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    Renault-Chef de Meo: Der Verbrennungsmotor ist nicht tot

    Auch wenn Renault auf die Elektrifizierung seiner Flotte setzt, bleiben Verbrennungsmotoren vorerst der Hauptantrieb der weltweiten Autoflotte. „2030 werden nicht mehr als 35 % der verkauften Autos weltweit Elektroautos sein. Autos mit Verbrennungsmotoren werden einen Anteil von 65 % haben“, sagte Renault-Konzernchef Luca de Meo am Donnerstag auf dem digitalen auto-motor-und-sport-Kongress in Stuttgart. „Der Verbrennungsmotor ist nicht tot“, so de Meo. Die Autoindustrie müsse „mit den Füßen auf dem Boden bleiben muss“, sie brauche einen „Hauch von Bescheidenheit für ihre Ambitionen“. De Meo: „Das erklärt, warum wir nicht glauben, dass der Verbrennungsmotor tot ist.“ Deshalb fordert der Renault-Präsident auf dem Kongress einen Plan B für die 2,5 Milliarden Autos, die…

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    Audi-Vorstand: Die Zeit der Verbrenner ist vorbei

    Audis Technikvorstand Oliver Hoffmann hat die Autoindustrie gewarnt, weiterhin am Verbrennungsmotor festzuhalten. „Die Zeit der Verbrenner ist vorbei, das Zeitalter der Elektromobilität beginnt. Und mit dem Ende des Verbrenners verabschieden wir uns nicht von der automobilen Hochkultur – im Gegenteil“, sagte Hoffmann am Donnerstag auf dem auto-motor-und-sport-Kongress in Stuttgart geäußert. „Wir brauchen eine neue Denkweise, einen neuen Optimismus“, forderte Hoffmann. Oft werde in der Branche noch behauptet, Elektroautos könne jeder bauen, während Verbrenner nach wie vor die Hochkultur seien – eine These, der Hoffmann klar widersprach. In Sachen E-Mobilität seien bereits viele technologische Meisterleistungen gelungen. Ebenfalls erfreulich sei, dass die EU schon bessere Rahmenbedingungen dafür geschaffen hat. Gleichzeitig dürfe man…

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    China-Limousine P7 im Test: Gute Fahrleistung, schwach beim Laden

    Erneut versucht mit Xiaopeng Motors ein chinesischer Autohersteller in Europa Fuß zu fassen. Seit einem Jahr gibt es die Elektro-Limousine XPeng P7 in Norwegen zu kaufen, sie soll in einigen Monaten auch in Schweden, Dänemark und den Niederlanden auf den Markt kommen. Doch bringt der China-Tesla, der gegen Teslas Model 3, den BMW i4, Mercedes EQE und Polestar 2 antritt, auch die Qualität und Leistung auf die Straße, um die Konkurrenz herauszufordern? Jetzt konnte die Zeitschrift auto motor und sport erstmals die Stufenheck-Limousine testen, ausgestattet mit zwei E-Maschinen, 316 kW Leistung und einem Akku mit 83 kWh Bruttokapazität. Das Ergebnis: Der P7 hat die chinesischen Kinderkrankheiten früherer Modelle überwunden und…

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    Mercedes: Wir werden noch lange Diesel anbieten

    Mercedes sieht als einziger Hersteller mit einem Diesel-Hybrid in der Modellpallette gute Chancen, dass Dieselmodelle auch in Zukunft erfolgreich sind. Oliver Metzger, Entwicklungschef bei Mercedes für die Midsize-Cars, sagt in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift auto motor und sport zum Kombination von Diesel und Elektroantrieb: „Wir finden das Antriebskonzept harmoniert sehr gut. Mit über 100 km elektrischer Reichweite plus der Effizienz vom Diesel haben wir da ein tolles Gesamtpaket.“ Dabei geht Metzger davon aus, dass der Diesel auch unter der schärferen Abgasnorm Euro 7 eine Zukunft hat. „Wir haben da eine klare Strategie, welches Motorenportfolio wir für Euro 7 ertüchtigen wollen. Die ist aus meiner Sicht sehr weitreichend und führt…

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    Neuer Skoda-Chef: Wir wollen emotionaler werden

    Der neue Skoda-Chef Klaus Zellmer will die tschechische Automarke emotionaler machen und noch stärker in Richtung SUV weiterentwickeln. „Skoda ist eine ehrliche, authentische und traditionsstarke Marke, die wir jetzt noch stärker ausprägen wollen. Wir werden emotionaler werden und streben eine starke Design-Differenzierung an“, sagte Zellmer im Gespräch mit der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift auto motor und sport. Zudem werde Skoda „noch stärker in Richtung SUV gehen, also eher höhere Fahrzeuge mit erhöhter Sitzposition für den Fahrer mit besserer Übersicht im Straßenverkehr.“ Während andere Hersteller kleinere Baureihen eher einstellen oder nicht weiter entwickeln, will Skoda im Kleinwagensegment weiter stark bleiben. „Im Segment der Kleinwagen mit Verbrennungsmotor ist Skoda traditionell sehr stark…

