• Bauen & Wohnen

    Nur so ist das Dach wirklich versichert

    Einfach den Versicherungsvertrag unterschreiben und zurücklehnen. Das ist leider häufig die „Vollkasko-Mentalität“ vieler Hausbesitzer und Hausverwaltungen. Die Realität holt sie oft sehr schnell ein: „Unsere Dachdeckerbetriebe sind nach Unwettern natürlich so schnell wie möglich bei betroffenen Hausbesitzern“, betont Norbert Hain vom Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Hessen in Weilburg. „Doch die Gebäudeversicherer finanzieren nicht in jedem Fall ein neues Dach, wenn beim beschädigten Dach keine Vorkehrungen zur Schadensabwehr oder Schadensminderung getroffen wurden“. Obliegenheitspflichten beachten In allen Verträgen von Gebäudeversicherungen wird auf die Obliegenheitspflichten des Versicherungsnehmers hingewiesen. Das bedeutet, dass der Hausbesitzer bzw. die zuständige Hausverwaltung alle Vorkehrungen treffen muss, um Schäden an der versicherten Sache zu verhindern oder den Schadensumfang zu begrenzen.…

  • Bauen & Wohnen

    Hitze hat im Haus nichts zu suchen

    Die Klimaerwärmung ist unbestreitbar im Gange. Benötigt das Haus deshalb vielleicht weniger Wärmedämmung? Von wegen: Die sommerlichen Hitzewellen kommen immer früher und werden immer extremer. Und so kann es im Haus im Sommer immer wärmer werden. Gerade das sonst von den Menschen so heißgeliebte Dachgeschoss wird in vielen Gebäuden zur Sauna. Schuld daran kann auch eine nicht optimale Wärmedämmung sein. Denn Wärmedämmung ist auch Hitzeschutz. Norbert Hain vom Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Hessen in Weilburg, geht ins Detail: „Bei direkter Sonneneinstrahlung im Sommer können auf Dachflächen Temperaturen von 70o C und mehr gemessen werden“. Dagegen werden als angenehme Wohnraumtemperatur maximal 23-25o C empfunden. Nur wenige Zentimeter Dämmung sorgen für Abkühlung „Um…

  • Finanzen / Bilanzen

    Für das Dach gibt es keinen Urlaub

    Den wohlverdienten Urlaub unter der Sonne am Strand oder in den Bergen genießen. Zuhause hat jemand keinen Urlaub: das Dach. „Jedes Dach ist jeden Tag und rund um die Uhr im Dienst“. Darauf weist der Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Hessen hin. Und nicht nur Autos und E-Bikes brauchen eine regelmäßige Überprüfung und Pflege, um zuverlässig ihren Aufgaben nachzukommen. Auch das Dach kann seine Dienste – nämlich den Schutz des Gebäudes und seiner Bewohner – nur zuverlässig erfüllen, wenn es ein Mindestmaß an Aufmerksamkeit bekommt. Schutz kann so einfach sein Die regelmäßige Dachüberprüfung gehört zu den Obliegenheitspflichten eines jeden Versicherungsnehmers einer Gebäudeversicherung. Denn der Versicherungsnehmer hat sich durch seine Unterschrift unter den…

  • Verbraucher & Recht

    Regen? Nichts wie weg damit

    Die Freude über einen erfrischenden, leichten Sommerregen ist vorbei, wenn Petrus die Schleusen richtig öffnet. Dann zeigt sich schnell, ob die Dachentwässerung von Dach-Fachleuten geplant oder eher dem Zufall überlassen wurde. „Ist das Dach von einem Fachbetrieb geplant und ausgeführt worden, wurde auch die Dachentwässerung korrekt dimensioniert, und Hausbesitzer können sich beruhigt zurücklehnen“, so Norbert Hain vom Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Hessen in Weilburg. „Waren allerdings Heimwerker oder unqualifizierte Handwerker am Werk, drohen massive Schäden am Bauwerk“. Hain erklärt die Berechnung: Maßgeblich für die Dachentwässerung sind die DIN 1986-100 und DIN EN 12056. Nach diesen beiden Normen werden die Niederschlagswasser-Abführung und die damit verbundenen Dimensionen von Rinnen und Fallrohren bei der…

  • Energie- / Umwelttechnik

    So grün kann Dämmung sein

    Die fachgerechte Wärmedämmung der Gebäudehülle sorgt im Winter für eine Optimierung der Heizkosten. In Verbindung mit einer Klimaanlage gewährleistet die perfekte Dämmung ein angenehmes Raumklima. Beide Funktionen – den Wärmeschutz im Winter und den Hitzeschutz im Sommer – können Gebäudebegrünungen unterstützen. Und das ohne zusätzlichen Primärenergieeinsatz. Darauf weist der Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Hessen hin. Mit Grün dämmen Gründächer stellen eine zusätzliche Dämmschicht auf dem Dach dar – auch auf geneigten Dächern. Denn der mehrere Zentimeter dicke Aufbau von der unteren Abdichtung über die Drainage- und Substratschicht reduziert im Winter Wärmeverluste aus dem Gebäude. Im Sommer verhindert das begrünte Dach eine direkte Sonneneinstrahlung auf die eigentliche Dachfläche. Zusätzlich wird durch die…

