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Strategie ist da, Steuerung fehlt: Was eine neue KPMG-Studie über deutsche Unternehmen und KI verrät
Fast jedes Unternehmen in Deutschland hat inzwischen eine KI-Strategie. Das zeigt die aktuelle Studie „Generative KI in der deutschen Wirtschaft 2026" von KPMG, für die 480 Entscheiderinnen und Entscheider befragt wurden: 98 Prozent verfügen über eine KI-Strategie, vor zwei Jahren war es noch rund ein Drittel. Auch die grundsätzliche Haltung zu Künstlicher Intelligenz hat sich verschoben. 97 Prozent bewerten KI inzwischen als relevant für ihr Geschäftsmodell, 2024 waren es 56 Prozent. Zwischen Strategie und Wirklichkeit klafft allerdings eine Lücke. Aktiv durch das Top-Management gesteuert wird KI laut der Studie nur in 39 Prozent der Unternehmen. Bei „Trusted AI", dem verantwortungsvollen und vertrauenswürdigen Einsatz von KI, sieht es ähnlich aus: 53…
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KI-Agenten führen lernen: KI Governance als neue Managementaufgabe nach dem AI Act
Immer mehr Unternehmen diskutieren, welche Aufgaben KI-Agenten künftig übernehmen können: Termine koordinieren, einkaufen, kommunizieren, sogar andere Systeme beauftragen. Die drängendere Frage bleibt dabei oft unbeantwortet: Wer führt diese Systeme eigentlich – und wie lässt sich ihre Handlungsmacht kontrollieren, auch mit Hinblick auf den EU AI Act? Ein aktueller Anlass: Watermarking als Spur Anthropic markiert Outputs seiner neuen Claude-Modelle seit Kurzem durch Watermarking. Bei Texten geschieht das unsichtbar und maschinenlesbar, bei unterstützten Dateien kommen signierte Herkunftsinformationen hinzu – ausgelöst auch durch die seit dem 2. August 2026 geltenden Transparenzanforderungen aus Artikel 50 des europäischen AI Act. Ein Watermark sagt damit noch nichts über die Qualität eines Textes. Es verhindert keine Halluzination…
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KI-Weiterbildung und der Wert von Abschlüssen: Warum strukturierte Programme Menschen mit über 94 Prozent Vermittlungsquote zurück in Arbeit bringen
Kaum eine Debatte über die Zukunft der Arbeit wird derzeit so hitzig geführt wie die um den Wert von Abschlüssen im Zeitalter Künstlicher Intelligenz. Klaus Wolfgang Wildner, seit 1992 in der beruflichen Weiterbildung tätig und Gründer des Karlshochschule Management Instituts, widerspricht der gängigen These. Nicht die Technologie verändere sich so rasant, sagt er, sondern der Ton der Debatte. Sein Gegenargument liefert eine Zahl aus der eigenen Praxis. Eine Debatte aus einer komfortablen Position In Teilen der Bildungs- und Tech-Öffentlichkeit hat sich zuletzt eine Erzählung verbreitet, die kaum noch hinterfragt wird: Klassische Abschlüsse verlören an Bedeutung, weil sich jede und jeder mit frei verfügbaren Tutorials und KI-Werkzeugen selbst qualifizieren könne. Zertifikate, institutioneller Rahmen, ein geregeltes Curriculum,…