• Ausbildung / Jobs

    Saar-Arbeitsmarkt: Druck steigt weiter

    „Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Juli kommt nicht überraschend. Er entspricht zwar dem saisonüblichen Verlauf, zumal die Sommerferien in diesem Jahr vollständig in den Juli fallen. Besorgniserregend ist jedoch, dass die Zahl der Arbeitslosen erneut die Marke von 40.000 überschritten hat und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung – insbesondere in der Industrie – weiter zurückgeht. Das zeigt: Der Druck auf den saarländischen Arbeitsmarkt nimmt weiter zu und die wirtschaftliche Erholung bleibt fragil. Zwar enthält das Reformpaket der Bundesregierung einige richtige und längst überfällige Ansätze. Gleichzeitig stehen die Unternehmen aber weiterhin unter einem erheblichen Kosten- und Wettbewerbsdruck. Ohne konsequente Strukturreformen wird es nicht gelingen, Beschäftigung nachhaltig zu sichern und neue Arbeitsplätze zu schaffen.…

  • Finanzen / Bilanzen

    Saarwirtschaft: Trendwende lässt weiter auf sich warten

    Die wirtschaftliche Erholung im Saarland kommt angesichts der nach wie vor ungelösten strukturellen Probleme nicht voran. Das signalisieren die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage und zu den Erwartungen für die kommenden sechs Monate. Gegenüber dem Vormonat legte der IHK-Lageindikator lediglich um 0,4 Punkte auf 6,8 Zähler zu. Getragen wird dieses leichte Plus vom Dienstleistungssektor. Die Industrie, insbesondere die Automobilzulieferindustrie, gab dagegen bei der Lageeinschätzung etwas nach. Der IHK-Erwartungsindikator verbesserte sich zwar um 2,8 Zähler auf minus 11,1 Punkte. Die leichte Verbesserung der Geschäftserwartungen darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die wirtschaftliche Dynamik weiterhin schwach bleibt. Zwar hat die Bundesregierung zuletzt ein Reformpaket mit einigen Entlastungsmaßnahmen auf den Weg…

  • Ausbildung / Jobs

    IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé zum Reformpaket der Bundesregierung

      IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé: „Das Reformpaket enthält einige richtige und überfällige Schritte – insbesondere beim Abbau von Bürokratie, bei Krankschreibungen und bei der Beschleunigung von Genehmigungsverfahren. Der große wirtschaftspolitische Befreiungsschlag bleibt jedoch aus: Die notwendige Flexibilisierung der Arbeitszeit fehlt, gleichzeitig sorgen höhere Steuern und weiter steigende Sozialabgaben für zusätzliche Belastungen. Deutschland bleibt damit ein Hochkostenstandort mit einer im internationalen Vergleich zu hohen Arbeits- und Abgabenkosten – das reicht nicht aus, um Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Entscheidend ist jetzt, dass die angekündigten Entlastungen schnell, konsequent und ohne neue bürokratische Hürden umgesetzt werden.“ Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Industrie- und Handelskammer des Saarlandes Franz-Josef-Röder-Straße 9 66119 Saarbrücken Telefon:…

  • Finanzen / Bilanzen

    IHK: Zukunft des Saarlandes braucht mehr Wettbewerbsfähigkeit – nicht neue Belastungen

    Die IHK Saarland sieht im Jahresbericht 2026 der Arbeitskammer einen wichtigen Anlass für eine grundsätzliche wirtschaftspolitische Debatte über die Zukunft des Saarlandes. Der Bericht benenne zwar reale Herausforderungen – von Transformation über Fachkräftesicherung bis hin zu sozialem Zusammenhalt. Viele der vorgeschlagenen Antworten gingen aus Sicht der IHK jedoch in die falsche Richtung. „Über das Ziel besteht kein Dissens: Wir alle wollen ein wirtschaftlich starkes Saarland mit sicheren Beschäftigungsperspektiven und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Entscheidend ist aber der Weg dorthin“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé. „Dem Jahresbericht liegt erkennbar die Überzeugung zugrunde, dass wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Fortschritt vor allem durch stärkere staatliche Gestaltung und zusätzliche Eingriffe erreicht werden kann. Genau hier unterscheiden sich…

  • Finanzen / Bilanzen

    Saarwirtschaft kommt weiterhin nicht in Fahrt

    Vor dem Hintergrund unverändert hoher Kostenbelastungen und nochmals gestiegener Geschäftsrisiken entfaltet die Saarwirtschaft auch zu Beginn des Sommers noch keinen Schwung. Das signalisieren die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage und zu den Erwartungen für die kommenden sechs Monate. Zwar stieg der IHK-Lageindikator gegenüber dem Vormonat um 2,8 Punkte auf 6,4 Zähler und verzeichnete damit den sechsten Anstieg in Folge. Ursächlich hierfür sind vor allem verbesserte Lageeinschätzungen in Teilen der Stahl- und Automobilwirtschaft sowie im Handel. Dennoch liegt der Lageindikator weiterhin deutlich unter seinem langjährigen Durchschnitt von rund 17 Zählern. Schwächer als im Vormonat fiel diesmal die Bewertung der Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate aus. Der IHK-Erwartungsindikator gab…

