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Plug-in-Hybride: Höherer Verschleiß durch Kaltfahrten
Wer seinen Plug-in-Hybrid häufig im Elektromodus fährt und nur selten den Verbrennungsmotor einsetzt, läuft Gefahr, dass der Motor leidet und sich beispielsweise die Einspritzdüsen langsam zusetzen. Denn der Verbrenner fährt oft im kalten Zustand, es bilden sich Ablagerungen. Deshalb rät die Zeitschrift auto motor und sport in ihrer aktuellen Ausgabe 6, den Verbrennungsmotor regelmäßig auf Temperatur zu bringen und über Kraftstoffadditive nicht nur die Qualität von Benzin und Diesel zu stabilisieren, sondern auch den Motor zu pflegen. „In einem Hybridfahrzeug kommt der Verbrennungsmotor nicht permanent zum Einsatz. Nur auf langen Distanzen, ab mittleren Geschwindigkeiten oder im Falle leerer Batterien schaltet sich der Verbrennungsmotor ein“, erklärt David Kaiser, Forschungschef beim Autochemie-Spezialisten…
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Seat Leon Style in Österreich 8000 Euro günstiger
Deutsche können beim Kauf eines Seat Leon Style Edition in Österreich im Vergleich zum Kauf im Inland unterm Strich mehr als 8000 Euro sparen. Nach Recherchen der Zeitschrift auto motor und sport ist das österreichische Sondermodell „Style Edition“ fast genauso ausgestattet wie das wesentlich teurere deutsche Serienmodell 1.5 TSI Style mit 115 PS. In Österreich erfolge die Preisgestaltung „unabhängig von anderen Märkten“, so ein Sprecher des Importeurs, der Porsche Holding Salzburg. Dabei würden „die Marktgröße, die lokale Wettbewerbssituation sowie weitere marktspezifische Rahmenbedingungen wie die NoVA berücksichtigt, die sich teilweise deutlich von jenen in Deutschland unterscheiden“. Die Fahrzeuge stünden „auch Kunden aus Deutschland zur Verfügung“, so das Unternehmen (die Normverbrauchsabgabe NoVA…
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Hohe Nachfrage nach Elektro-Mercedes: Lieferzeit bis weit in die 2. Jahreshälfte
Die elektrischen Mercedes-Modelle CLA und GLC sind so gefragt, dass Kunden, die jetzt bestellen, leicht ein halbes Jahr auf ihr Auto warten müssen. Schon vor der Entscheidung der Bundesregierung, eine Kaufprämie einzuführen, stieg die Nachfrage erheblich, so Mercedes-Vertriebsvorstand Mathias Geisen in auto motor und sport. „Wir lagen bereits im vierten Quartal des letzten Jahres deutlich über dem Vorquartal – bei den batterieelektrischen Fahrzeugen betrug der Zuwachs 18 Prozent.“ Besonders stark steigt aktuell die Nachfrage für die elektrischen Modelle CLA und GLC. „Was uns besonders positiv stimmt, sind die Auftragseingänge für den CLA“, so Geisen. „Der GLC steht ja noch nicht einmal in den Showrooms und ist ebenfalls sehr gefragt. Aufgrund…
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Nach tödlichen Unfällen: Taskforce berät über Notöffnung von Autotüren
Die internationale Taskforce „Emergency Door Opening“ (EDO) der europäischen Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen (UNECE) will noch in diesem Jahr überarbeitete Regeln für die Funktionsfähigkeit von Autotürgriffen nach Unfällen vorlegen. Zu einem Verbot versenkbarer, rein elektrischer Türgriffe wie zuletzt in China wird es voraussichtlich nicht kommen. Ziel der Expertenkommission ist es aber, dass „Fahrzeugtüren auch nach Ausfall der Bordnetzspannung sicher und intuitiv von den Insassen oder gegebenenfalls durch Ersthelfer von außen geöffnet werden können“, teilte eine Sprecherin des Bundesverkehrsministeriums der Zeitschrift auto motor und sport mit. Diskutiert wird eine zusätzliche Notfallstromversorgung oder eine mechanische Notöffnung wie zum Beispiel bereits heute im Audi A5. Bei diesem Auto wird nach Airbag-Auslösung ein Öffnungsdraht…
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Wann man zerkratzte Felgen reparieren darf
Es passiert blitzschnell, dass man mit der teuren Alufelge an eine Bordsteinkante gerät. Wer die hässlichen Kratzer in einer Fachwerkstatt entfernen lassen will, muss jedoch aufpassen: Der Gesetzgeber setzt dem Reparaturwunsch enge Grenzen, denn Felgen sind erheblich belastete Teile. In ihrer neuen Ausgabe 6 erklärt die Zeitschrift auto motor und sport, welche Schäden man reparieren darf und welche nicht. Rechtslage: Nur Kratzer bis zu einem Millimeter Tiefe dürfen entfernt werden und auch nur dann, wenn sie höchstens 50 Millimeter vom Außenhorn der Felge entfernt sind. Zudem darf die Felge nur minimal verformt sein. Liegt eine Planlaufabweichung von mehr als 0,5 Millimetern vor, darf nicht nachgebessert werden, so die 2023 veröffentlichte Richtlinie.…
