• Verbraucher & Recht

    Gut vorbereitet ins eigene Zuhause

    Der Kauf einer Immobilie gehört für die meisten Menschen zu den größten Investitionen ihres Lebens. Ob Haus oder Eigentumswohnung – falsche Entscheidungen können teuer werden und zu langwierigen Auseinandersetzungen führen. Oft reicht es nicht, sich auf schöne Fotos im Exposé oder freundliche Verkäufer zu verlassen. Eine sorgfältige Planung mit rechtlicher Absicherung und richtiger Dokumentation hilft dabei, den Traum vom Eigenheim mit einem sicheren Gefühl zu verwirklichen. Was gehört alles zur Finanzierung einer eigenen Immobilie? Tobias Klingelhöfer: Dazu gehört auf jeden Fall mehr als nur der Kaufpreis. Bevor die Suche nach einer passenden Immobilie überhaupt startet, sollte die Finanzierung stehen. Banken verlangen heute in der Regel ein hohes Eigenkapital und prüfen streng,…

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  • Verbraucher & Recht

    Alte Dinge weiternutzen: Was bei Verschenkekisten & Co. gilt

    Am 2. März ist Tag der alten Dinge. Ob Kleidung, Technik, Möbel oder andere Alltagsgegenstände: Oft steckt noch Potenzial in dem, was viele längst abgeschrieben haben. Die ARAG Experten zeigen, wie Verbraucher alte Gegenstände rechtssicher weitergeben, wiederverwenden oder umnutzen können – und dabei nicht nur Geld sparen, sondern auch die Umwelt schonen. Verschenken statt wegwerfen Manche Menschen bringen es einfach nicht übers Herz, Dinge wegzuwerfen. Für sie bleibt neben dem Verkauf auf einem Flohmarkt oder über Online-Plattformen die Möglichkeit, gut erhaltene Sachen zu verschenken. Oft genug stehen solche Gegenstände in Kisten am Straßenrand, damit Passanten sich bedienen. Doch die ARAG Experten weisen darauf hin, dass diese gut gemeinte Idee leicht…

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    Tierhalter vor Gericht: drei ungewöhnliche Fälle

    Streit um Zwergspitz Bella: Ausgeliehener Hund darf in neuem Zuhause bleiben Durch eine Risikoschwangerschaft war die Halterin des Zwergspitzes Bella nicht mehr in der Lage, sich um ihr Tier zu kümmern. Eine gute Freundin erklärte sich bereit, den Hund zunächst probeweise bei sich aufzunehmen. Bella zog daraufhin um – mitsamt Hunde- und Impfpass. Nur die Zuchtpapiere behielt die schwangere Frau vorsorglich zurück. Aus der Probezeit wurden am Ende zwei Jahre, in denen die beiden Frauen immer weniger Kontakt hielten. In dieser Zeit meldete die Freundin den Hund auf sich um, zahlte Hundesteuer und kam für sämtliche laufenden Kosten auf. Als die ursprüngliche Halterin ihren Hund zurückforderte, wollte die zwischenzeitliche Halterin…

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  • Verbraucher & Recht

    Bei zu großem Fahrzeug hilft auch ein Hinweisschild nicht

    Nach dem Kauf seines Wagens war dem Nutzer einer doppelstöckigen Duplex-Garage aufgefallen, dass dieser acht Zentimeter höher war, als die Garage laut Bedienungsanleitung zuließ. Daraufhin brachte er – neben dem großen Anleitungsschild in Signalfarben – zusätzlich ein kleines graues Hinweisschild an der Garage an. Darauf bat er die anderen Nutzer, die Hebebühne nie ganz hochzufahren, wenn sein Auto auf dem oberen Stellplatz geparkt war. Doch genau dies geschah und führte zu einem Schaden an seinem Fahrzeug, den er von dem Mitparker ersetzt haben wollte. Die ARAG Experten verweisen auf das Urteil des Landgerichts Waldshut-Tiengen, das ihm diesen Anspruch versagte. Demnach muss ein Nutzer einer Duplex-Garage nicht damit rechnen, dass ein…

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  • Verbraucher & Recht

    Wohnungseigentümer muss Dachvermessung per Drohne hinnehmen

    Ein Bauunternehmen sollte das Dach eines Gebäudes energetisch sanieren und plante, zur Vermessung eine Drohne einzusetzen. Bei der entsprechenden Ankündigung teilte das Unternehmen auch mit, auf den Aufnahmen erkennbare personenbezogene Informationen unkenntlich zu machen. Der Inhaber einer Dachgeschosswohnung des Gebäudes war dennoch mit dem Drohnenüberflug und den Aufnahmen nicht einverstanden und beantragte, dass es dem Bauunternehmen untersagt werden sollte, mittels Drohnenflug Bild- und Videoaufnahmen zu erstellen, auf denen personenbezogene Daten von ihm erfasst werden. Nach Auskunft der ARAG Experten entschied das Amtsgericht München jedoch, dass der Eigentümer der Dachgeschosswohnung die mit der Vermessung einhergehende Beeinträchtigung seines Persönlichkeitsrechts hinnehmen muss (Az.: 222 C 2/26). Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie die…

