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Credendo bekennt sich zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks
Der belgische Kreditversicherer Credendo, mit Niederlassungen in Wiesbaden und Kerpen auch auf dem deutschen Markt aktiv, hat auf Basis der Daten zum Jahr 2020 zum dritten Mal das CO2-Neutral-Label "OFFICE" erhalten. Credendo misst seinen CO2-Fußabdruck seit 2010 und konnte ihn bis 2019 um fast ein Drittel reduzieren. Als Jahr, das von der Covid-19-Krise geprägt war, hat sich der CO2-Fußabdruck von 2020 sogar noch weiter verringert, um 49 % in absoluten Emissionen (635,8 tCO2e) im Vergleich zu 2019 (1.164,0 tCO2e). Credendo setzte seine Bemühungen fort, die Qualität und Genauigkeit der Methodik zur Bewertung seines CO2-Fußabdrucks zu verbessern, und bat CO2logic, den für die Berechnung verantwortlichen externen Berater, den CO2-Fußabdruck der Informationstechnologie…
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Credendo beobachtet gewalttätige Proteste in Sierra Leone wegen steigender Lebenshaltungskosten
Am 10. August brachen in Sierra Leones Hauptstadt Freetown und anderen Städten des Landes Proteste aus, bei denen die steigenden Lebenshaltungskosten, Korruption und Regierungsprobleme verurteilt wurden. Die Ereignisse eskalierten schnell und wurden gewalttätig, was zum Tod mehrerer Demonstranten und Polizisten führte. Als Reaktion setzte die Regierung die Armee zur Unterstützung der Polizei ein und verkündete eine landesweite Ausgangssperre, die am 13. August aufgehoben wurde. Einen Tag später wurde ein hochrangiger Oppositioneller, Evangelist Samson, von Sicherheitskräften im Anschluss an Ermittlungen zu den Protesten vom 10. August getötet. Der auf Exporte in Nicht-OECD-Länder spezialisierte Kreditversicherer Credendo befürchtet, dass Unruhen und gewalttätige Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften voraussichtlich in den kommenden Wochen anhalten und sich…
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Credendo sieht Unsicherheit in Kenia nach Anfechtung der Präsidentenwahl
Am 15. August wurde Kenias Vizepräsident William Ruto als Sieger der Präsidentschaftswahlen vom 9. August bekannt gegeben. Er gewann mit 50,49 % der Stimmen, während sein Gegner, der Oppositionsführer Raila Odinga, 48,85 % der Stimmen erhielt. Odingas Koalition „Azimio la Umoja“ reichte beim Obersten Gerichtshof eine Petition ein, in der das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen angefochten wurde. Ihr Hauptvorwurf lautet, dass rund 140.000 Stimmen nicht ausgezählt wurden und Ruto dadurch nicht mehr als 50 % der insgesamt abgegebenen Stimmen erhalten habe. Das Gericht hat bis zum heutigen 5. September Zeit, um in dieser Angelegenheit zu entscheiden und entweder das Wahlergebnis zu bestätigen oder es für nichtig zu erklären. Im Falle einer…
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Credendo besorgt über anhaltende Unruhen in Panama
Steigende Kraftstoff- und Lebensmittelpreise führen seit Juni zu Protesten in Panama. Im Juli verschärften sich diese Proteste landesweit und führten zu Straßenblockaden und Streiks, die von mehreren Gewerkschaften organisiert wurden. Präsident Cortizo reagierte mit Verhandlungen zwischen Regierung, Gewerkschaften und sozialen Organisationen, um die landesweiten sozialen Unruhen zu mildern. Die Regierung hatte im Juli mehrere Zugeständnisse gemacht, darunter eine Senkung der Benzinpreise und der Preise für 72 Grundnahrungsmittel und 170 Medikamente. Um die vereinbarten Preissenkungen zu erreichen, plant die Regierung den Einsatz von Subventionen, Preisgrenzen, Gewinnmargendeckelungen und reduzierten Einfuhrzöllen. Der auf Exporte in Nicht-OECD-Länder spezialisierte Kreditversicherer Credendo erwartet, dass die nationalen Dialogsitzungen mehrere Wochen andauern, da noch einige Punkte auf der…
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Credendo sieht weiterhin schwieriges wirtschaftliches Umfeld in Bangladesch
Ende Juli hat Bangladesch den Internationalen Wärungsfonds (IWF) um finanzielle Unterstützung gebeten. Das Land sucht zusätzliche Liquiditätsunterstützung von multilateralen Kreditgebern (Weltbank und Asiatische Entwicklungsbank) und bilateralen Gläubigern. Diese Kredite zielen nach Analyse des Kreditversicherers Credendo darauf ab, die erodierende Liquidität des Landes inmitten hoher Rohstoffpreise zu stärken. Einzelheiten des beantragten IWF-Kredits müssen noch verhandelt werden. Im Gespräch sind bis zu 4,5 Mrd. USD. Der Antrag Bangladeschs ist ein weiteres Beispiel für den Liquiditätsdruck, dem die südasiatischen Länder derzeit ausgesetzt sind, insbesondere aufgrund der Folgen des Krieges in der Ukraine, der die Rohstoffpreise weiter in die Höhe trieb. Wie in Sri Lanka und Pakistan sieht Credendo negative Auswirkungen der hohen Lebensmittel-…
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Credendo erwartet IWF-Unterstützung für Pakistan
