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Neben BMW setzt auch Hyundai auf Wasserstoff
Neben BMW setzt auch der koreanische Autokonzern Hyundai auf Wasserstoff als Antrieb in Fahrzeugen verschiedenen Bauarten. „Wir halten am Wasserstoff-Thema fest, sowohl für Pkw als auch für Nutzfahrzeuge mit spezifischen Lösungen“, bekräftigt der Entwicklungsvorstand der Hyundai Group, Manfred Harrer, im Gespräch mit auto motor und sport. „Natürlich ist mir die Diskussion in Europa bekannt, doch wir sehen das breitbandiger, auch in stationärer Anwendung.“ Harrer betont, dass Wasserstoff nicht nur in der Antriebstechnik eingesetzt werden kann, sondern auch zur „Herstellung von Stahl, was der Konzern ja ebenfalls macht, oder in Zügen, hier arbeiten wir mit der Skoda Group zusammen.“ (Anmerkung der Redaktion: Die Skoda Group ist ein Zughersteller). Wasserstoff werde eine…
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Kehrtwende bei Hyundai-Tochter Genesis: Künftig wieder Verbrenner in Europa
Kehrtwende bei Hyundais Premiummarke Genesis: Die Marke, die aktuell nur vollelektrische Modelle anbietet, kehrt zum Verbrenner zurück. Genesis beschränke sich nicht mehr „auf vollelektrische Antriebe, wir werden auch wieder nicht elektrische Antriebe im Genesis-Portfolio haben“, kündigt der Entwicklungsvorstand der Hyundai Group, Manfred Harrer, im Gespräch mit auto motor und sport an. Anbieten wolle Genesis „Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren mit vier und sechs Zylindern sowie Hybridantriebe“, so Harrer. Das gelte für ganz Europa. „Wir investieren massiv in neue, effiziente Verbrennungsmotoren, in moderne Hybrid-Technologie, auch in Range-Extender-Lösungen, die Letztgenannten aber eher nicht im Performance-Bereich. Aktuell arbeiten wir mit Hochdruck an den nächsten beiden Magma-Varianten, sowohl als Hybrid und auch als Verbrenner.“ Selbst Diesel-Modelle…
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BMW-Vorstand: 2028 kommt X5 mit Brennstoffzelle
Die mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzelle bleibt für BMWs Entwicklungsvorstand Joachim Post eine sinnvolle Investition in eine Antriebstechnik der Zukunft. Wasserstoff werde als Energiespeicher eine wachsende Bedeutung erhalten, erklärt Post im Gespräch mit der neuen Ausgabe 2 der Zeitschrift auto motor und sport. „Unserer Ansicht nach ist mehr als eine Technologie nötig, um den Verkehr zu dekarbonisieren. Zudem machen wir uns mit Wasserstoff geopolitisch unabhängiger von bestimmten Rohstoffen und Wertschöpfungsketten. Wasserstoff wird in der Industrie eine entscheidende Rolle spielen. Schon deshalb, weil sich damit grüne Energie speichern lässt.“ Deshalb werde die Infrastruktur entsprechend wachsen. „In Japan, Korea und auch Kalifornien tut sich da gerade viel“, so Post. Und deshalb bekräftigt Post…
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BMW-Vorstand Post: Kleine Elektroautos bleiben teurer als kleine Verbrenner
Kleinere Elektroautos werden auf absehbare Zeit teurer sein als Autos mit Verbrennungsmotoren. Ursache dafür sei vor allem die Batterie, sagt BMW-Entwicklungsvorstand Joachim Post im Gespräch mit der neuen Ausgabe 2 der Zeitschrift auto motor und sport. „Kostenparität zwischen Verbrenner und Elektro wird es hier so schnell nicht geben. Die Größe der Batterie ist ein kritischer Punkt. Schließlich muss nicht nur der Preis, sondern auch die Produktsubstanz stimmen.“ BMW werde zwar „ein Angebot machen, das einem Verbrenner-Kunden den Umstieg auf die Elektromobilität leicht macht“, so Post. „Klar ist aber auch, dass es sich dabei nicht um Auto mit einer Reichweite von 800 Kilometern zum Preis eines 116 handeln kann. Das ist…
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Maut-Befreiung für E-Lkw bis 2031 dürfte verpuffen
Die Verlängerung der Maut-Befreiung für emissionsfreie Lastwagen bis 2031 dürfte wirkungslos verpuffen. Spediteure berichten gegenüber auto motor und sport, dass Elektro-Lkw wegen der deutlich höheren Anschaffungskosten und des lückenhaften Ladenetzes nicht attraktiv seien. Zudem verteure die geringere Zuladung die Speditionskosten. „Die begrenzte Reichweite und eine unzureichende öffentliche Ladeinfrastruktur schränken die Flexibilität von E-Lkw erheblich ein“, erklärt Spediteur Rudolf Müller aus Mehren in der Eifel in auto motor und sport. Auch das Arbeitsrecht spreche gegen Elektro-Lkw. Während der Tour zu laden, führe „zu Zeitverlusten, die sich im Rahmen der strikten Arbeitszeiten nicht ausgleichen lassen“. Auch Spediteur Harald Jansen aus Niederzier bei Köln hat sich gegen Elektrofahrzeuge entschieden, obwohl Kunden auf „nachhaltige…
