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Thüringer Innovationszentrum Mobilität startet neue Forschungsgruppe
Das Thüringer Innovationszentrum Mobilität an der Technischen Universität Ilmenau startet eine Forschungsgruppe, die autonom fahrende Fahrzeuge sicherer und den Straßenverkehr effizienter machen will. Ambitioniertes Ziel: Kommunikations- und Radarsysteme auf Basis des künftigen Mobilfunkstandards 6G ermöglichen es den automatisierten Fahrzeugen, ihre gesamte Umgebung hochpräzise und schnell zu erkennen – die untereinander ausgetauschten Daten helfen, Unfälle zu vermeiden und Verkehrsflüsse zu optimieren. Die Forschungsgruppe wird vom Freistaat Thüringen mit 963.700 Euro für drei Jahre aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus kofinanziert. Automatisierte Fahrzeuge, die sich eigenständig, durch den Verkehr bewegen, erobern mehr und mehr die Straßen. Doch noch gelingt es ihnen nicht zuverlässig, sich unabhängig von den Verkehrsbedingungen und ohne Fahrer, der…
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„Smart Materials, smarter Sensors“
„Smart Materials, smarter Sen-sors“ – Beim 24. Thüringer Werkstofftag am 19. März an der Technischen Universität Ilmenau stehen intelligente Materialien und Sensorik im Fokus. Der Thüringer Werkstofftag ist eines der wichtigsten Foren für Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu Innovationen in der Materialentwicklung, -prüfung und -anwendung. Hier werden aktuelle Entwicklungen in der Material- und Werkstoffforschung diskutiert und neue Kooperationen angestoßen. Das Programm der diesjährigen Veranstaltung umfasst Keynote-Vorträge, wissenschaftliche Kurzbeiträge und eine Poster- und Industrieausstellung. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Informationen: www.material-innovativ.de/thueringer-werkstofftag Seit mehr als zwei Jahrzehnten bringt der Thüringer Werkstofftag Expertinnen und Experten aus Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Unternehmen zusammen und fördert damit den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und…
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ForLab-Kompetenzatlas Mikroelektronikforschung an deutschen Hochschulen online
Auf der Fachtagung „Mikroelektronik-Forschung in Deutschland: von den Grundlagen zur Anwendung“, die zurzeit in Bochum stattfindet, wurde der ForLabKompetenzatlas freigeschaltet. Die Online-Plattform präsentiert die Hochtechnologie-Infrastruktur und die spezifischen Expertisen in der Mikroelektronikforschung an 23 deutschen Hochschulen. Andere Forschungseinrichtungen und auch Unternehmen können nun darauf zugreifen und mit den jeweiligen Hochschulen Kontakte knüpfen und entsprechende Projekte in Gang setzen. ForLab-Kompetenzatlas: https://forlab-kompetenzatlas.tu-ilmenau.de/ Der ForLab-Kompetenzatlas ist ein Meilenstein von „Forlab-NataliE“, einem Projekt, das, vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert, 23 deutsche Hochschulen vereinigt, die hochkarätige Forschung in der Mikroelektronik betreiben. Federführende Sprecherhochschulen sind die TU Ilmenau, die TU Dresden und die Ruhr-Universität Bochum. Der Kompetenzatlas, das ist eine innovative, webbasierte Datenbank, die…
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NASA-Arbeitsgruppe zur Erforschung von Leben im Universum: Kommunikationswissenschaftler der TU Ilmenau berufen
Der Kommunikationswissenschaftler an der Technischen Universität Ilmenau Dr. Andreas Schwarz wurde eingeladen, Mitglied der Task Force 2 der NASA „Decadal Astrobiology Research and Exploration Strategy (NASA-DARES)“ zu werden. Die US-Weltraumbehörde entwickelt den strategischen Fahrplan für die nächsten zehn Jahre zur Erforschung der Ursprünge, der Entwicklung, der Verbreitung und der Zukunft von Leben im Universum. Die Arbeitsgruppe, in der Dr. Andreas Schwarz mitwirkt, steuert verschiedene sozialwissenschaftliche Perspektiven bei, die bei der verantwortungsvollen Vermittlung komplexer wissenschaftlicher Ergebnisse von Weltraumforschung und von der möglichen Entdeckung außerirdischen Lebens in der Gesellschaft bedeutsam sind. Zu Deutsch heißt NASA-DARES ausgeschrieben: „Zehnjährige Strategie für Astrobiologieforschung und -erkundung“ – wobei das Akronym „DARES“ wohl nicht zufällig ausgewählt wurde:…
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Hocheffiziente Mikroelektronik – von der Biologie inspiriert: TU Ilmenau startet Forschungsprojekt neuroNODE
Im Forschungsprojekt neuroNODE, das am 1. Januar startet, entwickeln Forscher der Technischen Universität Ilmenau superschnelle Mikroelektronik-Komponenten, die dennoch extrem energiesparend sind – ein Gebot der Stunde, denn der Energiebedarf durch die weltweite Digitalisierung wächst rasant. Die supraleitenden Schaltungen sind von der menschlichen Biologie inspiriert, denn die ist extrem energieeffizient: Ähnlich den Spannungsimpulsen auf den menschlichen Nervenbahnen tauschen sie Informationen und Signale aus. Das neuroNODE-Projekt wird vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus mit 482.000 Euro für drei Jahre gefördert. Alle benutzen das Internet: Wirtschaft und Industrie ebenso wie die Verwaltung und Privatpersonen. Durch den Gebrauch von Smartphones, Tablets und Laptops für milliardenfache Anfragen…
