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Gebäudemodernisierungsgesetz: VDI fordert klare Leitplanken für die Wärmewende
Mit der heutigen ersten Lesung des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) beginnt die parlamentarische Beratung eines zentralen Vorhabens für die Wärmewende im Gebäudesektor. Der VDI begrüßt den technologieoffenen Ansatz und die geplanten Vereinfachungen für Eigentümerinnen und Eigentümer. Gleichzeitig sieht Deutschlands größter technisch-wissenschaftlicher Verein im weiteren Gesetzgebungsverfahren Nachbesserungsbedarf bei Investitionssicherheit, Infrastrukturplanung und Gebäudeautomation. Mit dem Gesetz sollen unter anderem der Heizungstausch vereinfacht und neue Spielräume bei der Wahl von Heizsystemen geschaffen werden. Zugleich ergeben sich aus Sicht des VDI neue Anforderungen an die Abstimmung von Wärmeplanung, Netzinfrastruktur und Gebäudetechnik. „Mit der ersten Lesung beginnt jetzt die entscheidende Phase des Gesetzgebungsverfahrens. Der Bundestag hat die Chance, Planungssicherheit für Millionen Gebäudeeigentümer und für die investierende Wirtschaft…
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Gebäudemodernisierungsgesetz: Mehr Flexibilität darf nicht zu neuen Unsicherheiten führen
Mehr Flexibilität und eine höhere gesellschaftliche Akzeptanz sind wichtige Voraussetzungen, um die Modernisierung des Gebäudebestands voranzubringen. Gleichzeitig sieht der VDI an mehreren Stellen des heute im Bundeskabinett verabschiedeten Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) Nachbesserungsbedarf. Das betrifft insbesondere die langfristige Investitionssicherheit, die Entwicklung der Energieinfrastruktur sowie den energieeffizienten Gebäudebetrieb. Mit dem Gesetz sollen unter anderem der Heizungstausch vereinfacht und neue Spielräume bei der Wahl von Heizsystemen geschaffen werden. Zugleich ergeben sich aus Sicht des VDI neue Anforderungen an die Abstimmung von Wärmeplanung, Netzinfrastruktur und Gebäudetechnik. „Das Gebäudemodernisierungsgesetz kann zu mehr Flexibilität und Akzeptanz beitragen. Entscheidend wird nun aber sein, dass daraus keine neuen Unsicherheiten für Eigentümer, Unternehmen und Kommunen entstehen“, so VDI-Direktor Adrian Willig.…
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170 Jahre VDI: Ingenieurkunst als Rückgrat des Fortschritts – und Impulsgeber für die Zukunft
Vor 170 Jahren, am 12. Mai 1856, wurde der VDI in Alexisbad gegründet. Seitdem hat sich viel getan: Der VDI ist heute mit 125.000 Mitgliedern die größte Community für Ingenieurinnen und Ingenieure in Deutschland und gestaltet seither aktiv unsere Zukunft. Der VDI feiert sein 170-jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung im Jahr 1856 im Harzort Alexisbad steht der Verein für technische Exzellenz, Innovationskraft und den Transfer von Wissen in die Praxis. Heute wie damals prägen Ingenieurinnen und Ingenieure entscheidend die Entwicklung des Wirtschafts- und Technologiestandorts Deutschland. „170 Jahre VDI sind 170 Jahre gelebter Fortschritt. Ingenieurinnen und Ingenieure haben dieses Land stark gemacht und sie werden es auch in Zukunft tragen“, sagt…
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Transformation zum Energiesystem der Zukunft gefährdet – VDI fordert Kurskorrekturen und mehr Realismus
Das aktuelle Energiesystem Deutschlands genügt nicht den energiepolitischen Zielen. Es ist weder im internationalen Vergleich wirtschaftlich noch umweltverträglich oder ausreichend versorgungssicher. Zu diesem Ergebnis kommt der Verein Deutscher Ingenieure im Rahmen seines Zukunftsdialogs Energie. Zwar ist der eingeschlagene Transformationspfad hin zu einem klimaneutralen Energiesystem grundsätzlich richtig und technisch erreichbar. Doch die Umsetzung erfolgt nicht entschlossen genug: Ohne einen sachlichen, unverstellten Blick auf die bestehenden Herausforderungen und gezielte Nachbesserungen bei Tempo, Systemintegration und regulatorischen Rahmenbedingungen droht die Transformation zu scheitern Aus Sicht der Ingenieurinnen und Ingenieure braucht es einen deutlich stärkeren Realismus in der energiepolitischen Debatte. Die Transformation muss ganzheitlich gedacht werden und dabei müssen die gesamten Wertschöpfungsketten, Kosten, Infrastrukturen im…
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Konstituierung des Innovationsrats für Deutschland
Vor Beginn der weltweit wichtigsten Industriemesse haben in Hannover acht ausgewiesene Expertinnen und Experten den Innovationsrat für Deutschland gegründet. Der Innovationsrat ist Teil der VDI-Initiative „Zukunft Deutschland 2050“, die eine langfristig angelegte Strategie für die Wettbewerbsfähigkeit des Technologiestandorts Deutschland entwickelt. In ihrer ersten Sitzung formulierten die ehrenamtlichen Gründungsmitglieder „5 Impulse für den Innovationsstandort Deutschland“ und fordern eine klare Strategie für Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand und technologische Souveränität. Deutschland steht an einem Wendepunkt: Bleibt das Land eine führende Innovations- und Industrienation oder wird es zum Nachzügler im globalen Wettbewerb? Innovation ist zur Schicksalsfrage geworden. Sie entscheidet über wirtschaftliche Stärke, Wohlstand, Beschäftigung und gesellschaftliche Stabilität. Als größte Volkswirtschaft Europas prägt Deutschland damit auch die…