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EnBW: Nicht jeder Parkplatz braucht Ladestation
Dank größerer Akkus und höherer Ladeleistungen ist es nach Meinung des Energieversorgers EnBW nicht mehr notwendig, dass die Kommunen für ein engmaschiges Ladenetz sorgen. „Man muss sich von der Vorstellung verabschieden, dass jeder Parkplatz in einer Stadt eine Lademöglichkeit bereitzuhalten hat. Das ist technisch und betriebswirtschaftlich nicht machbar, und ich glaube auch, dass dies nicht mehr notwendig ist“, sagt der neue CEO der EnBW mobility+, Martin Roemheld, im Gespräch mit auto motor und sport. „In solchen Diskussionen schwingt immer mit, dass Laden lange dauert. Fahre ich aber ein Auto mit 500 km Reichweite, das mit 400 kW oder mehr lädt, dann fahre ich einmal die Woche zum Laden, so wie…
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Vorstand: 2028 kommt X5 mit Brennstoffzelle
Die mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzelle bleibt für BMWs Entwicklungsvorstand Joachim Post eine sinnvolle Investition in eine Antriebstechnik der Zukunft. Wasserstoff werde als Energiespeicher eine wachsende Bedeutung erhalten, erklärt Post im Gespräch mit der neuen Ausgabe 2 der Zeitschrift auto motor und sport. „Unserer Ansicht nach ist mehr als eine Technologie nötig, um den Verkehr zu dekarbonisieren. Zudem machen wir uns mit Wasserstoff geopolitisch unabhängiger von bestimmten Rohstoffen und Wertschöpfungsketten. Wasserstoff wird in der Industrie eine entscheidende Rolle spielen. Schon deshalb, weil sich damit grüne Energie speichern lässt.“ Deshalb werde die Infrastruktur entsprechend wachsen. „In Japan, Korea und auch Kalifornien tut sich da gerade viel“, so Post. Und deshalb bekräftigt Post…
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BMW-Vorstand: Kleine Elektroautos bleiben teurer als kleine Verbrenner
Kleinere Elektroautos werden auf absehbare Zeit teurer sein als Autos mit Verbrennungsmotoren. Ursache dafür sei vor allem die Batterie, sagt BMW-Entwicklungsvorstand Joachim Post im Gespräch mit der neuen Ausgabe 2 der Zeitschrift auto motor und sport. „Kostenparität zwischen Verbrenner und Elektro wird es hier so schnell nicht geben. Die Größe der Batterie ist ein kritischer Punkt. Schließlich muss nicht nur der Preis, sondern auch die Produktsubstanz stimmen.“ BMW werde zwar „ein Angebot machen, das einem Verbrenner-Kunden den Umstieg auf die Elektromobilität leicht macht“, so Post. „Klar ist aber auch, dass es sich dabei nicht um Auto mit einer Reichweite von 800 Kilometern zum Preis eines 116 handeln kann. Das ist…
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De Meo zum Markenaufbau: Storytelling entscheidend
Großen Respekt hat der bisherige Renault-Konzernchef Luca de Meo vor der chinesischen Autoindustrie. Zugleich sieht er sie vor dem Problem, chinesische Marken aufzubauen, die für bestimmte Werte stehen. „Ich bewundere sehr, was die chinesische Automobilindustrie in den letzten 15 Jahren erreicht hat. Sie hat sich erfolgreich von einer reinen Werkbank zu echten Innovationstreibern entwickelt“, sagt de Meo im Gespräch mit auto motor und sport. „Aber die Fähigkeit, eine Marke zu schaffen, das Storytelling, das ist etwas anderes. Es gibt einen bestimmten Kodex, wie man eine Marke etabliert, der weltweit gültig ist. Aber manchmal kommt es mir so vor, als würde man in China für jedes Auto eine neue Marke erfinden.…
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Luca de Meo: Europas Autoindustrie ist konsolidiert
Der langjährige Automanager Luca de Meo glaubt nicht, dass es in Europa weitere Übernahmen oder Fusionen von Autokonzernen geben wird. „Fakt ist: Die europäische Autoindustrie ist bereits konsolidiert. Es gibt Volkswagen, Stellantis, Renault und die Premiummarken“, sagt de Meo, der inzwischen den Gucci-Mutterkonzern Kering leitet, im Gespräch mit auto motor und sport. „Jedes Mal, wenn eine dieser Gruppen versucht, sich mit einer anderen zusammenzuschließen, werden sie sofort mit kartellrechtlichen Problemen konfrontiert.“ Weitere Fusionen seien aber auch nicht im Sinne der Kunden, weil sich die Kunden Abwechslung wünschen, so de Meo. „Möchten Sie wirklich eine Marke für ganz Europa haben, bei der jeder den gleichen Golf kauft? Ich verstehe nicht, warum…