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Diese steuerlichen Regeln gelten für die Entnahme
Grundsätzlich wird die Riester-Rente in der Auszahlungsphase vollständig mit dem persönlichen Steuersatz besteuert. Dies ist der fiskalische Ausgleich für die in der Ansparphase gewährten Zulagen und Steuervorteile. Man spricht auch von der nachgelagerten Besteuerung, und diese gilt auch für die hier beschriebenen Entnahmen. Kapitalentnahmen werden deshalb aus einem Riester-Guthaben auf einem sogenannten Wohnförderkonto registriert. Dabei handelt es sich um ein fiktives Konto mit dem „Vertragsguthaben“, also den Entnahmen, die auf dem Konto verzeichnet werden. Der Gesetzgeber unterstellt dabei, dass dieses – wie bei einer Verzinsung – sich jährlich um zwei Prozent erhöht. Ist die Auszahlungsphase des Riester-Vertrages erreicht, beginnt normalerweise die Besteuerungsphase. Der Riester-Sparer, der von seinen Entnahmen profitiert hat,…
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Welche fünf Möglichkeiten für die Auszahlung des Vertrags gibt es?
. Möglichkeit 1: Für wen eine lebenslange Rente ohne Extras in Frage kommt Sie wollen sich um nichts kümmern, kein Geld selbst anlegen und benötigen jeden Monat ein kleines Zusatzeinkommen. Dann können Sie sich Ihre Riester-Rente einfach ganz klassisch als lebenslange Zusatzrente auszahlen lassen. Sie sollten aber auf jeden Fall einmal vorher ausrechnen, wie lange es dauert, bis Sie über die Auszahlungen den Betrag wieder hereingeholt haben, den Sie über Jahre und Jahrzehnte eingezahlt haben. Daran können Sie erkennen, wie fair und wie rentabel für Sie das Verrentungsangebot Ihres Anbieters überhaupt ist. Eine lebenslange Verrentung lohnt sich vor allem dann, wenn Ihre Monatsrenten möglichst hoch sind. Je höher die Riester-Rente,…
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Ab wann ist die Auszahlung überhaupt möglich?
Eine gute Nachricht vorweg: Wer will, kann sich seine private Riester-Rente auch schon vor dem Bezug der gesetzlichen Altersrente auszahlen lassen. Dabei sind aber Altersgrenzen zu beachten: Haben Sie Ihren Vertrag vor dem 31. Dezember 2011 unterzeichnet, können Sie sich frühestens mit Vollendung Ihres 60. Lebensjahrs die Zusatzrente überweisen lassen. Haben Sie Ihren Vertrag ab 1. Januar 2012 abgeschlossen, kann die Auszahlung frühestens mit dem vollendeten 62. Lebensjahr beginnen. Ausnahme: Es kann früher Geld fließen, sofern Sie vor den genannten Altersgrenzen schon eine vorzeitige Rente von der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten, etwa eine Rente für Schwerbehinderte. Biallo-Tipp: In die Unterlagen schauen! Wenn Sie sich unsicher sind, werfen Sie einen Blick in…
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Wo erfahre ich, wie viel ich bekomme?
Wie hoch die Auszahlung ausfällt, hängt von vielen Faktoren ab: von der Höhe der eigenen Beiträge, der Dauer der Einzahlung, den Zulagen, den Kosten, die auf die Rendite drücken – und den Erträgen, also davon, wie der Anbieter mit Ihrem Geld gewirtschaftet hat. Sicher ist aber: Egal, ob Sie in einen Riester-Banksparvertrag, eine Riester-Rentenversicherung oder in einen riestergeförderten Fondssparplan eingezahlt haben, Sie erwerben damit stets einen Anspruch auf eine monatliche und lebenslange Rente. Wie viel Geld Sie tatsächlich erhalten, steht erst mit Beginn der Auszahlungsphase fest. Was Sie garantiert bekommen, wie viele Zulagen Sie kassiert haben, welche Kosten aufgelaufen sind und welche Erträge Sie bereits mit Ihrem Vertrag erzielt haben,…
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Wie hoch ist die monatliche Rente, die mir mein Riester-Vertrag bringt?
