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ALLES-BLEIBT-NEU: 15 Jahre Kunstgruppe MoArts
Ein Jubiläum zwischen Beständigkeit und Wandel: Die MoArts sind eine Kunstgruppe des Unionhilfswerks für Menschen mit Behinderungen und psychischer Erkrankung. In diesem Jahr feiern die MoArts 15 Jahre kreatives Schaffen und laden ein zu einer besonderen Werkschau vom 01. Februar bis 22. März, mit Vernissage am 7. Februar. Die Kunstgruppe MoArts aus Berlin-Moabit besteht seit 15 Jahren. „Vieles ist in dieser Zeit entstanden – aber nicht alles bleibt: Werke wurden mitgenommen, verkauft oder verschenkt. Ausstellungen und Performances sind flüchtig, manche Materialien hielten der Zeit nicht stand – und von einigen Künstler*innen mussten wir uns verabschieden“, sagen Birgitta von Homeyer und Irina Wußmann, in deren Händen die fachliche Leitung, Begleitung und…
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Unionhilfswerker: Lutz Martin
Kennen Sie eigentlich die Kolleginnen und Kollegen von nebenan, aus anderen Abteilungen oder Standorten? Bei 130 Einrichtungen und Projekten, verstreut in ganz Berlin, fast unmöglich! In der Reihe "Unionhilfswerker*innen" stellen wir Ihnen deshalb regelmäßig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor – zugegeben mit etwas ungewöhnlichen Fragen. Die perfekte Basis für einen Plausch beim nächsten Treffen! Name: Lutz Martin Alter: 46 Beruf: Ex-Altenpfleger, aktuell Mitarbeiter der Zentralen Anlaufstelle Hospiz sowie Mitarbeiter des PGKDs (Palliativ-geriatrischer Konsiliardienst) Was genau machen Sie da? Die Zentrale Anlaufstelle Hospiz ist eine Fach- und Spezialberatungsstelle für alle Bürger*innen in Berlin sowie für Institutionen. Wir beraten persönlich, per E- Mail, per Zoom oder per Telefon zu den Themen Vorsorge, Sterben, Tod und Trauer. Mittlerweile melden sich…
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Neuanfang im Pflegewohnheim – wie Ehrenamt den Abschied erleichtert
Ich treffe Oliver Stöwing, sportlich gekleidet und trotz grauer Haare jung geblieben, mit einem breiten Lächeln am Pflegewohnheim „Am Plänterwald“. Heute steht sein wöchentlicher Termin mit Jürgen Hundt an, den er im Alltag unterstützt – aktuell ist die Wohnungsauflösung ein großes Thema. Im Zimmer des 93-Jährigen fällt mir sofort der liebevoll eingerichtete Tisch auf – Bücher, Zeitschriften, ein Foto seiner Frau. Neben ihm steht der Rollator, der ihm Sicherheit gibt. Über 60 Jahre lebte er in Berlin-Schöneweide, zunächst mit seiner Frau, später allein. Nach gesundheitlichen Problemen zog er ins Pflegeheim. „Nun kann mir ja nichts mehr passieren,“ sagt er überzeugt und zeigt auf den kleinen Herzschrittmacher, der ihm neue Stabilität gibt.…
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Gut ins neue Jahr starten: Resilienz und Achtsamkeit im Alltag stärken
Ein neues Jahr beginnt – und mit ihm die Chance, bewusster mit uns selbst umzugehen. Zwischen all den Aufgaben, Erwartungen und Herausforderungen kann der Jahresanfang ein Moment sein, um innezuhalten: Was gibt mir Kraft? Was hilft mir, auch in bewegten Zeiten stabil zu bleiben? Resilienz und Achtsamkeit laden dazu ein, den Blick auf die eigenen Ressourcen zu richten. Sie können uns daran erinnern, dass wir Belastungen nicht schutzlos ausgeliefert sind – und dass kleine, achtsame Schritte im Alltag viel bewirken können. Gerade jetzt lohnt es sich, diese innere Stärke bewusst zu pflegen. Der Jahresanfang hat etwas Eigenartiges. Einerseits fühlt er sich an wie ein leeres Blatt – frisch, unbeschrieben, voller…
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Winterliches Berlin in „urjemütlich“
Wenn der Atem sichtbar wird, die Stadt in Grau- und Weißtöne taucht, zeigt sich Berlin von einer besonders gemütlichen Seite. Ob drinnen am Kamin oder draußen mit winterlicher Frische – wir geben Ihnen heute einen Tagestipp als Inspiration für eine entspannte Auszeit im Winter, inklusive Streifzug durch den Tiergarten mit Eisstock-Happening im Zollpackhof, Schlittschuhgenuss, Winterhimmel-Fernrohrblick und gemütlichem Saunaspaß auf der Spree. Zu jeder Jahreszeit schön: der Tiergarten Vom Potsdamer Platz bis zum Regierungsviertel, vom Brandenburger Tor bis zum Zoo reicht die wunderschöne Parkanlage auf üppigen drei Kilometern Länge. Im Winter entfaltet der Tiergarten noch einmal eine ganz andere Faszination zwischen frostweißen oder verschneiten Wiesen, Bäumen und Teichen bis hin zu…
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„Die USE war mein Sechser im Lotto“
