• Mobile & Verkehr

    HUK: Dank KI zahlen Fahranfänger weniger

    Der Autoversicherer HUK will auch Fahranfängern schneller günstigere Tarife in der Kfz-Versicherung ermöglichen, wenn sie bereit sind, ihr Fahrverhalten durch Künstliche Intelligenz analysieren zu lassen. „Wenn ich neben einem Fahranfänger sitze, kann ich nach zehn Minuten einschätzen, ob er ein sicherer Fahrer ist. Künstliche Intelligenz kann das auch“, sagte Thomas Körzdörfer, Chef des Bereichs Data Analytics bei der HUK, auf dem auto motor und sport Kongress in der Allianz Arena in München. Ein Schadenfreiheitsrabatt baue sich dagegen erst nach Jahrzehnten auf. Wenn Fahranfänger einen Telematiktarif zulassen, der das Fahrverhalten per KI auswertet, werde man bei sicherem Fahrstil schon nach kurzer Zeit die Tarife rabattieren. Aktuell verfügt die HUK über 590.000 Verträge…

  • Mobile & Verkehr

    Ex-Opel-Chef Neumann rechnet mit deutschen Autoherstellern ab

    ie deutschen Autohersteller sieht der frühere Opel-Chef und heutige Investor Karl-Thomas Neumann technologisch nicht mehr an der Spitze. „Ja, wir können gute Elektroautos bauen. Aber in welchem Bereich sind wir weltweit führend? Nirgends!“, sagte Neumann auf dem auto motor und sport Kongress vor Automanagern und Autoexperten in der Allianz Arena in München. Die deutschen Hersteller würden keine Kernkompetenzen definieren, in denen sie Weltmarktführer werden wollen und bereit sind, erhebliche Summen aufzubringen und Partnerschaften einzugehen. „Es gibt keine Strategie: In diesen Feldern will ich führend sein. Es fehlt eine Kernstrategie“, bemängelt Neumann. Und wenn ein Unternehmen eine Kernkompetenz definiere, dann sei sie nicht bereit, Partnerschaften mit Topunternehmen einzugehen. Damit spielte Neumann auf…

  • Sport

    FC Bayern-CIO Fichtner: Wir konkurrieren mit Taylor Swift

    Der FC Bayern München sieht seinen Erfolg und seine Relevanz weniger durch andere Fußballclubs bedroht, sondern durch andere attraktive Sportarten und Superstars. „Wir haben nicht die Angst, das ein heutiger Bayern-Fan zu einem Fan von Bayer Leverkusen wird“, sagte Bayern-CIO Michael Fichtner auf dem auto motor und sport Kongress zum Thema KI und Digitalisierung in der Allianz Arena in München. „Unsere Sorge ist, dass wir die Relevanz verlieren und unsere Fans ihre Zeit lieber für American Football oder Taylor Swift verwenden.“ Deshalb sei Digitalisierung und künftig auch Künstliche Intelligenz so wichtig für den FC Bayern. Die Fankontakte seien durchweg digitalisiert, um die Anhänger nicht nur national, sondern auch international ansprechen zu…

  • Mobile & Verkehr

    Ex-VW-Chef Diess: Kleinwagen kann man in Deutschland nicht mehr profitabel herstellen

    Deutschland steht für Premium, Kleinwagen lassen sich hierzulande nicht mehr profitabel herstellen: Dieses Fazit zog der frühere VW-Konzernchef Herbert Diess am Mittwoch auf dem auto motor und sport Kongress in der Allianz Arena in München. Auf die Frage, warum sich die deutschen Hersteller so schwer tun, einen günstigen elektrischen Kleinwagen herzustellen, sagte Diess: „Deutschland steht für Premium. Einen Kleinwagen kann man in Deutschland nicht profitabel herstellen.“ Der frühere VW-Manager nannte als Beispiel den Kleinwagenspezialisten Ford, der sogar die Produktion des Erfolgmodells Fiesta im Sommer 2023 in Deutschland eingestellt hat. „Ford hat den Fiesta aufgegeben, obwohl der im effektivsten Werk der Welt hergestellt wurde.“ Im Juli rollte 2023 der letzte Fiesta in Köln…

  • Mobile & Verkehr

    Audi-Chef Döllner wünscht sich von Politik weniger dogmatische Debatten

    Audis Vorstandschef Gernot Döllner hat die Politik aufgefordert, weniger dogmatisch über die Elektromobilität zu diskutieren. Es komme nicht auf wenige Jahr an. „Ich wünsche mir weniger dogmatische Debatten über das Elektroauto. Ob es 2035 oder 2040 ist, bis wir die Transformation hin zu einer CO2-neutralen Mobilität geschafft haben, ist nicht entscheidend“, sagte Döllner am Mittwoch auf dem auto motor und sport Kongress in der Allianz Arena in München. „Zudem brauchen wir von der Politik weniger Bürokratie.“ Döllner bekannte sich erneut klar zur Elektromobilität, betonte aber zugleich, dass Audi weiterhin Autos mit allen Antriebstechniken bauen wird. „Wir werden in den nächsten zehn Jahren auf einen Dreiklang setzen.“ Audi werden 20 neue Modelle…

