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Gemeinsam durchs Leben
Die Liebe ist frisch, der Alltag klopft noch höflich an und irgendwo zwischen Zahnpastatuben-Deckel und nächtlichem Schnarchkonzert taucht plötzlich ein neues Beziehungsmodell auf: Sleep Divorce. Dabei gilt die Ehe rechtlich weiterhin als intakt, solange man nicht dauerhaft „von Tisch und Bett“ getrennt lebt. Der erste Mythos wäre also schon mal widerlegt. Und damit sind die ARAG Experten mitten im Thema: Was ist die Ehe eigentlich? Ein romantisches Versprechen oder juristisch hochkomplexes Gemeinschaftsprojekt? Spoiler: Sie ist beides. Die Liebe und die Steuern Natürlich heiratet man aus Liebe. Aber das Gesetz heiratet immer mit. Denn mit dem Ja-Wort kommen automatisch Regelungen zu Steuern, Vermögen, Unterhalt oder Absicherung ins Spiel. Steuerlich kann die…
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Sicher auf der Skipiste unterwegs
Die Skiunfallzahlen steigen. Laut ARAG-ASU (Auswertungsstelle für Skiunfälle in Kooperation mit der Stiftung für Sicherheit im Skisport ) mussten in der Saison 2024/2025 über 50.000 Skisportler ärztlich behandelt werden. Gleichzeitig verändert sich durch veränderte Skitechnik, Ausrüstung und Fahrverhalten die Art der Verletzungen. Anlass für die ARAG Experten, auf wichtige Pisten-Regeln und sinnvolle Absicherungen im Wintersport hinzuweisen. Ski heil, Bein kaputt Die „Rentnerband“ hat mit ihrem Song „Ski heil, Bein kaputt“ die Herausforderungen des Skisports bereits in den 80er-Jahren besungen. Und richtig: Skifahren ist mit einem hohen Verletzungsrisiko verbunden. Dabei hat sich die Art der Skiverletzungen in den letzten Jahrzehnten verändert. Früher dominierten Unterschenkelbrüche, vor allem Schienbeinfrakturen. Durch moderne Sicherheitsbindungen, stabilere Skischuhe und bessere Pistenpräparation…
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Unzulässige Cookies
Wer Cookies auf einer Website platziert, wird rechtlich als Anbieter eingestuft und haftet für fehlende Einwilligungs-Abfragen. Dies entschied nach Auskunft der ARAG Experten das Oberlandesgericht Frankfurt a. M. Auch ein Drittunternehmen, das Cookies integriert, hafte, wenn der Betreiber der jeweiligen Website AGB-widrig keine Einwilligung der Endnutzerinnen und -nutzer abfrage. Einem betroffenen Nutzer sprach das Gericht daher einen Schadensersatzanspruch von 100 Euro zu (Az.: 6 U 81/23). Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie die aktuelle Entscheidung des OLG Frankfurt a.M. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf Telefon: +49 (211) 9890-1436 Telefax: +49 (211) 963-2850 http://www.arag.de Ansprechpartner: Jennifer Kallweit Pressereferentin Telefon: +49 (211) 963-3115 Fax: +49 (211)…
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Unzulässige Klausel in AGB zur Mindestlaufzeit
ARAG Experten verweisen auf eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs, nach der eine Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) eines Telekommunikationsunternehmens unwirksam ist, die vorsieht, dass die Mindestvertragslaufzeit erst mit der Freischaltung des Anschlusses beginnen soll. Dies kann unter anderem zu einer Laufzeit von mehr als 24 Monaten führen (Az.: III ZR 8/25). Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie die aktuelle Pressemitteilung des BGH . Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf Telefon: +49 (211) 9890-1436 Telefax: +49 (211) 963-2850 http://www.arag.de Ansprechpartner: Jennifer Kallweit Pressereferentin Telefon: +49 (211) 963-3115 Fax: +49 (211) 963-2220 E-Mail: jennifer.kallweit@ARAG.de Weiterführende Links Originalmeldung von ARAG SE Alle Stories von ARAG SE Für die oben…
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Einhaltung des Trennungsjahres
Vor einer Scheidung ist in der Regel ein Trennungsjahr einzuhalten. Selbst ein sexueller Übergriff des Ehemannes auf die gemeinsame Tochter reicht nicht aus, um das obligatorische Trennungsjahr vor einer endgültigen Scheidung überflüssig zu machen. Dies hat laut ARAG Experten das Oberlandesgericht Karlsruhe entschieden, wonach ein Härtefall – der eine Scheidung vor Ablauf des Trennungsjahres erlaubt – auch dann nicht zwingend vorliegt (Az.: 5 UF 151/24). Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie die aktuelle Entscheidung des OLG . Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf Telefon: +49 (211) 9890-1436 Telefax: +49 (211) 963-2850 http://www.arag.de Ansprechpartner: Jennifer Kallweit Pressereferentin Telefon: +49 (211) 963-3115 Fax: +49 (211) 963-2220 E-Mail: jennifer.kallweit@ARAG.de…
