-
In Love with the Office: What Happens When Workspaces Trigger Deep Emotion Instead of Just Function
Imagine your employees walking into the office in the morning and feeling something akin to… falling in love. Sounds absurd? It’s not. Neuroscientists have long proven that the experience of beauty activates precisely the same reward centers in the brain as the experience of love. The medial orbitofrontal cortex – the region that lights up when we’re in love, savoring good food, or moved by music – responds measurably to beautiful environments. What does that mean for workspace design? A great deal more than most companies suspect. Beauty Is Not a Luxury – It’s Neurology Professor Semir Zeki, neurobiologist at University College London and founder of Neuroaesthetics, has shown in…
-
Verliebt ins Büro: Was passiert, wenn Arbeitsräume tiefe Emotionen auslösen statt nur Funktionen erfüllen
Stellen Sie sich vor, Ihre Mitarbeiter kämen morgens ins Büro und empfänden etwas Ähnliches wie … Verliebtheit. Klingt absurd? Ist es nicht. Denn Neurowissenschaftler haben längst belegt: Das Erleben von Schönheit aktiviert exakt dieselben Belohnungszentren im Gehirn wie die Erfahrung von Liebe. Der mediale orbitofrontale Cortex – jene Region, die bei Verliebtheit, bei gutem Essen und bei musikalischen Gänsehaut-Momenten feuert – reagiert messbar auf schöne Umgebungen. Was bedeutet das für die Gestaltung von Arbeitsräumen? Sehr viel mehr, als die meisten Unternehmen ahnen. Schönheit ist kein Luxus – sie ist Neurologie Professor Semir Zeki, Neurobiologe am University College London und Begründer der Neuroästhetik, hat in wegweisenden Studien gezeigt: Wenn Menschen Schönheit…
-
Schönheit ist kein Luxus, sondern eine Voraussetzung für Zukunft“ – Live-Podcast in der Krone Hittisau verbindet Architektur, Gesellschaft und Genuss
Was hat Schönheit mit Zukunft zu tun? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines besonderen Abends in der Krone Hittisau: Beim ZUKUNFTSZEICHEN Live-Podcast sprach die international tätige Architektin Anna Philipp mit Unternehmer Stefan Lingner über die tiefere Bedeutung von Schönheit und warum sie für die Renaissance der Schönheit plädiert – eingebettet in einen Menüabend, der Dialog und Erlebnis miteinander verband. Das Gespräch, aufgezeichnet vor Publikum, entfaltete ein dichtes Denknetz aus Architektur, gesellschaftlicher Verantwortung und unternehmerischer Relevanz – und stellte eine klare These in den Raum: Schönheit ist kein Luxus, sondern eine grundlegende Voraussetzung für eine lebenswerte und zukunftsfähige Welt. Schönheit als anthropologische Grundlage Für Anna Philipp ist Schönheit weit mehr als…
-
Copy-Paste Architecture: Why Frankfurt’s Office Towers Look More Like Product Catalogs Than Proofs of Corporate Culture
The first impression is overwhelming: a glossy lobby, polished stone, statement art, and a perfectly lit reception. But a few steps and one access card later, the déjà vu sets in: long corridors, rows of desks, meeting room after meeting room, a lounge corner with familiar sofas, and a kitchenette in the usual industrial chic. You could be in any office tower between Frankfurt, Zurich, or Munich – and hardly notice the difference. Most of these workplaces are top-class, fitted out with furniture from the two or three leading manufacturers in the industry. You see quality, you see investment. But you rarely feel anything. What’s missing is what we take…
-
Copy-Paste-Architektur: Warum Frankfurts Bürotürme mehr nach Herstellerkatalog als nach Unternehmenskultur aussehen
Der erste Eindruck ist überwältigend: Hochglanz-Lobby, polierter Stein, Statement-Kunstwerk, perfekt ausgeleuchteter Empfang. Doch ein paar Schritte und eine Zugangskarte später beginnt das Déjà-vu: lange Flure, Schreibtischreihen, Meetingraum an Meetingraum, eine Lounge-Ecke mit bekannten Sofas, eine Teeküche im vertrauten Industrial Chic. Man könnte in jedem beliebigen Büroturm zwischen Frankfurt, Zürich oder München sein – und würde es kaum merken. Fast alle dieser Arbeitswelten sind hochwertig ausgestattet, oft mit Möbeln der zwei, drei führenden Hersteller der Branche. Man sieht Qualität, man sieht Invest. Aber man spürt selten etwas. Was fehlt, ist das, was man in privaten Interieurs so selbstverständlich erwartet: eine eigene Handschrift, eine Geschichte, eine Seele. Hochwertig, teuer – und erstaunlich…
