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Rachitis führte zum Ballettunterricht
75 Jahre ist es nun her, dass im Juli 1948 im „Gasthof Rebstöckle“ in Stuttgart-Heslach die Kreisgruppe Stuttgart der Sudetendeutschen Landsmannschaft gegründet wurde. Im gleichen Jahr kamen dann noch die sudetendeutschen Ortsgruppen Bad Cannstatt und Weilimdorf hinzu. Bei einer Veranstaltung im „Haus der Heimat“ in Stuttgart, feierten die Sudetendeutschen kürzlich ihr Jubiläum, zu der als besonderer Ehrengast, Kammertänzerin Professor Birgit Keil, gekommen war. Die Kreisobfrau der Sudetendeutschen Landsmannschaft Stuttgart, Waltraud Illner, freute sich dann auch, neben der weltberühmten Balletttänzerin, Ehrengäste wie den Stuttgarter Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper, die stellvertretende Bezirksvorsteherin von Stuttgart-Weilimdorf, Erika Rosenitsch, die Stuttgarter CDU-Stadträtin Iris Ripsam MdB a.D., den Landesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft Baden-Württemberg, Bürgermeister Klaus Hoffmann,…
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Vom Ende des Selbstbestimmungsrechts der Völker
Märzgedenken zum JahresauftaktSeine Gedanken zu einem Selbstbestimmungsrecht der Völker hatte der US-amerikanische Präsident Woodrow Wilson bereits im Januar 1918 im US-amerikanischen Senat vorgestellt. Sein Ziel war eine Nachkriegsordnung für die Zeit nach dem Ende des 1. Weltkriegs zu schaffen. Dabei schrieb Wilson den Völkern Österreich-Ungarns „freieste Gelegenheit zu autonomer Entwicklung“ zu. Diese Gelegenheit wurde spätestens am 4. März 1919 verpasst, als tschechisches Militärim Sudetenland auf friedlich demonstrierende Menschen schoss. 54 Tote und 200 Verletzte gilt es zu betrauern. Bis heute wirkt die Verweigerung des Selbstbestimmungsrechts der Völker bei den Sudetendeutschen weltweit nach. Seit jeher bildet die Gedenkveranstaltung für die Opfer des 4. März 1919 den Jahresauftakt im Veranstaltungsgeschehen der Sudetendeutschen…