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Pflegekosten: Was Betroffene wissen müssen
Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, wo die vollstationäre Unterbringung in einem Pflegeheim in Deutschland am teuersten ist. Es gibt große regionale Unterschiede bei der Höhe der Selbstkosten, die Pflegebedürftige monatlich aus eigener Tasche hinzuzahlen müssen. Je nach Stadt variieren sie von rund 2.300 bis 4.100 Euro pro Monat. Wie der Aufenthalt in einem Pflegeheim finanziert werden kann, welche Unterstützung es gibt und was auf Betroffene zukommt, erklären die ARAG Experten in einem Überblick. Pflegebedürftig – und dann? Pflegebedürftigkeit kommt häufig plötzlich, etwa nach einem Schlaganfall oder Sturz, manchmal aber auch schleichend. Für Betroffene und ihre Familien beginnt dann eine Phase, die von Unsicherheit und organisatorischen Herausforderungen geprägt ist.…
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Zwischen Style und Pflicht: Dresscodes im Büro
Ein Freund der Jogginghose war Mode-Ikone Karl Lagerfeld bekanntermaßen nicht. Trägern der bequemen Beinkleider attestierte er gar einen gewissen Kontrollverlust. Dennoch ist die Jogginghose heute beliebter denn je und längst salonfähig geworden: Sogenannte Jogpants mit Bund- oder Bügelfalte haben sie es sogar auf den roten Teppich und in manche Büros geschafft. Doch nur weil etwas modisch akzeptiert ist, heißt das noch lange nicht, dass es auch arbeitsrechtlich erlaubt ist. Die ARAG Experte Tobias Klingelhöfer erklärt, wo Arbeitgeber mitreden dürfen und wo nicht. Gehört die Einhaltung eines Dresscodes zu den Pflichten von Arbeitnehmern? Tobias Klingelhöfer: Zur arbeitsvertraglichen Nebenpflicht eines Arbeitnehmers gehört grundsätzlich auch, sich an betriebliche Bekleidungsvorgaben zu halten. Voraussetzung ist jedoch,…
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Willst du einen Schneemann bauen?
Während dieses eher nostalgische Lied aus dem Musical „Die Eiskönigin“ der erfolglose Versuch von Anna ist, ihre Schwester Elsa zum Spielen zu überreden, gehört das Schneemannbauen neben der Schneeballschlacht wohl zu den größten Vergnügen im Winter. Doch gibt es eigentlich Regeln dabei? Die ARAG Experten haben den Schneemann einmal einem juristischen Check unterzogen und wissen auch bei der Schneeballschlacht, worauf es ankommt. Der Schneemann als Beleidigung Spätestens seit Musical-Schneemann Olaf weiß man, wie ein zünftiger Schneemann auszusehen hat: Eine Karotte als Nase, Kastanien als Augen, die Arme aus Ästen und auf dem Kopf ein paar Zweige. Das stylische Finish bilden Schal und Mütze. Doch was passiert eigentlich, wenn kreative Köpfe…
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Wie sicher sind Bankschließfächer wirklich?
Der aktuelle Einbruch in den Tresorraum der Sparkasse Gelsenkirchen, bei dem zahlreiche Schließfächer gewaltsam geöffnet wurden, hat viele Menschen verunsichert. Schmuck, Gold, Münzen oder wichtige Dokumente gelten im Bankschließfach eigentlich als besonders sicher verwahrt. Doch der Fall zeigt: Absolute Sicherheit gibt es nicht. Die ARAG Experten erklären, worauf Kunden achten sollten, wer im Schadensfall haftet und wie sich Risiken minimieren lassen. Warum überhaupt ein Bankschließfach? Viele Menschen möchten wertvolle oder unersetzliche Dinge nicht zu Hause aufbewahren. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen und hoher Inflation gewinnen Sachwerte wie Gold oder Schmuck an Bedeutung. Bankschließfächer gelten nach wie vor als eine der sichersten Möglichkeiten zur Aufbewahrung, da sie sich in sogenannten Wertschutzräumen…
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Aufklärung zu permanentem Make-up notwendig
Eine Kundin hatte im Voraus 120 Euro an eine Kosmetikerin für einen Gutschein für ein permanentes Lippen-Make-up gezahlt. Eine Aufklärung über die Dauer und etwaige gesundheitliche Risiken erfolgte erst im Behandlungstermin. Man war sich sodann einig, dass eine Behandlung nicht stattfinden sollte. Da die Kundin keinen Gutschein, sondern das Geld zurückhaben wollte, die Kosmetikerin eine Barauszahlung aber verweigerte, zog die Kundin letztendlich vor Gericht. Laut ARAG Experten stellte das Amtsgericht München klar, dass eine Aufklärung vor Vertragsschluss hätte erfolgen müssen und daher das Geld zurückgezahlt werden muss (Az.: 191 C 11493/25). Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie die aktuelle Pressemitteilung des AG München . Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: ARAG SE ARAG…