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TÜV Rheinland: Klare Regeln für das Fahren im Motorradkonvoi vereinbaren
Gemeinsame Ausfahrten in der Gruppe sind für viele Motorradfahrer vor allem an schönen Tagen ein besonderes Erlebnis. Bei solchen Kolonnenfahrten gilt es jedoch Regeln zu beachten, um Fehler zu vermeiden und Gruppenmitglieder sowie andere Verkehrsteilnehmer zu schützen. „Grundsätzlich sollte jeder Motorradfahrer mit seiner Maschine mindestens einmal an einem Fahrsicherheitstraining teilgenommen haben“, sagt Thorsten Rechtien, Kraftfahrtexperte bei TÜV Rheinland. Obwohl es kein spezielles Training zum Kolonnenfahren gibt, steigert die individuelle Sicherheitsschulung die Verbindung von Mensch und Motorrad, was sich auch beim Fahren in der Gruppe auszahlt. Schließlich sind hier Disziplin und die damit verbundene Kontrolle über sich und das Motorrad von großer Bedeutung. Kolonnenführer trägt größte Verantwortung Generell sollten die erfahrensten…
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TÜV Rheinland: Sicherer Betrieb im Unternehmen möglich
Immer mehr Betriebe und Einrichtungen öffnen wieder oder kehren zurück in den Präsenzbetrieb. Das gilt auch für kulturelle und Freizeiteinrichtungen, Hotels und oder Gaststätten. Alle haben dabei die gleiche Herausforderung: Um einen sicheren Betrieb zu gewährleiten, müssen sie neue Vorgaben im Gesundheitsschutz für Kundschaft ebenso wie für Mitarbeitende umsetzen. Dabei sind teilweise einschneidende Änderungen unvermeidlich. Beispiel Maskenpflicht und Abstandsregeln beim Einkauf: 53 Prozent der Menschen in Deutschland fühlen sich beim Einkaufen durch die Einschränkungen unwohl oder eher unwohl. Das ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Befragung des Berliner Meinungsforschungsinstituts Civey mit über 5.000 Teilnehmenden vom Mai 2020. Trotzdem: Die neuen Regelungen sind erforderlich, um den Betrieb überhaupt möglich zu machen.…
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TÜV Rheinland: IT-Sicherheitsgesetz schützt kritische Infrastruktur
Energie, Transport und Verkehr, Ernährung oder Gesundheit sind Beispiele für kritische Infrastrukturen (KRITIS). Dienstleistungen, die zwingend für die Versorgung der Bevölkerung benötigt werden. Zu vier Fünfteln werden sie, laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), von privaten Unternehmen erbracht. „Auch kritische Infrastrukturen erfahren eine zunehmende Digitalisierung und Vernetzung und müssen aufgrund ihrer Bedeutung ganz besonders durch moderne Cybersecurity geschützt werden“, sagt Wolfgang Kiener, Leiter des Center of Excellence Advanced Threat im Bereich Cybersecurity bei TÜV Rheinland. Dabei im Fokus: die operationale Betriebstechnik, auch Operational Technology (OT) genannt. Denn IT-Standards reichen zur Risikobewertung nicht aus. Die Sicherheitslücken sind zahlreich und die Angriffe durch Cyberkriminelle häufen sich. Schadsoftware kann Produktionsanlagen zerstören…
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TÜV Rheinland: Aufzüge rasch mit Zweiwege-Notruf nachrüsten
Aufzüge sollen stets sicher und reibungslos funktionieren. Falls doch einmal der Fahrkorb „stecken bleibt“, ist bei Aufzügen mit Baujahr 1999 und jünger ein Notrufleitsystem zur Personenbefreiung eingebaut. „Bis Ende des Jahres 2020 müssen laut Gesetzgeber auch alle älteren Aufzüge über ein so genanntes Zweiwege-Kommunikationssystem verfügen“, sagt Guido Kehmer, Geschäftsfeldleiter für Aufzüge und Fördertechnik bei TÜV Rheinland. Damit läuft eine fünfjährige Übergangsfrist ab. Zweiwege-Kommunikation bedeutet: Sowohl aus dem Fahrkorb heraus als auch andersherum zu den Fahrgästen muss eine Verständigung zwischen Notdienst und eingeschlossenen Personen möglich sein – und dies verlässlich rund um die Uhr. Auch bei Stromausfall darf der Notruf keinesfalls verloren gehen. Eine Aufschaltung auf ein Handy oder auf eine…
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Ein Jahr E-Scooter in Deutschland: Akzeptanz sehr gering
Von Begeisterung für E-Scooter kann in Deutschland keine Rede sein. Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey ist das Gegenteil der Fall. Ein knappes Jahr nach Zulassung als „Elektrokleinstfahrzeuge“ im Juni 2019 empfinden 50 Prozent der Menschen in Deutschland die Elektro-Tretroller im öffentlichen Straßenverkehr vor allem als störend, knapp 40 Prozent akzeptieren die Fahrzeuge. Noch deutlicher fällt das Ergebnis bei der Frage aus, ob E-Scootern die Zulassung für den Straßenverkehr wieder entzogen werden sollte: Während von den über 2.500 befragten Personen 47,4 Prozent dafür sind, dass den Elektro-Tretroller die Straßenverkehrszulassung entzogen werden sollte, wollen bloß 9,8 Prozent auf keinen Fall auf die Fahrzeuge verzichten. Obwohl seit der Straßenzulassung der E-Scooter…
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TÜV Rheinland Akademie bietet ab 2. Juni 2020 wieder Präsenzveranstaltungen
