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Saar-Arbeitsmarkt ohne Dynamik
„Nach einem enttäuschenden April verzeichnet der saarländische Arbeitsmarkt im Mai zwar eine leichte Frühjahrsbelebung. Dieses schwache Plus darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es dem saarländischen Arbeitsmarkt zunehmend schwerfällt, Arbeitslose wieder in Beschäftigung zu bringen. Vor dem Hintergrund geopolitischer Unsicherheiten, hoher Kostenbelastungen und ausbleibender struktureller Reformen sind viele Unternehmen bei Neueinstellungen zunehmend zurückhaltend. Das betrifft insbesondere das Verarbeitende Gewerbe, das sich in einem immer härteren internationalen Wettbewerb behaupten muss. Umso dringlicher ist jetzt ein konsequenter und mutiger wirtschaftspolitischer Kurswechsel. Deutschland braucht niedrigere Lohnnebenkosten, weniger Bürokratie, wettbewerbsfähige Energiepreise, steuerliche Entlastungen und mehr Flexibilität im Arbeitsrecht. Die Schweiz und Dänemark machen vor, dass leistungsfähige Arbeitsmärkte und soziale Sicherheit kein Widerspruch sind. Auch…
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Saarwirtschaft kommt weiterhin nicht in Fahrt
Die wirtschaftliche Erholung im Saarland kommt angesichts der angespannten geopolitischen Lage und ausbleibender struktureller Reformen in Deutschland weiterhin nicht voran. Darauf deuten die Rückmeldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage und zu den Erwartungen für die kommenden sechs Monate hin. Mit 3,6 Punkten verharrt der IHK-Lageindikator auf dem Niveau des Vormonats und liegt damit deutlich unter seinem langfristigen Durchschnitt. Leicht verbessert haben sich hingegen die Geschäftserwartungen: Der IHK-Erwartungsindikator stieg um 1,7 Punkte auf minus 13,0 Zähler. Die Mehrheit der Unternehmen blickt damit nach wie vor pessimistisch auf die kommenden Monate. Wie bereits im Vormonat stabilisieren insbesondere die Stahl- und die Rüstungsindustrie die Lage. Bei den Erwartungen kommen erste positive Impulse…
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IHK fordert Effizienzgesetz für das Saarland Thomé: „Bürokratie braucht ein Verfallsdatum“
Die IHK Saarland fordert einen grundlegenden Kurswechsel beim Bürokratieabbau im Saarland. Nach dem Vorbild Baden-Württembergs und Nordrhein-Westfalens sollte auch das Saarland ein eigenes Effizienzgesetz auf den Weg bringen. Ziel müsse ein echter Paradigmenwechsel sein: Bürokratische Pflichten sollten künftig nicht mehr automatisch weiterlaufen. Vielmehr müssten Staat und Verwaltung ihre weitere Notwendigkeit aktiv begründen. „Unternehmen brauchen keine weiteren Ankündigungen zum Bürokratieabbau, sondern einen echten Systemwechsel. Bürokratische Pflichten dürfen nicht mehr automatisch für die Ewigkeit gelten, sondern brauchen ein Verfallsdatum. Künftig muss der Staat begründen, warum eine Vorschrift weiterhin notwendig ist – nicht das Unternehmen, warum sie abgeschafft werden sollte“, erklärt Dr. Frank Thomé, Hauptgeschäftsführer der IHK Saarland. Hintergrund sind aktuelle Entwicklungen in…
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IHK fordert Effizienzgesetz für das Saarland
Die IHK Saarland fordert einen grundlegenden Kurswechsel beim Bürokratieabbau im Saarland. Nach dem Vorbild Baden-Württembergs und Nordrhein-Westfalens sollte auch das Saarland ein eigenes Effizienzgesetz auf den Weg bringen. Ziel müsse ein echter Paradigmenwechsel sein: Bürokratische Pflichten sollten künftig nicht mehr automatisch weiterlaufen. Vielmehr müssten Staat und Verwaltung ihre weitere Notwendigkeit aktiv begründen. „Unternehmen brauchen keine weiteren Ankündigungen zum Bürokratieabbau, sondern einen echten Systemwechsel. Bürokratische Pflichten dürfen nicht mehr automatisch für die Ewigkeit gelten, sondern brauchen ein Verfallsdatum. Künftig muss der Staat begründen, warum eine Vorschrift weiterhin notwendig ist – nicht das Unternehmen, warum sie abgeschafft werden sollte“, erklärt Dr. Frank Thomé, Hauptgeschäftsführer der IHK Saarland. Hintergrund sind aktuelle Entwicklungen in…
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Kein Frühjahrsaufschwung am Saar-Arbeitsmarkt
„Der Frühjahrsaufschwung fällt in diesem Jahr aus. Statt der üblichen Belebung ist die Arbeitslosigkeit im April sogar leicht gestiegen – eine Entwicklung, die wir zuletzt im Corona-Jahr 2020 gesehen haben. Das ist ein klares Warnsignal. Die Gründe sind offensichtlich: Der Iran-Krieg verunsichert die Weltwirtschaft massiv. Gleichzeitig bleiben zentrale strukturelle Probleme am Standort Saarland ungelöst. Diese Doppelbelastung trifft den Arbeitsmarkt mit voller Wucht. Unternehmen reagieren entsprechend vorsichtig, stellen weniger ein – und im Verarbeitenden Gewerbe setzt sich sogar der Stellenabbau unvermindert fort. Die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen verschärfen die Lage zusätzlich: Hohe Energiepreise, steigende Arbeitskosten und überbordende Bürokratie bremsen Investitionen und Beschäftigung gleichermaßen. So kann kein Aufschwung entstehen. Was es jetzt braucht, ist…
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NIS-2-Richtlinie: Cybersicherheit ist Chefsache!
