• Forschung und Entwicklung

    ZIM-Förderung sichern

    Der diese Woche bekanntgegebene kurzfristige Antragsstopp für das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist ein fatales Signal an den innovativen IT-Mittelstand und gefährdet die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Mittelstands erheblich. Die fehlende Planungssicherheit hinsichtlich einer Wiederaufnahme der Förderung im Jahr 2027 stellt betroffene Unternehmen zusätzlich vor enorme Herausforderungen. Aus Sicht des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) bildet das ZIM, insbesondere vor dem Hintergrund der digitalen Transformation und des zunehmenden Einsatzes Künstlicher Intelligenz im Mittelstand, eine zentrale Säule für die zukünftige Innovationsfähigkeit der mittelständischen Wirtschaft. BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün kommentiert: „Eines der erfolgreichsten Förderprogramme für den IT-Mittelstand wurde ohne jede Vorwarnung abrupt gestoppt – das gefährdet die Zukunftsfähigkeit der mittelständischen Wirtschaft. Gerade Unternehmen…

  • Software

    BITMi-Projekt TRUST gestartet

    Mit dem offiziellen Start des neuen Horizon-Projekts TRUST (Trusted Regulatory Compliance Services for Europe) beginnt der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) mit seinen Partnern eine wegweisende Initiative zur Vereinfachung regulatorischer Compliance für Unternehmen in Europa. Das Projekt zielt darauf ab, KI-gestützte Tools zu entwickeln, die insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Einhaltung komplexer europäischer Vorschriften unterstützen. Zum Auftakt des Projekts kamen Vertreterinnen und Vertreter der 17 Partnerorganisationen aus neun europäischen Ländern zusammen, um die gemeinsame Arbeit an innovativen Lösungen für Compliance-Herausforderungen aufzunehmen. Das Konsortium setzt sich aus führenden europäischen Institutionen aus den Bereichen Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung zusammen. Die Zusammenarbeit dieser Bereiche sowie die kontinuierliche Einbeziehung von KMU…

  • Software

    Reformpaket adressiert Bürokratie – doch bei Steuern bleibt der große Wurf aus

    Das gestern veröffentlichte Reformpaket der Bundesregierung enthält einige vielversprechende Ansätze, allerdings bleibt die konsequente Umsetzung abzuwarten. Positive Ansätze finden sich bei den Punkten zum Bürokratieabbau und dem vereinfachten Datenschutz, der Förderung von Zukunftsbranchen sowie die angekündigte Flexibilität am Arbeitsmarkt. Bei der steuerlichen Entlastung bleibt allerdings Skepsis angebracht: Nach Verrechnung mit zusätzlichen Kosten fallen die tatsächlichen Entlastungen nur marginal aus. Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) begrüßt einzelne Maßnahmen ausdrücklich, mit Blick auf das Gesamtpaket ist aber kein großer Wurf für den IT-Mittelstand zu erwarten. Verbandspräsident Dr. Oliver Grün erklärt: „Dieses Reformpaket adressiert einige zentrale Herausforderungen unserer Branche. Mit der Abschaffung der Berichtspflichten gegenüber staatlichen Stellen, einer pragmatischen Datenschutzpolitik und der Flexibilisierung…

  • Software

    Hauptstadtforum Digitalwirtschaft des BITMi

    Auf dem Hauptstadtforum Digitalwirtschaft des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) diskutierten letzte Woche in Berlin Thomas Jarzombek (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, und Prof. Dr. Jens Südekum, persönlicher Beauftragter für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Bundesfinanzministers, gemeinsam mit weiteren Vertretern der Bundesregierung, der Opposition und Experten aus der Wirtschaft: Wie können wir jetzt die Vision der Digitalen Souveränität in die Praxis umsetzen? Der IT-Mittelstand als Schlüsselakteur für Wachstum und Souveränität In einem Rundumblick auf die wirtschaftliche Situation in Deutschland hebt Südekum Auswirkungen der geopolitischen Situation auf die deutsche Wirtschaft hervor, die nun nicht mehr auf Partnerschaften mit etwa den USA und China setzen kann. „Es macht für die…

  • Software

    BITMi zu US-Zugangsbeschränkungen zu Anthropic

    Die Entscheidung der US-Regierung, den Zugang ausländischer Akteure zu den neuesten KI-Modellen von Anthropic zu beschränken, markiert einen Wendepunkt in der Geopolitik der Technologie. Zum ersten Mal wurden wegweisende KI-Modelle faktisch als strategische Technologien behandelt, deren Zugang aus Gründen der nationalen Sicherheit einseitig eingeschränkt werden kann. Die Europäische Kommission hat bereits angekündigt, dass sie die praktischen Auswirkungen der Maßnahme auf europäische Nutzer und Unternehmen prüft. Der Vorfall hat europaweit erneut Forderungen nach mehr digitaler Souveränität und einer geringeren Abhängigkeit von ausländischen digitalen Infrastrukturen und Diensten laut werden lassen. „Diese Entscheidung ist ein Weckruf für Europa. Sie zeigt, dass digitale Souveränität kein abstraktes politisches Ziel mehr ist, sondern eine Voraussetzung für…

