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Fristlose Kündigung wegen vorgetäuschter Krankheit
Lässt sich ein gesunder Auszubildender krankschreiben, um eine Prüfung zu schwänzen, begeht er dadurch eine schwere Verletzung seiner arbeitsvertraglichen Pflichten. Eine fristlose Kündigung durch den Arbeitgeber kann nach laut ARAG Experten gerechtfertigt sein (Arbeitsgericht Siegburg, Az.: 5 Ca 1849/21). Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie die Pressemitteilung des ArbG Siegburg . Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf Telefon: +49 (211) 9890-1436 Telefax: +49 (211) 963-2850 http://www.arag.de Ansprechpartner: Jennifer Kallweit Pressereferetnin Telefon: +49 (211) 9633115 Fax: +49 (211) 9632220 E-Mail: jennifer.kallweit@arag.de Weiterführende Links Originalmeldung von ARAG SE Alle Meldungen von ARAG SE Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt…
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Keine Leistung wegen „Nachtrunk“
Kommt es zu einem Unfall, ist eine Kfz-Versicherung darauf angewiesen, von ihrem Versicherungsnehmer umfassend über den Hergang informiert zu werden. Verstößt der Versicherungsnehmer gegen diese Obliegenheit, kann dies im Einzelfall dazu führen, dass die Versicherung von ihrer Leistungspflicht befreit ist. Dies hat laut ARAG Experten das Oberlandesgericht Braunschweig zu Lasten eines Versicherungsnehmers entschieden, der sich nach einem Unfall vom Unfallort entfernt und anschließend behauptet hatte, die von der Polizei später festgestellte hohe Blutalkoholkonzentration beruhe auf einem "Nachtrunk". Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie die Pressemitteilung des OLG Braunschweig . Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf Telefon: +49 (211) 9890-1436 Telefax: +49 (211) 963-2850 http://www.arag.de…
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Hebamme: Für einen guten Start ins Leben
„Der Hebammenberuf gehört zu den ältesten Berufen der Welt und wird niemals durch Technik ersetzt werden können." Dieses Zitat von Ulrike Geppert-Orthofer, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes, klingt zuversichtlich. Doch während die Geburtenrate in Deutschland seit Jahren steigt, werfen viele Hebammen hin. Geringer Verdienst, extreme Arbeitsbedingungen, teure Haftpflichtprämien – insbesondere für freiberufliche Geburtshelfer ist der Traumjob immer weniger der Traum von einem Job. Das Hebammenreformgesetz sollte dies ändern. Seit zwei Jahren ist es in Kraft. Welche Wirkung es gezeigt hat, beleuchten die ARAG Experten anlässlich des Internationalen Hebammentages am 5. Mai. Hebammenreformgesetz Seit Anfang Januar 2020 werden angehende Hebammen akademisch in einem dualen Studium mit hohem Praxisanteil ausgebildet. In Vollzeit beträgt…
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Tipps für nachhaltiges Arbeiten
Geht man mit dem Thema Nachhaltigkeit im Internet auf Bildersuche, besteht die Trefferliste vor allem aus kleinen grünen Pflänzchen, die mal ein großer Baum werden wollen. Dabei betrifft Nachhaltigkeit, also der schonende Umgang mit Ressourcen, längst nicht mehr nur materielle Ressourcen, wie etwa Rohstoffe, Energie, Böden oder Wasser. Auch der Umgang mit immateriellen Ressourcen, z. B. Arbeitskraft, Sicherheit oder Gesundheit, wird immer wichtiger. Die ARAG Experten haben einige Tipps, wie Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz bereits mit kleinen Schritten gelingen kann. Dazu können Arbeitgeber und Mitarbeiter gleichermaßen beitragen. Tipps für Arbeitgeber Bereits bei der Ausstattung der Arbeitsplätze können Arbeitgeber eine Menge in puncto Nachhaltigkeit unternehmen. Bei Büromöbeln aus Holz sollte man auf…
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Elektroroller: Gefährliche Flitzer erobern die Straßen
Seit die Temperaturen steigen, sieht man sie überall fahren, stehen oder liegen: Elektroroller. Die schlechten Nachrichten über diese sogenannten Elektrokleinstfahrzeuge, auf Neudeutsch auch "E-Scooter", nehmen kein Ende: Alkoholisierte Fahrer, Fahrten zu zweit oder zu dritt auf nur einem Gefährt, Unfälle mit Passanten, im Gebüsch entsorgte, mitten auf dem Weg stehende oder demolierte Scooter. So umweltfreundlich und praktisch die rund 20 Stundenkilometer (km/h) schnellen Flitzer auch sind, sie sind gefährlich. Die ARAG Experten mit einem Überblick. Ernüchternde Schadenbilanz 1.150 Unfälle wurden 2020 von rund 180.000 versicherten E-Scootern verursacht. Dabei ist die Schadensbilanz der elektrischen Roller höher als bei Mopeds und Mofas zusammen: Während jeder Unfall bei Moped und Co. laut Gesamtverband…
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Überstunden: Pflicht oder Kür?
