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Agentic AI: Skalierung braucht Kontrolle
Gastbeitrag von Paul Kurt Haberfellner, Co-Founder und Managing Director bei Nagarro Agentische KI (Agentic AI) verändert die Rolle Künstlicher Intelligenz im Unternehmen. Klassische KI löst seit Jahren klar umrissene Aufgaben wie Prognosen, Fehlererkennung oder Klassifizierung. Generative KI hat das Spektrum auf Sprache, Code, Bilder und weitere Informationsflüsse ausgeweitet. Agentic AI geht noch einen Schritt weiter: Systeme beantworten nicht nur Fragen, sondern planen und führen Arbeitsschritte eigenständig aus. Damit steigt auch der Anspruch an den Betrieb. Ein Proof of Concept kann unter kontrollierten Bedingungen schnell funktionieren. Im produktiven Betrieb trifft KI jedoch auf gewachsene Unternehmensrealität. Genau dort entscheidet sich, ob aus technischer Machbarkeit belastbarer Nutzen wird. Wenn die Demo funktioniert…
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Agentic AI erfolgreich skalieren: Investieren, planen, umsetzen
Denn der Fachkräftemangel ist längst Realität und wird sich weiter verschärfen: Deutschland wird seinen Wohlstand künftig nicht mit mehr Arbeitskräften sichern können, sondern vor allem mit deutlich höherer Produktivität. Agentic AI könnte dabei zu einer der wichtigsten Management-Innovationen der kommenden Jahre werden. Sie eröffnet Unternehmen die Möglichkeit, Prozesse grundlegend neu zu organisieren, Arbeitskräfte gezielter einzusetzen und Produktivität deutlich zu steigern. Wer diese Potenziale nicht nutzt, riskiert angesichts des zunehmenden globalen Wettbewerbs erhebliche Nachteile bei Kosten, Geschwindigkeit und Innovationskraft. Die Zeit für Experimente allein wird daher knapp: In den kommenden drei Jahren müssen aus KI-Pilotprojekten messbare wirtschaftliche Ergebnisse werden. Dr. Frank Fehler, Executive Vice President und Deutschlandchef von HCLTech, begleitet seit…
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KI-Agenten brauchen keine neuen Abhängigkeiten, sondern offene Technologie
KI-Agenten lassen sich heute mit vergleichsweise wenig Aufwand entwickeln. Wo liegt jetzt die eigentliche Herausforderung für Unternehmen? Die Entwicklung ist tatsächlich nicht mehr die größte Hürde, der produktive Einsatz ist es. Unternehmen müssen Agenten zuverlässig in bestehende Prozesse integrieren, ihnen kontrollierten Zugriff auf bestimmte Bereiche geben und gleichzeitig die notwendigen Guardrails implementieren, um unerwünschtes Verhalten zu verhindern sowie die Angriffsfläche zu minimieren. Dafür sind Governance, passende Daten- und Prozessstrukturen sowie eine Infrastruktur notwendig, die auch bei wachsendem Einsatz flexibel bleibt. Wenn diese Anforderungen bekannt sind, warum schaffen es so viele Unternehmen nicht, über Pilotprojekte hinauszukommen? Das ist ein scheinbarer Gegensatz, dem in erster Linie die schnelle technologische Entwicklung zu Grunde…
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Ausgabe #227 – Artificial Intelligence
KI ist längst im Arbeitsalltag angekommen, doch der eigentliche Wandel steht erst bevor. Prof. Dr. Feiyu Xu, KI-Expertin in den Aufsichtsräten von Siemens Energy, ZF und der FAZ, macht in der Einleitung klar: Erfolgreicher KI-Einsatz braucht mehr als Tools, er braucht eine klare Strategie, einen „North Star" und die enge Verzahnung von Mensch und Maschine. Ihr Fazit zum Industriestandort Deutschland: weniger pessimistisch als gedacht, aber mit klaren Hausaufgaben. Noch weiter in die Zukunft blickt Peter Sarlin im großen Interview. Der KI-Forscher und Seriengründer, der mit Silo AI Europas größtes privates KI-Labor für 665 Millionen US-Dollar an AMD verkaufte, ist überzeugt: In fünf bis zehn Jahren wird Quantentechnologie die nächste KI-Ära…
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Ausgabe #226 – Zukunft der Chemieindustrie
Windräder, Batterien, Halbleiter, moderne Medikamente: über die Zukunft spricht Deutschland gern. Über ihre Voraussetzung jedoch deutlich seltener. Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie, bringt es in der Einleitung auf den Punkt: Die Chemie ist die unsichtbare Infrastruktur unseres Wohlstands. Man sieht sie nicht, aber die Lage wird dramatisch, wenn sie fehlt. Sein zentraler These: Der eigentliche Zielkonflikt unserer Zeit heißt nicht Klima oder Industrie, sondern Transformation mit oder ohne Industrie. Wie diese Transformation politisch gelingen kann, erklärt Prof. Dr. Veronika Grimm im großen Interview. Die Wirtschaftsweise spricht über hohe Energiekosten, den internationalen Wettbewerbsdruck aus China und einen überraschenden Faktor: den deutschen Kündigungsschutz, der Innovationsprojekte teurer macht als…