-
Architecture Begins with Seeing – Why We Need to Rethink the Foundations
Architecture does not begin with a floor plan or a rendering, but with a gaze. With the way we perceive, interpret, and question the world. In my manifesto of a “School of Seeing”, I, Anna Philipp, argue that the education of architects must once again start from this elementary competence: a cultivated, trained, and loving gaze at space, people, and the world. School of Seeing – more than perception training By “School of Seeing” I do not mean a purely technical course in perception, but a fundamental attitude: Seeing as an active act of attention – not just “looking at”, but “wanting to understand”. Seeing in awareness of what came…
-
Architektur beginnt mit dem Sehen – warum wir die Grundlagen neu denken müssen
Architektur beginnt nicht mit einem Grundriss oder einem Rendering, sondern mit einem Blick. Mit der Art, wie wir Welt wahrnehmen, einordnen, befragen. In meinem Manifest einer „Schule des Sehens“ plädiere ich, Anna Philipp, dafür, die Ausbildung von Architekt:innen wieder bei dieser elementaren Kompetenz anzusetzen: beim kultivierten, geschulten, liebenden Blick auf Raum, Mensch und Welt. Schule des Sehens – mehr als Wahrnehmungstraining Mit „Schule des Sehens“ meine ich keinen rein technischen Wahrnehmungskurs, sondern eine Grundhaltung: Sehen als aktiven Akt der Zuwendung – nicht nur „betrachten“, sondern „verstehen wollen“. Sehen im Bewusstsein dessen, was vor uns war – Tradition, Baukultur, Handwerk – als Voraussetzung für das, was wir neu in die Welt…
-
Handwerk als Luxus: Anna Philipp darüber, warum das Handgemachte der radikalste Akt der Architektur ist
Es gibt eine besondere Art von Stille in einem Raum, in dem jede Oberfläche von Hand geformt wurde. Es ist nicht die Stille der Leere, sondern die der Aufmerksamkeit — das gesammelte Schweigen eines Steinmetzes, der den Meißel am Korn entlangführt, einer Weberin, deren Schiffchen stundenlang durch Kette und Schuss gleitet, in einer Zeit, die niemand zählen wird. Es ist die Stille der Sorgfalt, die sichtbar geworden ist. Anna Philipp kennt diese Stille. Als kreative Kraft hinter Philipp Architekten, dem mehrfach ausgezeichneten Büro, das sie von Schloss Waldenburg, einem Studio in Frankfurt und einem Atelier bei Zürich aus leitet, hat sie Jahrzehnte damit verbracht, ihr nachzuspüren — und um sie…
-
Craft as Luxury: Anna Philipp on Why the Handmade Is Architecture’s Most Radical Act
There is a particular kind of silence in a room where every surface has been shaped by hand. It is not the silence of emptiness but of attention — the accumulated quiet of a stonemason’s chisel finding the grain, of a weaver’s shuttle moving through warp and weft for hours that will never be counted. It is the silence of care made visible. Anna Philipp knows this silence well. As the creative mind behind Philipp Architekten, the award-winning practice she leads from studios in a castle in Waldenburg, a studio in Frankfurt, and an atelier near Zurich, she has spent decades listening for it — and building around it. "People…
-
Beauty as Sustainability: A New Film Showcases the Transformation of a Historic Villa into an Architectural Atelier
The architecture firm Philipp Architekten presents “An Oasis in the City”, a five‑minute short film documenting the elaborate renovation and transformation of the historic Villa Passavant in Frankfurt‑Sachsenhausen. Produced by Josua Graf (grafilms), the film is more than a project documentation: it formulates an architectural credo that defines beauty as the most essential factor of sustainable building. Built in 1908 by architect Alfred Christian Günther, the late‑19th‑century villa south of the Main River now serves as the Frankfurt office of Philipp Architekten following a comprehensive restoration. Located amid museums, villas, and the publicly accessible Metzlerpark, the building impresses with nearly four‑meter‑high stucco ceilings, arched doorways, wood‑paneled walls, and herringbone parquet…