Ab 2. Juni 2020 bietet die Akademie von TÜV Rheinland wieder Präsenzveranstaltungen an. Abhängig von den Regelungen im jeweiligen Bundesland, können Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann ihre Aus- und Weiterbildung wieder in direktem und persönlichem Austausch mit den Trainerinnen und Trainern erleben. Daneben bietet TÜV Rheinland aktuell und weiterhin umfassende Online-Schulungsmöglichkeiten an. „Für uns als TÜV Rheinland steht die Gesundheit der Teilnehmenden, unserer Trainerinnen und Trainer sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an erster Stelle“, erklärt Gesa Hinkelmann, Leiterin Segment Training bei TÜV Rheinland. „Es ist für uns selbstverständlich, dass wir alle gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen, beispielsweise den neuen Arbeitsschutzstandard, umsetzen.“ Die Vorgaben des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards des Bundesarbeitsministeriums umfassen persönliche, organisatorische und bauliche Hygienemaßnahmen…
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TÜV Rheinland testet Corona-Schutzmaterialien und Arbeitsschutzprojekte
Seit dem Ausbruch der weltweiten Corona-Pandemie sind die Herstellung und der Handel mit geeigneten Schutzmaterialien wie Atemschutzmasken zu einem Hochrisikobereich für alle Beteiligten geworden. „Die Qualität und Sicherheit der angebotenen Schutzmaterialien ist aktuell nicht nur erheblichen Schwankungen ausgesetzt, sondern immer häufiger stammen Waren aus zweifelhaften Quellen, sind hygienisch hoch bedenklich, teilweise völlig unbrauchbar“, erklärt Dipl.-Ing. Ralf Scheller, Mitglied des Vorstands der TÜV Rheinland AG. „Wir stehen weltweit im direkten Kontakt zu Regierungen, Ministerien, kommunalen Behörden oder Unternehmen aus dem Gesundheitssektor und erfahren immer häufiger von Fällen und Vorkommnissen, in denen Lieferketten schlicht kollabieren und überteuerte Waren nicht ankommen.“ Teilweise steckt dahinter kriminelles Treiben, wenn bespielweise Zertifikate gefälscht oder Waren mehrfach…
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Mediation im Beruf: Der gemeinsame Weg aus dem Konflikt
Auslöser für Konflikte in Unternehmen sind vielfältig: Kompetenzstreitigkeiten zwischen Mitarbeitenden, Konflikte mit der Führungskraft oder anderen Abteilungen, unausgesprochene Erwartungen, mangelnde Kommunikation oder einfach Missverständnisse. Gemeinsam ist diesen Zerwürfnissen, dass sie die Leistungsfähigkeit der Betroffenen verringern. Die daraus entstehende Belastung kann zu Krankschreibungen oder schlimmstenfalls zu Kündigungen führen. In jedem dieser Fälle entstehen dem Betrieb durch ungelöste Konflikte hohe Kosten. Tritt der Streit nach außen, beispielsweise indem Kunden oder Dienstleister Auseinandersetzungen miterleben oder eine unangenehme Atmosphäre bemerken, leidet der Ruf des Unternehmens. Miteinander ins Gespräch zu kommen und die Zwistigkeiten aufzulösen, gestaltet sich jedoch oft schwierig. „Die Mediation ist ein Weg, um bei Konflikten die Kommunikation wieder aufzunehmen. Ziel ist es,…
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HU: Gasbetriebene Fahrzeuge vor der Prüfung auftanken
Neufahrzeuge müssen erstmals nach drei Jahren und danach im Zweijahresintervall zur Hauptuntersuchung (HU). Dabei haben es die Prüfer von TÜV Rheinland und ihre Kollegen bereits seit Jahrzehnten nicht ausschließlich mit Benzinern oder Dieselautos zu tun. Ein Großteil der alternativ betriebenen Fahrzeuge stellt weder ihre Besitzer noch die Prüfer bei der HU vor besondere Anforderungen. „Da der Antriebsstrang nur rund zehn Prozent eines Fahrzeugs ausmacht, brauchen wir keine gesonderten Experten für beispielsweise Elektroantriebe. Die Grundlagen beherrschen unsere Prüfer ohnehin“, sagt Thorsten Rechtien, Kfz-Experte bei TÜV Rheinland. Fahrzeugdaten würden per HU-Adapter ausgelesen und die Prüfkriterien unterschieden sich kaum. Somit sind auch die HU-Kosten bei Elektro-, Hybrid-, Benzin- oder Dieselfahrzeugen identisch. Für die…
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TÜV Rheinland: Bei Sonnenbrillen auf ausreichenden UV-Schutz achten
Sonnenbrille ist nicht gleich Sonnenbrille: Bei der Wahl sollten Käufer besonders auf einen ausreichenden Schutz vor UV-Strahlen achten. Schließlich kann das energiereiche, ultraviolette Licht zu Gewebeschäden an Bindehaut, Hornhaut und Augenlinse führen. „UV-Schutz hat wenig mit der Tönung der Gläser zu tun“, sagt Dr. Andreas Winbauer, Leiter des Augenschutzlabors bei TÜV Rheinland. Ein guter UV-Blocker ist deshalb der wichtigste Aspekt. Viele Brillengläser – ob klar oder getönt – schützen bis Wellenlängen von 380 Nanometer (nm) vor UV-Strahlung. Am besten eignet sich ein UV-Schutz von bis zu 400 nm, um Strahlungsschäden zu vermeiden. In Australien ist dieser Schutz sogar Pflicht. Über welchen UV-Schutz die Brille verfügt, steht auf der Innenseite des…