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Projektvolumen von 47 Millionen Euro – Einzug für 2030 geplant
In ihrer Sitzung vom 16.6.2026 hat die Vollversammlung der IHK Saarland den Neubau des IHK-Verwaltungsgebäudes mit Schulungs- und Veranstaltungsflächen am Standort Franz-Josef-Röder-Straße beschlossen. Die Realisierung soll im Rahmen einer Gesamtvergabe von Planungs- und Bauleistungen an einen Totalunternehmer erfolgen. Die Kosten werden auf Grundlage der vorliegenden Wirtschaftlichkeitsuntersuchung derzeit auf rund 47 Millionen Euro geschätzt. „Im Verlaufe der drei letzten Jahre hat sich die IHK-Vollversammlung intensiv mit den räumlichen Gegebenheiten unserer Gebäude befasst. Aufgrund der durchgeführten Untersuchungen kamen wir zu dem Ergebnis, dass der bauliche Zustand, die technische Gebäudeausstattung und die Energieeffizienz der Bestandsgebäude nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen. Teile der Anlage sind geradezu marode“, sagt IHK-Präsident Dr. Hanno Dornseifer.…
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Politik wird zum Geschäftsrisiko Nummer eins – Saarwirtschaft fordert Kurswechsel für Wettbewerbsfähigkeit
Die Verunsicherung in der Saarwirtschaft hat sich weiter verschärft. Drei Viertel der Unternehmen berichten inzwischen von steigenden Geschäftsrisiken – nach 60 Prozent bei der ersten IHK-Sonderumfrage im Jahr 2024. Besonders betroffen sind Industrie und Baugewerbe. Zugleich verschieben sich die Belastungsfaktoren deutlich: Nicht klassische Markt- oder Konjunkturrisiken dominieren, sondern grundlegende Standortfaktoren wie Bürokratie, Arbeitskosten, Energiepreise, Steuern, Abgaben und fehlende Planungssicherheit. Das sind die zentralen Ergebnisse der aktuellen IHK-Sonderumfrage zu den Geschäftsrisiken der Saarwirtschaft, an der sich im April 2026 insgesamt 140 Unternehmen beteiligt haben. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé stellte die Ergebnisse heute (15.6.2026) gemeinsam mit Dr. Carsten Meier, Geschäftsführer Wirtschaftspolitik und Unternehmensförderung, in der IHK Saarland vor. „Die Umfrage ist ein…
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Thomé: „Die Zeit zaghafter Trippelschritte ist vorbei“
Die Verunsicherung in der Saarwirtschaft hat sich weiter verschärft. Drei Viertel der Unternehmen berichten inzwischen von steigenden Geschäftsrisiken – nach 60 Prozent bei der ersten IHK-Sonderumfrage im Jahr 2024. Besonders betroffen sind Industrie und Baugewerbe. Zugleich verschieben sich die Belastungsfaktoren deutlich: Nicht klassische Markt- oder Konjunkturrisiken dominieren, sondern grundlegende Standortfaktoren wie Bürokratie, Arbeitskosten, Energiepreise, Steuern, Abgaben und fehlende Planungssicherheit. Das sind die zentralen Ergebnisse der aktuellen IHK-Sonderumfrage zu den Geschäftsrisiken der Saarwirtschaft, an der sich im April 2026 insgesamt 140 Unternehmen beteiligt haben. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé stellte die Ergebnisse heute (15.6.2026) gemeinsam mit Dr. Carsten Meier, Geschäftsführer Wirtschaftspolitik und Unternehmensförderung, in der IHK Saarland vor. „Die Umfrage ist ein…
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IHK-Preis für Wirtschaftsjournalismus: Jetzt bewerben!
Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) zeichnen auch 2026 wieder herausragenden Wirtschaftsjournalismus mit dem IHK-Preis für Wirtschaftsjournalismus „Ernst Schneider“ aus. Journalistinnen und Journalisten können ihre Beiträge vom 12. Juni bis zum 2. Juli 2026 digital einreichen. Der Preis wird, wie im Vorjahr in den Kategorien Klartext regional, Klartext überregional, Audio, Video und Social Media verliehen. Außerdem können junge Journalistinnen und Journalisten mit maximal zwei Jahren Berufserfahrung sich auf den Starterpreis bewerben. Teilnahmeberechtigt sind Journalistinnen und Journalisten sowie Redaktionen. In der Kategorie Social Media können zudem Unternehmen sowie Influencerinnen und Influencer Beiträge einreichen. Darüber hinaus haben auch IHK-Vertreterinnen und -Vertreter die Möglichkeit, Beiträge für den Wettbewerb vorzuschlagen. Die eingereichten Beiträge müssen einen…
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Unternehmen schlagen Alarm – mangelnde Baustellenkoordination belastet Wirtschaft und Pendler
Die IHK Saarland sieht die zunehmenden Verkehrsbehinderungen auf den wichtigsten Verkehrsachsen des Landes mit wachsender Sorge. Hintergrund sind zahlreiche Rückmeldungen von Unternehmen aus Industrie, Handel, Logistik, Gastronomie und Tourismus, die von erheblichen Belastungen durch die aktuelle Baustellensituation berichten. Nach Auffassung der IHK liegt die zentrale Herausforderung dabei nicht in den notwendigen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten selbst, sondern in der unzureichenden Steuerung der zahlreichen Baustellen im Saarland. „Die saarländische Wirtschaft steht zur notwendigen Sanierung unserer Infrastruktur. Aber sie erwartet zu Recht, dass Baustellen professionell geplant, koordiniert und kommuniziert werden. Was wir derzeit erleben, ist für viele Unternehmen kaum noch tragbar: Beschäftigte, Kunden und Lieferverkehre verlieren täglich wertvolle Zeit im Stau, Abläufe geraten…
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Unternehmenssteuern neu denken – Wie der Standort Deutschland wieder investitionsfähig wird
Deutschlands Wirtschaft steht unter massivem Druck. Hohe Kosten, schwache Investitionen und zunehmender internationaler Wettbewerbsdruck belasten insbesondere den industriellen Mittelstand. Gleichzeitig gewinnt die steuerpolitische Debatte spürbar an Dynamik. Denn klar ist: Ohne international wettbewerbsfähige steuerliche Rahmenbedingungen wird es kaum gelingen, neue Investitionen anzureizen, Wachstumskräfte freizusetzen und industrielle Wertschöpfung langfristig am Standort zu sichern. Gerade für das exportorientierte Saarland ist dies von zentraler Bedeutung. Familiengeführte Unternehmen und der industrielle Mittelstand benötigen mehr Planungssicherheit, stärkere Investitionsanreize und ein Steuerrecht, das unternehmerische Leistung nicht ausbremst, sondern ermöglicht. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen dabei insbesondere die für Unternehmen zentralen Steuerarten – von der Körperschaft- und Einkommensteuer über die Gewerbesteuer bis hin zur Erbschaftsteuer. Zugleich stellt sich…
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Saar-Arbeitsmarkt ohne Dynamik
