• Mobile & Verkehr

    Euro 7: Schärfere Feinstaubwerte auch für E-Autos

    Die Verschärfung der Emissionswerte für Autos durch Euro 7 wird ab 2025 auch Elektroautos treffen: Besonders bei den Feinstaubemissionen haben auch Elektroautos Probleme. Wie die Zeitschrift auto motor und sport MO/OVE in ihrer neuen Ausgabe berichtet, haben Stromer durch ihr höheres Gewicht einen stärkeren Reifenabrieb als Verbrenner. Sie beanspruchen wegen ihres hohen Gewichts die Reifen stärker, was zu höherem Abrieb führt. Immerhin: Die einzelnen Partikel aus dem Reifenabrieb sind recht groß und damit für die menschliche Lunge weniger gefährlich als kleinere Partikel. Durch den Regen gelangen sie jedoch in die Kanalisation und belasten Gewässer und Böden. Gefährlicher sind dagegen die deutlich kleineren Partikel aus Bremsanlagen, die tiefer in die Lunge…

  • Mobile & Verkehr

    Im 2. Halbjahr steigen Rabatte auf Elektroautos

    Die Reduzierung der Kaufanreize für Elektroautos und ihr Wegfall für Hybridmodelle dürfte im 2. Halbjahr dazu führen, dass die Hersteller zunehmen Stromer durch Rabatte in den Markt drücken. Aufgrund der hohen Bestellvolumina und langen Wartezeiten sind die Hersteller zwar noch ausgelastet, aber offenbar bestellen aktuellen deutlich weniger Autokäufer einen Stromer oder Hybrid. Wie die Zeitschrift auto motor und sport MO/OVE aus Händlerkreisen erfuhr, sollen die Bestellungen im Vergleich zum April 2022 um 40 Prozent eingebrochen sein. Deshalb erwartet die Branche, dass ab der zweiten Jahreshälfte die Probleme für den Handel zunehmen. „Wir gehen davon aus, dass der Trend sich kontinuierlich fortsetzen wird und es ab dem zweiten Quartal auch wieder…

  • Mobile & Verkehr

    Händlertest 2022: Katastrophales Ergebnis

    Die Kaufanreize für Elektroautos und Plug-in-Hybride im vergangenen Jahr haben offenbar dazu geführt, dass sich Autohändler kaum noch Mühe geben, wenn Kunden einen Stromer oder Hybrid kaufen wollen. Dem Handel ist es beim Händlertest 2022 der Zeitschrift auto motor und sport MO/OVE gelungen, das schlechte Ergebnis aus dem Vorjahr noch zu unterbieten. Testkunden des Beratungsunternehmens Concertare haben vergangenes Jahr im Auftrag von auto motor und sport MO/OVE 543 Händler von 32 Automarken untersucht, die Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride anbieten. Das Ergebnis: Keine einzige Marke erreichte wenigstens ein zufriedenstellendes Ergebnis. Von den 32 Marken schafften nur drei die Bewertung „weniger zufriedenstellend“, alle anderen zeigten nicht ausreichende Dienstleistungen. Noch am besten zeigten sich…

  • Mobile & Verkehr

    Albert II. von Monaco: Die schnellste Fahrt seines Lebens

    Mit einem Porsche 928 hat sich Fürst Albert II. von Monaco in jungen Jahren einmal ganz der Geschwindigkeit seines Sportwagens hingegeben und auf einer Autobahn alle Geschwindigkeitsbeschränkungen ,vergessen‘. Eigentlich könne er die Geschichte „nicht verraten, weil ich nicht mit der Autobahnpolizei in Konflikt geraten möchte“, gesteht Albert II. in einem Gespräch mit der Zeitschrift auto motor und sport anlässlich der ersten Ausstellung im neuen Automuseum des Fürstentums. Und erzählt dann doch. „Mit meinem 928 bin ich damals, glaube ich, so schnell gefahren wie noch nie in meinem Leben. Das war in den 1980er-Jahren, und es gab noch nicht so viele Blitzer.“ Das war sein Glück. Wie schnell der Fürst gefahren…

  • Sport

    Fürst Albert: Formel 1 und Formel E werden verschmelzen

    Mit der Verschmelzung der Formel 1 mit der elektrischen Formel E rechnet der rennsportbegeisterte Fürst Albert II. von Monaco. „Ich glaube, beides wird verschmelzen. Wir sehen nicht nur jetzt gerade, sondern bereits seit einiger Zeit, dass es in der Formel 1 immer mehr Anstrengungen gibt, Energie zu sparen oder wiederzuverwenden, wann immer es möglich ist“, sagt der Fürst im Gespräch mit der Zeitschrift auto motor und sport. „Die Autos sind stärker hybridisiert als noch vor ein paar Jahren. Ich will damit nicht sagen, dass die Formel 1 elektrisch wird, doch wir werden mehr Integration sehen.“ Die Formel E sei eine sehr interessante und konkurrenzfähige Rennsportserie geworden, so Fürst Albert. „Meine…

