• Energie- / Umwelttechnik

    Energetische Sanierung in Karlsruhe: Wie Eigentümer Energie sparen und Fördermittel nutzen

    Der Gebäudebestand in Karlsruhe ist geprägt von unterschiedlichen Bauphasen. Neben historischen Gebäuden aus der Gründerzeit finden sich zahlreiche Wohnhäuser aus den Nachkriegsjahrzehnten sowie moderne Neubauten in Quartieren. Besonders ältere Gebäude weisen jedoch häufig einen vergleichsweise hohen Energiebedarf auf. Eine energetische Sanierung kann sowohl den Energieverbrauch als auch die laufenden Kosten deutlich senken. Was umfasst eine energetische Sanierung? Unter einer energetischen Sanierung versteht man bauliche Maßnahmen, die den Energieverbrauch eines Gebäudes dauerhaft reduzieren. Ziel ist es, Wärmeverluste zu minimieren und gleichzeitig die Effizienz der Heiztechnik zu verbessern. Typische Maßnahmen sind beispielsweise: – Dämmung von Dach, Fassade oder Kellerdecke – Austausch alter Fenster und Außentüren – Modernisierung der Heizungsanlage – Installation erneuerbarer…

  • Bauen & Wohnen

    Droht eine Immobilienblase? Warum ein Immobiliencrash in München derzeit unwahrscheinlich ist

    In den vergangenen Jahren sind die Immobilienpreise in vielen deutschen Großstädten deutlich gestiegen. Besonders in Metropolen wie München hat die hohe Nachfrage nach Wohnraum zu stark steigenden Immobilienpreisen geführt. Gleichzeitig wird immer wieder diskutiert, ob diese Entwicklung auf eine Immobilienblase hindeuten könnte. Was ist eine Immobilienblase? Eine Immobilienblase entsteht, wenn Immobilien über längere Zeit deutlich über ihrem tatsächlichen Marktwert gehandelt werden. Solche Überbewertungen entstehen häufig durch eine Kombination aus niedrigen Zinsen, steigender Nachfrage und einem begrenzten Angebot an Wohnraum. Auch in München treffen mehrere dieser Faktoren aufeinander: Die Stadt wächst, Wohnraum ist knapp und Immobilien gelten weiterhin als attraktive Kapitalanlage. Diese Faktoren treiben Immobilienpreise nach oben Mehrere Entwicklungen können steigende…

  • Bauen & Wohnen

    Testament mit Immobilie: Warum klare Regelungen für Eigentümer wichtig sind

    Viele Eigentümer beschäftigen sich erst spät mit der Frage, was mit ihrer Immobilie nach ihrem Tod passieren soll. Doch gerade bei Häusern oder Eigentumswohnungen kann fehlende Planung zu Problemen führen. Auch in Bremen stehen Familien im Erbfall häufig vor der Herausforderung, Immobilien gemeinsam verwalten oder aufteilen zu müssen. Ohne Testament entsteht oft eine Erbengemeinschaft Liegt kein Testament vor, greift automatisch die gesetzliche Erbfolge. In diesem Fall geht der gesamte Nachlass – einschließlich Immobilien – an die gesetzlichen Erben über. Sind mehrere Personen erbberechtigt, entsteht eine Erbengemeinschaft. Das bedeutet: Die Immobilie gehört allen Miterben gemeinsam und unterschiedliche Interessen führen dabei häufig zu Konflikten. Entscheidungen über Vermietung, Renovierung oder Verkauf müssen immer…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Gebäudeenergiegesetz: Was Eigentümer in Leipzig bei Bestandsgebäuden beachten müssen

