• Bildung & Karriere

    Die Karriere mit voller Energie starten

    Energie – das ist wohl eines der wichtigsten Themen, die unsere Zukunft bestimmen: Die zur Verfügung stehende Energie muss effektiv genutzt werden. Der Ausstieg aus der fossilen Energienutzung muss so schnell wie möglich vollzogen werden. Die Energiegewinnung muss neu gedacht – und gemacht – werden. Denn E-Mobilität und Künstliche Intelligenz (KI) benötigen immer mehr Energie. Was wie die Vorgaben für die weltweite Wirtschaftspolitik der Zukunft klingt, beschreibt gleichzeitig das Berufsbild und die Perspektiven des Dachdeckerhandwerks. Dieses Handwerk entwickelte sich vor rund 1.000 Jahren als ein Handwerk für den Wetterschutz gegen Wind und Regen. Spätestens mit der Ölkrise Anfang der 1970er Jahre wurde aus dem Dach-Handwerk ein Klima-Handwerk, als die ersten…

  • Verbraucher & Recht

    Solar: Auch morgen nicht von gestern

    Von gestern ist das Vorurteil „Solaranlagen – da profitiere ich doch nur im Sommer“. Gerade die aktuelle weltpolitische Lage zeigt, wie wichtig es ist, nicht mehr auf „importierte Energieträger“ angewiesen zu sein. Nachgefragt bei Norbert Hain vom Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Hessen in Weilburg: Er fasst die Argumente für Solartechnik auf dem Dach und an der Fassade so zusammen: „Strom aus PV-Anlagen kann in Verbindung mit Stromspeichern rund um die Uhr genutzt werden. Und das auch für die E-Mobilität. Solarthermie reduziert den Energiebedarf für die Warmwasserbereitung zur Heizungsunterstützung“. Dazu weist der Weilburger Dach-Fachmann auf die attraktiven Konditionen hin: Bereits seit 2023 sind die Investition in die Solaranlage und deren Montage von…

  • Bauen & Wohnen

    Tablets und Smartphones als Dachdecker?

    Die Künstliche Intelligenz (KI) wird als „Alleskönner“ gefeiert. Doch wird KI künftig vollbringen, was heute noch Arbeitskräfte mit einem Restrisiko von menschlichen Fehlern erledigen? Auch wenn die Fachbetriebe des Hessischen Dachdeckerhandwerks verstärkt auf KI als „Werkzeug“ setzen: Der Computer wird die ausgebildeten Handwerker-Spezialisten für Dach und Wand kaum ersetzen können. Denn jedes Dach ist ein Unikat, das individuell geplant, berechnet und ausgeführt wird – ob bei der Neuerrichtung oder der Sanierung und Reparatur. Das Dachdeckerhandwerk ist eben mehr als ein „Ziegelaufleger-Gewerk“. Dennoch unterstützen auch PC, Laptop und Tablet das Dachdeckerhandwerk schon heute bei seiner Arbeit. Softwarelösungen erleichtern die Planung von Dächern und Detaillösungen, ohne jedoch auf die Erfahrung von menschlichen…

  • Verbraucher & Recht

    Gute Vorsätze fürs neue Jahr?

    Die guten Vorsätze fürs neue Jahr werden spätestens zum Jahreswechsel gefasst. Alle Jahre wieder. Allerdings – mal Hand aufs Herz – sind sie oft schon wenige Wochen später vergessen. Hausbesitzer und Häuslebauer sollten da schon mehr Durchhaltevermögen zeigen. Denn Gebäudeoptimierungen müssen längerfristig geplant werden. Beispiel Solarpflicht: Auch wenn es hier (noch) keine bundesweit einheitliche Verpflichtung für Solaranlagen bei Neubauten oder umfassenden Dachsanierungen gibt, darf über eine Nach- und Aufrüstung des Hausdaches nachgedacht werden. Denn bei den zu erwartenden Energiepreissteigerungen macht eine Entlastung durch die Eigenenergieerzeugung durchaus Sinn. Doch auch Solaranlagen müssen geplant und sollten keinesfalls durch eine spontane Auftragsvergabe an der Haustüre entschieden werden. Der kompetente Ansprechpartner für das Dach…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Die „Zeichensprache“ der Wärmedämmung

    Ist eine Wärmedämmung fehlerhaft ausgeführt oder fehlt sie gar komplett, zeigt sich das möglicherweise nach den ersten Frostnächten oder Schneefällen. „Zeichen“ auf den Dächern weisen darauf hin, wo möglicherweise ein Optimierungsbedarf besteht. In der kalten Jahreszeit soll die fachgerecht ausgeführte Wärmedämmung gewährleisten, dass – je nach Raum – eine angenehme Raumtemperatur von 20 – 22o C mit minimalem Energieaufwand für die Beheizung erreicht und gehalten wird. Und das auch, wenn draußen mal -10o C gemessen werden. Diese Temperaturdifferenz innen/außen von 30o C und mehr stellt die Dämmung vor eine Herausforderung. Im Sommer kann dieser Temperaturunterschied auch weit höher sein, wenn die Wärmedämmung für erträgliche Raumtemperaturen trotz intensiver Sonneneinstrahlung sorgen soll.…