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    Elektronische Einreisegenehmigung für Großbritannien: Ab jetzt wird kontrolliert

    Wer seit dem 2. April 2025 in das Vereinigte Königreich einreisen möchte, braucht neben einem gültigen Reisepass auch eine elektronische Einreisegenehmigung (Electronic Travel Authorisation, kurz ETA ). Diese Regelung gilt für England, Schottland, Wales und Nordirland. Die ETA muss vor der Reise beantragt werden, ist zwei Jahre gültig, erlaubt beliebig viele Einreisen und ist fest an den jeweiligen Pass gekoppelt. Die ARAG Experten weisen Reisende darauf hin, dass die Kontrollen ab heute, dem 25. Februar 2026, konsequent umgesetzt werden. Das war bislang nicht der Fall, um Reisenden Zeit für die Umstellung zu geben. Beförderungsunternehmen wie Airlines, Fähr- oder Bahnunternehmen sind ab sofort verpflichtet, Passagiere ohne gültige ETA gar nicht erst mitzunehmen. Wer…

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    Equal Pay Day: Lohnlücke in Deutschland besonders hoch

    Am 27. Februar ist Equal Pay Day. Er markiert symbolisch den Gender Pay Gap, also die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern. Der Aktionstag macht darauf aufmerksam, dass Frauen und Männer trotz gesetzlich verankerter Gleichberechtigung in Deutschland weiterhin nicht gleich bezahlt werden. Laut Grundgesetz sind Männer und Frauen zwar gleichberechtigt, doch die Realität am Arbeitsmarkt sieht anders aus. ARAG Experten erklären, welche Ursachen dahinterstecken, wie groß die Ungleichheit ist und welche Rechte Betroffene haben. Was ist der Gender Pay Gap? Der englische Begriff bezeichnet den Verdienstabstand zwischen Männern und Frauen gemessen am Stundenlohn. Unterschieden werden der bereinigte und der unbereinigte Gender Pay Gap. Letzterer zeigt die Differenz zwischen den Bruttostundenlöhnen der Geschlechter…

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  • Verbraucher & Recht

    Heckenschnitt im Frühling: Was erlaubt ist – und was nicht

    Mit dem Frühling in nicht allzu weiter Ferne wächst bei vielen Gartenbesitzern der Wunsch, Hecken und Gehölze wieder in Form zu bringen. Doch beim Griff zur Schere sind klare rechtliche Vorgaben zu beachten. Welche Schnitte erlaubt sind, wann Verbote gelten und wann sogar eine Pflicht zum Rückschnitt besteht, erläutern die ARAG Experten. Wann ist der Heckenschnitt erlaubt und wann verboten? Grundsätzlich regelt Paragraf 39 Absatz 5 des Bundesnaturschutzgesetzes bundesweit einheitlich, dass Hecken, Gebüsche, lebende Zäune und sonstige Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September nicht abgeschnitten oder radikal zurückgeschnitten werden dürfen. Ziel dieser Regelung ist der Schutz brütender Vögel und anderer wildlebender Tiere. Die ARAG Experten weisen allerdings…

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  • Verbraucher & Recht

    Online-Krankschreibung: Wann eine Kündigung möglich ist

      Fristlose Kündigung wegen Online-Krankschreibung Arbeitnehmer, die eine online erworbene Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) ohne echten Arztkontakt einreichen, müssen unter Umständen mit einer fristlosen Kündigung rechnen. In einem konkreten Fall hatte ein Arbeitnehmer eine AU über ein Internetportal erhalten, nachdem er einen Fragebogen zu seinen Symptomen ausgefüllt und dafür bezahlt hatte. Ein persönlicher Kontakt zu einem Arzt fand weder telefonisch noch per Video oder in einer Praxis statt. Die Bescheinigung sah zwar aus wie ein offizieller „gelber Schein“, entsprach aber nicht den Anforderungen der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie, weil keine ärztliche Untersuchung stattgefunden hatte. Das Gericht wertete dies als bewusste Täuschung des Arbeitgebers und wies darauf hin, dass eine solch schwere Vertrauensverletzung keine vorherige Abmahnung…

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  • Familie & Kind

    Warum TikTok süchtig macht – und was Eltern wissen sollten

    Unendliches Scrollen durch automatisch nachgeladene Inhalte, Push-Benachrichtigungen und ein aggressiver Empfehlungsalgorithmus: Das sind nur einige der Funktionen, mit denen die Online-Plattform TikTok ihre Nutzer am Bildschirm hält. Und zwar länger, als es gesund wäre. Die Designelemente machen vor allem jugendliche User süchtig, wie eine Untersuchung der Kommission der Europäischen Union (EU) bestätigt. Welche Anforderungen die EU-Regulierer daraus ableiten, was Verbraucher über die Plattform wissen müssen und wie Eltern ihre Kinder schützen können, erläutern die ARAG IT-Experten. EU-Kommission fordert grundlegende Änderungen Die Europäische Kommission wirft TikTok vor, mit seinem Design gegen das Gesetz über digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) zu verstoßen. Vor allem suchtfördernde Funktionen sieht die Brüsseler Behörde kritisch. Dazu gehört laut ARAG IT-Experten unter…

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