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KSeF 2.0 in Polen: Konsultation zum Business-Event-Modell abgeschlossen
Am 23. April 2026 leitete das polnische Finanzministerium eine öffentliche Konsultation zu einem vorgeschlagenen Business-Event-Modell und einem Mechanismus zur Synchronisierung von Änderungen für das Nationale E-Invoicing-System (KSeF) ein. Dieser Vorschlag stellt die nächste Entwicklungsphase der KSeF 2.0 API dar und zielt darauf ab, Marktfeedback einzuholen, bevor die Integrationsarchitektur finalisiert wird. Technischer Synchronisationsmechanismus Der Vorschlag skizziert einen Zielmechanismus für den Austausch von Informationen über Rechnungskorrekturen. In diesem Modell wird KSeF weiterhin die ursprünglichen strukturierten Rechnungen speichern und gleichzeitig ergänzende Geschäftsdaten als separate, verknüpfte Ereignisse aufzeichnen. Das Finanzministerium bestätigt, dass dieser Ansatz die zugrunde liegenden strukturierten Rechnungsdaten, die bereits in KSeF gespeichert sind, nicht verändern wird. Neuer Business-Event-Katalog und Tracking-Mechanismus Ein zentraler Bestandteil des Vorschrags des Finanzministeriums…
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VAE verschieben Frist für E-Invoicing-Dienstleister auf Oktober 2026
Das Finanzministerium der Vereinigten Arabischen Emirate hat eine Verlängerung der Frist für Unternehmen zur Ernennung eines akkreditierten Service Providers (Accredited Service Provider – ASP) im Rahmen des kommenden nationalen elektronischen Rechnungsstellungssystems bekannt gegeben. Durch eine Änderung des Ministerialbeschlusses Nr. 244 aus dem Jahr 2025 wurde die Frist für diese Anforderung vom 31. Juli 2026 auf den 30. Oktober 2026 verschoben. Dieses Mandat gilt für umsatzsteuerlich registrierte Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen AED. Marktreife und der neue White-Label-Mechanismus Die Verlängerung der Frist für die Ernennung von ASPs wurde nach einer Bewertung der Marktreife und Rückmeldungen aus dem Wirtschaftssektor eingeführt, die einen Bedarf an breiteren technischen Optionen und wettbewerbsfähigeren Preisen zeigten. Bis heute haben 32 Service…
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ZUGFeRD 2.5 und Factur-X 1.09 verzögert: Neuer Zeitplan in zwei Etappen
Das Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) hat eine Anpassung des Zeitplans für die neuen E-Rechnungsformate bekannt gegeben: Die ursprünglich für den 20. Mai 2026 geplante Veröffentlichung von ZUGFeRD 2.5 sowie der französischen Variante Factur-X 1.09 verzögert sich und wird nun in zwei separaten Schritten durchgeführt. Diese Entscheidung trafen das FeRD und die französische Partnerorganisation FNFE-MPE gemeinsam, um den hohen Anforderungen an Qualität und Praxistauglichkeit der Formate gerecht zu werden. Schritt 1: Release am 10. Juni 2026 Der erste Teil der Veröffentlichung ist für den 10. Juni 2026 geplant. Dieses Update umfasst in erster Linie die obligatorische Aktualisierung der Codelisten. Darüber hinaus werden bereits spezielle Anforderungen integriert, die für das kommende französische B2B-Mandat (E-Invoicing in Frankreich) relevant sind. Schritt 2: Funktion für Bruttorechnungen…
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Comarch erhält offizielle Zulassung als E-Invoicing-Dienstleister in der Slowakei
