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Souveräne KI – Eine Grundvoraussetzung für verantwortungsvolle Digitalisierung
Künstliche Intelligenz (KI) hat sich in den letzten Jahren von einem Nischenthema zu einer Schlüsseltechnologie entwickelt, die u.a. auch im öffentlichen Sektor zunehmend eingesetzt wird – etwa zur Unterstützung von Verwaltungsprozessen, bei Recherchen oder in der Fallbearbeitung. Doch mit dem Einsatz von KI wachsen auch die Abhängigkeiten von externen Anbietern, komplexen Modellen und großen Datenmengen. Vor diesem Hintergrund gewinnt ein Begriff an Bedeutung: Souveränität. Souveränität als strategische Antwort auf digitale Herausforderungen Souveränität im Kontext von KI bedeutet die Fähigkeit, selbstbestimmt und kontrolliert zu handeln. Für Organisationen – insbesondere im öffentlichen Sektor – ist es entscheidend, dass KI-Systeme langfristig kalkulierbar, rechtssicher und unabhängig betrieben werden können. Ohne diese Souveränität drohen Abhängigkeiten,…
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eNoVA startet am 1. Oktober 2026: Neue Anforderungen verändern den notariellen Vollzug
Mit dem Inkrafttreten der ersten verpflichtenden Regelungen des sogenannten eNoVA-Gesetzes am 1. Oktober 2026 beginnt für Notariate in Deutschland eine neue Phase der Digitalisierung. Bestimmte Verfahren im notariellen Vollzug müssen künftig elektronisch abgewickelt werden. Dabei reicht die Übermittlung von Dokumenten allein nicht mehr aus. Zusätzlich sind strukturierte Verfahrensdaten bereitzustellen und elektronisch zu übertragen. Ziel des Gesetzgebers ist es, papierbasierte Abläufe schrittweise durch digitale Verfahren zu ersetzen und den Informationsaustausch zwischen Notariaten, Gerichten und Behörden zu modernisieren. Das sogenannte eNoVA-Gesetz – eNoVA steht für ‚elektronischer Notar-Verwaltungs-Austausch, schafft die Grundlage für einen standardisierten digitalen Datenaustausch auf Basis strukturierter XML-Datensätze unter anderem nach dem XJustiz-Standard. Durch die elektronische Übermittlung strukturierter Daten sollen Medienbrüche…
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Westernacher Solutions auf dem 35. Deutschen EDV-Gerichtstag 2026
. Digitalisierung, Daten und Künstliche Intelligenz im Fokus Westernacher Solutions präsentiert sich vom 23. bis 25. September 2026 als Aussteller auf dem 35. Deutschen EDV-Gerichtstag (EDVGT) in Saarbrücken. Die Fachveranstaltung gilt seit mehr als drei Jahrzehnten als eines der wichtigsten Foren für den Austausch zwischen Justiz, Anwaltschaft, Verwaltung, Wissenschaft und IT. Unter dem Motto „Daten, KI und Recht“ stehen in diesem Jahr die Chancen und Herausforderungen einer modernen digitalen Justiz im Mittelpunkt. Der EDV-Gerichtstag bringt Fachleute aus Praxis und Wissenschaft zusammen, um aktuelle Entwicklungen der Digitalisierung im Rechtswesen zu diskutieren und Impulse für die Weiterentwicklung von Justiz und Verwaltung zu setzen. Themen wie der fortschreitende Einsatz Künstlicher Intelligenz, digitale Fachverfahren,…
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Digitale Identitäten werden zum Schlüsselfaktor für die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung
Digitale Identitäten gewinnen in Deutschland und Europa zunehmend an Bedeutung. Sie bilden die Grundlage für sichere digitale Verwaltungsprozesse, rechtsverbindliche Online-Interaktionen und eine effizientere Zusammenarbeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Behörden, Gerichten und weiteren Institutionen. Angesichts wachsender Digitalisierungsanforderungen und neuer europäischer Vorgaben stehen öffentliche Verwaltungen und Justizorganisationen vor der Aufgabe, verlässliche Identitätslösungen als zentrale Infrastrukturkomponente zu etablieren. Digitale Identitäten ermöglichen die eindeutige elektronische Zuordnung von Personen und Organisationen. Sie sind Voraussetzung dafür, Anträge, Verträge oder behördliche Verfahren vollständig digital und ohne Medienbrüche abzuwickeln. Besonders in sensiblen Bereichen wie Justiz, Verwaltung und Notariaten spielen dabei Aspekte wie Rechtssicherheit, Datenschutz, Nachvollziehbarkeit und sichere Authentifizierung eine entscheidende Rolle. Die Entwicklung wird zusätzlich durch regulatorische Anforderungen…
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Westernacher Solutions übernimmt Betrieb des Mein Justizpostfachs (MJP)