    Viele Gebäude in Leipzig stammen aus unterschiedlichen Bauphasen – von Gründerzeitbauten über Nachkriegsgebäude bis hin zu modernen Wohnanlagen. Gerade bei älteren Immobilien stellt sich daher häufig die Frage, welche energetischen Anforderungen heute gelten und welche Maßnahmen gesetzlich vorgeschrieben sind. Wann das GEG bei Bestandsgebäuden greift Eigentümer müssen ein bestehendes Gebäude nicht vollständig auf Neubau-Standard bringen. Das Gebäudeenergiegesetz schreibt jedoch bestimmte Fälle vor, in denen energetische Maßnahmen erforderlich werden. Dazu zählen vor allem größere Veränderungen an der Gebäudehülle, etwa wenn Fenster ausgetauscht, Dächer erneuert oder Fassaden gedämmt werden. Werden mehr als zehn Prozent eines Bauteils verändert, müssen die im Gesetz festgelegten energetischen Mindeststandards eingehalten werden. Auch bei An- oder Ausbauten gelten…

  • Bauen & Wohnen

    Immobilie verkaufen oder vermieten? Worauf Eigentümer bei dieser Entscheidung achten sollten

    Ein geerbtes Haus, ein beruflich bedingter Umzug oder eine Trennung – es gibt viele Gründe, warum Eigentümer darüber nachdenken, ihre Immobilie zu verkaufen oder zu vermieten. Auch in Nürnberg stehen viele Eigentümer früher oder später vor dieser Entscheidung. Beide Optionen können wirtschaftlich sinnvoll sein. Welche Entscheidung die bessere ist, hängt jedoch immer von der individuellen Ausgangslage ab. Verkauf oder Vermietung: Zwei unterschiedliche Strategien Ein Immobilienverkauf bringt in der Regel einen einmaligen größeren Geldbetrag. Dieser kann beispielsweise genutzt werden, um Kredite zu tilgen oder eine neue Immobilie zu finanzieren. Bei einer Vermietung dagegen entstehen regelmäßige Einnahmen über einen längeren Zeitraum. Gleichzeitig bleibt die Immobilie im Besitz des Eigentümers und kann später…

  • Bauen & Wohnen

    Grunderwerbsteuer in Berlin: Wann sie fällig wird – und wer sie nicht zahlen muss

    Wer eine Immobilie kauft, denkt zunächst an den Kaufpreis. Doch zusätzlich fallen verschiedene Nebenkosten an – etwa für Notar, Grundbuch oder Makler. Eine der größten Positionen ist die Grunderwerbsteuer. Sie fällt beim Erwerb von Grundstücken oder Immobilien an, etwa beim Kauf, Tausch oder bei einer Zwangsversteigerung, und zählt zu den einmaligen Kaufnebenkosten. Die gesetzliche Grundlage bildet das Grunderwerbsteuergesetz. Demnach wird die Steuer grundsätzlich bei jedem Eigentumswechsel an einem Grundstück erhoben – unabhängig davon, ob es sich um ein Einfamilienhaus, eine Eigentumswohnung oder ein unbebautes Grundstück handelt. Höhe der Grunderwerbsteuer richtet sich nach dem Bundesland Die Höhe der Grunderwerbsteuer ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt. Stattdessen legen die Bundesländer ihren Steuersatz…

  • Bauen & Wohnen

    Immobilienkauf in Kaiserslautern: Warum ein Blick ins Baulastenverzeichnis unverzichtbar ist

    Kaiserslautern ist eine Stadt im Wandel. Auf dem ehemaligen Pfaff-Gelände entstehen neue Wohnquartiere, in Stadtteilen wie Siegelbach oder Hohenecken werden Grundstücke geteilt und nachverdichtet. In all diesen Konstellationen können Baulasten eine Rolle spielen – und zwar eine, die sich unmittelbar auf den Wert und die Nutzbarkeit eines Grundstücks auswirkt. Was eine Baulast rechtlich bedeutet Eine Baulast ist eine freiwillig eingegangene, öffentlich-rechtliche Verpflichtung gegenüber der Bauaufsichtsbehörde. Der Grundstückseigentümer erklärt sich bereit, bestimmte Dinge zu tun, zu dulden oder zu unterlassen – etwa eine Fläche von Bebauung freizuhalten oder einem Nachbargrundstück eine Zufahrt zu ermöglichen. In Rheinland-Pfalz ist die Baulast in § 86 der Landesbauordnung (LBauO) geregelt. Die Verpflichtung wird im Baulastenverzeichnis…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Energieausweis in Hamburg: Warum der Bedarfsausweis für viele Gebäude die einzige Option ist