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CEO Haupt gibt Bestandsgarantie für Seat
Der CEO der spanischen VW-Tochter Seat/Cupra, Markus Haupt, hat eine Bestandsgarantie für Seat abgegeben. Obwohl die neue Marke Cupra deutlich schneller wächst, brauche der Konzern Seat, so Haupt im Gespräch mit auto motor und sport. „Seat ist fester Bestandteil unserer Strategie und hat eine klare Zukunft“, betont der Vorstandschef des spanischen Autoherstellers. „Wir arbeiten an den Modellen, statten die Händler mit neuen Autos aus und haben einen klaren Zeitplan für das Seat-Portfolio angekündigt: Einführung der Mildhybrid-Modelle des Ibiza und Arona im Jahr 2027, Vollhybrid-Versionen des Leon bis 2028 und Aktualisierungen der Leon-Reihe bis 2029. Wir investieren also weiterhin in Seat und sehen den Nutzen für unsere Flexibilität.“ Beide Marken, Seat…
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Unfallforscher: Straßenbahnen sollen hupen statt klingeln
Mit Blick auf die anhaltend hohe Zahl von Unfällen mit Straßenbahnen fordert der Unfallforscher Siegfried Brockmann, dass Straßenbahnen Hupen bekommen. „Andere Verkehrsteilnehmer nehmen das eher als Warnung wahr“, so Brockmann gegenüber auto motor und sport. Derzeit verfügen Straßenbahnen nur über Klingeln. Die Zahl der jährlichen Straßenbahnunfälle schwankt zwischen 1130 und 1290. Im Jahr 2024 kamen dabei 40 Menschen ums Leben, 248 wurden schwerverletzt. „Die Folgen von Tram-Unfällen sind meistens schwerwiegend. Das liegt an der großen Fahrzeugmasse, der kaum vorhandenen Reibung zwischen Rad und Schiene und dem damit verbundenen langen Bremsweg von rund 40 Metern bei einer Gefahrbremsung aus 50 km/h. Dazu kommt der Reaktionsweg von rund 15 Metern“, erklärt Brockmann,…
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Özdemir weiter für Aus des Verbrenners
Der Spitzenkandidat der Grünen für das Amt des Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg, Cem Özdemir, hält das Aus des Verbrenners weiterhin für richtig. „Unser Ziel ist eine umweltfreundliche Mobilität ohne CO2-Ausstoß. Und der globale Markt, insbesondere China, gibt da eindeutige Signale, wohin die Reise geht, nämlich in Richtung Elektromobilität“, sagt Özdemir im Interview mit auto motor und sport. Zwar unterstützt Özdemir ein flexibles Ausstiegsdatum, dennoch habe der Verbrenner keine Zukunft. Wichtig sei jetzt, dass die Politik „verlässliche Rahmenbedingungen schafft und keine Scheindebatten führt, als würde die Rückkehr zum Verbrenner die Probleme unserer Automobilindustrie lösen. Das Ringen um die richtige Antriebstechnologie darf uns nicht den Blick auf das große Ganze verstellen.“, so Özdemir.…
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auto motor und sport zeichnet die 1850 TOP-Autohändler in ganz Deutschland aus
Die Suche nach dem passenden Fahrzeug kann eine Herausforderung sein, denn die Qualität von Autohäusern variiert stark. Um Autokäufern Orientierung zu bieten, hat auto motor und sport nun in Kooperation mit dem QuantiQuest Institut die besten Autohändler des Landes identifiziert. Von rund 20.000 analysierten Betrieben erreichten 1.850 Bestnoten und erhielten die begehrte Auszeichnung „TOP Autohändler 2026“ für ihre erstklassige Leistung. „Bei den ausgezeichneten Händlern können sich Kunden auf eine erstklassige Erfahrung verlassen. Sie überzeugen durch Fachkompetenz, Transparenz und ein hohes Maß an Vertrauenswürdigkeit – egal ob es sich um Vertragshändler, Gebrauchtwagenspezialisten oder freie Werkstätten handelt“, erklärt Michael Pfeiffer, Chefredakteur von auto motor und sport. Die vollständige Liste der Preisträger, übersichtlich…
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Wagener: Designer werden nicht durch KI ersetzt
Der bisherige Mercedes-Chefdesigner Gorden Wagener, der Ende Januar seinen Posten aufgegeben hat, hält Künstliche Intelligenz auch im Autodesign für eine echte Herausforderung. Bislang sei er im Umgang mit KI sehr kritisch gewesen. „Aber im letzten halben Jahr hat es hier große Fortschritte gegeben“, so Wagener im Gespräch mit auto motor und sport. Der Mensch werde dennoch der entscheidende Faktor bleiben. „Aus meiner Sicht wird man immer einen Designer benötigen, die werden nicht durch KI ersetzt“, ist Wagener überzeugt. „Aber ich glaube, künftig zeichnen sie nicht mehr so viel, sie coden viel mehr. Das könnte disruptiv werden, denn das Tool ist sehr mächtig.“ Gefragt nach seinen persönlichen Meilensteinen nennt Wagener drei…