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1,7 Millionen Rezepte durch Datenleck bei Dr. Ansay einsehbar – hochsensible Gesundheitsdaten betroffen
Beim Telemedizin-Anbieter Dr. Ansay ist Anfang Januar 2026 eine Sicherheitslücke bekannt geworden, durch die Rezept- und Gesundheitsdaten potenziell für andere Nutzer einsehbar waren. Nach einem Bericht von heise online vom 8. Januar 2026 sollen rund 1,7 Millionen Rezepte von rund einer halben Million Kunden betroffen gewesen sein. Dr. Ansay stellt in einer eigenen Mitteilung vom 9. Januar 2026 den Vorfall dagegen als schnell behobenen Konfigurationsfehler im Rahmen eines „White-Hat“-Hinweises dar und spricht von bis zu 330.000 betroffenen Datensätzen ohne „Risiko für Patientendaten“. Ein White-Hat-Angriff ist ein kontrollierter, erlaubter Sicherheitstest, bei dem eine Schwachstelle nur nachgewiesen und dem Betreiber gemeldet wird, damit sie geschlossen werden kann. Dr. Stoll & Sauer bewertet…
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Datenpanne bei DATEV: Probe-Lohnabrechnungen landen bei falschen Empfängern
Die DATEV-Datenpanne im LODAS-System hat im Januar 2026 dazu geführt, dass hochsensible Lohn- und Gehaltsdaten zeitweise bei falschen Empfängern gelandet sind. Nach einem Bericht von heise online vom 11. Januar 2026 wurden Probeabrechnungen wegen eines Zuordnungsfehlers nicht an die rechtmäßigen Auftraggeber zurückgesendet, sondern fremden Mandanten angezeigt. Eine öffentlich bestätigte Zahl der betroffenen Kanzleien, Unternehmen oder Arbeitnehmer liegt bislang nicht vor. Dr. Stoll & Sauer bewertet den Vorfall als besonders kritische Datenschutzverletzung, weil Lohnabrechnungen regelmäßig Namen, Anschriften, Sozialversicherungsnummern und Verdienstdaten enthalten, und sieht Ansatzpunkte für Ansprüche nach der DSGVO – eine kostenlose Ersteinschätzung bietet die Kanzlei im DSGVO-Online-Check an. In vergleichbaren Verfahren – etwa im Facebook-Scraping-Komplex – wurden von Gerichten bereits…
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TikTok übermittelt weiterhin Daten nach China: App-Hinweis an Nutzer trotz 530-Millionen-Bußgeld
TikTok informiert derzeit viele Nutzer in der App darüber, dass personenbezogene Daten weiterhin auch nach China übermittelt werden. Über die aktuellen Hinweisfenster berichten Medien, unter anderem SWR3 am 24. Dezember 2025; Hintergrund ist ein Verfahren der irischen Datenschutzbehörde Data Protection Commission (DPC), die TikTok nach eigener Mitteilung vom 2. Mai 2025 wegen Datenschutzverstößen im Zusammenhang mit China-Transfers mit 530 Millionen Euro sanktioniert und Korrekturmaßnahmen angeordnet hat. Weil der Irish High Court die Vollstreckung wesentlicher DPC-Anordnungen am 13. November 2025 vorläufig ausgesetzt hat, laufen die Datenübermittlungen bis zur gerichtlichen Klärung weiter – TikTok muss Nutzer aber besonders transparent informieren. Dr. Stoll & Sauer bewertet die TikTok-Mitteilungen als Warnsignal für Verbraucher und…
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Corona-Soforthilfe Baden-Württemberg: L-Bank kündigt Verzicht auf Nichtzulassungsbeschwerde an – VGH-Urteile vor Rechtskraft
Die L-Bank will nach Angaben des Staatsanzeigers Baden-Württemberg keine Nichtzulassungsbeschwerde zum Bundesverwaltungsgericht einlegen – damit stehen die verbraucherfreundlichen Urteile des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) Baden-Württemberg zur Corona-Soforthilfe in den entschiedenen Musterverfahren kurz vor der Rechtskraft. Nach dem Bericht des Staatsanzeigers vom 9. Dezember 2025 hat Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut diesen Schritt in der Landespressekonferenz angekündigt. Gleichzeitig zeichnet sich laut Staatsanzeiger vom 12. Dezember 2025 im Landtag eine politische Lösung ab, die auch Rückzahlungen an Betroffene ohne Klageweg ermöglichen soll. Dr. Stoll & Sauer bewertet die Lage als Chance für viele Betroffene und rät zur schnellen Prüfung des Einzelfalls – eine Ersteinschätzung bietet die Kanzlei im Corona-Soforthilfe-Online-Check an. Corona-Soforthilfe: Was der Verzicht der L-Bank…
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Pornhub-Datenleck: Premium-Nutzerdaten bei Mixpanel abgeflossen?