Nach unserer vorherigen Ankündigung bezüglich unserer aktiven Teilnahme am Zertifizierungsprozess ist Comarch stolz darauf, bekannt zu geben, dass wir nun offiziell als zugelassener E-Invoicing-Dienstleister in der Slowakei akkreditiert sind. Nach Abschluss des Akkreditierungsprozesses ist Comarch vollumfänglich autorisiert, Unternehmen bei den anstehenden regulatorischen Anforderungen zu unterstützen. Garantierte Compliance und Sicherheit im Vorfeld des E-Invoicing-Mandats 2027 Ab dem 1. Januar 2027 werden Steuerzahler in der Slowakei gesetzlich verpflichtet sein, strukturierte E-Rechnungen für bestimmte inländische B2B- und B2G-Lieferungen auszustellen und zu empfangen. Ab dem 1. Juli 2030 wird diese Verpflichtung auf grenzüberschreitende innergemeinschaftliche Transaktionen ausgeweitet, um den neuen ViDA-Anforderungen (VAT in the Digital Age / Mehrwertsteuer im digitalen Zeitalter) zu entsprechen. Unter dem neuen Rahmenwerk werden der Dokumentenaustausch und das digitale Berichtswesen ausschließlich über Peppol-basierte Netzwerke erfolgen,…
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Rechtssichere Archivierung: Comarch erklärt Aufbewahrungspflichten für E-Rechnungen von bis zu 30 Jahren
In vielen EU-Ländern müssen Sie E-Rechnungen mindestens 8 Jahre lang aufbewahren. Einige Arten von Transaktionen erfordern eine Aufbewahrungsfrist von bis zu 30 Jahren. Sie müssen archivierte E-Rechnungen über den gesamten Aufbewahrungszeitraum hinweg lesbar, authentisch und unverändert halten. Um E-Rechnungen ordnungsgemäß zu archivieren, benötigen Sie die richtige technische Infrastruktur und klare, dokumentierte Compliance-Prozesse. Die Nutzung einer cloudbasierten Archivierung erleichtert die Einhaltung von Vorschriften in verschiedenen Ländern und trägt dazu bei, die langfristigen Speicherkosten zu senken. Die Bereitschaft für ein Audit (Betriebsprüfung) hängt davon ab, wie schnell Sie die korrekte E-Rechnung im geforderten Format finden und bereitstellen können. Finanzbehörden werden nicht darauf warten, dass Sie Ihr Archiv organisieren. Wenn Sie eine Prüfungsanfrage erhalten, müssen Sie E-Rechnungen aus den…
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Comarch: E-Invoicing wird zur kritischen Geschäftsinfrastruktur – nicht nur zum IT-Projekt
Jahrelang wurde die Einführung der obligatorischen elektronischen Rechnungsstellung von Unternehmensvorständen oft als notwendiges Übel behandelt – obwohl große, multinationale Unternehmen das freiwillige E-Invoicing bereits erfolgreich zur Automatisierung von Geschäftsprozessen nutzten. Angesichts einer wachsenden Welle globaler Mandate hat sich E-Invoicing heute zu einer kritischen Komponente der digitalen Infrastruktur entwickelt, die direkt über die Notfallplanung (Business Continuity Planning – BCP) eines Unternehmens entscheidet. In diesem Artikel möchte ich eine Sichtweise teilen, die auch von den Referenten auf der Comarch User Group (CUG) Konferenz geäußert wurde: Das Scheitern einer nahtlosen Übermittlung von E-Rechnungen kann kritische Lieferungen stoppen und dadurch den gesamten Geschäftsbetrieb lähmen. Wer mit der ERP-Integration wartet, bis die Gesetzestexte finalisiert sind, begeht…
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Sechs E-Invoicing-Trends, die Compliance und Finanzwesen 2026 prägen
Der globale Markt befindet sich in einer Phase des Umbruchs, da immer mehr Länder verbindliche Vorschriften für die elektronische Rechnungsstellung einführen. Für Regierungen bedeutet die elektronische Rechnungsstellung eine bessere Kontrolle über die Einhaltung der Mehrwertsteuerpflicht und die Betrugsbekämpfung. Für Unternehmen ist sie sowohl ein Motor der digitalen Transformation – sie ermöglicht Automatisierung, Kostensenkungen und schnellere Zahlungen – als auch eine Herausforderung in Bezug auf die Einhaltung von Vorschriften, da auf allen Kontinenten verbindliche Rahmenbedingungen eingeführt werden. In diesem Artikel erfahren Sie: Die wichtigsten globalen Trends, die den Markt für elektronische Rechnungsstellung prägen Die wichtigsten Herausforderungen für Unternehmen bei der Anpassung an die Veränderungen und wie sie zu bewältigen sind Prognosen für das nächste Jahrzehnt der elektronischen…
