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Recruiting unter Zeitdruck: Wie Unternehmen schneller einstellen können
Offene Stellen über Monate hinweg unbesetzt zu lassen, können sich Unternehmen heute kaum noch leisten. In vielen Branchen entscheidet die Geschwindigkeit im Recruiting darüber, ob Projekte starten können, Teams stabil bleiben und Wachstum möglich ist. Gleichzeitig steigen die Erwartungen von Bewerbenden: Sie erwarten schnelle Rückmeldungen, transparente Prozesse und klare Entscheidungen. Doch wie können Unternehmen ihre Recruitingprozesse beschleunigen, ohne dabei an Qualität zu verlieren? Warum Geschwindigkeit im Recruiting immer wichtiger wird Der Arbeitsmarkt hat sich deutlich verändert. Fachkräfte sind gefragter denn je, und qualifizierte Kandidat:innen befinden sich häufig in mehreren Bewerbungsprozessen gleichzeitig. Wer zu lange zögert, verliert Talente häufig an schnellere Wettbewerber. Typische Ursachen für langsame Recruitingprozesse sind: zu viele Abstimmungsschleifen…
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Warum HR zum Risiko-Management wird – und Unternehmen ihre Workforce aktiv absichern müssen
Unternehmen stehen heute vor einer neuen Herausforderung: Geschäftliche Risiken entstehen zunehmend durch fehlende personelle Verfügbarkeit. Unbesetzte Positionen, kurzfristige Ausfälle oder mangelnde Skalierbarkeit wirken sich direkt auf: Produktivität Lieferfähigkeit Projektlaufzeiten Kundenzufriedenheit aus. HR entwickelt sich damit von einer administrativen Funktion zu einem zentralen Bestandteil moderner Unternehmenssteuerung — dem Workforce Risk Management. Was bedeutet Workforce Risk Management? Workforce Risk Management beschreibt den strategischen Umgang mit Risiken rund um Personalverfügbarkeit, Qualifikationen und Kapazitätsplanung. Typische Personalrisiken sind: Fachkräfteengpässe unerwartete Fluktuation Auftragsschwankungen Qualifikationslücken steigender administrativer HR-Aufwand Unternehmen, die diese Risiken aktiv steuern, sichern ihre operative Stabilität langfristig ab. Flexible Personalmodelle reduzieren operative Risiken Starre Personalstrukturen können dynamische Marktanforderungen häufig nicht ausreichend abbilden. Flexible Lösungen ermöglichen…
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Nearshoring & International Recruiting: Warum Europa für Unternehmen wieder attraktiver wird
Globale Lieferketten, geopolitische Unsicherheiten und der anhaltende Fachkräftemangel verändern die Personalstrategien vieler Unternehmen. Während in den vergangenen Jahren Offshoring in entfernte Märkte dominierte, gewinnt ein anderer Ansatz zunehmend an Bedeutung: Nearshoring innerhalb Europas. Unternehmen richten ihren Blick verstärkt auf Osteuropa und Südosteuropa – Regionen, die qualifizierte Fachkräfte, geografische Nähe und stabile Rahmenbedingungen miteinander verbinden. Gleichzeitig eröffnet internationales Recruiting neue Möglichkeiten, offene Positionen schneller und nachhaltiger zu besetzen. Doch warum wird Europa als Talentmarkt wieder attraktiver – und worauf sollten Unternehmen beim internationalen Einsatz von Fachkräften achten? Warum Nearshoring aktuell an Bedeutung gewinnt Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich spürbar verändert. Lange Lieferwege, unterschiedliche Zeitzonen und komplexe Abstimmungsprozesse führen dazu, dass Unternehmen ihre…
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Personalentscheidungen unter neuen Rahmenbedingungen: Wie Unternehmen heute fundiert und handlungsfähig entscheiden
