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Ex-VW-Chef Diess: „Es ist noch nichts verloren“
Der frühere VW-Chef Herbert Diess sieht die deutschen Autohersteller in Sachen E-Mobilität nach einer schwachen Anfangsphase auf einem guten Weg. Die deutschen Hersteller hätten mit den neuen Modellen besonders gegenüber der chinesischen Konkurrenz aufgeholt, sagt Diess bei Moove, dem New Mobility Podcast von auto motor und sport. „Die letzte Generation deutscher Elektroautos ist sehr gut geworden. VW hat bei Elektrofahrzeugen keinen niedrigeren Marktanteil als bei Verbrennern, eher höher – etwa 30 Prozent. Es ist noch nichts verloren.“ Um gegen Chinas Konkurrenz zu bestehen, müsse die deutsche Autoindustrie wie schon beim Verbrenner Top-Cluster bilden. „Deutschland hatte bei Premiumautos fast ein Weltmonopol: Porsche, Audi, BMW, Mercedes. Das war ein Ökosystem: intensiver Wettbewerb…
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Neue Wege, große Namen und 180 Klassiker
Die 28. Silvretta Classic Rallye Montafon führt das Starterfeld erstmals bis nach Liechtenstein und in die Schweiz. Anlässlich 80 Jahre auto motor und sport startet auch wieder Rennsport-Ikone Walter Röhrl. Das rollende Museum reicht vom Vorkriegs-Alfa bis zum 530 PS starken Audi Sport quattro S1. Vom 9. bis 11. Juli 2026 findet die 28. Silvretta Classic Rallye Montafon statt. Veranstaltet von der Motor Presse Stuttgart gemeinsam mit Montafon Tourismus, führt die Rallye 180 historische Fahrzeuge bis Baujahr 2006 über rund 670 Kilometer durch drei Länder. Das Herz der Rallye liegt wie gewohnt in Partenen am Talschluss des Montafon: Am Vallülasaal befinden sich Akkreditierung und Briefing sowie Start und Ziel. Neue…
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Cambio-Chef: Eigenes Geschäftsmodell gefährdet
Das Carsharing-Unternehmen Cambio befürchtet, dass die neue gesetzliche Verpflichtung zur Preisgabe von Verfügbarkeitsdaten an Konkurrenten dazu führt, dass das eigene Geschäftsmodell massiv unter Druck gerät. Das Mitte Mai in Kraft getretene Intelligente-Verkehrssysteme-Gesetz (IVSG) sieht vor, dass Carsharing-Unternehmen Echtzeit-Verfügbarkeitsdaten von Fahrzeugen in Datenbanken transparent machen müssen – auch gegenüber Konkurrenten. „Wenn alle Daten komplett und bedingungslos veröffentlicht werden müssen, können kapitalgetriebene Wettbewerber bei jeder Erweiterung unseres Netzes sehen, welche Orte schnell funktionieren – und dort in direkter Nachbarschaft massive Konkurrenz mit Dumpingpreisen anbieten“, kritisiert Cambio-Chef Norbert Jagemann gegenüber auto motor und sport. Jeder Wettbewerber könne nun auf Cambio-Daten zugreifen „ohne dass wir überhaupt wissen, was mit den Daten geschieht oder die…
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Designchef Vidal: R5 im Retrodesign könnte Vorbild für Opels Design-Ikonen sein
Der Erfolg der Neuauflage des Kultmodells R5 als Elektroauto könnte auch Vorbild für Opel sein. Nach Aussage von Gilles Vidal, dem Designchef der europäischen Stellantis-Marken, haben auch Opels Design-Ikonen das Potential, neu aufgelegt zu werden. Auf die Frage, ob das erfolgreiche Retrodesign des R5 auch bei einem Opel Manta erfolgreich sein kann, sagt Vidal im Gespräch mit auto motor und sport: „Es ist ein Rezept, das durch seine Vertrautheit funktioniert. Aber es muss auch im Hier und Jetzt relevant sein und technisch überzeugen, dann kann es kommerziell erfolgreich werden. Bei Opel gibt es dafür ebenfalls viel Potenzial und natürlich auch einige historische Ikonen. Mehr kann ich heute nicht sagen.“ Auch…
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Teure Reparaturen: Marken-Werkstatt viermal teurer
Die Stundensätze in Autowerkstätten und die Preise für Ersatzteile steigen seit Jahren immer stärker an. Dennoch lassen sich erhebliche Summen einsparen, wenn man freie Werkstätten nutzt und statt Originalteile der Hersteller auf identische Ersatzteile („Identteile“) von Markenherstellern oder noch günstigere Nachbauteile zurückgreift, etwa in Erstausrüster-Qualität. Gerade bei älteren Gebrauchten ohne Garantie ergibt das Sinn: Die Ersatzteil- und Werkstattpreise schwanken teilweise um das Vierfache, wie ein Vergleich der Zeitschrift auto motor und sport in ihrer aktuellen Ausgabe 15 zeigt. So kostet im Großraum Hamburg der Austausch des Kondensators der Klimaanlage einer Mercedes A-Klasse (Baujahr 2004) im günstigsten Fall bei ATU 482 Euro, in der Mercedes-Niederlassung Hamburg dagegen 2096 Euro, also mehr…