„Nach einem enttäuschenden April verzeichnet der saarländische Arbeitsmarkt im Mai zwar eine leichte Frühjahrsbelebung. Dieses schwache Plus darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es dem saarländischen Arbeitsmarkt zunehmend schwerfällt, Arbeitslose wieder in Beschäftigung zu bringen. Vor dem Hintergrund geopolitischer Unsicherheiten, hoher Kostenbelastungen und ausbleibender struktureller Reformen sind viele Unternehmen bei Neueinstellungen zunehmend zurückhaltend. Das betrifft insbesondere das Verarbeitende Gewerbe, das sich in einem immer härteren internationalen Wettbewerb behaupten muss. Umso dringlicher ist jetzt ein konsequenter und mutiger wirtschaftspolitischer Kurswechsel. Deutschland braucht niedrigere Lohnnebenkosten, weniger Bürokratie, wettbewerbsfähige Energiepreise, steuerliche Entlastungen und mehr Flexibilität im Arbeitsrecht. Die Schweiz und Dänemark machen vor, dass leistungsfähige Arbeitsmärkte und soziale Sicherheit kein Widerspruch sind. Auch…
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Saarwirtschaft kommt weiterhin nicht in Fahrt
Die wirtschaftliche Erholung im Saarland kommt angesichts der angespannten geopolitischen Lage und ausbleibender struktureller Reformen in Deutschland weiterhin nicht voran. Darauf deuten die Rückmeldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage und zu den Erwartungen für die kommenden sechs Monate hin. Mit 3,6 Punkten verharrt der IHK-Lageindikator auf dem Niveau des Vormonats und liegt damit deutlich unter seinem langfristigen Durchschnitt. Leicht verbessert haben sich hingegen die Geschäftserwartungen: Der IHK-Erwartungsindikator stieg um 1,7 Punkte auf minus 13,0 Zähler. Die Mehrheit der Unternehmen blickt damit nach wie vor pessimistisch auf die kommenden Monate. Wie bereits im Vormonat stabilisieren insbesondere die Stahl- und die Rüstungsindustrie die Lage. Bei den Erwartungen kommen erste positive Impulse…
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IHK fordert Effizienzgesetz für das Saarland Thomé: „Bürokratie braucht ein Verfallsdatum“
Die IHK Saarland fordert einen grundlegenden Kurswechsel beim Bürokratieabbau im Saarland. Nach dem Vorbild Baden-Württembergs und Nordrhein-Westfalens sollte auch das Saarland ein eigenes Effizienzgesetz auf den Weg bringen. Ziel müsse ein echter Paradigmenwechsel sein: Bürokratische Pflichten sollten künftig nicht mehr automatisch weiterlaufen. Vielmehr müssten Staat und Verwaltung ihre weitere Notwendigkeit aktiv begründen. „Unternehmen brauchen keine weiteren Ankündigungen zum Bürokratieabbau, sondern einen echten Systemwechsel. Bürokratische Pflichten dürfen nicht mehr automatisch für die Ewigkeit gelten, sondern brauchen ein Verfallsdatum. Künftig muss der Staat begründen, warum eine Vorschrift weiterhin notwendig ist – nicht das Unternehmen, warum sie abgeschafft werden sollte“, erklärt Dr. Frank Thomé, Hauptgeschäftsführer der IHK Saarland. Hintergrund sind aktuelle Entwicklungen in…
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IHK fordert Effizienzgesetz für das Saarland
Die IHK Saarland fordert einen grundlegenden Kurswechsel beim Bürokratieabbau im Saarland. Nach dem Vorbild Baden-Württembergs und Nordrhein-Westfalens sollte auch das Saarland ein eigenes Effizienzgesetz auf den Weg bringen. Ziel müsse ein echter Paradigmenwechsel sein: Bürokratische Pflichten sollten künftig nicht mehr automatisch weiterlaufen. Vielmehr müssten Staat und Verwaltung ihre weitere Notwendigkeit aktiv begründen. „Unternehmen brauchen keine weiteren Ankündigungen zum Bürokratieabbau, sondern einen echten Systemwechsel. Bürokratische Pflichten dürfen nicht mehr automatisch für die Ewigkeit gelten, sondern brauchen ein Verfallsdatum. Künftig muss der Staat begründen, warum eine Vorschrift weiterhin notwendig ist – nicht das Unternehmen, warum sie abgeschafft werden sollte“, erklärt Dr. Frank Thomé, Hauptgeschäftsführer der IHK Saarland. Hintergrund sind aktuelle Entwicklungen in…