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Ein Abend der Gemeinschaft- Fastenbrechen im Reinickendorfer Rollbergekiez
Ein Abend voller Begegnungen, Düfte und Gemeinschaft: Im Rollbergekiez wurde zum ersten Mal gemeinsam das Fastenbrechen im Ramadan gefeiert. Das Stadtteilzentrum Rollberge lud Nachbarinnen und Nachbarn ins Streethouse ein – und die Resonanz zeigte, wie stark der Wunsch nach Austausch und Zusammenhalt im Kiez ist. Ein Zeichen für Gemeinschaft im Rollbergekiez In diesem Jahr wurde ein besonderes Zeichen gesetzt: Zum ersten Mal hatte das Stadtteilzentrum Rollberge mit Akteur*innen aus dem Rollbergekiez die Nachbarschaft ins Streethouse in der Schluchseestraße zum gemeinsamen Fastenbrechen im Ramadan eingeladen. Die Resonanz war groß: Nach nur einem Tag waren die Plätze mit Voranmeldung vergeben und das große Interesse zeigte, wie stark das Bedürfnis nach Begegnung und…
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Kinder stärken – Resilienz in der Kita
Resilienz hilft Kindern in schwierigen Lebensverhältnissen, Armut zu bewältigen – und sie trägt auch sonst zur seelischen Gesundheit bei. Wie aber können Kinder seelisch stark aufwachsen – selbst wenn sie unter schwierigen Bedingungen groß werden? Dieser Frage geht unsere Kollegin Nina Prädel-Ristow in ihrer Bachelorarbeit in der Kita „BeerenStark“ im Berliner Reuterkiez nach – einem Sozialraum im Bezirk Berlin-Neukölln, der von Armut und sozialen Herausforderungen geprägt ist. Der Beitrag gibt persönliche Einblicke in die Praxis der Resilienzförderung und macht deutlich, warum Kitas weit mehr sind als Bildungsorte: Sie sind Schutzräume, Wurzelorte – und ein Schlüssel zu echter Chancengleichheit. Schwierige Lebensumstände im Reuterkiez Was brauchen Kinder, um seelisch gesund aufzuwachsen –…
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Ein starkes Wir für Berlin
Was macht eine Stadt wirklich stark? Es ist das Miteinander. In Berlin setzt sich das Unionhilfswerk dafür ein, aus vielen Einzelnen ein tragendes „Wir“ entstehen zu lassen – durch Begegnung, Engagement und gelebte Solidarität. Michael Dietmann zeigt, warum Gemeinschaft kein Zusatz, sondern der Kern unserer Arbeit ist: von Initiativen gegen Einsamkeit über die Stärkung psychischer Gesundheit bis hin zu Corporate Volunteering und den Berliner Herzenszeilen. Ein Einblick in eine Haltung, die verbindet – und in ein starkes Wir für Berlin. Begegnung, Unterstützung, Verbundenheit – Michael Dietmann macht deutlich, wie aus Einzelnen ein starkes Wir entsteht Zusammenhalt und Gemeinschaft sind unverzichtbar. Sie geben Halt, Orientierung und stärken jede und jeden Einzelnen.…
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Ein starkes Wir für Berlin
Was macht eine Stadt wirklich stark? Es ist das Miteinander. In Berlin setzt sich das Unionhilfswerk dafür ein, aus vielen Einzelnen ein tragendes „Wir“ entstehen zu lassen – durch Begegnung, Engagement und gelebte Solidarität. Michael Dietmann zeigt, warum Gemeinschaft kein Zusatz, sondern der Kern unserer Arbeit ist: von Initiativen gegen Einsamkeit über die Stärkung psychischer Gesundheit bis hin zu Corporate Volunteering und den Berliner Herzenszeilen. Ein Einblick in eine Haltung, die verbindet – und in ein starkes Wir für Berlin. Begegnung, Unterstützung, Verbundenheit – Michael Dietmann macht deutlich, wie aus Einzelnen ein starkes Wir entsteht Zusammenhalt und Gemeinschaft sind unverzichtbar. Sie geben Halt, Orientierung und stärken jede und jeden Einzelnen.…
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Sport und psychische Gesundheit
Sportliche Aktivitäten haben einen großen Einfluss auf die psychische Gesundheit: sie verbessern das Selbstwertgefühl, stärken das Selbstvertrauen und helfen bei der Stressbewältigung. Diese Wirkung trifft ganz besonders auf Menschen mit einer psychischen Erkrankung zu. Denn Sport hilft vielen Betroffenen, sich zu stabilisieren. Trotz dieser Erkenntnis gibt es aber noch immer wenig Angebote, die für psychische Erkrankte niedrigschwellig zugänglich sind. Eine Ausnahme bildet der Berliner Lauftreff „Laufen für die Seele“. Da Menschen mit psychischen Erkrankungen aus eigener Kraft viel zu selten den Zugang zum regelmäßigen Aktivsein finden, wurde von engagierten Ärzten, Psychologen und Angehörigen vor 22 Jahren das Projekt „Laufen für die Seele“ als einladendes inklusives Sportangebot ins Leben gerufen: Jede Woche…