Pornhub hat einen Sicherheitsvorfall bei einem früheren Analyse-Dienstleister eingeräumt, der einzelne Premium-Nutzer betreffen soll. Nach Medienberichten von heise online und BILD.de vom 16. Dezember 2025 geht es um eine Erpressung im Zusammenhang mit dem Analyseanbieter Mixpanel; Angreifer behaupten, Aktivitäts- und Verlaufsdaten erbeutet zu haben. Nach Einschätzung der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer ist der Vorwurf besonders brisant, weil schon die Offenlegung von Such- und Watch-Historien erheblichen Druck, Missbrauch und Stigmatisierung auslösen kann – Betroffene können ihre Ansprüche im kostenlosen Datenschutz-Online-Check prüfen lassen. Die Rechtsprechung vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) und Bundesgerichtshof (BGH) ist aktuell auf Seiten der Verbraucher. Bereits der Kontrollverlust über die eigenen Daten kann einen Anspruch auf Schadensersatz begründen.…
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Überhitzte Hochvoltbatterien? Audi ruft A6, A7 und Q5 Plug-in-Hybride zurück
Audi muss wegen Sicherheitsbedenken an der Hochvoltbatterie eine große Zahl von Plug-in-Hybriden der Baureihen A6, A7 und Q5 in die Werkstätten beordern. Hintergrund sind Einträge im Schnellwarnsystem Safety Gate der EU-Kommission, in denen die Fahrzeuge als Produkt mit „ernstem Risiko“ eingestuft werden (unter anderem Fallnummer 10096643). Parallel dazu überwacht das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) die Maßnahmen unter den Referenzen 14586R (Aktionscode 93AB) und 15722R (Aktionscode 93AD) für Fahrzeuge aus den Baujahren 2019 bis 2024. Weltweit sind mehr als 53.000 Autos betroffen, davon rund 17.000 in Deutschland. Aus Sicht der Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer zeigen die Vorgänge, dass Halter nicht nur ein Sicherheitsproblem, sondern auch handfeste Rechtsfragen im Blick haben sollten. Betroffene…
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BGH-Urteil zur Rentenfaktor-Klausel: Was Verbraucher jetzt tun sollten
Nach dem wegweisenden Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zur Rentenfaktor-Klausel in Allianz-Riesterverträgen stellt sich für zahlreiche Rentensparer die Frage, wie sie auf mögliche unzulässige Rentenkürzungen reagieren sollen. Mit Urteil vom 10. Dezember 2025 (Az. IV ZR 34/25) hat der BGH eine einseitige Anpassungsklausel der Allianz für unwirksam erklärt. Medien wie die Süddeutsche Zeitung und das Handelsblatt berichten über mögliche Folgen für eine große Zahl von Riester- und anderen Rentenverträgen. Die Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer empfiehlt Betroffenen nun konkrete Schritte – von der Sichtung ihrer Unterlagen bis zur rechtlichen Prüfung – und bietet eine kostenlose Ersteinschätzung im Rentenfaktor-Online-Check an. Was der BGH zur Rentenfaktor-Klausel entschieden hat? Im entschiedenen Fall ging es um fondsgebundene…
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Brandgefahr in Hochvoltbatterien: Auch BMW ruft mehrere E-Modelle zurück
Wegen möglicher Produktionsfehler an Zellmodulen der Hochvoltbatterie ruft BMW mehrere Elektro- und Plug-in-Modelle der 2er-, 4er- und 7er-Reihe sowie die Stromer i4, i7, iX und den X1 zurück. Das geht aus einem Eintrag im EU-Warnsystem Safety Gate vom 7. August 2025 hervor (Alarmnummer SR/02913/25) sowie aus nationalen Rückrufmeldungen unter anderem der niederländischen RDW vom 23. Juli 2025. In den Hochvoltbatterien können fehlerhafte Zellmodule zu Überhitzung, Antriebsausfall und im Extremfall zu einem Fahrzeugbrand führen. Parallel weist die Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) bereits seit Jahren mehrere BMW-Maßnahmen wegen Brandgefahr in der Hochvoltbatterie aus. Aus Sicht der Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer werfen die Rückrufe erhebliche Sicherheits- und Haftungsfragen auf. Betroffene Halter können…
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BGH stoppt Rentenfaktor-Kürzung bei Allianz-Riester
Rentensparer müssen einseitige Kürzungen des Rentenfaktors durch private Rentenversicherer nicht hinnehmen. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit Entscheidung vom 10. Dezember 2025 eine entsprechende Klausel der Allianz für unwirksam erklärt (Az. IV ZR 34/25). Auslöser des Verfahrens war ein Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 30. Januar 2025 (Az. 2 U 143/23), das eine Treuhänderklausel der Allianz-Versicherung zur Rentenfaktor-Anpassung für unwirksam erklärt hat. Nach der heute veröffentlichten Pressemitteilung des Gerichts Nr. 227/2025 hat der BGH dem einseitigen Kürzungsrecht wegen Verstoßes gegen § 308 Nr. 4 und § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB eine Absage erteilt. Die Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer, die bereits vor dem Amtsgericht Reinbek und dem Landgericht Berlin…
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Brandgefahr in Hochvoltbatterien: VW ruft über 12.000 Touareg Plug-in-Hybride zurück
Wegen möglicher Überhitzung der Hochvoltbatterie ruft Volkswagen weltweit 12.352 Plug-in-Hybridfahrzeuge des Modells Touareg zurück. Nach übereinstimmenden Medienberichten – unter anderem von Auto Motor und Sport, t-online sowie Autohaus vom 12. November 2025 – können Zellmodule der Hochvoltbatterie während des Ladevorgangs überhitzen und im Extremfall einen Fahrzeugbrand auslösen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) überwacht die Aktion unter der Referenznummer 15666R, VW führt sie intern unter dem Code 93FK; betroffen sind Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum vom 27. September 2018 bis 21. August 2024. Der Fall taucht zudem im EU-Schnellwarnsystem Safety Gate unter der Alert-Nummer SR/04112/25 auf. Aus Sicht der Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer wirft der Rückruf erhebliche Sicherheits- und Haftungsfragen auf. Betroffene Halter…