  • Mobile & Verkehr

    Keyless Go: So schützt man sich gegen Autoklau

    Die Keyless-Go-Technik ist bequem und einfach: Der Schlüssel in Hosen- oder Handtasche braucht nicht mehr umständlich hervorgekramt zu werden, um die Autotür zu öffnen und den Motor zu starten. Ein Ziehen am Türgriff reicht, um das Suchsignal an den Schlüssel auszulösen. Ist dieser in der Nähe, antwortet er, indem er das Öffnungssignal direkt ans Auto funkt. Doch der Komfortgewinn ist oft mit einem Sicherheitsrisiko verbunden. So können Diebe den Schlüssel per Funkreichweitenverlängerer „anzapfen“ und so das Öffnungssignal abgreIfen, wenn dieser beispielsweise nachts im Hausflur liegt. auto motor und sport gibt Tipps, wie man sich dagegen schützen kann. Keyless Go abschalten: An vielen Schlüsseln mit Keyless-Go-Funktion lässt sich die Technik abschalten.…

  • Mobile & Verkehr

    Keyless Go: auto motor und sport deckt Sicherheitslücken auf – auch beim neuen BMW i7

    auto motor und sport hat 13 zufällig ausgesuchte, aktuelle Modelle darauf getestet, ob sich bei Keyless-Go-Systemen das Funksignal des Schlüssels verlängern und das Fahrzeug öffnen und starten lässt. Das wenig erfreuliche Ergebnis: Je nach Situation war das bei 11 der 13 Testwagen möglich. Dazu gehört auch das neue Elektroflaggschiff i7 von BMW. Das Auto zum Preis von 135.900 Euro ließ sich in einigen Testsituationen unbefugt öffnen und starten. Eigentlich sollte das nicht möglich sein – der i7 misst die Laufzeiten der Signale mit Ultra-Wide-Band-Technik (UWB). Sind diese zu lange unterwegs, weil sie beispielsweise verlängert werden, sollte die Autoelektronik das merken und daraufhin Öffnungs- sowie Startbefehl verweigern. BMW hat den Test…

    Kommentare deaktiviert für Keyless Go: auto motor und sport deckt Sicherheitslücken auf – auch beim neuen BMW i7
  • Mobile & Verkehr

    Führender Stauforscher: „UBA-Studie hat wenig mit der Realität auf den Straßen gemein“

    Deutschlands führender Stauforscher Prof. Michael Schreckenberg von der Universität Duisburg-Essen hat erhebliche Kritik an der UBA-Studie für eine Tempolimit auf Autobahnen geäußert. So helfe ein Tempolimit überhaupt nicht wie vom UBA angenommen gegen Staus. „Das ist nicht nachvollziehbar. Meine Mitarbeiter und ich haben die Entstehung von Autobahnstaus 30 Jahre lang untersucht. Die Gründe für sie sind Baustellen, Überlastung, Unfälle oder widrige Wetterbedingungen. Staus entstehen nicht bei hohen, sondern bei relativ niedrigen Geschwindigkeiten“, erklärt Prof. Schreckenberg im Interview mit auto motor und sport. „Erst wird der Verkehr zäh fließend, dann bilden sich Stauwellen an Anschlussstellen oder Steigungen, wo die Dichte steigt. Sie laufen dann mit einer Geschwindigkeit von 12 bis 15…

    Kommentare deaktiviert für Führender Stauforscher: „UBA-Studie hat wenig mit der Realität auf den Straßen gemein“
  • Mobile & Verkehr

    Neuwagenkauf: Neun Monate Lieferzeit im Schnitt

    Neuwagenkäufer müssen sich weiter auf lange Lieferfristen einstellen. Nach einer Analyse der Online-Neuwagenbörse carwow.de beträgt die durchschnittliche Lieferzeit aktuell neun Monate. Die längste Lieferzeit hat aktuell der Volvo V60 Cross Country mit 22 Monaten, gefolgt vom Audi Q4 e-tron (20 Monate), Porsche 911 Carrera (19), Skoda Enyaq iV (18) sowie dem Kia Sorento (16). Der beliebte VW Touran steht erst nach bis zu 14 Monaten vor der Tür. Aber es gibt auch Neuwagen mit recht kurzen Lieferzeiten. Mit drei Monaten am schnellsten zu haben sind Elaris Beo und die Mercedes E-Klasse Coupé. Vier Monate Lieferzeit haben Ford S-Max, Jaguar I-Pace, Peugeot e-Rifter und das Tesla Model 3. Experten rechnen allerdings…

  • Mobile & Verkehr

    Porsche: Probleme beim Taycan lösen wir dieses Jahr

    Porsche will die Lieferengpasse beim elektrischen Erfolgsmodell Taycan in diesem Jahr lösen. Das kündigte Vertriebsvorstand Detlev von Platen im Gespräch mit auto motor und sport an. 2022 war der Absatz des Taycans um 16 Prozent eingebrochen. „Der Rückgang 2022 ist auf Engpässe in den Lieferketten und einer eingeschränkten Teileverfügbarkeit zurückzuführen. Der Taycan war davon besonders betroffen.“ Dennoch ist von Platen optimistisch, das die Probleme dieses Jahr in den Griff zu bekommen sind. „Wir sind noch immer in einem volatilen Umfeld. Wir hoffen aber, dass sich die Situation in diesem Jahr verbessern wird.“ Dabei ist China für den Vertriebsvorstand einer der wichtigsten Märkte. „Dort wurden im vergangenen Jahr 21 Millionen Autos…