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Welthungerhilfe stellt Jahresbericht 2025 vor: Erfolgreiche Ansätze bei der Überwindung von Hunger dürfen nicht durch Kürzungen gefährdet werden
Die Welt steht vor einer doppelten Herausforderung: Während Kriege, wie etwa im Sudan oder Nahen Osten, Klimakrise und wirtschaftliche Unsicherheiten den Hunger weiter antreiben, gehen die Mittel für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit weltweit zurück. Die Zahl der Hungernden bleibt mit 673 Millionen Menschen auf einem hohen Niveau. Der Jahresbericht 2025 der Welthungerhilfe zeigt, dass nachhaltige Veränderungen möglich sind, wenn Menschen vor Ort gestärkt, lokale Strukturen aufgebaut und langfristig in nachhaltige Ernährungssysteme investiert wird. Gemeinsam mit Partnerorganisationen vor Ort unterstützte die Welthungerhilfe 19,1 Millionen Menschen in 37 Ländern. Vor diesem Hintergrund warnt sie davor, diese Erfolge durch die Kürzungen im Bundeshaushalt aufs Spiel zu setzen. „Die Rahmenbedingungen werden weltweit immer…
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Tausende Menschen haben ihr Zuhause verloren und leben in Zelten und provisorischen Unterkünften – Welthungerhilfe unterstützt mit 200.000 Euro Nothilfe für Betroffene
Zwei Wochen nach den schwersten Erdbeben in Venezuela seit mehr als einem Jahrhundert wird das Ausmaß der Katastrophe immer deutlicher. Laut Angaben der Vereinten Nationen kamen bislang 3.685 Menschen ums Leben, rund 18.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren. Zudem gelten noch 30.000 nach Angaben der Behörden als vermisst. Während Rettungskräfte vereinzelt noch Menschen lebend aus den Trümmern bergen, richtet sich der Fokus zunehmend auf die Versorgung der Überlebenden. Tausende leben derzeit in provisorischen Notunterkünften oder kleinen Zelten am Straßenrand. Viele Familien wissen nicht, ob vermisste Angehörige noch leben und benötigen sichere Unterkünfte, Lebensmittel, Hygieneartikel, aber auch psychosoziale Unterstützung. Die Welthungerhilfe hat 200.000 Euro für Nothilfe bereitgestellt und unterstützt gemeinsam mit…
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Bundesregierung reformiert Entwicklungspolitik – bei Neuausrichtung und Finanzierung bleibt weiterer Handlungsbedarf
Ein Jahr nach dem Start der neuen Bundesregierung ziehen Terre des Hommes und Welthungerhilfe im aktuellen Kompass 2026 Bilanz: Die Reform der Entwicklungspolitik enthält viele relevante Punkte, bleibt aber hinter dem zurück, was angesichts der globalen Krisen nötig wäre. Terre des Hommes und Welthungerhilfe begrüßen den Reformwillen der Bundesregierung – warnen aber zugleich davor, Entwicklungspolitik auf Rhetorik, Berliner Debatten und kurzfristige Prioritäten zu reduzieren. „Die Reform der Entwicklungspolitik darf nicht zu einem Berliner Verwaltungsprojekt werden“, sagt Joshua Hofert, Vorstandssprecher von Terre des Hommes. „Wer Wirksamkeit will, muss Partnerländer, lokale Zivilgesellschaft und junge Menschen frühzeitig und verbindlich einbinden. Eine glaubwürdige Partnerschaft lebt von verantwortungsvollem Handeln, nicht von schönen Worten.“ Die beiden…
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30 Jahre LebensLäufe: Wie ein Sponsorenlauf zum Bildungsprogramm gegen Hunger wurde
Vor 30 Jahren gab die damalige deutsche Leichtathletik-Olympiamannschaft den Startschuss für den ersten „LebensLauf“ zugunsten der Welthungerhilfe. Was 1996 als Sponsorenlauf begann, hat sich seitdem zu einer bundesweiten Bewegung entwickelt: Mehr als 1.400 LebensLäufe haben nicht nur einen wichtigen Beitrag gegen Hunger in der Welt geleistet, sondern auch Bildungsangebote hervorgebracht, die heute an Schulen in ganz Deutschland eingesetzt werden. Aus drei Jahrzehnten Erfahrung und Begegnungen rund um die LebensLäufe ist über die Jahre ein umfangreiches Programm der Welthungerhilfe entstanden, das Kindern und Familien weltweit Perspektiven eröffnet und wichtige Unterstützung ermöglicht. Aus dem ersten Lauf hat sich längst auch ein eigenes, großes Bildungsprojekt entwickelt. „Es ist unglaublich schön und immer wieder…
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Welthungerhilfe-Ausstellung ‚Klimakrise macht Hunger‘: Wie Schulen Jugendliche für globale Ernährungskrisen sensibilisieren
Bunte Schautafeln, auf denen in knappen und verständlichen Worten eine der größten globalen Herausforderungen weltweit thematisiert wird: Hunger. Wie man ein so bedrückendes und wichtiges Anliegen für Schülerinnen und Schüler spannend aufbereitet, warum das Thema überhaupt in der Schule behandelt werden sollte, und was Kinder und Jugendliche gegen Hunger in der Welt tun können, darüber haben wir uns mit Hawa Djigo unterhalten. Sie ist bei der Welthungerhilfe für Schulkooperationen zuständig und Projektleiterin der Ausstellung. Was bedeutet Hunger weltweit und wen betrifft er? Sie haben die sehr eindrückliche Ausstellung zum Thema „Klimakrise macht Hunger“ mit konzipiert. An wen richten sich die fünf Themenschwerpunkte, darunter das Thema Hunger? Hawa Djigo: Wir haben…
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Wanderausstellung der Welthungerhilfe zeigt: Wie Klimakrise, Wasserknappheit und Ernährung weltweit Hunger verstärken
Was bedeutet Hunger wirklich? Auf der Erde gibt es eigentlich genug Nahrung für alle. Dennoch leiden Millionen Menschen an Hunger, obwohl der Zugang zu gesunden und ausreichend Lebensmitteln ein Menschenrecht ist. Warum der Klimawandel einer der größten Hungertreiber ist und wie das mit den unterschiedlichen Themengebieten Ernährung, Lebensmittelverschwendung, Landwirtschaft und Wasser zusammenhängt, zeigt eine spannende Wanderausstellung der Welthungerhilfe. Sie richtet sich gezielt an Schulen und Bildungseinrichtungen, aber auch an alle, die sich dafür interessieren, komplexe Zusammenhänge rund um das Thema Hunger zu verstehen. Hunger als Ausstellungsthema Klar, alle Menschen kennen nach einem langen Tag das Magenknurren. Aber das ist kein Hunger, wie die Ausstellung „Klimakrise macht Hunger“ sehr deutlich…