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Meldungen aus Bildung und Wissenschaft – IWiG vermittelt Schlüsselqualifikationen für nachhaltige Prozessoptimierung
Nicht jede Patient-Journey lässt sich im Voraus vollständig planen, da individuelle Faktoren wie Komplikationen, Nebendiagnosen und die spezifische Compliance jedes Patienten eine einzigartige Behandlung erfordern. Eine umfassende Standardisierung aller möglichen Behandlungen und ein starres Festhalten an vorgegebenen Pfaden gestalten sich daher als herausfordernd oder sogar unmöglich. In zahlreichen durchgeführten Projekten des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) hat sich gezeigt, dass Standardisierung in vielen Fällen unterstützend wirken kann. Der Fokus liegt dabei auf der Förderung von Planbarkeit, wo sie sinnvoll erscheint. Prozessoptimierung bleibt hiervon jedoch nahezu unberührt, denn wir betrachten dabei nicht grundsätzlich eine Patientengruppe, sondern häufig den generischen Ablauf von der Aufnahme bis zur Entlassung. „Es ist wichtig, unnötiges…
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Mitteilungen aus Bildung und Wissenschaft – IWiG erhält BSFZ-Siegel für Forschung und Entwicklung
Das Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) wurde für das Jahr 2023 mit dem renommierten BSFZ-Siegel ausgezeichnet. Dieses Siegel, verliehen durch die Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) unter der Aufsicht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), würdigt herausragende FuE-Projekte. Die Bescheinigungsstelle Forschungszulage prüft mit höchster Sorgfalt, ob die betrieblichen Tätigkeiten eines Unternehmens als Forschung und Entwicklung einzustufen sind. Das IWiG gehört zu den führenden Forschungseinrichtungen für Workflow-Management und Organisationsentwicklung. Es ist spezialisiert auf die Forschung und Entwicklung marktreifer innovativer Konzepte, Methoden und Strategien zur Verbesserung der Transparenz, Effizienz und Qualität sowie auf die Identifizierung von Optimierungspotenzialen in klinischen Prozessen. Hierfür entwickelt das Institut softwaregestützte Lösungen zur Dokumentation, Analyse und Bewertung aller…
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Meldungen aus Bildung und Wissenschaft – Das IWiG präsentiert mehrfach zertifizierte Software ClipMed OM
Der Alltag in medizinischen Einrichtungen ist so vielfältig wie anspruchsvoll, und macht kontinuierliche Verbesserungen der Prozessabläufe unerlässlich. Angesichts der komplexen Strukturen im Gesundheitswesen stellt sich die Frage, wie Verbesserungspotenziale identifiziert und nachhaltig umgesetzt werden können. Das Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) präsentiert ein wissenschaftlich evaluierte und mehrfach zertifiziertes Konzept als Lösung für diese Herausforderungen: Die Software ClipMed OM – Der Optimierungsmanager bietet eine innovative Methode, um Verschwendungen wie unnötiges Suchen, Laufen, Telefonieren, Nachfragen, Warten, etwas holen, doppelt machen oder korrigieren zu vermeiden. Der Optimierungsmanager unterstützt Einrichtungen dabei, Prioritäten zu setzen, Lösungswege zu finden und deren Umsetzbarkeit zu bewerten. Dabei liegt der Fokus auf Leistungserbringung, Kostensenkung und Qualitätssicherung im Gesundheitswesen.…
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Mitteilungen aus Bildung und Wissenschaft – IWiG startet neue Case Study – Prozess-Management Zielsystem
Die aktuellen Reformvorhaben des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und der neue Krankenhausplan NRW unterstreichen die Forderung und Förderung einer Spezialisierung von Kliniken. Künftig ist nicht mehr die Bettenzahl das zentrale Planungsinstrument, vielmehr sollen sich die Krankenhäuser, neben der Grundversorgung und Intensivmedizin, auf bestimmte Leistungen spezialisieren. Ökonomische Vorteile der Spezialisierung: Die Spezialisierung bietet nicht nur medizinische Vorteile, sondern geht auch mit ökonomischen Effizienzen einher. Spezialisierte Kliniken können effektiver und effizienter arbeiten, Skalenvorteile nutzen und in ihre Fähigkeiten investieren, um langfristig ökonomische Erlösmöglichkeiten zu verbessern. Die Rolle des Prozess-Managements: Das Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) führt derzeit eine Case Study – Prozess-Management durch, die sich auf die Spezialisierungsstrategie einer Klinik für…
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Meldungen aus Bildung und Wissenschaft – Effizientes Nachhaltigkeitsmanagement gefordert
Zum Jahresbeginn 2024 treten für viele Unternehmen rechtlich-regulatorische Neuerungen in Kraft, die auch den Bereich Nachhaltigkeit betreffen. Die CSR-Richtlinie wird erheblich ausgeweitet und verpflichtet alle Unternehmen, die zwei der drei folgenden Kriterien erfüllen, zur Nachhaltigkeitsberichterstattung: Bilanzsumme von mindestens 20 Millionen Euro Nettoumsatzerlöse von mindestens 40 Millionen Euro mindestens 250 Beschäftigte Um eine problemlose Anpassung an die neuen Vorgaben zu ermöglichen, benötigen Kliniken einen strukturierten Ansatz. Es ist wichtig, einfach umsetzbare und pragmatische Lösungen zu finden und systematisch vorzugehen. Dies ist insbesondere relevant, da die Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit keine einmalige Angelegenheit ist. Das Konzept muss regelmäßig überprüft und angepasst werden. Das Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) hat eine webbasierte Software-Applikation…
