• Verbraucher & Recht

    Tipico – EuGH-Generalanwalt stärkt Anspruch der Spieler auf Rückzahlung

    EuGH-Generalanwalt Nicholas Emiliou hat Teilnehmern an Online-Sportwetten in Deutschland Hoffnung gemacht, dass sie ihre Verluste zurückfordern können. In seinen Schlussanträgen zum Verfahren unter dem Aktenzeichen C-530/24 machte er deutlich, dass Anbieter von Online-Sportwetten zur Rückzahlung der Verluste verpflichtet sein können, wenn sie nicht über die in Deutschland erforderliche Lizenz verfügen. In dem Verfahren geht es um Rückzahlungsansprüche gegen den Sportwettenanbieter Tipico, der seinen Sitz in Malta hat. „Es ist zwar noch kein Urteil gesprochen, dennoch geben die Ausführungen des Generalanwalts den Spielern Anlass zur Hoffnung. Sie sind mehr als ein Fingerzeig, denn häufig folgen die Richter am EuGH dem Generalanwalt“, sagt Rechtsanwalt Thomas Sittner, CLLB Rechtsanwälte. Dem Verfahren vor dem…

  • Finanzen / Bilanzen

    64.500 Euro bei Pokerstars verloren – Spieler hat Anspruch auf Rückzahlung

    Bei Online-Glücksspielen über die deutschsprachige Webseite „Pokerstars“ hat ein Mandant von CLLB Rechtsanwälte rund 64.500 Euro verloren. Jetzt hat sich das Blatt jedoch gewendet, denn das Landgericht Wiesbaden hat mit Urteil vom 10. Januar 2026 entschieden, dass ihm die Veranstalterin der Online-Glücksspiele den Verlust ersetzen muss, da sie nicht über die in Deutschland erforderliche Lizenz für ihr Angebot verfügte. Zwischen Februar 2016 und Januar 2023 hatte der Kläger von Deutschland aus an Online-Casinospielen sowie Online-Pokerspielen bei Pokerstars teilgenommen und dabei unterm Strich rund 64.500 Euro verloren. Online-Glücksspiele waren in Deutschland bis zum 30. Juni 2021 allerdings grundsätzlich verboten und sind auch seitdem nur dann zulässig, wenn der Veranstalter über die…

  • Verbraucher & Recht

    Fokus Wohnen Deutschland setzt Rücknahme der Anteile aus

    Der offene Immobilienfonds Fokus Wohnen Deutschland hat am 26. Februar 2026 die Anteilsrücknahme ausgesetzt. Anleger können somit nicht mehr auf ihr investiertes Geld zugreifen. Wie lange die Anleger nicht an ihr Geld kommen, ist offen. Grundsätzlich kann die Anteilsrücknahme bis zu 36 Monate ausgesetzt werden. Anleger des Fokus Wohnen Deutschland blicken also in eine ungewisse Zukunft, die erhebliche finanzielle Verluste mit sich bringen kann. „Wenn die Rücknahme der Anteile nicht spätestens nach Ablauf der 36 Monate wieder aufgenommen werden kann, muss der Fonds abgewickelt werden. Das bedeutet für die Anleger zumeist finanzielle Verluste“, sagt Rechtsanwalt Thomas Sittner, CLLB Rechtsanwälte. Finanzielle Verluste mussten zahlreiche Anleger bereits erleben als im Zuge der…

  • Finanzen / Bilanzen

    Pfando vom OLG Stuttgart zu Schadenersatz verurteilt

    Pfando muss einer Kundin Schadenersatz leisten. Um einen finanziellen Engpass zu überbrücken, hatte die Frau einen Sale-and-Lease-Back-Vertrag mit Pfando geschlossen, d.h. sie verkaufte ihr Auto an die Pfando GmbH und mietete es dann von der Pfando’s cash & drive GmbH zurück. Das OLG Stuttgart hat mit Urteil vom 5. März 2026 entschieden, dass Kaufvertrag und Mietvertrag wegen wucherähnlichen Geschäfts sittenwidrig und somit nichtig sind. Die Kundin habe daher Anspruch auf Schadenersatz. Das Urteil hat CLLB Rechtsanwälte erstritten. Die Klägerin hatte mit der Pfando GmbH einen Kaufvertrag über ihr Audi A3 Cabrio geschlossen und das Auto für 15.000 Euro veräußert. Anschließend schloss sie in derselben Filiale einen Mietvertrag mit der Pfando’s…

  • Finanzen / Bilanzen

    Anleger des ConTrust Fonds obsiegen erneut vor Gericht

    Die auf Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei CLLB Rechtsanwälte mit Büros in München und Berlin hat mit Urteil des Landgericht Rottweil vom 28.01.2026 erneut erfolgreich die Abweisung der Klage der ConTrust GmbH & Co. KG i.L gegen einen Anleger auf Rückzahlung von erhaltenen Ausschüttungen erwirkt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Es handelt sich dabei bereits um das dritte obsiegende Urteil, dass die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte für Anleger des ConTrust Fonds erstritten hat. Dazu im Einzelnen: Anleger des geschlossene Fonds ConTrust GmbH & Co. KG i.L sind bereits früher schon immer wieder zur Rückzahlung von erhaltenen Ausschüttungen aufgefordert worden. Zwischenzeitlich werden vom Fonds nun Klagen gegen Anleger auf Rückzahlung von Ausschüttungen eingereicht. Der…