Mit 44 Jahren nochmal die Schulbank drücken – diese Vorstellung war für die gebürtige Wienerin ohne Berufsschulabschluss, die bereits seit 25 Jahren in Berlin lebt, zunächst undenkbar. Nach einer schweren persönlichen Zeit bestimmten Ängste und Selbstzweifel ihr Leben. Es folgte ein viermonatiger Aufenthalt in der Tagesklinik. Brücke ins Berufsleben Besonders für psychisch erkrankte Menschen ist Arbeit wichtig, weil sie stabilisiert. Aus diesem Grund wurde ihr in der Tagesklinik im Rahmen der Ambulanten Arbeitstherapie ein Platz in der Küche der USE im Abgeordnetenhaus vorgeschlagen. Dort gefiel es Gabriele Püpke so gut, dass aus den anfänglichen drei Stunden Arbeit pro Tag schnell mehr wurden. Auch Christian Franklin, USE-Geschäftsbereichsleiter Gastronomie und damaliger Küchenchef,…
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Freiwillig begleiten bis zum letzten Atemzug
Wenn Helga Smolka durch die Gänge des Berliner Pflegeheims „Dr. Günter Hesse“ läuft, ist sie schon von weitem zu hören. „Ich werde auch ‚Klack-Klack‘ genannt, weil ich fast immer kleine Absätze trage“, sagt sie lachend. Helga Smolka versprüht Elan und gute Laune. Fast jeden Tag kümmert sie sich um die Sorgen und Nöte der Bewohnerinnen und Bewohner. Helga Smolka läuft durch den hellen Eingangsbereich des Heimes und zeigt auf einen Servierwagen, auf dem immer Kaffee, Tee und ein paar Kekse stehen. „Man muss doch Atmosphäre schaffen“, Helga Smolka hat dieses Angebot eingeführt. Es sind Kleinigkeiten, die Behaglichkeit erzeugen und den Unterschied machen. Die agile 72-Jährige hat einen Blick dafür. Schon…
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Gutes im Quadrat: Freiwilligeneinsatz stärkt die Kältehilfe des Unionhilfswerks
Gemeinsam lässt sich alles leichter an – deshalb verbünden wir uns im Unionhilfswerk so gern mit Gleichgesinnten. Zum Beispiel im Rahmen unserer Social Days, bei denen Berliner Unternehmen in unsere Einrichtungen kommen, um bei punktuellen Aktionen mit anzupacken. Das unterstützt unsere Angebote, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unsere guten Verbindungen in die Berliner Unternehmenslandschaft! Und was passiert, wenn man zwei gemeinnützige Gesellschaften zusammen anpacken lässt? Ganz einfach: Gutes im Quadrat! So gesehen und bewiesen Ende November 2025, kurz vor dem Startschuss der Kältehilfe des Unionhilfswerks. Diese ist seit dem 1. Dezember geöffnet – es galt noch allerlei dafür vorzubereiten… Start der Kältehilfe 2025: Freiwillige helfen bei den Vorbereitungen 27. November…
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Es weihnachtet im Unionhilfswerk
Die Adventszeit hat begonnen – und auch im Unionhilfswerk bringt sie besondere weihnachtliche Aktionen, lebendiges Miteinander und kleine Überraschungen mit sich. Gemeinsames Singen, Weihnachtsbaum-Schmücken, Advents- und Weihnachtsmärkte…. lassen Sie sich heute vorweihnachtlich verzaubern. Lichter und Gesang im Dienstleistungs.Campus Inzwischen eine liebgewonnene Tradition: Auch in diesem Jahr wurde es in unserem Dienstleistungs.Campus Ende November besonders stimmungsvoll. Kinder aus zwei unserer Kitas waren zu Besuch, um den großen Weihnachtsbaum im Foyer festlich zu schmücken. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kamen zu diesem Anlass zusammen, sangen Weihnachtslieder und verwandelten das Foyer in einen Ort voller Vorfreude und Weihnachtszauber. Während die Kinder mit großer Begeisterung ihre selbst gestalteten Anhänger anbrachten, nutzten Kolleginnen und Kollegen die Gelegenheit…
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Unionhilfswerker: Thomas Palavinskas
Kennen Sie eigentlich die Kolleginnen und Kollegen von nebenan, aus anderen Abteilungen oder Standorten? Bei 130 Einrichtungen und Projekten, verstreut in ganz Berlin, fast unmöglich! In der Reihe "Unionhilfswerker*innen" stellen wir Ihnen deshalb regelmäßig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor – zugegeben mit etwas ungewöhnlichen Fragen. Die perfekte Basis für einen Plausch beim nächsten Treffen! Name: Thomas Palavinskas Alter: 33 Beruf: Projektleiter Zentrale Anlaufstelle Hospiz Was genau machen Sie da? Wir sind eine Fach- und Spezialberatungsstelle für alle Fragen, die Vorsorge, Sterben, Tod und Trauer betreffen. Sowohl für Bürgerinnen und Bürger als auch für Institutionen. Außerdem sind wir in vielen hospizlichen Gremien vertreten. Was mögen Sie am liebsten an Ihrem Beruf? Am liebsten mag ich die…