  • Mobile & Verkehr

    Autobahnassistent von BMW erhält begehrte Auszeichnung

    Der renommierte International Paul Pietsch Award geht in diesem Jahr an BMW. Der nach dem Verleger, Rennfahrer und Mitbegründer von auto motor und sport benannte Award wurde in München auf dem auto motor und sport KONGRESS verliehen. Ausgezeichnet wurde BMW für den Autobahnassistenten Level 2, der automatisiertes Fahren einen großen Schritt nach vorne bringt. Bei Geschwindigkeiten von maximal 130 km/h kann die Hand vom Lenkrad – ausschließlich auf Autobahnen, da diese in HD kartografiert sind. Getestet wurde die Funktion von auto motor und sport in einem BMW i5 M60 xDrive. „Es klappt. Und das beeindruckend souverän und sorgsam“, so das Fazit von Jens Dralle, Leiter Test & Technik bei auto…

  • Mobile & Verkehr

    Batterie-Start-up Limatica gewinnt erste AI Start-up Challenge

    Das Chemnitzer Batterie-Start-up Limatica gewinnt die erstmals ausgetragene AI Start-up Challenge. auto motor und sport hat diesen mit 100.000 Euro dotierten Wett-bewerb gemeinsam mit den Partnern Heartfelt_, Europe‘s First Cheque Fund, und reziprok Ventures ins Leben gerufen. Limatica hat eine innovative Messmethode für die Batteriefertigung entwickelt, mit der Batteriehersteller durch erweiterte Datentiefe und Verwendung von KI-Modellen eine signifikante Zeit- und Kostenersparnis erreichen. So wird der sogenannte Qualitätssicherungs-Prozess (auch Cell Aging genannt) in seiner Dauer um bis zu 90 Prozent verkürzt. Ziel ist es, dadurch die Produktion nachhaltiger zu machen sowie die Wettbewerbs-fähigkeit der Hersteller durch geringere Kosten und Produktionszeiten zu erhöhen. „Die Auszeichnung als Gewinner der ersten AI Start-up Challenge…

  • Mobile & Verkehr

    „E-Mobilität ist gekommen, um zu bleiben“

    Der Gründer und CEO des amerikanischen Automotive-Investors Plug and Play, Saeed Amidi, glaubt daran, dass sich die Elektromotilität trotz aller aktuellen Probleme durchsetzen wird. „Elektromobilität ist definitiv mehr als nur ein Trend. Sie ist hier, um zu bleiben. Auch wenn einige Unternehmen momentan zögerlich sind, ist der Wandel unvermeidlich“, sagt Amidi im Gespräch mit der aktuellen Ausgabe des Schwestermagazins von auto motor und sport, der E-Mobility-Zeitschrift MO/OVE. „Wir stehen an einem Wendepunkt in der Automobilindustrie. Niemand hätte geglaubt, dass Tesla so groß werden könnte, doch jetzt sehen wir eine Flut von Elektroautos, besonders aus China. Solange es keine grundlegenden Probleme gibt, wird die Elektromobilität weiterwachsen.“ Plug and Play ist nicht…

  • Mobile & Verkehr

    Aral: Wir fühlen uns an Planwirtschaft erinnert

    Die großen Tankstellennetzbetreiber kritisieren die von der Bundesregierung eingeführten Pflicht, jede Tankstelle in Deutschland bis 2028 mit wenigstens einer Schnellladestation ausrüsten zu müssen. „Ein Ladesäulenzwang an Tankstellen wäre reine Symbolpolitik. Im besten Fall führt er nur zu mehr Bürokratie, im schlimmsten Fall wäre er dazu noch klimaschädlich“, kritisiert Christian Küchen, Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbands Fuels und Energie, gegenüber der E-Mobility-Zeitschrift auto motor und sport MO/OVE. Von der Regelung sind 13 Tankstellennetzbetreiber betroffen, die 10.471 Tankstellen in Deutschland betreiben. Die Hauptprobleme der neuen Regelung: An vielen Standorten machen die Säulen keinen Sinn und wären kaum ausgelastet, verursachen aber hohe Kosten. Zudem stehen an vielen Standorten gar keine leistungsfähigen Stromleitungen zur Verfügung. Auch…

  • Unterhaltung & Technik

    Marvel-Star Jeremy Renner bei Men’s Health

    38 Knochen waren gebrochen, nachdem Jeremy Renner im vergangenen Jahr beim Versuch, seinen Neffen vor einer führerlos fahrenden Pistenraupe zu retten, von der mehr als 6 Tonnen wiegenden Maschine überrollt worden war. Im Gespräch mit dem Magazin Men’s Health schildert der Star aus sechs Filmen der Marvel-Serie, wie er den Unfall erlebt hat: „Ich versuchte, irgendwie Luft einzusaugen, aber ich konnte nicht“, sagt er. Irgendwann wurden die Versuche schwächer, so dass es für Augenzeugen so aussah, als wäre er gestorben. Auch für ihn selbst hat es sich so angefühlt: „Das habe ich definitiv in dieser Situation erlebt“, sagt er und berichtet, wie er das Sterben empfunden hat: „Es war Freude.…