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Mehr als ein Konzert: Wie Musik Verbundenheit schafft
Hyejin Lee studierte Gesang in Seoul, Frankfurt und Hannover. Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Konzertauftritte führten sie u. a. nach Finnland, Köln, Frankfurt und Seoul. Opern-Engagements führen sie ans Theater Magdeburg, zurück nach Korea und an die Deutsche Oper Berlin. Die koreanische Sopranistin sang im Januar nun auch beim Neujahrskonzert der Unionhilfswerk-Förderstiftung für einen guten Zweck. Wir haben vor ihrem Auftritt mit ihr gesprochen. Im Interview berichtet sie über ihre Motive und über das Verbindende in der Musik. Frau Lee, Sie treten beim Benefizkonzert der Unionhilfswerk-Förderstiftung im Konzerthaus am Gendarmenmarkt auf. Was hat Sie bewogen, sich für diesen besonderen Anlass zu engagieren? Durch die Empfehlung des Bass Ki-Hyun Park durfte ich…
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ALLES-BLEIBT-NEU: 15 Jahre Kunstgruppe MoArts
Ein Jubiläum zwischen Beständigkeit und Wandel: Die MoArts sind eine Kunstgruppe des Unionhilfswerks für Menschen mit Behinderungen und psychischer Erkrankung. In diesem Jahr feiern die MoArts 15 Jahre kreatives Schaffen und laden ein zu einer besonderen Werkschau vom 01. Februar bis 22. März, mit Vernissage am 7. Februar. Die Kunstgruppe MoArts aus Berlin-Moabit besteht seit 15 Jahren. „Vieles ist in dieser Zeit entstanden – aber nicht alles bleibt: Werke wurden mitgenommen, verkauft oder verschenkt. Ausstellungen und Performances sind flüchtig, manche Materialien hielten der Zeit nicht stand – und von einigen Künstler*innen mussten wir uns verabschieden“, sagen Birgitta von Homeyer und Irina Wußmann, in deren Händen die fachliche Leitung, Begleitung und…
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Unionhilfswerker: Lutz Martin
Kennen Sie eigentlich die Kolleginnen und Kollegen von nebenan, aus anderen Abteilungen oder Standorten? Bei 130 Einrichtungen und Projekten, verstreut in ganz Berlin, fast unmöglich! In der Reihe "Unionhilfswerker*innen" stellen wir Ihnen deshalb regelmäßig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor – zugegeben mit etwas ungewöhnlichen Fragen. Die perfekte Basis für einen Plausch beim nächsten Treffen! Name: Lutz Martin Alter: 46 Beruf: Ex-Altenpfleger, aktuell Mitarbeiter der Zentralen Anlaufstelle Hospiz sowie Mitarbeiter des PGKDs (Palliativ-geriatrischer Konsiliardienst) Was genau machen Sie da? Die Zentrale Anlaufstelle Hospiz ist eine Fach- und Spezialberatungsstelle für alle Bürger*innen in Berlin sowie für Institutionen. Wir beraten persönlich, per E- Mail, per Zoom oder per Telefon zu den Themen Vorsorge, Sterben, Tod und Trauer. Mittlerweile melden sich…
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Neuanfang im Pflegewohnheim – wie Ehrenamt den Abschied erleichtert
Ich treffe Oliver Stöwing, sportlich gekleidet und trotz grauer Haare jung geblieben, mit einem breiten Lächeln am Pflegewohnheim „Am Plänterwald“. Heute steht sein wöchentlicher Termin mit Jürgen Hundt an, den er im Alltag unterstützt – aktuell ist die Wohnungsauflösung ein großes Thema. Im Zimmer des 93-Jährigen fällt mir sofort der liebevoll eingerichtete Tisch auf – Bücher, Zeitschriften, ein Foto seiner Frau. Neben ihm steht der Rollator, der ihm Sicherheit gibt. Über 60 Jahre lebte er in Berlin-Schöneweide, zunächst mit seiner Frau, später allein. Nach gesundheitlichen Problemen zog er ins Pflegeheim. „Nun kann mir ja nichts mehr passieren,“ sagt er überzeugt und zeigt auf den kleinen Herzschrittmacher, der ihm neue Stabilität gibt.…
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Gut ins neue Jahr starten: Resilienz und Achtsamkeit im Alltag stärken
Ein neues Jahr beginnt – und mit ihm die Chance, bewusster mit uns selbst umzugehen. Zwischen all den Aufgaben, Erwartungen und Herausforderungen kann der Jahresanfang ein Moment sein, um innezuhalten: Was gibt mir Kraft? Was hilft mir, auch in bewegten Zeiten stabil zu bleiben? Resilienz und Achtsamkeit laden dazu ein, den Blick auf die eigenen Ressourcen zu richten. Sie können uns daran erinnern, dass wir Belastungen nicht schutzlos ausgeliefert sind – und dass kleine, achtsame Schritte im Alltag viel bewirken können. Gerade jetzt lohnt es sich, diese innere Stärke bewusst zu pflegen. Der Jahresanfang hat etwas Eigenartiges. Einerseits fühlt er sich an wie ein leeres Blatt – frisch, unbeschrieben, voller…