Bauen & Wohnen

Deutscher Wohnimmobilienmarkt zeigt wenig Ausschläge

Die 2-Wochen-Analyse der Angebotsdaten des deutschen Wohnimmobilienmarktes zeigt wenig Extrema. Die Anzahl der angebotenen Kaufobjekte bleibt nahezu konstant. Und zwar liegt der Indexwert sowohl in den zehn Großstädten Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart als auch in Gesamtdeutschland weiterhin bei rund 104.

Steigende Mieten
In Bezug auf die Preise fallen leichte Anstiege der Mieten ins Auge. In den analysierten Großstädten liegen die Mieten der inserierten Wohnungen bei durchschnittlich 12,30 €/m² und sind damit um 0,30 €/m² gestiegen. Gesamtdeutschland zeigt einen fortgesetzten leichten Anstieg um weitere 0,10 €/m² auf nun rund 8,90 €/m². Zugleich ist die Anzahl der zur Miete angebotenen Wohnungen insgesamt um jeweils rund sechs Punkte gefallen. Die Indexwerte liegen aber weiterhin signifikant über dem Normwert.

Relativ konstante Angebotspreise
Die Wohnimmobilienpreise in den separat beobachteten Großstädten sind nach zuletzt stärkeren Anstiegen wieder leicht auf rund 5.500 €/m² abgesunken. Bundesweit gesehen bleiben die Preise für Wohnimmobilien in den letzten zwei Wochen bei den rund 2.500 €/m², die auch schon in den Vorwochen gemessen wurden.  

Stärkere Schwankungen der Finanzierungsaktivitäten
Die Finanzierungsaktivitäten zeigen stärkere Schwankungen. Dies zeigt der 
SprengnetterONE-Index, der die Anzahl der Wertermittlungen ausliest. Der aktuelle Index für die KW 43 beträgt 106,8 Punkte und liegt somit auch in dieser Woche über dem Vor-Corona-Niveau. In der Vorwoche betrug der Index 100,3 Punkte. Der tiefste Wert mit 87,8 Punkten war im März während der Lockdownphase. Im Anschluss an die Lockdownphase haben wir einen Nachholeffekt verzeichnet: Der Index kletterte im Juli auf bis zu 115,6 Punkte.

Statistisches Bundesamt: 5 % mehr Hypothekenverträge als 2019 
Das Statistische Bundesamt gelangt zu entsprechenden Ergebnissen bei der Beobachtung der neuen Hypothekenverträge. In der 42. KW haben private Kunden 8 % mehr Hypothekenverträge abgeschlossen als im Vorjahr. In der 41. KW waren es sogar 13 % mehr. Im Mittel wurden dieses Jahr rund 5 % mehr Hypothekenverträge abgeschlossen als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres.

Sprengnetter liest seit Beginn der Corona-Krise die Zahlen des deutschen Wohnimmobilienmarktes aus. Für die obige Analyse wurden 717.969 Mietobjekte und 501.314 Kaufobjekte betrachtet.

Über die Sprengnetter GmbH

Seit 1978 macht Sprengnetter Immobilienbewertungen einfacher, sicherer und effizienter. Das Unternehmen unterstützt seine Partner in der Kredit- und Immobilienwirtschaft durch innovative Softwarelösungen, umfassende und aktuelle Marktdaten, professionelle Dienstleistungen, Fachliteratur sowie vielfältige Seminare zur Aus- und Weiterbildung. Neben seinem Hauptsitz in Bad-Neuenahr-Ahrweiler ist Sprengnetter an den deutschen Standorten Köln, Berlin, Dortmund und Sinzig vertreten. Die Internationalisierung seines Geschäftes treibt das Unternehmen unter anderem durch die Sprengnetter Austria GmbH sowie Niederlassungen in Slowenien, Kroatien, Bosnien, Serbien und Montenegro voran. Sprengnetter beschäftigt insgesamt rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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