  • Bildung & Karriere

    Die Karriere mit voller Energie starten

    Energie – das ist wohl eines der wichtigsten Themen, die unsere Zukunft bestimmen: Die zur Verfügung stehende Energie muss effektiv genutzt werden. Der Ausstieg aus der fossilen Energienutzung muss so schnell wie möglich vollzogen werden. Die Energiegewinnung muss neu gedacht – und gemacht – werden. Denn E-Mobilität und Künstliche Intelligenz (KI) benötigen immer mehr Energie. Was wie die Vorgaben für die weltweite Wirtschaftspolitik der Zukunft klingt, beschreibt gleichzeitig das Berufsbild und die Perspektiven des Dachdeckerhandwerks. Dieses Handwerk entwickelte sich vor rund 1.000 Jahren als ein Handwerk für den Wetterschutz gegen Wind und Regen. Spätestens mit der Ölkrise Anfang der 1970er Jahre wurde aus dem Dach-Handwerk ein Klima-Handwerk, als die ersten…

  • Verbraucher & Recht

    Solar: Auch morgen nicht von gestern

    Von gestern ist das Vorurteil „Solaranlagen – da profitiere ich doch nur im Sommer“. Gerade die aktuelle weltpolitische Lage zeigt, wie wichtig es ist, nicht mehr auf „importierte Energieträger“ angewiesen zu sein. Nachgefragt bei Norbert Hain vom Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Hessen in Weilburg: Er fasst die Argumente für Solartechnik auf dem Dach und an der Fassade so zusammen: „Strom aus PV-Anlagen kann in Verbindung mit Stromspeichern rund um die Uhr genutzt werden. Und das auch für die E-Mobilität. Solarthermie reduziert den Energiebedarf für die Warmwasserbereitung zur Heizungsunterstützung“. Dazu weist der Weilburger Dach-Fachmann auf die attraktiven Konditionen hin: Bereits seit 2023 sind die Investition in die Solaranlage und deren Montage von…

  • Bauen & Wohnen

    Tablets und Smartphones als Dachdecker?

    Die Künstliche Intelligenz (KI) wird als „Alleskönner“ gefeiert. Doch wird KI künftig vollbringen, was heute noch Arbeitskräfte mit einem Restrisiko von menschlichen Fehlern erledigen? Auch wenn die Fachbetriebe des Hessischen Dachdeckerhandwerks verstärkt auf KI als „Werkzeug“ setzen: Der Computer wird die ausgebildeten Handwerker-Spezialisten für Dach und Wand kaum ersetzen können. Denn jedes Dach ist ein Unikat, das individuell geplant, berechnet und ausgeführt wird – ob bei der Neuerrichtung oder der Sanierung und Reparatur. Das Dachdeckerhandwerk ist eben mehr als ein „Ziegelaufleger-Gewerk“. Dennoch unterstützen auch PC, Laptop und Tablet das Dachdeckerhandwerk schon heute bei seiner Arbeit. Softwarelösungen erleichtern die Planung von Dächern und Detaillösungen, ohne jedoch auf die Erfahrung von menschlichen…

  • Verbraucher & Recht

    Gute Vorsätze fürs neue Jahr?

    Die guten Vorsätze fürs neue Jahr werden spätestens zum Jahreswechsel gefasst. Alle Jahre wieder. Allerdings – mal Hand aufs Herz – sind sie oft schon wenige Wochen später vergessen. Hausbesitzer und Häuslebauer sollten da schon mehr Durchhaltevermögen zeigen. Denn Gebäudeoptimierungen müssen längerfristig geplant werden. Beispiel Solarpflicht: Auch wenn es hier (noch) keine bundesweit einheitliche Verpflichtung für Solaranlagen bei Neubauten oder umfassenden Dachsanierungen gibt, darf über eine Nach- und Aufrüstung des Hausdaches nachgedacht werden. Denn bei den zu erwartenden Energiepreissteigerungen macht eine Entlastung durch die Eigenenergieerzeugung durchaus Sinn. Doch auch Solaranlagen müssen geplant und sollten keinesfalls durch eine spontane Auftragsvergabe an der Haustüre entschieden werden. Der kompetente Ansprechpartner für das Dach…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Die „Zeichensprache“ der Wärmedämmung

    Ist eine Wärmedämmung fehlerhaft ausgeführt oder fehlt sie gar komplett, zeigt sich das möglicherweise nach den ersten Frostnächten oder Schneefällen. „Zeichen“ auf den Dächern weisen darauf hin, wo möglicherweise ein Optimierungsbedarf besteht. In der kalten Jahreszeit soll die fachgerecht ausgeführte Wärmedämmung gewährleisten, dass – je nach Raum – eine angenehme Raumtemperatur von 20 – 22o C mit minimalem Energieaufwand für die Beheizung erreicht und gehalten wird. Und das auch, wenn draußen mal -10o C gemessen werden. Diese Temperaturdifferenz innen/außen von 30o C und mehr stellt die Dämmung vor eine Herausforderung. Im Sommer kann dieser Temperaturunterschied auch weit höher sein, wenn die Wärmedämmung für erträgliche Raumtemperaturen trotz intensiver Sonneneinstrahlung sorgen soll.…