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    Versicherer fordern bessere Leitplanken

    Die Leitplanken aus Stahl und Schutzwände aus Beton in Deutschland sind nach Meinung der Versicherer nicht mehr auf die aktuellen Fahrzeugmodelle zugeschnitten. Weil die Schutzeinrichtungen laut DIN noch auf deutlich leichtere und niedrigere Autos aus den 1980er und 90er Jahre ausgelegt sind, kommt es vermehrt dazu, dass schwerere und höhere Autos wie SUV und Transporter die Leitplanken überwinden oder von Betonwänden so zurückgeschleudert werden, dass die Insassen beim Aufprall oder Überschlag des Autos schwerer verletzt werden. Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Versicherer im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), schätzt, dass bessere Leitplanken und Schutzwände in zehn Prozent der Unfälle die Schwere der Verletzungen vermindern könnten. Dabei stützt sich Brockmann…

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    Batterieforscher: Feststoffakku kommt frühestens in fünf Jahren in Kleinserien

    Feststoffbatterien werden voraussichtlich in fünf Jahren erstmals in Autos eingesetzt. Damit rechnet Gian Carlo Tronzano, Leiter des Global Competence Center für Zellfertigung und Batterielösungen beim italienischen Automatisierungsspezialisten Comau. „Ich denke, dass wir in rund fünf Jahren erste Anwendungen in Kleinserien und Supersportwagen sehen“, sagt Tronzano in der Zeitschrift auto motor und sport MO/OVE. „Bis zu einer relevanten Großserienfertigung“ werde jedoch „noch mehr Zeit vergehen“. Comau mit Sitz in Turin ist eine Tochter des Autokonzerns Stellantis mit Marken wie Fiat, Chrysler, Citroën, Opel, Peugeot, Alfa Romeo, Lancia und Maserati. Dass der technologische Fortschritt bei der heute gängigen Lithium-Ionen-Technologie die Einführung der Feststoffbatterie ausbremst, glaubt Tronzano nicht. „Nach unserer Einschätzung verdoppelt sich…

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    Supermärkte: Gratis laden geht immer noch

    „Obwohl die Strompreise aktuell stark steigen, bieten immer noch viele Supermarkt-Ketten in Deutschland die Möglichkeit, Elektroautos gratis oder vergünstigt aufzuladen. Die Möglichkeiten, umsonst Strom zu tanken, werden aber kontinuierlich weniger. Das haben Recherchen der Zeitschrift auto motor und sport MO/OVE ergeben.“ Nach wie vor kann man bei den Supermarktketten Lidl und Kaufland sowie bei Netto nach einer Registrierung den Akku bis zu einer Stunde gratis laden. Kaufland und Lidl – beide gehören zur Schwarz-Gruppe – bieten dabei ein großes Netz von AC- und DC-Ladepunkten. Lidl verfügt mit mehr als 1050 Ladepunkten über eines der größten Ladesäulennetze im Einzelhandel. Einzelne Standorte bieten sogar bis zu 150 kW Ladeleistung. Kaufland betreibt rund…

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    Was ist besser: Schnell oder langsam fahren?

    Immer wieder sieht man Elektroautos mit Tempo 80 auf der rechten Spur der Autobahn schleichen, um die Reichweite zu erhöhen. Doch ist das überhaupt sinnvoll? Oder kommt man schneller ans Ziel, wenn man schneller fährt und einen zusätzlichen Ladestopp riskiert? Die Zeitschrift auto motor und sport MO/OVE hat mit sechs Elektroautos unterschiedliche Fahrstrategien getestet auf der Strecke zwischen Stuttgart und Dresden. Erstes Ergebnis: Wer mehr Ladestopps einplant, läuft Gefahr, dass Ladesäulen besetzt sind oder gar nicht funktionieren. Das war bei 12 Testfahrten immerhin fünfmal der Fall. Umgekehrt gibt es aber auch Elektroautos mit so geringem Verbrauch oder so großen Akkus, dass sie die 506 km lange Teststrecke mit der gleichen…

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    Die Hälfte der E-Modelle haben mindestens ein Jahr Lieferzeit

    Die Lieferzeiten für Elektroautos und Plug-in-Hybride werden immer länger. Nach einer Auswertung der Zeitschrift auto motor und sport MO/OVE und des Neuwagenportals carwow.de gibt es aktuell 69 Elektromodelle, die entweder gar nicht bestellbar sind oder auf die man mindestens fünf Monate warten muss. Das bedeutet: Bei all diesen Modellen kann die hohe Kaufprämie von 9000 Euro, die Ende des Jahres ausläuft, nicht mehr beansprucht werden. Im nächsten Jahr wird die Prämie auf 4500 Euro bei Fahrzeugen bis zu 40.000 Euro halbiert. Doch selbst von den 69 Elektroautos muss man bei über der Hälfte mindestens ein Jahr lang warten. Der Auswertung zufolge gibt es für sechs Modelle aktuell einen Bestellstopp, zwei…