  • Software

    Studie: Mittelstand setzt auf Mittelstandssoftware statt Konzernlösungen

    Der deutsche Mittelstand setzt bei seiner Digitalisierung entgegen landläufiger Meinung nicht einseitig auf globale Softwarekonzerne, sondern in großem Umfang auf Lösungen aus dem heimischen IT-Mittelstand. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik, Prozesse und Systeme der Universität Potsdam im Auftrag des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi), die gestern beim Hauptstadtforum Digitalwirtschaft des BITMi vorgestellt wurde. Die Ergebnisse sind eindeutig: 44,3 Prozent des deutschen Mittelstands nutzen Unternehmenssoftware des IT-Mittelstands. Auch mehr als 20 Prozent der Großunternehmen setzen auf mittelständische IT-Anbieter. Der IT-Mittelstand ist damit kein Randakteur, sondern ein zentraler Digitalisierungspartner der deutschen Wirtschaft. Diese Realität muss sich auch in politischen Entscheidungen widerspiegeln. Die Studie macht deutlich: Mittelständische Anwenderunternehmen vertrauen bei…

  • Software

    BITMi zur Vergaberechtsreform

    Gestern hat der Bundestag das Vergabebeschleunigungsgesetz verabschiedet mit dem Ziel, Vergabeprozesse zu verkürzen und die Berücksichtigung von Kriterien der Cybersicherheit und digitalen Souveränität zu vereinfachen. Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) begrüßt den optionalen Einbezug digitaler Souveränität als Zuschlagskriterium grundsätzlich, auch wenn eine verpflichtende Berücksichtigung das Ziel sein sollte. „Die öffentliche Hand als größter IT-Einkäufer in Deutschland ist ein entscheidender Hebel für die Förderung digitaler Souveränität. Zwar verliert das neue Vergaberecht einiges an Kraft dadurch, dass digitale Souveränität nur als optionales Kriterium aufgenommen wurde. Dennoch bietet die Reform jetzt Spielraum zur expliziten Berücksichtigung. Jetzt kommt es darauf an, diesen auch zu nutzen und sich in kritischen Bereichen für digitale souveräne Lösungen…

  • Ausbildung / Jobs

    Fachkräftemangel von Konjunkturdruck überlagert

    Der IT-Fachkräftemangel wird aktuell von der herausfordernden wirtschaftlichen Situation überschattet. Fachkräftemangel existiert in entschärfter Version weiterhin, doch fehlt es dabei nicht an Bewerbern, sondern an passenden Kandidaten. KI-Einsatz in der IT-Branche zeigt erste Auswirkungen auf den Stellenmarkt. Das Fähigkeitenprofil für IT-Fachkräfte erweitert sich um KI-Kenntnisse, verlangt aber vor allem auch Kommunikationsfähigkeit und Kundenverständnis. Noch vor drei Jahren war der Fachkräftemangel die größte Herausforderung für die deutsche IT-Branche. Die aktuelle Umfrage des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) zur Fachkräftesituation in kleinen und mittleren IT-Unternehmen (IT-KMU) zeigt: Die Fachkräftelücke ist schmaler geworden, hat sich aber nicht geschlossen. Die schwierige Wirtschaftssituation stellt KMU vor eine Herausforderung, die die Suche nach Fachkräften in den Hintergrund…

  • Forschung und Entwicklung

    Abschluss des Projekts FEMtential

    Mit dem erfolgreichen Abschluss des Projekts FEMtential: Weibliche Potenziale im IT-Mittelstand fördern endet eine dreijährige intensive Zusammenarbeit von 14 mittelständischen IT-Unternehmen, der Prospektiv GmbH und dem Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi). Ziel des Projekts war es, die Gewinnung, Bindung und Entwicklung weiblicher Fachkräfte nachhaltig zu stärken und damit die Zukunftsfähigkeit von IT-KMU zu sichern. Das Projekt wurde im Rahmen der Initiative „Wandel der Arbeit“ vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und durch die Europäische Union kofinanziert. Im Projektverlauf wurde deutlich: Frauen stellen ein enormes Potenzial für die IT-Branche dar. FEMtential hat dazu beigetragen, dieses Potenzial sichtbar zu machen, gezielt zu fördern und strukturell zu verankern. Dabei ging es nicht nur…

  • Software

    BITMi unterstützt „28 for all“

    Gemeinsam mit rund 200 europäischen Unternehmen und Verbänden unterstützt der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) die Kampagne „28 for all“. Damit fordern sie gemeinsam die EU und ihre Mitgliedstaaten auf, den Entwurf für das 28. Regime ambitioniert und zügig zu gestalten. Denn das Gesetz könnte die bedeutendste EU-Reform für Unternehmen seit über zwanzig Jahren werden und muss daher höchste Priorität erhalten. „Ein starkes Ökosystem einheimischer Unternehmen ist Europas wirksamster Hebel für mehr Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig erleben viele europäische Unternehmen den Binnenmarkt noch immer als zu kompliziert und zu teuer, wenn sie über Ländergrenzen hinweg wachsen wollen. Umso entscheidender ist der Vorschlag für das 28. Regime: Ein gemeinsamer Rechtsrahmen für alle 27 Mitgliedstaaten…