Laut Statista machten Arbeitnehmer in Deutschland 2021 rund 818 Millionen bezahlte und knapp 900 Millionen unbezahlte Überstunden. Vor allem in Pflegeberufen fielen mit knapp 15 Millionen besonders viele Überstunden an, von denen nicht einmal sechs Millionen vergütet wurden. Für viele Arbeitnehmer sind Überstunden offenbar keine Ausnahme. Doch wie viele Überstunden sind in Deutschland überhaupt erlaubt, wer entscheidet darüber und welchen Ausgleich muss der Arbeitgeber dafür gewähren? Anlässlich des Tages der Arbeit am 1. Mai geben die ARAG Experten einen Überblick. Überstunden oder Mehrarbeit? Arbeitet ein Arbeitnehmer länger, als in seinem Vertrag vereinbart oder im Tarifvertrag festgelegt ist, dann macht er Überstunden. Sieht der Arbeitsvertrag beispielsweise eine 30-Stunden-Woche vor, fallen ab…
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Steuererklärung: Verlängerung der Abgabefrist
Steuerberater haben immer noch alle Hände voll zu tun, Hilfsanträge für Corona-geschädigte Unternehmen und Selbstständige zu stellen. Um ihnen für diese unverzichtbare Aufgabe mehr Zeit einzuräumen, wurde die Abgabefrist für die Steuererklärung 2020, die von Steuerberatern oder einem Lohnsteuerhilfeverein erstellt wird, von Ende Februar 2022 auf Ende Mai 2022 verlängert. Nach Auskunft der ARAG Experten müssen Arbeitnehmer unter anderem dann eine Einkommensteuererklärung abgeben, wenn sie gleichzeitig bei mehreren Arbeitgebern beschäftigt waren oder unversteuerte Einkünfte über 410 Euro hatten; etwa Honorare, Renten oder Mieten (Paragraf 46, Einkommensteuergesetz). Auch wenn auf der Lohnsteuerkarte ein Freibetrag eingetragen ist und der Arbeitslohn über 12.550 Euro bzw. gemeinsam mit dem Ehegatten über 23.900 Euro im…
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Mitarbeiter-Foto in Werbebroschüre
Arbeitnehmer, deren Foto ungefragt und womöglich ungewollt in einer Werbebroschüre ihres Arbeitgebers auftaucht, haben nach Auskunft der ARAG Experten Anspruch auf Schmerzensgeld. In einem konkreten Fall hatte eine Universität für eine englisch verfasste Werbebroschüre Fotos von einer Mitarbeiterin machen lassen. Sie sollten die Internationalität der Hochschule unterstreichen. Allerdings fehlte die schriftliche Einwilligungserklärung der Frau. Sie hatte der Uni vielmehr zu verstehen gegeben, dass sie keinesfalls wegen ihrer Ethnie für eine „bunte Gesellschaft“ abgelichtet werden wolle. Damit verstieß die Uni gegen die Datenschutzgrundverordnung und musste der Frau 5.000 Euro Schmerzensgeld zahlen (Az.: 3 Ca 391/20). Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie die aktuelle Entscheidung des Arbeitsgerichts Münster . Firmenkontakt und Herausgeber…
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Arbeit an Feiertagen muss mit Ersatzruhetag ausgeglichen werden
Arbeitnehmer, deren normaler Arbeitstag auf einen Feiertag fällt, haben nach Auskunft der ARAG Experten Anspruch auf einen kompletten Ersatzruhetag. In einem konkreten Fall endete die Nachtschicht eines Nachtarbeiters, der an fünf Tagen pro Woche von 19.00 bis 3.30 Uhr arbeitete, an einem Feiertag. Als Freizeitausgleich forderte der Lkw-Verlader einen vollen Kalendertag als Ersatzruhetag. Und zwar so, wie ihn das Arbeitszeitgesetz (ArbZG, Paragraf 11, Absatz 3, Satz 2) vorsieht, also von 00.00 bis 24.00 Uhr. Der Chef wollte ihm stattdessen einen „Rolltag“ einräumen, zumal sein Mitarbeiter einen Lohnzuschlag von 200 Prozent für die Arbeit an einem Feiertag erhalten habe. Durch den „Rolltag“ hätte der Arbeitnehmer am ersten Tag bis 3.30 Uhr…
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Viel Lärm um Nichts?
„Hört sich gut an“ – mit diesem Motto startet der diesjährige Tag gegen Lärm am 27. April. Organisiert von der Deutschen Gesellschaft für Akustik e. V. (DEGA) und gefördert unter anderem durch das Umweltbundesamt, fordern die Organisatoren dazu auf, um 14.15 Uhr für 15 Sekunden komplette Ruhe einkehren zu lassen. Ziel ist es, auf die Lärmproblematik aufmerksam zu machen und auf soziale und gesundheitliche Folgen von Lärm hinzuweisen. Die ARAG Experten nehmen diesen Tag zum Anlass, das Thema Lärm von seiner rechtlichen Seite zu beleuchten und stellen einige zum Teil kuriose Urteile vor. Das sagt das Gesetz zur Ruhestörung Wer wann wie laut sein darf, klären das Bundesimmissionsschutzgesetz, Landesimmissionsschutzgesetze oder…