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Ultraschnelle elektronische Schaltkreise: TU Ilmenau startet Forschungsgruppe FastPIC
Das an der Technischen Universität Ilmenau und an der FriedrichSchiller-Universität Jena angesiedelte Thüringer Innovationszentrum für Quantenoptik und Sensorik startet am 1. Januar 2026 die Forschungsgruppe FastPIC. Ein interdisziplinäres Forschungsteam wird an der Schnittstelle von Photonik und Sensorik Schaltkreise entwickeln, die in der Lage sind, große Datenmengen in Echtzeit zu verarbeiten. Solche ultraschnellen Elektronikkomponenten werden digitale Anwendungen zum Beispiel in der medizinischen Diagnose, zur Steuerung von Industrierobotern oder innovative Technologien für autonome Fahrzeuge ermöglichen. Die Forschungsgruppe wird vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur mit 734.000 Euro für gut zweieinhalb Jahre gefördert. Die digitale Transformation unserer Gesellschaft macht die Verarbeitung enormer Datenmengen nötig. Anwendungen, die mit Künstlicher Intelligenz stetig hinzulernen,…
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Mehr Sicherheit für autonomes Fahren in komplexen Umgebungen
Das Thüringer Innovationszentrum Mobilität an der Technischen Universität Ilmenau hat ein großangelegtes Forschungsverbundprojekt gestartet, das mehr Sicherheit für autonomes Fahren auf Straße und Schiene in komplexen Umgebungen verspricht. Im Projekt CONTROL werden 24 Partner aus Forschung und Industrie unter der Leitung der Siemens AG und Valeo Schalter und Sensoren GmbH innovative Methoden für ein sicheres Fahren autonomer Fahrzeuge in den dynamischen Gesamtsystemen Straße und Schiene erarbeiten. Die Kosten des auf drei Jahre angelegten Projekts in Höhe von 30 Millionen Euro werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit 16 Millionen Euro gefördert. Informationen: www.control-projekt.de Wie können autonome Autos, Lkw, Busse und Züge sicher und zuverlässig fahren, wenn sich das Verkehrsgeschehen…
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Schlaganfall-Reha: TU Ilmenau entwickelt Methode zur Wiederherstellung der Beweglichkeit der Beine
Die Technische Universität Ilmenau startet am 1. November ein internationales Forschungsprojekt, in dem ein medizintechnisches Verfahren entwickelt wird, das mithilfe von EEG-Daten des Gehirns und kombiniert mit einem Reha-Roboter die Rehabilitation von Schlaganfallpatienten fördern soll. Sogenannte Brain-Computer-Interfaces sollen helfen, die durch einen Schlaganfall verursachte eingeschränkte Beweglichkeit der Beine wiederherzustellen. Das Forschungsprojekt, das die TU Ilmenau gemeinsam mit der Universität Innsbruck durchführt, wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit 331.000 Euro für drei Jahre gefördert. Schlaganfall ist weltweit eine der häufigsten Ursachen für Behinderungen. Daher hat für die Medizintechnikforschung die Verbesserung der Rehabilitation nach einem Schlaganfall hohe Priorität. Insbesondere bei motorischen Beeinträchtigungen nach einem Schlaganfall hat sich gezeigt, dass Rehabilitation hocheffektiv ist…
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DLR-Preis für Wissenschaftler der TU Ilmenau: Überwachung der Gehirnaktivität im Weltall
Mit einem neuartigen Verfahren zur Überwachung der Gehirnaktivität im All hat ein Forschungsteam um Prof. Patrique Fiedler von der Technischen Universität Ilmenau beim internationalen Innovationswettbewerb INNOspace Masters 2025 der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt den zweiten Platz erreicht. Gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen und dem Berliner Medizintechnik-Unternehmen eemagine entwickelt es ein innovatives System zur Messung der Gehirnaktivität, das Astronautinnen und Astronauten auf langen, belastenden Raumfahrtmissionen schützen soll – und auch auf der Erde das Leben von Menschen mit Hirnerkrankungen oder Depressionen verbessern könnte. Ob im Weltall, wo Astronauten unter Schwerelosigkeit, Enge und enormem Druck leben, oder in der Antarktis, wo Forscherinnen und Forscher monatelang isoliert arbeiten…
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9. Thüringer Maschinenbautag thematisiert Produktion der Zukunft
Automatisiert, vernetzt und kollaborativ: Unter diesem Motto steht der 9. Thüringer Maschinenbautag, der am 22. September 2025 im COMCENTER Brühl in Erfurt stattfindet. Die Leitveranstaltung für den Maschinen- und Anlagenbau in Thüringen widmet sich den zentralen Fragen der modernen Fertigung – von humanoider Robotik über Datennutzung bis hin zu branchenübergreifender Zusammenarbeit. „Die Produktion der Zukunft erfordert neue Denkweisen und Kooperationen. Mit dem Thüringer Maschinenbautag schaffen wir eine Plattform, die Unternehmen, Forschung und Netzwerke zusammenbringt, um Impulse für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Industrie zu setzen“, sagt Dr. Andreas Patschger vom Thüringer Zentrum für Maschinenbau. Zu den Höhepunkten des Programms zählt die Keynote der TRUMPF AG zum Thema „Smart Factory – Der…