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Sicherer E-Invoicing-Anbieter gesucht? Comarch nennt 6 kritische Auswahlfaktoren
Regierungen weltweit führen strenge E-Invoicing-Mandate für Business-to-Business- (B2B) und Business-to-Government-Transaktionen (B2G) ein. Dies macht den Übergang von Papier- und PDF-Rechnungen zu strukturierten elektronischen Daten unumgänglich. Für Unternehmensleiter, die globale Compliance, Sicherheit und Skalierbarkeit abwägen, ist die Auswahl aus einem überlaufenen Markt von Anbietern selten einfach. Die Wahl des richtigen E-Invoicing-Anbieters ist eine fundamentale Geschäftsentscheidung, die sich direkt auf Ihren Cashflow, Ihre steuerliche Compliance und Ihre allgemeine Datensicherheit auswirkt. Dieser Leitfaden führt Sie durch die sechs kritischen Faktoren, die Sie bewerten müssen, um sicherzustellen, dass Ihr gewählter Partner Ihre aktuellen Anforderungen erfüllen und mit Ihrem internationalen Wachstum skalieren kann. 1. Globale Compliance und Anbindung an Steuerbehörden Steuervorschriften sind stark lokalisiert und entwickeln sich ständig weiter. Compliance…
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Comarch ERP Enterprise wird eigenständige Geschäftseinheit – mit neuem Führungsteam und klarem KI-Fokus
Die Comarch AG stellt ihr ERP-Geschäft strategisch neu auf: Zum 1. Mai 2026 ist Comarch ERP Enterprise (CEE) zu einer eigenständigen Geschäftseinheit geworden – mit klarem Schwerpunkt auf den Kernmärkten DACH und Frankreich. In deren weiteren Ausbau wird Comarch in den kommenden Jahren gezielt investieren. Comarch bündelt damit Entwicklung, Vertrieb und Kundenverantwortung, verkürzt Innovationszyklen und investiert verstärkt in Cloud-Funktionen sowie generative und agentische Künstliche Intelligenz. An der Spitze steht ein neues Führungsteam um den Vorstandsvorsitzenden Jannis Roser. Comarch ERP Enterprise ist eine vollständig cloud-fähige ERP-Lösung für mittelständische Fertigungs- und Handelsunternehmen und zählt zu den zentralen Wachstumsfeldern der Comarch-Gruppe. Die ergänzenden Lösungen für Business Process Management (BPM), Business Intelligence (BI), Point…
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Ein Dokumentenfluss für alle Kanäle: Comarch zu B2B, B2C und B2G auf einer Plattform
Die meisten Unternehmen teilen die Rechnungsstellung für B2B, B2C und B2G auf drei separate Plattformen auf und zahlen die Integrationskosten dann für immer in Form von Abstimmungen, Fehlern und Audit-Risiken. Ein einheitlicher Dokumentenfluss nutzt ein einziges Schema, eine einzige Validierungs-Engine und ein einziges Archiv; alle drei Kanäle teilen sich dasselbe Rückgrat (Backbone). Ein-Plattform-Setups markieren Datenunstimmigkeiten, bevor Rechnungen das System verlassen, reduzieren den Abstimmungsaufwand und verkürzen die Audit-Vorbereitung. Regulatorische Updates werden einmal für alle Kanäle bereitgestellt, anstatt drei parallele Anbieterprojekte auszulösen. Die Dokumentation des Prozessflusses schrumpft zu einer einzigen Quelle der Wahrheit (Single Source of Truth), die bei der Weiterentwicklung der Plattform aktuell bleibt. Drei Teams, drei Plattformen, drei Sätze von Validierungsregeln: So handhaben…