  • Verbraucher & Recht

    Nicht mit dem Warten warten

    75 km/h als Tempo auf der Landstraße klingt erst mal nicht gefährlich. Doch gefährlich schnell sind Luftbewegungen mit dieser Geschwindigkeit. Meteorologen sprechen dann von einem Sturm. So richtig gefährlich können Windgeschwindigkeiten von 75 km/h und mehr für das Dach werden, warnt der Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Hessen. Dabei ist nicht der Winddruck die größte Gefahr, sondern der Windsog, der besonders in den Randbereichen des Daches auftritt. Entsprechend muss eine Dacheindeckung – übrigens auch nach einer Sanierung oder Reparatur von mehr als 10 % der Dachfläche – gegen Windsog gesichert sein. Dabei berechnet der Dachdecker-Fachbetrieb nach dem Windatlas, dem genauen Standort des Hauses, seiner Dachform und Dachneigung und der Nachbarbebauung die erforderlichen…

  • Bauen & Wohnen

    Sintflut von oben

    Die Niederschlagsmengen, die auch in diesem Jahr schon wieder in vielen Regionen Hessens gefallen sind, brechen zwar noch keine Rekorde. Doch dazu kamen Gewitterfronten mit Sturm und krassen Temperaturstürzen. „Viele Unwetterschäden wären durchaus vermeidbar gewesen, wenn Hausbesitzer und Hausverwaltungen entsprechende Vorkehrungen getroffen hätten“, ist sich Norbert Hain vom Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Hessen, sicher. Auch wenn ein Dach natürlich nicht vor allen Extremwettern geschützt werden kann, sind es häufig kleine Ursachen, die große Wirkung haben können – also zu enormen Schäden führen, weiß der Weilburger Dach-Experte. Solche typischen Auslöser für kapitale Dachschäden können beispielsweise gelockerte Elemente der Dacheindeckung, eine fehlende Windsogsicherung oder auch mangelhafte Entwässerungssysteme sein. So genügt es nicht, auf…

  • Bauen & Wohnen

    Nach oben, bitte: Den Garten auf das Dach verlegen

    Mit jedem Gebäude, das errichtet wird, geht wertvolle Bodenfläche verloren. Bodenfläche, die bis dahin Niederschläge aufnehmen konnten. Gleichzeitig werden diese Niederschläge vom konventionellen Gebäudedach meist möglichst schnell abgeführt – und das oft direkt in die Kanalisation. Die erreicht bei zunehmenden Extremniederschlägen jedoch schnell ihre Grenzen. Ein erfreulicher „Nebeneffekt“ von begrünten Dächern ist, dass sie Niederschlagsmengen verzögert abgeben und damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz vor lokalen Überflutungen durch überlastete Kanalsysteme leisten können. Doch das ist, wie der Landesinnungsverband des hessischen Dachdeckerhandwerks betont, nur eine „positive Nebenwirkung“. Weitaus mehr schätzen Planer, Bauherren und für die Errichtung von Gründächern entsprechend qualifizierte Dachdeckerbetriebe die positiven Auswirkungen auf das Mikroklima – im Haus und…

  • Bauen & Wohnen

    Wer beim Dachfenstereinbau spart, zahlt oft drauf

    Das klingt zu schön, um wahr zu sein: Neues Dachfenster im Baumarkt kaufen und dann noch schnell am Samstagnachmittag selbst einbauen. Der Dachschaden ist damit vorprogrammiert. Veraltete Dachfenster öffnen buchstäblich im Sommer der Hitze Tür und Tor und im Winter sind sie „Lecks“ in der Wärmedämmung. Für Immobilienbesitzer sind das nur zwei von vielen Gründen, über einen Dachfensteraustausch nachzudenken. Weitere Gründe können sein, dass mehr Komfort und Wohnambiente gewünscht werden. Beim Einbau – aber auch beim Austausch von Dachfenstern – schreibt der Gesetzgeber in Deutschland einen maximalen U-Wert von 1,4 W/(m2K) vor. Der U-Wert definiert den Wärmedurchgangskoeffizienten, also wieviel Wärme maximal von innen nach außen dringen darf. Gute Dachfenster unterschreiten…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Schluss mit dem Märchen vom Problemdach

    Kaum wird bei Besprechungen mit Planern, Bauherren oder in Gemeinderatssitzungen ein Flachdach vorgeschlagen, wird oft schon abgewunken. Zu problembehaftet sei das flache Dach, es habe eine zu kurze Lebensdauer und viele andere Argumente – oder besser: Vorurteile – folgen. Dabei ist ein modernes Flachdach ebenso „alltagstauglich“ und sicher wie jedes andere Dach. Voraussetzung dafür ist – wie bei jeder Dachart – dass die Ausführung einem qualifizierten Dachdecker-Fachbetrieb überlassen wird. Optimal ist es, wenn dieser Betrieb bereits im Planungsstadium eingebunden ist. So wird eine fachgerechte Ausführung unter Berücksichtigung aller technischen Randbedingungen ermöglicht. Der schlechte Ruf von Flachdächern resultiert aus den 1960er Jahren, als in der Zeit des Wirtschaftswunders der Flachdach-Bungalow das…