    Hamburg ist eine Stadt mit einem besonders vielfältigen Gebäudebestand. In Stadtteilen wie Eimsbüttel, Eppendorf oder Harvestehude prägen Gründerzeithäuser aus dem späten 19. Jahrhundert das Straßenbild. In Barmbek und Wandsbek dominieren Nachkriegsbauten der 1950er- bis 1970er-Jahre, während in der HafenCity moderne Neubauten entstehen. Für Eigentümer, die verkaufen, vermieten oder sanieren wollen, stellt sich dabei regelmäßig die Frage: Welcher Energieausweis ist vorgeschrieben – und was sagt er tatsächlich aus? Bedarfsausweis oder Verbrauchsausweis: Wann welcher gilt Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) unterscheidet zwei Formen: den Energiebedarfsausweis und den Energieverbrauchsausweis. Während der Verbrauchsausweis auf den tatsächlichen Heizkostenabrechnungen der letzten drei Jahre basiert, bewertet der Bedarfsausweis die energetische Qualität des Gebäudes anhand seiner Bausubstanz und Anlagentechnik –…

  • Bauen & Wohnen

    Nutzungsdauer von Immobilien in Aachen: Warum sie über Wert, Finanzierung und Steuer entscheidet

    Ob unsaniertes Mehrfamilienhaus nahe der Innenstadt, Einfamilienhaus aus den 1970er-Jahren in Laurensberg oder Produktionshalle – die Frage, wie lange ein Gebäude wirtschaftlich noch sinnvoll genutzt werden kann, beeinflusst Kaufpreis, Finanzierung, Wertermittlung und steuerliche Abschreibung gleichermaßen. Die zentrale Kennzahl dahinter ist die Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauer gibt an, wie lange eine Immobilie wirtschaftlich nutzbar ist, bevor grundlegende Modernisierungen oder eine grundlegende Umstrukturierung erforderlich werden. Sie ist nicht mit der technischen Lebensdauer gleichzusetzen. „Ein Gebäude kann technisch noch stehen, wirtschaftlich aber bereits überholt sein“, erklärt André Heid, Geschäftsführer der Heid Immobilienbewertung. „Entscheidend ist, ob es den heutigen Marktanforderungen noch gerecht wird.“ Gerade in einer Stadt wie Aachen mit gemischtem Gebäudebestand aus Vorkriegsarchitektur, Nachkriegsbauten…

  • Bauen & Wohnen

    Vermächtnis statt Erbschaft: So gelangt eine Immobilie gezielt in die richtigen Hände

    Ob Backsteinhaus in der Altstadt, Einfamilienhaus in Oedeme oder vermietete Eigentumswohnung in Bockelsberg: Viele Immobilieneigentümer in Lüneburg wollen frühzeitig regeln, wer ihr Haus oder Grundstück einmal erhalten soll. Nicht immer ist eine klassische Erbschaft dafür das passende Instrument. Gerade wenn eine Immobilie gezielt einer einzelnen Person zugedacht ist – etwa einem langjährigen Freund, einer Pflegekraft oder einem bestimmten Kind – bietet das Vermächtnis eine rechtssichere und flexible Alternative. Vermächtnis ist nicht gleich Erbschaft Ein Vermächtnis nach § 1939 BGB erlaubt es dem Erblasser, einer bestimmten Person einen einzelnen Nachlassgegenstand zuzuwenden, ohne sie zur Erbin oder zum Erben zu machen. Der Begünstigte wird damit nicht Teil der Erbengemeinschaft und muss sich…