  • Finanzen / Bilanzen

    Tipico muss Spieler Verluste zurückzahlen – Urteil des OLG Köln

    Bei Online-Glücksspielen hatte ein Mandant von CLLB Rechtsanwälte kein Glück und verlor insgesamt rund 25.600 Euro. Die Tipico Games Limited muss ihm den Schaden vollständig ersetzen, da sie im streitgegenständliche Zeitraum nicht über die in Deutschland erforderliche Lizenz für ihr Angebot von Glücksspielen im Internet verfügte. Das hat das OLG Köln mit Urteil vom 16. Januar 2026 entschieden. Damit hat das Oberlandesgericht die erstinstanzliche Entscheidung des Landgerichts Aachen bestätigt. Der Spieler hatte über eine deutschsprachige Webseite von Tipico zwischen Juni 2014 und Oktober 2020 an Online-Glücksspielen teilgenommen und dabei unterm Strich rund 25.600 Euro verloren. „Da Glücksspiele im Internet in diesem Zeitraum in Deutschland grundsätzlich verboten waren und Tipico gegen…

  • Finanzen / Bilanzen

    54.000 Euro bei Interwetten verloren – Spieler hat Anspruch auf Rückzahlung

    Knapp 54.000 Euro hatte ein Spieler bei Online-Glücksspielen über die Webseite interwetten.de verloren. Nach einem Urteil des Landgerichts Düsseldorf vom 6. Januar 2026 kann er aufatmen. Das Gericht entschied, dass die Interwetten Gaming Ltd. als Veranstalterin der Glücksspiele im Internet ihm den Verlust vollständig ersetzen muss, da sie nicht über die in Deutschland erforderliche Lizenz für ihr Angebot verfügte und die geschlossenen Verträge daher nichtig seien. Das Urteil hat CLLB Rechtsanwälte erstritten. Der Spieler hatte zwischen Februar 2019 und Dezember 2020 an Online-Glücksspielen über die Webseite interwetten.de teilgenommen und erlitt dabei Verluste in Höhe von insgesamt knapp 54.000 Euro. Die Interwetten Gaming Ltd. verfügte in diesem Zeitraum allerdings nicht über…

  • Verbraucher & Recht

    Bwin – Spieler hat Anspruch auf Rückzahlung seiner Verluste

    Rund 13.300 Euro hatte ein Mandant von CLLB Rechtsanwälte bei Online-Glücksspielen über die Plattform bwin verloren. Er bekommt sein Geld zurück. Das hat das Landgericht Berlin II mit Urteil vom 18. Dezember 2025 entschieden. Zur Begründung führte das Gericht aus, dass die beklagte ElectraWorks Ltd. als Betreiberin der Webseite nicht über die in Deutschland erforderliche Lizenz für das Veranstalten von Online-Glücksspielen verfügte. Online-Glücksspiele waren in Deutschland ohne die erforderliche Lizenz bis zum 30. Juni 2021 grundsätzlich verboten. Seitdem sind sie nur dann zulässig, wenn der Anbieter über die in Deutschland erforderliche Zulassung verfügt. „Liegt diese Genehmigung nicht vor, sind die Online-Glücksspiele illegal. Zahlreiche Gerichte haben bereits entschieden, dass die Spieler…

  • Verbraucher & Recht

    LG Bielefeld: Pfando muss Mietzahlungen erstatten und Autoschlüssel herausgeben

    Die Pfando GmbH muss einem Kunden den Autoschlüssel und die Fahrzeugpapiere seines Pkw herausgeben. Außerdem erhält der Kunde seine geleisteten Mietzahlungen in Höhe von rund 9.200 Euro von der Pfando Vermietung GmbH zurück. Das hat das Landgericht Bielefeld mit – nicht rechtskräftigem – Urteil vom 9. Januar 2026 entschieden. Das Gericht stellte fest, dass sowohl der zwischen den Parteien geschlossene Kaufvertrag als auch der Mietvertrag sittenwidrig und somit nichtig sind. Das Urteil hat CLLB Rechtsanwälte erstritten. Der Mandant von CLLB Rechtsanwälte hatte mit Pfando einen sog. Sale-and-rent-back-Vertrag geschlossen. Konkret verkaufte er seinen BMW 520d zum Preis von 5.200 Euro an die Pfando GmbH und mietete ihn anschließend direkt von der…

  • Finanzen / Bilanzen

    Online-Sportwetten – Bet3000 zur Rückzahlung von Verlusten verurteilt

    Bei Bet3000 hatte ein Mandant von CLLB Rechtsanwälte an Online-Sportwetten teilgenommen und verloren. Die gute Nachricht ist, dass er einen großen Teil seines Verlustes – rund 12.000 Euro – zurückbekommt. Das hat das Landgericht Bonn mit Urteil vom 19. November 2025 entschieden. Ein Grund für den Rückzahlungsanspruch ist, dass Bet3000 bzw. die IBA Entertainment Limited als beklagte Anbieterin der Sportwetten, gegen das monatliche Einzahlungslimit in Höhe von 1.000 Euro verstoßen hat. Der Mandant von CLLB Rechtsanwälte hatte zwischen November 2019 und April 2022 bei Bet3000 an Online-Sportwetten teilgenommen und unterm Strich rund 16.000 Euro verloren. Online-Glücksspiele, zu denen auch Online-Sportwetten gehören, waren und sind ohne entsprechende Lizenz in Deutschland verboten.…