  • Finanzen / Bilanzen

    Saarwirtschaft weiterhin ohne Zuversicht

    Vor dem Hintergrund unverändert hoher Kostenbelastungen und nochmals gestiegener Geschäftsrisiken entfaltet die Saarwirtschaft auch zu Beginn des Sommers noch keinen Schwung. Das signalisieren die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage und zu den Erwartungen für die kommenden sechs Monate. Zwar stieg der IHK-Lageindikator gegenüber dem Vormonat um 2,8 Punkte auf 6,4 Zähler und verzeichnete damit den sechsten Anstieg in Folge. Ursächlich hierfür sind vor allem verbesserte Lageeinschätzungen in Teilen der Stahl- und Automobilwirtschaft sowie im Handel. Dennoch liegt der Lageindikator weiterhin deutlich unter seinem langjährigen Durchschnitt von rund 17 Zählern. Schwächer als im Vormonat fiel diesmal die Bewertung der Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate aus. Der IHK-Erwartungsindikator gab…

  • Finanzen / Bilanzen

    Projektvolumen von 47 Millionen Euro – Einzug für 2030 geplant

    In ihrer Sitzung vom 16.6.2026 hat die Vollversammlung der IHK Saarland den Neubau des IHK-Verwaltungsgebäudes mit Schulungs- und Veranstaltungsflächen am Standort Franz-Josef-Röder-Straße beschlossen. Die Realisierung soll im Rahmen einer Gesamtvergabe von Planungs- und Bauleistungen an einen Totalunternehmer erfolgen. Die Kosten werden auf Grundlage der vorliegenden Wirtschaftlichkeitsuntersuchung derzeit auf rund 47 Millionen Euro geschätzt. „Im Verlaufe der drei letzten Jahre hat sich die IHK-Vollversammlung intensiv mit den räumlichen Gegebenheiten unserer Gebäude befasst. Aufgrund der durchgeführten Untersuchungen kamen wir zu dem Ergebnis, dass der bauliche Zustand, die technische Gebäudeausstattung und die Energieeffizienz der Bestandsgebäude nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen. Teile der Anlage sind geradezu marode“, sagt IHK-Präsident Dr. Hanno Dornseifer.…

  • Ausbildung / Jobs

    Politik wird zum Geschäftsrisiko Nummer eins – Saarwirtschaft fordert Kurswechsel für Wettbewerbsfähigkeit

    Die Verunsicherung in der Saarwirtschaft hat sich weiter verschärft. Drei Viertel der Unternehmen berichten inzwischen von steigenden Geschäftsrisiken – nach 60 Prozent bei der ersten IHK-Sonderumfrage im Jahr 2024. Besonders betroffen sind Industrie und Baugewerbe. Zugleich verschieben sich die Belastungsfaktoren deutlich: Nicht klassische Markt- oder Konjunkturrisiken dominieren, sondern grundlegende Standortfaktoren wie Bürokratie, Arbeitskosten, Energiepreise, Steuern, Abgaben und fehlende Planungssicherheit. Das sind die zentralen Ergebnisse der aktuellen IHK-Sonderumfrage zu den Geschäftsrisiken der Saarwirtschaft, an der sich im April 2026 insgesamt 140 Unternehmen beteiligt haben. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé stellte die Ergebnisse heute (15.6.2026) gemeinsam mit Dr. Carsten Meier, Geschäftsführer Wirtschaftspolitik und Unternehmensförderung, in der IHK Saarland vor. „Die Umfrage ist ein…

  • Finanzen / Bilanzen

    Thomé: „Die Zeit zaghafter Trippelschritte ist vorbei“

    Die Verunsicherung in der Saarwirtschaft hat sich weiter verschärft. Drei Viertel der Unternehmen berichten inzwischen von steigenden Geschäftsrisiken – nach 60 Prozent bei der ersten IHK-Sonderumfrage im Jahr 2024. Besonders betroffen sind Industrie und Baugewerbe. Zugleich verschieben sich die Belastungsfaktoren deutlich: Nicht klassische Markt- oder Konjunkturrisiken dominieren, sondern grundlegende Standortfaktoren wie Bürokratie, Arbeitskosten, Energiepreise, Steuern, Abgaben und fehlende Planungssicherheit. Das sind die zentralen Ergebnisse der aktuellen IHK-Sonderumfrage zu den Geschäftsrisiken der Saarwirtschaft, an der sich im April 2026 insgesamt 140 Unternehmen beteiligt haben. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé stellte die Ergebnisse heute (15.6.2026) gemeinsam mit Dr. Carsten Meier, Geschäftsführer Wirtschaftspolitik und Unternehmensförderung, in der IHK Saarland vor. „Die Umfrage ist ein…

  • Medien

    IHK-Preis für Wirtschaftsjournalismus: Jetzt bewerben!

    Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) zeichnen auch 2026 wieder herausragenden Wirtschaftsjournalismus mit dem IHK-Preis für Wirtschaftsjournalismus „Ernst Schneider“ aus. Journalistinnen und Journalisten können ihre Beiträge vom 12. Juni bis zum 2. Juli 2026 digital einreichen. Der Preis wird, wie im Vorjahr in den Kategorien Klartext regional, Klartext überregional, Audio, Video und Social Media verliehen. Außerdem können junge Journalistinnen und Journalisten mit maximal zwei Jahren Berufserfahrung sich auf den Starterpreis bewerben. Teilnahmeberechtigt sind Journalistinnen und Journalisten sowie Redaktionen. In der Kategorie Social Media können zudem Unternehmen sowie Influencerinnen und Influencer Beiträge einreichen. Darüber hinaus haben auch IHK-Vertreterinnen und -Vertreter die Möglichkeit, Beiträge für den Wettbewerb vorzuschlagen. Die eingereichten Beiträge müssen einen…