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Schweinehaltung braucht jetzt Bestandsschutz, Planungssicherheit und faire Wettbewerbsbedingungen
Die wirtschaftliche Lage in der deutschen Schweinehaltung spitzt sich weiter zu. Im Juli ist die Notierung für Schweinefleisch auf 1,40 Euro je Kilogramm und die Ferkelnotierung auf 30 Euro je Ferkel abgestürzt. Damit stehen viele Betriebe erneut unter massivem wirtschaftlichem Druck. Während die Erlöse deutlich zurückgehen, verharren die laufenden Kosten seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine auf hohem Niveau. Für viele Schweinehalterinnen und Schweinehalter bedeutet das: Die laufenden Kosten können kaum noch gedeckt werden, von zusätzlichen Investitionen ganz zu schweigen. Vor diesem Hintergrund erwartet der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) vom Bund ein klares Signal für den Erhalt der heimischen Schweinehaltung. Die neue EU-Tierhaltungsstrategie muss genutzt…
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EU-Tierhaltungsstrategie: BRS sieht gute Ansätze und fordert verlässliche Rahmenbedingungen
Besonders begrüßt der Verband, dass die Nutztierhaltung ausdrücklich als strategisch wichtiger Sektor für Ernährungssicherheit, ländliche Räume, Biodiversität und Kreislaufwirtschaft anerkannt wird. Ebenso bewertet der BRS den Ansatz positiv, Tiergesundheit, Tierwohl, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit künftig stärker zusammenzudenken. Auch die angekündigte Förderung der Kreislaufwirtschaft, die Unterstützung von Innovationen sowie der Abbau bürokratischer Hürden werden ausdrücklich begrüßt. Positiv bewertet der BRS zudem den europäischen Ansatz im Bereich der Tiergesundheit. Die stärkere Ausrichtung auf Prävention, Biosicherheit, Früherkennung und Krisenmanagement sei der richtige Weg. Auch die angekündigte Überprüfung der Kategorisierung von Tierseuchen im EU-Tiergesundheitsrecht wird als sinnvoll angesehen. Da Tierseuchen keine Landesgrenzen kennen, brauche es europaweit einheitliche Maßstäbe, klare Zuständigkeiten sowie verlässliche Bekämpfungs- und Finanzierungsmechanismen.…
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Nach EU-Entschluss zu NGT im Pflanzenbau wirbt der BRS für eine differenzierte Herangehensweise bei Nutztieren
Der Entscheidung, Pflanzen, die mit der Gen-Schere (z.B. CRISPR/Cas) gezüchtet wurden, zukünftig nicht mehr automatisch dem strengen Gentechnikrecht unterzuordnen, steht der BRS grundsätzlich positiv gegenüber. Die rechtliche Gleichstellung von NGT-1- und herkömmlichen Pflanzen ist übertragen auf die Nutztierhaltung auch analoger Bestandteil des im April verabschiedeten BRS-Positionspapiers zur Anwendung Neuer Genomischer Techniken (NGTs) in der Nutztierzucht. Die Debatte zur Anpassung der Vorschriften für neue genomische Verfahren (NGT) im Pflanzensektor wurde im politischen Diskurs allerdings auf die Frage reduziert, ob man für oder gegen den Einsatz von Gentechnik in der Pflanzenzucht ist. Dies führte letztendlich zu einer Entscheidung des EU-Parlaments, die einige aus BRS-Sicht zentrale Elemente einer notwendigen Wahlfreiheit von Verbraucherinnen und…
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BRS zieht positive Bilanz der Delegationsreise nach Japan und China
Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) bewertet die Delegationsreise von Bundesminister Alois Rainer nach Japan und China als wichtigen Schritt zur Verbesserung der internationalen Marktchancen für die deutsche Tierzucht und Fleischwirtschaft. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Wiederöffnung wichtiger Absatzmärkte, die Anerkennung wissenschaftsbasierter Tierseuchenbekämpfung sowie die Weiterentwicklung von Veterinärvereinbarungen. Für den BRS nahm Simone Fuchs an der Delegationsreise teil und begleitete die politischen Gespräche sowie die Fachtermine vor Ort. Bereits im Vorfeld hatte sich der Verband intensiv in die Vorbereitung eingebracht. Insbesondere bei den Verhandlungen mit den chinesischen Behörden konnten zentrale Anliegen der deutschen Tierzucht und Fleischwirtschaft angesprochen werden. Der direkte Austausch mit dem chinesischen Landwirtschaftsministerium (MARA) bot die…
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Nationales Tierwohlmonitoring: BRS mit neuen Zahlen zum Tierwohl in der Milchviehhaltung
Für 87 % aller Milchkühe in Deutschland haben die Milchkontrollverbände und Rechenzentren (Rinder Daten Verbund (RDV) und Vereinigte Informationssysteme Tierhaltung w.V. (vit)) im Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) Tierwohlindikatoren berechnet und dazu die Fakten von rund 2,915 Mio. Kühen aus fast 30.000 Betrieben zusammengetragen. Q-Check bündelt diese Indikatoren als nationales Tierwohlmonitoring in der Milchviehhaltung. Die Ergebnisse des bundesweiten Tierwohlmonitorings zeigen auch in diesem Jahr ein insgesamt gutes Niveau des Tierwohls auf deutschen Milchviehbetrieben. Die Grundlage der zusammengeführten Informationen bildet eine einheitliche Erfassung von Daten aller deutschen Milchkontrollorganisationen sowie Informationen aus HI-Tier, auf deren Grundlage mit Hilfe standardisierter Methoden die Tierwohlindikatoren berechnet werden. Diese werden in anonymisierter Form von den…