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Taskforce fordert: Elektrische Türgriffe müssen auch nach Unfall funktionieren
Elektrische Türgriffe von Autos sollen sich auch nach einem Unfall mindestens eine Stunde lang mechanisch betätigen lassen. Das empfiehlt nach Recherchen der Zeitschrift auto motor und sport die Taskforce Emergency Door Opening (EDO) der europäischen Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen. Die Taskforce will durchsetzen, dass versenkbare elektrische Türgriffe nach einem unfallbedingten Ausfall der Stromversorgung mindestens 60 Minuten von außen und innen geöffnet werden können. Anlass sind Unfälle, bei denen Autoinsassen ums Leben gekommen sind, weil sich die Türen nach Ausfall der Stromversorgung nicht öffnen ließen. Die Taskforce strebt an, dass sich Passagiere spätestens nach zehn Minuten ohne Werkzeug befreien oder Ersthelfer die Tür von außen öffnen können. Wie aus Dokumenten der…
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Heißes Comeback eines Motorrad-Klassikers in Neukirchen
Ende Juni wurde Neukirchen am Großvenediger wieder zum Treffpunkt der Motorrad-Community: Mit The Newchurch Summit startete das traditionsreiche Motorradfestival im Salzburger Pinzgau 2026 in ein neues Kapitel. Seit über 20 Jahren ist Neukirchen ein Fixpunkt im Eventkalender – zunächst mit elf Jahren Triumph Tridays, danach neun Jahre als markenoffener Club of Newchurch. Heuer fand das Festival erstmals unter dem neuen Namen und Konzept The Newchurch Summit statt. Mit 1000PS, einem Unternehmen der Motor Presse Stuttgart, als neuem Co-Veranstalter an der Seite des Tourismusverbands Neukirchen kamen zusätzliche Power, neue Ideen und mehr Motorrad-Erlebnis ins Event: mehr Testmöglichkeiten denn je, mehr Marken, mehr Action, stärkere mediale Präsenz und mehr Nähe zur Motorrad-Community.…
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Smart #2 kostet unter 22.500 Euro
Der Europachef des Autoherstellers Smart, Wolfgang Ufer, hat bestätigt, dass der neue Smart #2 zu einem Einstiegspreis von unter 22.500 Euro im kommenden Jahr in Europa auf den Markt kommt. Damit wird der Zweisitzer nur etwa 500 Euro mehr kosten als der Vorgänger Fortwo beim Produktionsende 2024, während sich Batteriekapazität und Reichweite des elektrischen Stadtwagens ungefähr verdoppeln werden. Zudem kann sich Ufer eine Produktion des Smart in Europa vorstellen. Aktuell wird das Auto in China gebaut. Gegenüber auto motor und sport sagte Ufer auf die Frage, wo zwischen 20.000 und 25.000 Euro der Preis liegen wird: „Er wird unterhalb der Mitte liegen.“ Ufer ist überzeugt, dass sich der Kleinwagen, der an…
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Prof. Predel: So fährt man gesund in den Urlaub
Wenn demnächst mit Beginn der Sommerferien die großen Reisewellen einsetzen, sitzen Millionen Autofahrer stundenlang hinter dem Steuer. Die meisten Fahrer wissen, dass langes Sitzen die Durchblutung vermindert, besonders in den Beinen. Zudem wird die Wirbelsäule belastet. Die starre Sitzposition kann Verspannungen und Rückenschmerzen auslösen. Bei sehr langen Fahrten kann auch das Thrombose-Risiko leicht erhöht sein. Doch es gibt viele kurze Übungen, um während einer langen Reise fit zu bleiben und die Konzentration hochzuhalten, erklärt Prof. Hans-Georg Predel, Leiter des Instituts für Kreislaufforschung und Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Er rät zudem, schon vor der Reise auf die richtige Sitzposition zu achten. Richtig Sitzen: Eine aufrechte, entspannte Haltung am Steuer…
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Chinesische Hersteller machen Europa zur Werkbank
Die Entscheidungen chinesischer Autohersteller, verstärkt in Europa zu produzieren, sieht der Autoexperte Stefan Reindl, Professor am Institut für Automobilwirtschaft in Geislingen, zum Teil kritisch. Zwar könnten Europa und Deutschland Wertschöpfung zurückgewinnen, gleichzeitig sieht er die Gefahr, dass Europa nur verlängerte Werkbank Chinas werde und weiteres Knowhow an die chinesische Konkurrenz verliere. „Die industriepolitische Chance liegt darin, dass Europa nicht nur Absatzmarkt für chinesische Fahrzeuge wird, sondern industrielle Wertschöpfung zurückgewinnen kann“, so Prof. Reindl gegenüber auto motor und sport. „In einer Phase schwacher Werksauslastung ist jede zusätzliche Produktion für Standorte, Beschäftigte und Zulieferer relevant.“ Die höhere Auslastung ihrer Werke würde die europäischen und deutschen Hersteller aber teuer bezahlen. „Wer chinesischen Wettbewerbern…