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Ausgabe #224 – Familienglück & Schönheit
Familienglück klingt nach einem ruhigen Sonntagnachmittag, doch der Alltag sieht meist anders aus: hektisch, laut und voller kleiner Chaosmomente. Petra Nicolaisen, Präsidentin des Deutschen Familienverbands, bringt es auf den Punkt: „Familie ist nicht die perfekte Welt. Familie ist die Welt, in der wir füreinander da sind." Genau darin liegt für sie das eigentliche Glück, mitten im ganz normalen Wahnsinn. Wie dieser Alltag ganz konkret aussehen kann, erzählt Bestsellerautor Sebastian Fitzek im großen Interview. Der Vater von fünf Kindern spricht offen über Organisation als Familien-Überlebensstrategie, bewusst handyfreie Zeiten und warum ausgerechnet Langeweile für ihn der wichtigste Motor für kindliche Kreativität ist. Auch beim Thema Schönheit geht die Ausgabe neue Wege. Dr.…
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Straffe Haut beginnt von innen
Wir alle wissen, wie wichtig es ist, den eigenen Körper als Ganzes zu verstehen und Alterungsprozesse frühzeitig zu begleiten, statt erst zu reagieren, wenn sich etwas verändert hat. Genau dieses Prinzip lässt sich auch auf die Haut übertragen: Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die körpereigene Kollagenproduktion im Alter kontinuierlich abnimmt. Die Folge sind eine nachlassende Hautelastizität, aber auch eine schwächere Struktur von Knochen, Gelenken und Muskeln. Kollagen Hydrolysat von artgerecht setzt genau hier an. Es handelt sich um 100% reines, hydrolysiertes Premium-Fischkollagen der Typen I & III – gewonnen aus nachhaltiger, Friend of the Sea® zertifizierter Herkunft. Durch die besonders geringe Molekülgröße von nur 2 kDa, kann es vom Körper außergewöhnlich…
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„Du bist, was du isst“
Ob Brottrunk, Sauerkraut, Joghurt oder Kombucha: Fermentierte Lebensmittel erleben eine Renaissance. Fermentation zählt zu den ältesten Methoden, Lebensmittel haltbar zu machen. Dabei nutzen Mikroorganismen wie Bakterien, Hefen oder Pilze die natürlichen Bestandteile eines Lebensmittels als Energiequelle und wandeln sie mithilfe von Enzymen um. Welche Mikroorganismen sich dabei entwickeln, hängt vom Ausgangsprodukt und dem jeweiligen Fermentationsprozess ab. Produkte wie Brottrunk, Sauerkraut, Kimchi und Joghurt entstehen durch Milchsäurefermentation. Herr Dr. Neuhaus, welche Rolle spielen Milchsäurebakterien im Körper? Milchsäurebakterien sind ein natürlicher Bestandteil der menschlichen Darmflora. Deshalb macht es Sinn, diesen Bakterien mit einer ausgewogenen Ernährung ein Milieu zu bieten, in dem sie sich vermehren können. Wie Hippokrates so schön sagte: „Du bist,…
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Phyto-Power fürs Hautmikrobiom
Fragt man Dermatologen nach den verbreitetsten Hautproblemen, stehen durch Überpflege verursachte Hautirritationen und zu trockene Haut ganz weit oben auf der Antwortliste. Übermotiviert durch 10-Schritte-Routinen aus Social Media muten schon junge Frauen ihrer Haut mehr zu, als nötig – und vor allem gesund – ist. Auch dem Hautmi-krobiom, Milliarden unterschiedlichster Mikroorganismen, das als ein ebenso sensibles wie hochwirksames Schutzschild schädliche Bakterien bekämpft, und für einen optimalen Feuchtigkeitshaushalt und pH-Wert sorgt. Falsche Pflege, aber auch UV-Strahlung und Luftverschmutzung, können das Hautmikrobiom aus dem Gleichgewicht bringen und Trockenheit, Reizungen, Hautunreinheiten und vorzeitige Hautalterung verursachen. Prä- und probiotische Kosmetikwirkstoffe können es wieder in Balance bringen und auf diese Weise das Immunsystem der Haut…
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Vom Heilwasser zum Healthy Aging
Eigentlich suchte man Erdöl. Doch als 1938 bei Bohrungen in Füssing heißes Thermalwasser aus mehr als 1.000 Metern Tiefe an die Oberfläche sprudelte, nahm die Geschichte des kleinen Ortes in Niederbayern eine andere Richtung. Das schwefelhaltige Wasser wurde zum Ausgangspunkt für einen der bekanntesten Kurorte Deutschlands. Bald kamen die ersten Gäste, um seine Wirkung zu nutzen. Lange stand dabei die klassische Kur im Mittelpunkt. Viele Menschen reisten nach Operationen oder mit Beschwerden des Bewegungsapparates für mehrwöchige Anwendungen an. Heute hat sich der Blick auf die Gesundheit erweitert. Immer mehr Gäste wollen nicht erst handeln, wenn der Körper bereits Probleme macht. Prävention, Bewegung, Schlaf, Ernährung und bewusste Erholung spielen eine größere…