• Mobile & Verkehr

    Nach tödlichen Unfällen: Taskforce berät über Notöffnung von Autotüren

    Die internationale Taskforce „Emergency Door Opening“ (EDO) der europäischen Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen (UNECE) will noch in diesem Jahr überarbeitete Regeln für die Funktionsfähigkeit von Autotürgriffen nach Unfällen vorlegen. Zu einem Verbot versenkbarer, rein elektrischer Türgriffe wie zuletzt in China wird es voraussichtlich nicht kommen. Ziel der Expertenkommission ist es aber, dass „Fahrzeugtüren auch nach Ausfall der Bordnetzspannung sicher und intuitiv von den Insassen oder gegebenenfalls durch Ersthelfer von außen geöffnet werden können“, teilte eine Sprecherin des Bundesverkehrsministeriums der Zeitschrift auto motor und sport mit. Diskutiert wird eine zusätzliche Notfallstromversorgung oder eine mechanische Notöffnung wie zum Beispiel bereits heute im Audi A5. Bei diesem Auto wird nach Airbag-Auslösung ein Öffnungsdraht…

  • Mobile & Verkehr

    Wann man zerkratzte Felgen reparieren darf

    Es passiert blitzschnell, dass man mit der teuren Alufelge an eine Bordsteinkante gerät. Wer die hässlichen Kratzer in einer Fachwerkstatt entfernen lassen will, muss jedoch aufpassen: Der Gesetzgeber setzt dem Reparaturwunsch enge Grenzen, denn Felgen sind erheblich belastete Teile. In ihrer neuen Ausgabe 6 erklärt die Zeitschrift auto motor und sport, welche Schäden man reparieren darf und welche nicht. Rechtslage: Nur Kratzer bis zu einem Millimeter Tiefe dürfen entfernt werden und auch nur dann, wenn sie höchstens 50 Millimeter vom Außenhorn der Felge entfernt sind. Zudem darf die Felge nur minimal verformt sein. Liegt eine Planlaufabweichung von mehr als 0,5 Millimetern vor, darf nicht nachgebessert werden, so die 2023 veröffentlichte Richtlinie.…

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    CEO Haupt gibt Bestandsgarantie für Seat

    Der CEO der spanischen VW-Tochter Seat/Cupra, Markus Haupt, hat eine Bestandsgarantie für Seat abgegeben. Obwohl die neue Marke Cupra deutlich schneller wächst, brauche der Konzern Seat, so Haupt im Gespräch mit auto motor und sport. „Seat ist fester Bestandteil unserer Strategie und hat eine klare Zukunft“, betont der Vorstandschef des spanischen Autoherstellers. „Wir arbeiten an den Modellen, statten die Händler mit neuen Autos aus und haben einen klaren Zeitplan für das Seat-Portfolio angekündigt: Einführung der Mildhybrid-Modelle des Ibiza und Arona im Jahr 2027, Vollhybrid-Versionen des Leon bis 2028 und Aktualisierungen der Leon-Reihe bis 2029. Wir investieren also weiterhin in Seat und sehen den Nutzen für unsere Flexibilität.“ Beide Marken, Seat…

  • Mobile & Verkehr

    Unfallforscher: Straßenbahnen sollen hupen statt klingeln

    Mit Blick auf die anhaltend hohe Zahl von Unfällen mit Straßenbahnen fordert der Unfallforscher Siegfried Brockmann, dass Straßenbahnen Hupen bekommen. „Andere Verkehrsteilnehmer nehmen das eher als Warnung wahr“, so Brockmann gegenüber auto motor und sport. Derzeit verfügen Straßenbahnen nur über Klingeln. Die Zahl der jährlichen Straßenbahnunfälle schwankt zwischen 1130 und 1290. Im Jahr 2024 kamen dabei 40 Menschen ums Leben, 248 wurden schwerverletzt. „Die Folgen von Tram-Unfällen sind meistens schwerwiegend. Das liegt an der großen Fahrzeugmasse, der kaum vorhandenen Reibung zwischen Rad und Schiene und dem damit verbundenen langen Bremsweg von rund 40 Metern bei einer Gefahrbremsung aus 50 km/h. Dazu kommt der Reaktionsweg von rund 15 Metern“, erklärt Brockmann,…

  • Mobile & Verkehr

    Özdemir weiter für Aus des Verbrenners

    Der Spitzenkandidat der Grünen für das Amt des Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg, Cem Özdemir, hält das Aus des Verbrenners weiterhin für richtig. „Unser Ziel ist eine umweltfreundliche Mobilität ohne CO2-Ausstoß. Und der globale Markt, insbesondere China, gibt da eindeutige Signale, wohin die Reise geht, nämlich in Richtung Elektromobilität“, sagt Özdemir im Interview mit auto motor und sport. Zwar unterstützt Özdemir ein flexibles Ausstiegsdatum, dennoch habe der Verbrenner keine Zukunft. Wichtig sei jetzt, dass die Politik „verlässliche Rahmenbedingungen schafft und keine Scheindebatten führt, als würde die Rückkehr zum Verbrenner die Probleme unserer Automobilindustrie lösen. Das Ringen um die richtige Antriebstechnologie darf uns nicht den Blick auf das große Ganze verstellen.“, so Özdemir.…