Der auf Exporte in Nicht-OECD-Länder spezialisierte Kreditversicherer Credendo erwartet, dass Pakistan eine Verlängerung seines ins Stocken geratenen IWF-Programms (Extended Fund Facility) bis Mitte 2023 und eine Aufstockung des Gesamtdarlehens von 6 auf 7 Mrd. USD gewährt wird. Der IWF-Vorstand wird demnach diese Maßnahmen voraussichtlich bis Ende August genehmigen, was zu einer schnellen Auszahlung von 1,2 Mrd. USD führen würde. Ende Juni hatte China angekündigt, Pakistan zusätzliche 2,3 Mrd. USD zu leihen. Das chinesische Darlehen und die wahrscheinlich bevorstehende Auszahlung des IWF-Darlehens sollten den Druck von außen und die Risiken eines Staatsbankrotts zumindest vorübergehend mindern. Credendo sieht Pakistan derzeit in einer tiefen Wirtschaftskrise, die durch die hohen Rohstoffpreise stark verschärft wird.…
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Credendo erwartet keine Reduzierung der Lebensmittelpreise durch ukrainische Getreideexporte
Am 22. Juli unterzeichnete Russland ein Abkommen zur Wiederaufnahme ukrainischer Getreideexporte aus den Schwarzmeerhäfen. Im Rahmen des Abkommens soll ein mit den Kriegsparteien, der Türkei und den Vereinten Nationen besetztes Koordinierungszentrum Frachtschiffe überwachen, die ukrainische Häfen passieren, und sie auf Waffen untersuchen. Die Vereinbarung soll alle 120 Tage erneuert werden. Das von der Türkei und den Vereinten Nationen vermittelte Getreidegeschäft wurde durch einen Angriff auf die Hafenstadt Odessa am 23. Juli unmittelbar gefährdet. Trotzdem schreitet die Umsetzung des Abkommens voran, wie die Bemühungen zur Räumung von Gebieten für den Seeverkehr zeigen. Die Wiederaufnahme der Getreideexporte wird dem Kreditversicherer Credendo zufolge die ukrainische Wirtschaft durch die Bereitstellung dringend benötigter harter Währung…
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Credendo erkennt moderate wirtschaftliche Erholung in Südafrika
Der auf Exporte in Nicht-OECD-Länder spezialisierte Kreditversicherer Credendo erkennt in einem schwierigen globalen Umfeld eine moderate wirtschaftliche Erholung in Südafrika. Nach der Aufhebung der Covid-19-Beschränkungen stieg das reale BIP-Wachstum 2021 dank Ausgaben privater Haushalte und staatlicher Investitionen auf 4,9 %, während für 2022 gemäß IWF-Weltwirtschaftsausblick ein Wachstum von 1,9 % erwartet wird. Trotz des Rückgangs gegenüber dem Vorjahr liegt das Wachstum damit über dem Vorpandemieniveau. Für die Grenzen des südafrikanischen Wachstums sieht Credendo sowohl temporäre als auch strukturelle Gründe. Die langfristige Ausschöpfung des vollen Potenzials Südafrikas erfordert die Lösung dauerhafter Strukturprobleme wie Energieknappheit, hohe Arbeitslosigkeit und Ungleichheit. So ist die südafrikanische Arbeitslosenquote seit dem Ende der Apartheid deutlich angestiegen und…
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Credendo befürchtet zusätzliche Kapitalkontrollen in Argentinien nach plötzlichem Rücktritt des Wirtschaftsministers
Am 2. Juli erklärte Argentiniens Wirtschaftsminister Martin Guzmán plötzlich seinen Rücktritt. Guzmán galt als eine der orthodoxeren Figuren in der Regierung des linken Präsidenten Hernandez. Er verhandelte das IWF-Programm, das die notwendige Liquidität bereitstellt, neu und erließ einige Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen. Guzmán wurde am 4. Juli durch die unorthodoxere Silvina Batakis ersetzt. Obwohl sie sagte, sie würde das IWF-Programm fortsetzen – mit einigen Änderungen – und ein ausgeglichenes Haushaltssystem befürworten, warnte sie auch vor weiteren Beschränkungen des Zugangs zu US-Dollar für den Tourismus. Der auf Exporte in Nicht-OECD-Länder spezialisierte Kreditversicherer Credendo sieht in diesem Personalwechsel große Risiken vor dem Hintergrund einer angespannten Liquiditätslage des Landes. Da Argentinien Netto-Kraftstoffimporteur ist, belasten die hohen…
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Credendo analysiert Aufhebung der ECOWAS-Sanktionen gegen Mali
Nachdem die Junta in Mali der Wiederherstellung der zivilen Verfassungsordnung bis März 2024 zugestimmt hatte, kündigte der ECOWAS-Regionalblock am 3. Juli 2022 an, alle Handels-, Reise- und Finanzsanktionen gegen Mali aufzuheben. Die Verkürzung der demokratischen Übergangszeit um fast 2 Jahre und das neue Wahlgesetz erschienen als ausreichendes Zugeständnis an die ECOWAS-Forderungen, auch wenn Assimi Goita nun für das Präsidentenamt kandidieren darf.# Im August 2020 hatte Goita Präsident Ibrahim Boubacar Keita gestürzt, was zu vorübergehenden territorialen und finanziellen Sanktionen führte, die nach der Übernahme durch eine Zivilregierung schnell aufgehoben wurden. Im Mai 2021 ordnete Oberst Goita die Verhaftung des zivilen Präsidenten und Premierministers an, doch als Reaktion auf diesen zweiten Militärputsch…