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Mitteilungen aus Bildung und Wissenschaft – Krankenhausabläufe im Fokus: Prozessanalyse liefert signifikante Ergebnisse
Die aktuelle Ärztestatistik der Bundesärztekammer zeigt alarmierende Entwicklungen: Die Zahl an Ärztinnen und Ärzten in Deutschland verlangsamt sich von Jahr zu Jahr. Gleichzeitig steigt die Anzahl der Patienten kontinuierlich an, was zu einer erheblichen Arbeitsbelastung im ärztlichen Team führt. Als vielversprechende Lösung zur Entlastung des ärztlichen Personals wird die Delegation ärztlicher Aufgaben an nichtärztliche Berufsgruppen, wie den Physician Assistant (PA), vorgeschlagen. Der PA ist ein hochqualifizierter, akademischer Arztassistenzberuf, der eigenständig delegierbare ärztliche Tätigkeiten in verschiedenen Fachbereichen übernimmt. Das Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) hat Berechnungen durchgeführt, um festzustellen, welche ärztlichen Tätigkeiten bei der stationären Behandlung von Patienten mit "K60F.2 – Entgleister Diabetes mellitus Typ-2 mit nicht schweren Komplikationen" möglicherweise…
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Meldungen aus Bildung und Wissenschaft – Physician Assistants als Antwort auf den Ärztemangel
Der demographische Wandel, die Zunahme chronischer Erkrankungen und der Mangel an ärztlichem Personal stellen das Gesundheitswesen vor zunehmende Herausforderungen. Die Bundesärztekammer betrachtet das neue Berufsbild der Physician Assistants (PA) in Deutschland als einen vielversprechenden Lösungsansatz. Der PA absolviert eine akademische Ausbildung und übernimmt eigenständig delegierbare ärztliche Tätigkeiten, um das ärztliche Personal zu entlasten. Im Rahmen einer neuen softwarebasierten prozessualen gesundheitsökonomischen Analyse (SPGA) hat das Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) Potenziale identifiziert, die sich durch die Delegation von Tätigkeiten an einen PA während einer diabetologischen Patientenbehandlung ergeben. Zudem wurden Möglichkeiten zur Optimierung der stationären Prozessabläufe aufgezeigt. Die SPGA erfolgte für das Krankheitsbild “ K60F.2 – Entgleister Diabetes mellitus Typ-2 mit…
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Mitteilungen aus Bildung und Wissenschaft – IWiG Studie zeigt Potenziale in der Gesundheitsversorgung
Der Fachkräftemangel und die Auswirkungen des demografischen Wandels stellen ein zunehmend ernstes Problem dar, insbesondere im Gesundheits- und Pflegesystem. Im Jahr 2020 blieben 6,4 Prozent der Arztstellen unbesetzt, und laut Prognosen wird sich dieser Anteil bis 2040 voraussichtlich auf 14,4 Prozent erhöhen. Um dieser Herausforderung zu begegnen, hat sich das Berufsbild der Physician Assistants (PA) etabliert, um die Gesundheitsversorgung effizienter zu gestalten und den steigenden Bedarf an medizinischen Fachkräften zu decken. PAs unterstützen Ärzte bei der Diagnose, Therapie und Nachsorge von Patienten. Das Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) hat erfolgreich eine innovative softwarebasierte prozessuale gesundheitsökonomische Analyse (SPGA) für das Krankheitsbild B20D-Meningeom (Hirntumor) durchgeführt. Ziel war es, Potenziale der Patientenversorgung…
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Meldungen aus Bildung und Wissenschaft – Prozessanalyse im Gesundheitswesen
Das Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) hat erfolgreich eine innovative softwarebasierte prozessuale gesundheitsökonomische Analyse (SPGA) für das Krankheitsbild B20D-Meningeom (Hirntumor) durchgeführt. Ziel der Analyse war es, Potenziale der Patientenversorgung durch die Delegation ärztlicher Tätigkeiten an einen Physician Assistant (PA) zu identifizieren und Optimierungsmöglichkeiten innerhalb der stationären Prozessabläufe aufzuzeigen. Die demografische Entwicklung in Deutschland hat den Ärztemangel verstärkt, insbesondere in Kliniken. Statistiken zeigen, dass über 13 Prozent der Ärzte der Altersgruppe von 60 bis 65 Jahren angehören und 8,5 Prozent bereits über 65 Jahre alt sind. Vor diesem Hintergrund hat das IWiG einen innovativen Ansatz entwickelt, um die Effizienz der Patientenversorgung zu steigern und das medizinische Personal zu entlasten. Für…
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Mitteilungen aus Bildung und Wissenschaft – Innovative Analyse zum Einsatz von Physician Assistants
Das Krankenhaus-Barometer 2022 des Deutschen Krankenhausinstituts zeigt, dass 72 Prozent der befragten Krankenhäuser Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen im ärztlichen Dienst haben. Experten befürchten, dass sich die Lage bis 2030 verschärft und voraussichtlich jedes fünfte bis sechste Krankenhausbett aufgrund von Ärztemangel nicht belegt werden kann. Um dieser Problematik entgegenzuwirken, hat das Institut für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) das Potenzial des Einsatzes von Physician Assistants (PA) in der stationären Patientenversorgung mithilfe der softwarebasierten prozessualen gesundheitsökonomischen Analyse (SPGA) untersucht. Eine Erhebung, fokussiert auf das Krankheitsbild F08D: Abdominelles Aortenaneurysma, analysierte die Auswirkungen der Integration von PAs auf die stationären Prozessabläufe in deutschen Kliniken. Für das spezifische Krankheitsbild erstellte das Team zwei klinische…