Mittwoch, 06. Mai 2026, 17:00 bis 19:00 Uhr IHK Saarland Mit der NIS-2-Richtlinie rückt Cybersicherheit endgültig in die Chefetage. Für viele Unternehmen geht es längst nicht mehr nur um technische IT-Fragen, sondern um eine strategische Managementaufgabe mit weitreichenden rechtlichen und organisatorischen Folgen. Besonders brisant: Geschäftsführungen und Leitungsorgane können künftig persönlich in die Verantwortung genommen werden, wenn gesetzliche Anforderungen an Cybersicherheit, Risikomanagement und Meldungen von Sicherheitsvorfällen nicht oder nicht ausreichend umgesetzt werden. Die Veranstaltung an der IHK Saarland zeigt auf, warum Unternehmen jetzt handeln müssen. Denn NIS-2 bringt nicht nur neue Pflichten mit sich, sondern erhöht auch den Druck auf die Unternehmensleitung erheblich. Gefordert sind umfassende Maßnahmen zum Risikomanagement, zur Absicherung…
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Saarkonjunktur: Irankrieg bremst Erholung aus
Die Folgen des Iran-Kriegs belasten die Stimmung in der Saarwirtschaft. Das signalisieren die Rückmeldungen der Unternehmen zur aktuellen Geschäftslage und zu den Erwartungen für die kommenden sechs Monate. Zwar legte der IHK-Lageindikator noch einmal geringfügig um 0,6 Punkte auf 3,6 Zähler zu. Getragen werden die verbesserten Lageeinschätzungen aber im Wesentlichen von der Stahl- und der Rüstungsindustrie – also vom staatlichen Konsum und europäischen Schutzmaßnahmen. Der Energiepreisschock infolge der angespannten Lage am Persischen Golf ließ den IHK-Erwartungsindikator dagegen um 3,9 Punkte einbrechen. Mit einem Minus von 14,7 Zählern liegt er wieder im langfristigen Durchschnitt der von Pessimismus geprägten letzten Jahre. „Der Iran-Krieg versetzt den Hoffnungen auf einen zarten Aufschwung in diesem…
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IHK-Gründerreport: Mehr Gründungen im Saarland, aber weiterhin großer Abstand zum Bund
Im Saarland ist die Zahl der Menschen, die den Sprung in die Selbstständigkeit wagen, im Jahr 2025 wieder deutlich gestiegen. So legten die Existenzgründungen im gewerblichen Bereich im Vergleich zum Vorjahr um 11,1 Prozent auf 2.882 zu. Damit entwickelte sich das Saarland dynamischer als der Bund, wo die Zahl der Existenzgründungen im selben Zeitraum um 7,2 Prozent zunahm. Die Entwicklung zeigt, dass unternehmerische Initiative und Gründungsbereitschaft im Land weiterhin vorhanden sind. Gleichzeitig bleibt die Dynamik insgesamt zu schwach, um die strukturellen Herausforderungen des Standorts zu bewältigen. Insbesondere die seit Jahren bestehende Gründungslücke gegenüber dem Bund konnte auch im Jahr 2025 nicht geschlossen werden. Je eine Million Einwohner wurden im Saarland…
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Saar-Arbeitsmarkt: Arbeitslosigkeit erneut leicht gesunken, aber Frühjahrsaufschwung lässt weiter auf sich warten
„Die Arbeitslosigkeit ist im März erneut leicht zurückgegangen. Ein Vorbote für einen Frühjahrsaufschwung ist das jedoch nicht. Denn die Zahl der Arbeitslosen bleibt auf hohem Niveau, und auch die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen zieht nicht spürbar an. Vielmehr setzt sich der Stellenabbau – insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe – fort. Der Druck auf den Arbeitsmarkt bleibt entsprechend hoch. An den strukturellen Rahmenbedingungen hat sich bislang nichts verbessert. Hohe Kosten, bürokratische Belastungen und fehlende Planungssicherheit bremsen Investitionen und Beschäftigungsaufbau. Zusätzlich nimmt die Unsicherheit in den Unternehmen weiter zu – nicht zuletzt infolge des Iran-Krieges und seiner Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Steigende Energiepreise, drohende Rohstoffengpässe und Störungen internationaler Wertschöpfungsketten belasten die wirtschaftliche Entwicklung zusätzlich.…
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Saarwirtschaft: Aufwärtstrend gerät ins Stocken
Die durch den Iran-Krieg deutlich gestiegenen Energie- und Finanzierungskosten haben der Stimmung in der Saarwirtschaft im März einen spürbaren Dämpfer verpasst. Das signalisieren die Rückmeldungen der Unternehmen zur aktuellen Geschäftslage und zu den Erwartungen für die kommenden sechs Monate. Während zu Beginn des Jahres noch die Hoffnung auf eine konjunkturelle Wende dominierte, überwiegen nun wieder deutlich die Unsicherheiten über den weiteren Geschäftsverlauf. So fiel der IHK-Erwartungsindikator, der die Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate abbildet, um 3,9 Punkte auf minus 10,8 Zähler. Demgegenüber konnte der IHK-Lageindikator mit einem Plus von 2,8 Punkten auf 3,0 Zähler den dritten Anstieg in Folge verzeichnen. Er markiert damit den höchsten Stand seit Oktober 2024.…