Westernacher Solutions hat gemeinsam mit der Rockenstein AG den technischen Betrieb und Support des Mein Justizpostfachs (MJP) übernommen. Über das von der Justiz bereitgestellte Postfach können Bürgerinnen und Bürger digital und sicher mit Gerichten und Justizbehörden kommunizieren. Die Weiterentwicklung der Anwendung liegt weiterhin bei der Governikus GmbH & Co. KG. Mit der Betriebsübernahme erweitert Westernacher Solutions sein Engagement für sichere digitale Infrastrukturen im elektronischen Rechtsverkehr. Sicherer Übergang des laufenden Betriebs Dem Betreiberwechsel ging eine sorgfältig geplante Migration der Systeme, Daten und Betriebsprozesse voraus. Im Mittelpunkt stand dabei die Integrität der Daten, die Sicherheit der Kommunikation und ein kontrollierter Übergang zwischen bisherigem und neuem Betreiber. Die Migration konnte am 30. Juli…
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Kontinuität und Zukunftssicherheit für das beA-System
Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) hat im Rahmen eines formalen Vergabeverfahrens erneut der Bietergemeinschaft Wesroc GbR den Zuschlag für die Übernahme, Weiterentwicklung, den Betrieb sowie den Support des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs (beA) erteilt. Damit setzt die BRAK auch künftig auf die Zusammenarbeit mit der Westernacher Solutions GmbH und der rockenstein AG – zwei Unternehmen, die ihre langjährige Erfahrung und Spezialisierung im Umfeld hochsensibler Fachanwendungen der Justiz und der öffentlichen Verwaltung einbringen. Die erneute Entscheidung unterstreicht die erfolgreiche Zusammenarbeit der vergangenen Jahre: Bereits seit 2019 verantworten Westernacher Solutions GmbH und die rockenstein AG zentrale Leistungen rund um das beA-System und haben dessen zuverlässigen Betrieb maßgeblich mitgestaltet. Westernacher Solutions versteht die Entscheidung als Vertrauensbeweis:…
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Die digitale Transformation der Justiz steht an einem Wendepunkt
Die Justiz in Deutschland steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Steigende Fallzahlen, hohe Sicherheitsanforderungen und wachsender Modernisierungsdruck prägen die Lage. Zum Jahresende 2025 überschritt die Zahl offener Strafverfahren erstmals die Marke von einer Million. Zugleich erwarten Bürgerinnen und Bürger schnellere Verfahren, transparente Abläufe und digitale Kommunikation. In vielen Bereichen dominieren jedoch weiterhin papierbasierte Prozesse. Gerichte, Behörden, Kammern und Notariate müssen Informationen strukturiert, sicher und nachvollziehbar verarbeiten – häufig auf Basis heterogener, unstrukturierter Datenbestände. Die digitale Transformation wird damit zur Voraussetzung für eine leistungsfähige und zukunftsfeste Justiz. Im Mittelpunkt stehen zwei Kernanforderungen: der Ausbau sicherer IT-Infrastrukturen unter Einhaltung strenger Datenschutz- und Rechtsvorgaben sowie der Einsatz moderner Technologien zur Effizienzsteigerung. Automatisierung und Künstliche Intelligenz…
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Kirchliche Verwaltungsprozesse für die digitale Zukunft stärken: Bistum Augsburg und EVLKS setzen auf ISIDOR
Zwei kirchliche Institutionen gehen einen weiteren Schritt in Richtung digitaler Verwaltungsarbeit: Das Bistum Augsburg und die Evangelisch‑Lutherische Landeskirche Sachsens (EVLKS) haben sich für die Einführung einer neuen Verwaltungssoftware entschieden. ISIDOR ist die IT-Lösung für kirchliche Organisationen und fungiert als zentrale Datenquelle für alle Digitalisierungs-Projekte. Beide Organisationen verfolgen das Ziel, ihre Verwaltungsprozesse verlässlich, transparent und langfristig wartbar zu gestalten, ein zentraler Baustein angesichts wachsender Datenmengen und steigender Anforderungen an Dokumentation und Zusammenarbeit. Bistum Augsburg: Entlastung durch automatisierte Druckwerke Das Bistum Augsburg beginnt mit einem Projekt, das die Erstellung des Schematismus, eines umfangreichen Personal- und Strukturbuchs, neu ordnet. Bislang erforderte dieser Prozess eine Vielzahl von manuellen Schritten. Mit ISIDOR sollen die Daten…
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Über ein Jahr EU AI Act: Öffentliche Einrichtungen zwischen Pflichten und Chancen
Seit August 2024 gilt der EU AI Act (Verordnung EU 2024/1689) als verbindlicher Rechtsrahmen für Künstliche Intelligenz in Europa. Ziel ist es, sichere, transparente und menschenzentrierte KI-Systeme zu etablieren – gerade in sensiblen Bereichen wie Justiz, Verwaltung oder kirchlichen Organisationen. Mehr als ein Jahr nach Inkrafttreten zeigt sich: Viele Einrichtungen ringen noch mit der praktischen Umsetzung. Während erste Verbote und Transparenzpflichten längst gelten, sind insbesondere Hochrisiko-Anwendungen weiterhin eine Herausforderung. Dokumentation, Nachvollziehbarkeit und Qualifizierung erfordern Zeit, Ressourcen und technisches Know-how. „Wir beobachten, dass der EU AI Act zwar für mehr Klarheit sorgt, die konkrete Umsetzung aber Fragen offenlässt. Institutionen benötigen klare Strukturen und Unterstützung, um die Anforderungen dauerhaft zu erfüllen. Gerade…