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7 Milliarden Euro zusätzliches BIP: Mehr Ingenieurinnen als Schlüssel für Wachstum und Transformation
Deutschland lässt wirtschaftliches Potenzial in Milliardenhöhe ungenutzt: Kurz vor der Hannover Messe, dem weltweit wichtigsten Branchentreff der Industrie, hat der VDI gemeinsam mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) neue Zahlen zur Rolle von Ingenieurinnen für den Standort Deutschland vorgestellt. Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte der VDI ein Gutachten, das zeigt: Deutschland nutzt das Potenzial von Frauen in Ingenieur- und Informatikberufen noch immer nicht ausreichend. Mit bis zu 56.100 zusätzlichen weiblichen Fachkräften bis 2035 sind rund 7 Milliarden Euro weitere Wertschöpfung pro Jahr möglich, wenn die Potenziale von Frauen für die Ingenieur- und Informatikberufe konsequenter gehoben werden. Das entspricht einem spürbaren Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) und könnte noch deutlich höher…
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Qualifizierung und Re-Skilling entscheiden über Deutschlands Innovationsfähigkeit
Deutschland steht vor einer strukturellen Paradoxie: Während in einzelnen Industriezweigen Stellen abgebaut werden, fehlen in anderen Bereichen Ingenieurinnen und Ingenieure. Technologische Sprünge – insbesondere getrieben durch Künstliche Intelligenz – verändern Kompetenzprofile rasant. Gleichzeitig verschärfen demografischer Wandel und internationaler Wettbewerbsdruck den Fachkräftemangel. Eine aktuelle VDI-Studie zeigt, dass Qualifizierung und Re-Skilling in technischen Berufen keine Randthemen sind, sondern ein Schlüssel, um Fachkräfte gezielt in neue Aufgaben zu bringen. 80 % geben an, ihre Kompetenzen erweitern zu müssen Die VDI-Studie, die im Rahmen der Initiative „Zukunft Deutschland 2050“ durchgeführt wurde, verdeutlicht den Handlungsdruck: Rund 80 % der befragten Ingenieurinnen und Ingenieure geben alters- und branchenunabhängig an, ihre Kompetenzen in den kommenden drei Jahren…
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Ingenieurarbeitsmarkt in Süddeutschland: mehr Arbeitslose, doch Fachkräftelücke bleibt
Der neue VDI-/IW-Ingenieurmonitor für das dritte Quartal 2025 zeigt: Der Ingenieurarbeitsmarkt steht zwischen Auswirkungen der Konjunkturschwäche und Fachkräftemangel. Das zeigt sich besonders im Süden der Bundesrepublik. Während die Arbeitslosigkeit in Ingenieur- und Informatikberufen steigt, bleiben strukturelle Engpässe bestehen und werden in Regionen wie dem Großraum München durch ausländische Fachkräfte deutlich abgemildert. Regionale Unterschiede bei Arbeitslosigkeit und Engpässen Bundesweit waren im dritten Quartal 2025 pro Monat durchschnittlich 57.519 Ingenieurinnen, Ingenieure und IT-Fachkräfte arbeitslos gemeldet. Bayern erlebt hier im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg der Arbeitslosigkeit um 30,1 Prozent, Baden-Württemberg um 25,0 Prozent. Gleichzeitig stellt der Süden Deutschlands mit Baden-Württemberg und Bayern 31,9 Prozent aller offenen Stellen, aber nur 29,4 Prozent der…
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Neuer VDI/IW-Ingenieurmonitor zeigt: Ingenieurarbeitsmarkt unter Druck – zwischen Krise und Fachkräftemangel
Der aktuelle VDI/IW-Ingenieurmonitor (Q3 2025) zeichnet ein durchwachsenes Bild für den Ingenieurarbeitsmarkt: Die Arbeitslosigkeit bei den IT- und Ingenieurberufen stieg insgesamt um 17,6 Prozent. Während Branchen wie IT, Kunststoffproduktion und chemische Industrie deutlich von Stellenabbau betroffen sind, gibt es in der Metallverarbeitung einen leichten Zuwachs an offenen Stellen. Dennoch besteht ein Fachkräftemangel in vielen Branchen fort. Bei den Bauingenieurberufen herrscht ein Engpass mit 306 offenen Stellen pro 100 Arbeitslosen. Krise trifft Ingenieurarbeitsmarkt Die Gesamtzahl der offenen Stellen am IT- und Ingenieurarbeitsmarkt sank im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent auf 99.470. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Berufsfeldern: Während die Zahl der offenen Stellen in den Ingenieurberufen der…
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Dialog als Geschwindigkeits-Booster für Deutschland: Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung als Schlüssel für Investitionen
Die Bundesregierung hat über 500 Milliarden Euro vorgesehen, um Investitionen zu tätigen. Ob Energie, Mobilität oder Industrieanlagen: Damit Projekte schneller realisiert werden können, braucht es mehr als gesetzliche Beschleunigungsinstrumente. Entscheidend ist die Akzeptanz vor Ort. Deutschland braucht Tempo. Bauprojekte für Autobahnen, Schienen und Wasserwege sollen laut Kabinett zum Beispiel künftig schneller in Gang kommen. Digitale Verfahren sollen unter anderem zur Beschleunigung beitragen. Diese wichtigen Schritte wirken jedoch nur, wenn Bürgerinnen und Bürger, Genehmigungsbehörden und Wirtschaft rechtzeitig miteinbezogen werden, um mögliche Hürden gar nicht erst entstehen zu lassen. Der VDI hat im Rahmen eines parlamentarischen Frühstücks am 14. Januar in Berlin politischen Entscheidungsträgern ein zentrales Tool vorgestellt, um frühzeitigen Dialog mit der…