Viele Unternehmen reagieren auf Personalengpässe reflexartig mit intensiverem Recruiting: mehr Ausschreibungen, mehr Kanäle, mehr Aufwand. In der Praxis führt das jedoch häufig zu Frustration, längeren Vakanzzeiten und steigenden Kosten – ohne nachhaltigen Erfolg. Der Grund dafür liegt selten im Recruiting selbst, sondern in den Entscheidungsannahmen davor. Personalentscheidungen werden heute unter Bedingungen getroffen, die sich grundlegend verändert haben: begrenzte Verfügbarkeit, schnell wandelnde Qualifikationen und hoher Zeitdruck. Dieser Artikel zeigt, wie Unternehmen ihre Entscheidungslogik anpassen müssen, um unter diesen Bedingungen handlungsfähig zu bleiben. 1. Schritt 1: Personalbedarf realistisch definieren – nicht idealtypisch Der erste Fehler in vielen Personalentscheidungen entsteht bereits bei der Bedarfsdefinition. Häufig wird beschrieben, wie die Rolle idealerweise aussehen sollte…
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HR-Technologie richtig einführen: Warum viele Digitalisierungsprojekte scheitern – und wie es besser geht
Digitale HR-Lösungen gelten längst als Schlüssel für effizientere Prozesse, bessere Datenbasis und eine moderne Employee Experience. Dennoch zeigt die Praxis: Viele HR-Digitalisierungsprojekte bleiben hinter den Erwartungen zurück. Systeme werden eingeführt, aber nicht genutzt. Prozesse werden digitalisiert, aber nicht verbessert. Woran liegt das – und wie können Unternehmen HR-Technologie so einsetzen, dass sie tatsächlich Mehrwert schafft? Warum HR-Digitalisierung oft scheitert Die Ursachen liegen selten in der Technologie selbst. Viel häufiger scheitern Projekte an strukturellen und strategischen Faktoren. 1. Technologie vor Strategie Ein häufiger Fehler ist, Tools einzuführen, bevor klar ist, welche Prozesse verbessert werden sollen. HR-Technologie wird dann zum Selbstzweck – statt gezielt dort anzusetzen, wo sie entlastet, beschleunigt oder Qualität erhöht. 2.…
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Trenkwalder 2025: Hohe Zufriedenheit in Österreich und Deutschland
Bei Trenkwalder stehen unsere Mitarbeitenden im Mittelpunkt – in Österreich ebenso wie in Deutschland. Umso mehr freuen wir uns über die Ergebnisse unserer Mitarbeitendenbefragung 2025. Die Rückmeldungen sind durchwegs sehr positiv und zeigen, dass unser gemeinsamer Einsatz Früchte trägt. Gleichzeitig liefern sie wertvolle Impulse, wie wir unsere Prozesse weiter verbessern und unsere Angebote noch attraktiver gestalten können. Hohe Gesamtzufriedenheit mit Trenkwalder Die Gesamtzufriedenheit unserer Mitarbeitenden ist in beiden Ländern beeindruckend hoch: Österreich: Mit einer Gesamtbewertung von 4,47 von 5 Punkten geben über 89 % der Befragten an, sehr zufrieden oder zufrieden zu sein. Deutschland: Die Gesamtbewertung liegt bei 4,16 von 5 Punkten, über 71 % der Befragten sind sehr zufrieden…
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Prozessoptimierung im HR-Bereich: Wie Automatisierung und Technologie die Personalarbeit verändern
Die Rolle von HR hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Statt rein administrativer Aufgaben stehen heute strategische Themen im Vordergrund: Talentgewinnung, Mitarbeiterbindung, Employer Branding und die Entwicklung moderner Arbeitsmodelle. Doch viele HR-Abteilungen kämpfen noch immer mit zeitaufwendigen Prozessen, manueller Datenpflege und administrativen Routinen. Die Lösung liegt in der gezielten Prozessoptimierung durch Automatisierung und Technologie. Sie entlastet Teams, steigert Effizienz und sorgt dafür, dass Personalabteilungen wieder das tun können, was sie am besten können – Menschen entwickeln und Unternehmen stärken. Warum Automatisierung für moderne HR-Prozesse unverzichtbar ist Automatisierung bedeutet nicht, Menschen zu ersetzen – sondern ihnen Zeit zurückzugeben. Durch den Einsatz digitaler Tools lassen sich wiederkehrende Aufgaben vereinfachen, standardisieren und…
