zahl der verbreiteten Bibeln auf 25.000 Exemplare verdoppelte. Die meisten Bibeln wurden auf Spanisch (5,8 Millionen), Englisch (5,4…
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Podiumsdiskussion von ADRA und World Vision am Tag der offenen Tür im Auswärtigen Amt
Am 19. und 20. August lädt die Bundesregierung zum jährlichen „Tag der offenen Tür“ ein. Beteiligt sind das Bundeskanzleramt, die Bundesministerien und das Bundespresseamt. Besucherinnen und Besucher können einen Blick hinter die Kulissen werfen. Aus diesem Anlass veranstalten die Entwicklungshilfeorganisationen ADRA Deutschland und World Vision gemeinsam eine Podiumsdiskussion im Auswärtigen Amt. Das teilte ADRA Deutschland auf seiner Homepage mit. Das Thema der Podiumsdiskussion lautet: „Nexus. Von humanitärer Notlage zu Frieden und Entwicklung“. Darin gehe es darum, wie der Übergang von der kurzfristigen Humanitären Hilfe hin zu langfristiger Entwicklungszusammenarbeit aussehe, so die Ankündigung. Außerdem wolle man gemeinsam mit dem Publikum der Frage nachgehen, wie Frieden die Humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit beeinflusse.…
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Arbeit von unabhängigen Nichtregierungsorganisationen in Afghanistan braucht verlässliche finanzielle Zusagen
Die humanitäre Krise und das Regime der Taliban, das insbesondere die Menschenrechte der weiblichen Bevölkerung ignoriert, erschwere die Hilfe der in Afghanistan arbeitenden humanitären Organisationen, sei aber umso notwendiger. Rund 20 Mitgliedsorganisationen des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), die vor Ort mit lokalen Partnern tätig seien, arbeiteten mit immer weniger Unterstützung. Aber die Hilfe sei existenziell für die Bevölkerung. Millionen Menschen würden weiterhin mit steigender Tendenz nicht erreicht, beklagt VENRO anlässlich des zweiten Jahrestages der Machtübernahme der Taliban in dem Land. „Die Versorgung mit Hilfsgütern für die leidende Bevölkerung darf nicht abreißen. Sonst stehen wir wieder vor einer massiven Hungersnot, die im vergangenen Jahr gerade noch vermieden werden konnte“,…
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Russische Drohne beschießt Fahrzeuge mit Hilfsgütern von ADRA
Am Morgen des 11. August erhielt das Lagerhaus für humanitäre Güter der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Ukraine in Beryslav, Region Cherson in der Südukraine, eine Lieferung, die das Team von ADRA-Freiwilligen noch am selben Tag an Bedürftige im Dorf Novoberislav verteilen wollte. Während dem Beladen der Privatfahrzeuge, die ADRA von lokalen Unterstützern zur Verfügung gestellt worden waren, schoss eine russische Drohne drei Raketen ab, welche die Fahrzeuge beschädigten. Die Mitarbeitenden von ADRA Ukraine konnten sich wenige Sekunden vor den Explosionen in Sicherheit bringen und erlitten nur leichte Prellungen, teilte ADRA Ukraine mit. Marina, eine der Freiwilligen von ADRA Ukraine, sagte: „Es passierte zwischen 7.50 und 7.55 Uhr. Wir wollten…