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EAAP 2026 in Hamburg: Frühbucherrabatt endet am 31. Mai
Vom 7. bis 11. September 2026 wird Hamburg zum internationalen Treffpunkt der Tierhaltungsbranche: Die Jahrestagung der European Federation of Animal Science (EAAP) bringt Fachleute aus Landwirtschaft, Wissenschaft, Beratung, Wirtschaft und Politik zusammen. Der Bundesverband Rind und Schwein e. V. (BRS) unterstützt die deutsche Vertretung bei der EAAP, die Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde e.V. (DGfZ) bei der Pressearbeit und macht auf die aktuell laufende Frühbucherphase aufmerksam und empfiehlt allen an neuster Forschung interessierten in der landwirtschaftlichen Branche eine frühzeitige Anmeldung. Noch bis zum 31. Mai 2026 können Interessierte von vergünstigten Teilnahmegebühren profitieren. Die EAAP-Tagung zählt zu den bedeutendsten internationalen Veranstaltungen rund um Nutztierhaltung und Tierwissenschaften. Erwartet werden etwa 1.800 Teilnehmerinnen und…
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Verbändeallianz zum Entwurf zur Änderung des TierHaltKennzG: Bürokratiezuwachs vermeiden – Fortschritte erkennbar
Die Verbändeallianz begrüßt zugleich, dass der Gesetzentwurf zur dritten Änderung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes zentrale Vorschläge der Verbände aufgreift. Positiv bewerten die Verbände insbesondere die Möglichkeit des vollständigen Downgradings, die Einbeziehung des Außer‑Haus‑Verzehrs sowie die Berücksichtigung ausländischer Ware. Gleichzeitig enthält der Entwurf jedoch Regelungen, die dem Ziel des Bürokratieabbaus entgegenstehen. Kritisch sehen die Verbände vor allem die geplanten Vorgaben zum staatlichen Logo, Registrierung und Überwachung, die aus Sicht der Wirtschaft zusätzlichen Aufwand verursachen und somit einen Bürokratiezuwachs bedeuten, ohne einen Mehrwert für Tierwohl oder Verbraucherinformation zu bringen. Die Verbändeallianz spricht sich daher für eine klare Deklarationspflicht mit einheitlichen, verpflichtenden Begriffen aus und lehnt ein zusätzliches staatliches Logo ab. Verantwortung und Kontrolle sollten –…
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BRS-Positionspapier zu Neuen Züchtungsmethoden – Schutz und Zulassung gleichermaßen ermöglichen
Im Anschluss an die Mitgliedergruppensitzungen des Bundesverbandes Rind und Schwein e. V. (BRS) am 14. April in Berlin stand ein Thema im Fokus, dem sich auch die Tierzucht nicht verschließen kann: Dem Einsatz neuer genomischer Techniken (NGTs) in der Nutztierzüchtung. Vertreterinnen und Vertreter aus Zucht, Wissenschaft und Praxis diskutierten intensiv über Chancen, Risiken und notwendige politische Rahmenbedingungen. Im Mittelpunkt stand das vom BRS gemeinsam mit Vertretern aller Mitgliedergruppen erarbeitete Positionspapier zum zukünftigen Umgang mit NGTs in Deutschland und Europa. Inhaltlich konzentriert sich die Positionierung an der Notwendigkeit zur Erarbeitung eines klaren rechtlichen Rahmens. Dieser muss sowohl die Wahlfreiheit bei der Anwendung auf der Grundlage einer risikobasierten, differenzierten Regulierung von NGTs…
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Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Nutztierhaltung in Deutschland
Die diesjährige Fachtagung des Bundesverbandes Rind und Schwein e.V. (BRS) fand am 14. April in Berlin statt. Die Tagung stand mit dem Titel „Perspektiven denken – für Tierhaltung, für Ernährung, für morgen“ im Zeichen unserer Zeit, in der angesichts globaler Krisen die Versorgungssicherheit eine bedeutende gesellschaftliche Rolle spielt. Die verschiedenen Einflussfaktoren auf die Nutztierhaltung der Zukunft – Angebot und Nachfrage nach tierischen Produkten, Strukturwandel in der Landwirtschaft, geopolitische Rahmenbedingungen, Klimawandel, Chancen durch künstliche Intelligenz sowie die Anforderungen des Lebensmitteleinzelhandels – wurden von den eingeladenen Experten beleuchtet und bildeten den roten Faden der Veranstaltung. Aus der Politik nahmen Professor Dr. Eberhard Haunhorst, Leiter der Abteilung 3 „Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit” im Bundesministerium…
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AGRILL 2026 startet mit bundesweiter Sonderaktion: 100 Höfe öffnen ihre Türen für Dialog und Begegnung
Der Bundesverband Rind und Schwein hat gemeinsam mit weiteren Partnern die Initiative AGRILL 2026 gestartet. Zu den Mitinitiatoren zählen neben dem BRS unter anderem LAND.SCHAFFT.WERTE sowie der Bauernverband Schleswig-Holstein. Ziel der Kampagne ist es, den Dialog zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft zu stärken und Einblicke in die heimische Lebensmittelproduktion zu ermöglichen. Im Jahr 2026 wird das etablierte AGRILL-Format um eine bundesweite Sonderaktion erweitert: 100 landwirtschaftliche Betriebe werden dazu eingeladen, rund um die Erntezeit Gäste auf ihre Höfe einzuladen. Ergänzend zu den klassischen Grillveranstaltungen im Frühjahr entstehen so zusätzliche Begegnungsformate direkt auf den Betrieben. Fokus auf Ernte und Versorgungssicherheit Die Sonderaktion rückt insbesondere die Bedeutung der heimischen Ernte in den Mittelpunkt. Angesichts…