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Hybrid Work im Fokus:
Hybrid Work ist längst mehr als ein kurzfristiger Trend – es ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor geworden. Unternehmen, die flexible Arbeitsmodelle strategisch etablieren, profitieren von höherer Arbeitgeberattraktivität, effizienteren Abläufen und zufriedeneren Mitarbeitenden. Gleichzeitig bringt die Mischung aus Präsenz- und Remote-Arbeit neue Herausforderungen mit sich: von der Kulturentwicklung über Führung bis hin zur technischen Infrastruktur. Damit hybride Arbeitsmodelle langfristig funktionieren, braucht es eine Personalstrategie, die Flexibilität ermöglicht, Orientierung bietet und organisatorische Stabilität schafft. Was versteht man unter einem Hybrid-Arbeitsmodell? Ein Hybrid-Arbeitsmodell kombiniert Arbeiten im Büro und Arbeiten an einem externen Ort – typischerweise im Homeoffice oder mobil. Der genaue Anteil variiert nach Unternehmen, Team oder individueller Vereinbarung. Ziel ist es, sowohl die Vorteile der Zusammenarbeit vor…
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Kosten-Nutzen-Analyse von Zeitarbeit vs. Festanstellung
In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und Fachkräftemangel müssen Unternehmen ihre Personalplanung flexibel und zugleich kosteneffizient gestalten. Doch welche Beschäftigungsform ist unter welchen Bedingungen sinnvoll – Zeitarbeit oder Festanstellung? Eine klare Antwort hängt von vielen Faktoren ab: von der Marktlage über den Personalbedarf bis hin zu den strategischen Zielen des Unternehmens. Der folgende Überblick zeigt, wann sich welches Modell rechnet – und welche smarten Alternativen es gibt. Die Kosten im Überblick Sowohl Zeitarbeit als auch Festanstellung bringen unterschiedliche Kostenstrukturen mit sich. Bei Festangestellten fallen in der Regel folgende Posten an: Löhne und Gehälter inklusive Sozialabgaben, Urlaubs- und Krankheitskosten Recruitingkosten, z. B. für Stellenanzeigen, Bewerbungsprozesse und Onboarding Fortbildungs- und Weiterbildungsausgaben Planungs- und Verwaltungskosten für Personalcontrolling und -disposition Bei Zeitarbeitentfällt ein Großteil dieser Fixkosten,…
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Trenkwalder feiert 40 Jahre: Vom Personaldienstleister zum KI-gestützten HR- und Business-Partner
– Die Trenkwalder Personaldienste GmbH, Teil der international tätigen Trenkwalder Group, feiert 2025 ihr 40-jähriges Bestehen. Gegründet 1985 im oberösterreichischen Steyr, zählt das Unternehmen heute zu den führenden HR- und Personaldienstleistern Europas – mit einer Präsenz in 15 Ländern und einer klaren Vision: Menschliche Kompetenz mit künstlicher Intelligenz zu verbinden, um Unternehmen ganzheitlich in ihrer Personalstrategie zu unterstützen. Von der Personalvermittlung zur intelligenten HR-Komplettlösung Aus den Anfängen als klassischer Personaldienstleister ist in vier Jahrzehnten ein vielseitiger, technologiegetriebener Partner für die Arbeitswelt der Zukunft geworden. Neben der Arbeitnehmerüberlassung und Personalvermittlung setzt Trenkwalder heute auf Business Process Outsourcing (BPO), datenbasierte Entscheidungsmodelle und KI-gestützte Technologien, die Prozesse effizienter, schneller und transparenter machen. „40 Jahre Trenkwalder sind ein…