Das ist besser als nichts – auf diesen Gedanken könnte man kommen, wenn man im jährlichen Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung nachschlägt, wie viel Riester-Sparer und Sparerinnen eigentlich ausgezahlt bekommen. 2026 sollen es demnach monatlich 180 Euro für diejenigen sein, die erstmals in diesem Jahr ihre Riester-Rente erhielten. Deutlich höher werden die Beträge für diejenigen sein, die später eine Riester-Rente erstmals beziehen. Für Neurentner und Neurentnerinnen im Jahr 2030 wären es 257 Euro, im Jahr 2039 sogar 465 Euro. Klingt gar nicht so übel, nur: Bei dieser Rechnung werden die langfristigen Zinsen bei Riester-Verträgen mit 4,0 Prozent viel zu hoch angesetzt, die Kosten können höher sein als bei der Modellrechnung angenommen und…
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So können Sie sich Ihre Riester-Rente auszahlen lassen
Wenn Riester-Sparer erstmals ihre Riester-Rente erhalten haben, sind nicht wenige enttäuscht. So wurden laut dem 2024 vorgelegten Alterssicherungsbericht im Jahr 2022 für den Durchschnittsrentner nur knapp 132 Euro im Monat (1.581 Euro im Jahr) ausbezahlt. Viele Riester-Sparerinnen und Sparer, die bald oder in ein paar Jahren vor der Auszahlung ihrer staatlich geförderten Altersvorsorge stehen, fragen sich deshalb: Lohnt sich eine lebenslange Verrentung überhaupt? Wie die Riester-Rente einmal fließen wird, ist nicht in Stein gemeißelt. Die klassische lebenslange Rente ist nur eine von mehreren Möglichkeiten. Je nach Vertrag, Guthaben und persönlicher Situation gibt es unterschiedliche Wege, an sein Riester-Geld auf einen Schlag oder teilweise heranzukommen. Riester-Sparende sollten auf jeden Fall prüfen,…
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Was Sie über Vermittlungsagenturen wissen sollten
Vermittlung Arbeitgeber-Modell Rekrutierung, Organisation, Abrechnung – rund um die Beschäftigung osteuropäischer Betreuungskräfte ist ein riesiger Markt für sogenannte Vermittlungsagenturen entstanden, die deutsche Haushalte dabei unterstützen, eine Helferin aus Osteuropa zu beschäftigen. Die meisten dieser Vermittlungsagenturen vermitteln Betreuungskräfte nach dem Modell Entsendung. Eine Ausnahme bilden die beiden Vermittlungsstellen unter dem Dach der Wohlfahrtsverbände: CariFair der Caritas und FairCare der Diakonie. Sie unterstützen deutsche Haushalte dabei, das Arbeitgebermodell umzusetzen, nicht zuletzt deshalb, weil es legal zu gestalten ist. CariFair Hinter der Initiative Carifair steht der Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V. CariFair vermittelt selbst Haushaltshilfen und agiert damit als Vermittlungsagentur. Die Haushaltshilfen kommen vor allem aus Polen. CariFair begleitet die Familien…
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So viel kostet eine Betreuung durch eine ausländische Hilfskraft
So viel kostet das Arbeitgebermodell Wenn Sie selbst Arbeitgeber werden, ist Lohn zu zahlen, ebenso Sozialversicherungsbeiträge und auch Steuern sind abzuführen. Hinzu kommt eine gesetzliche Unfallversicherung und Ausgaben für Kost und Logis. So setzen sich die Kosten zusammen Lohn: Als Lohn steht der Haushaltshilfe der gesetzliche Mindestlohn von 13,90 Euro zu. Das ist aber das absolute Minimum. Einige Vermittlungsagenturen (siehe Abschnitt unten) bezahlen mehr. FairCare unter dem Dach der Diakonie bezahlt zum Beispiel 14,50 Euro. Sozialabgaben und Co: Zusätzlich sind Sozialabgaben zu leisten. Welche, das zeigt die Tabelle 1. Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich die Sozialversicherungsbeiträge. Den Arbeitnehmeranteil darf der Arbeitgeber vom Lohn einbehalten. Die Beiträge muss der Arbeitgeber…
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Ausländische Hilfskraft legal beschäftigen
Wenn Sie eine Betreuungskraft aus Osteuropa im eigenen Haushalt beschäftigen wollen, müssen Sie sicherstellen, dass das Beschäftigungsverhältnis legal ist. Es haben sich auf dem Markt zwei Modelle etabliert – das sogenannte Arbeitgebermodell und das Entsendemodell. Beide bringen Vor- und Nachteile mit sich. Lesen Sie im folgenden Abschnitt, was Sie dazu beachten müssen. So funktioniert das Arbeitgebermodell Bei diesem Modell wird die pflegebedürftige Person beziehungsweise ein Angehöriger selbst zum Arbeitgeber. Das heißt, Sie stellen die Haushaltshilfe im eigenen Haushalt an. Der Vorteil dieser Variante ist, dass das Arbeitsverhältnis gut legal zu gestalten ist. Ellen Tenkamp von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen geht soweit, zu sagen, dass es das einzige Modell ist, das wirklich…
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Bevor die Haushaltshilfe zu Hause einzieht: Das sind wichtige Aspekte, die Sie bedenken müssen
Bevor die Haushaltshilfe zu Hause einzieht: Das sind wichtige Aspekte, die Sie bedenken müssen Wann ist eine ausländische Betreuungskraft die richtige Wahl, um die Pflege eines Angehörigen zu Hause zu organisieren? Viele Aspekte spielen bei dieser Entscheidung eine Rolle. Pflegebedürftigkeit: Die Art der Pflegebedürftigkeit ist entscheidend dafür, ob eine Betreuung zu Hause zu leisten ist. Dieses Modell eignet sich oft dann besonders, wenn die zu pflegende Person körperlich nicht allzu sehr eingeschränkt ist, aber zum Beispiel wegen einer beginnenden Demenz ein höheres Maß an Betreuung benötigt. Eine weit vorangeschrittene Demenz hingegen, bei der Betroffene dazu neigen, wegzulaufen oder auch aggressiv zu werden, ist meist ein Grund, eine Betreuung zu Hause…