  • Verbraucher & Recht

    auto motor und sport zeichnet die 1850 TOP-Autohändler in ganz Deutschland aus

    Die Suche nach dem passenden Fahrzeug kann eine Herausforderung sein, denn die Qualität von Autohäusern variiert stark. Um Autokäufern Orientierung zu bieten, hat auto motor und sport nun in Kooperation mit dem QuantiQuest Institut die besten Autohändler des Landes identifiziert. Von rund 20.000 analysierten Betrieben erreichten 1.850 Bestnoten und erhielten die begehrte Auszeichnung „TOP Autohändler 2026“ für ihre erstklassige Leistung. „Bei den ausgezeichneten Händlern können sich Kunden auf eine erstklassige Erfahrung verlassen. Sie überzeugen durch Fachkompetenz, Transparenz und ein hohes Maß an Vertrauenswürdigkeit – egal ob es sich um Vertragshändler, Gebrauchtwagenspezialisten oder freie Werkstätten handelt“, erklärt Michael Pfeiffer, Chefredakteur von auto motor und sport. Die vollständige Liste der Preisträger, übersichtlich…

  • Mobile & Verkehr

    Wagener: Designer werden nicht durch KI ersetzt

    Der bisherige Mercedes-Chefdesigner Gorden Wagener, der Ende Januar seinen Posten aufgegeben hat, hält Künstliche Intelligenz auch im Autodesign für eine echte Herausforderung. Bislang sei er im Umgang mit KI sehr kritisch gewesen. „Aber im letzten halben Jahr hat es hier große Fortschritte gegeben“, so Wagener im Gespräch mit auto motor und sport. Der Mensch werde dennoch der entscheidende Faktor bleiben. „Aus meiner Sicht wird man immer einen Designer benötigen, die werden nicht durch KI ersetzt“, ist Wagener überzeugt. „Aber ich glaube, künftig zeichnen sie nicht mehr so viel, sie coden viel mehr. Das könnte disruptiv werden, denn das Tool ist sehr mächtig.“ Gefragt nach seinen persönlichen Meilensteinen nennt Wagener drei…

  • Mobile & Verkehr

    Innenministerium: Haben China-Stromer genau im Blick

    Fahrzeuge, die mit Kamera- und Radarsystemen ausgestattet sind, die sich auch zum Ausspähen von Sicherheitsbereichen nutzen lassen, dürfen bestimmte Flächen der Bundeswehr nicht mehr befahren. Dabei haben die Sicherheitsbehörden besondere chinesische Fahrzeuge im Fokus, deren Daten in China verarbeitet werden. „Aufgrund der steigenden Marktanteile chinesischer Autohersteller im europäischen Markt, der geopolitischen Lage und der chinesischen Machtambitionen ergibt sich die Notwendigkeit, mögliche Risiken chinesischer Fahrzeuge genau im Blick zu haben“, teilte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums (BMI) auto motor und sport mit. „Nach derzeitigem Kenntnisstand im BMI verfügen chinesische Fahrzeuge über hochkomplexe und vernetzte Systeme.“ Das Bundesverteidigungsministerium (BMVg) hat auf Anfrage von auto motor und sport bestätigt, dass es „Zufahrtverbote für gewisse…

  • Reisen & Urlaub

    CARAVANING und promobil küren die besten Camping- und Stellplätze des Jahres 2026

    Diese Rankings werden stets voller Spannung erwartet: Welche Camping- und Stellplätze schaffen es in diesem Jahr auf die ersten Plätze? Stellplätze sind unentbehrliche Übernachtungsmöglichkeiten für Wohnmobilfahrer, und jedes Jahr wählen die Leserinnen und Leser von promobil, Europas größtem Reisemobil-Magazin, ihre Favoriten in ganz Deutschland. Sie würdigen damit die Qualität und besondere Serviceangebote der Betreiber. Nominiert sind bei der Leserwahl nur solche Plätze, die entweder im vergangenen Jahr gut abgeschnitten haben und/oder von den Nutzern der promobil-App „Stellplatz-Radar“ mit mindestens 4,5 von 5 Sternen bewertet wurden. Insgesamt sind in der App rund 15.000 Reisemobil-Stellplätze gelistet. „Die Stellplatz-Infrastruktur für Wohnmobilisten in Deutschland ist vielfältig, aber der Ausbau hält mit dem steigenden Bedarf…

  • Mobile & Verkehr

    Pflegemittel im Test: Vorsicht bei Displays

    Wer ergraute Kunststoffflächen im Auto wieder auffrischen will, greift zu handelsüblichen Pflegemitteln, die meistens auf Basis von Silikonöl hergestellt werden. Das ist eigentlich harmlos. Doch im neuen Test von elf Pflegemitteln durch die Zeitschrift auto motor und sport im Testlabor des Reinigungsspezialisten Kärcher zeigten sich acht Produkte aufgrund von Zusätzen ausgesprochen aggressiv gegen Polycarbonat. Die Mittel sorgten mindestens für Risse, vier Mittel erzeugten sogar Brüche des Materials. Nur drei Produkte von Liqui Moly, Nigrin und PS zeigten sich gegenüber Polycarbonat harmlos. Das Testergebnis ist ärgerlich, weil Polycarbonat nicht nur für Schweinwerferabdeckungen benutzt wird, sondern im Innenraum auch für Displayabdeckungen und Innenraumleuchten. Ein Pflegemittel war auch aggressiv gegen den Kunststoff ABS,…