Fahrzeugbau / Automotive

Batterietausch bei modernen Fahrzeugen den Fachwerkstätten überlassen

Die Batterietechnik von Kraftfahrzeugen entwickelt sich ständig weiter. So ist die Start-Stopp-Automatik bei modernen Fahrzeugen in der Regel Standard. Der Motor schaltet sich auch bei kürzeren Stopps automatisch ab und startet erst wieder beim Tritt aufs Gaspedal. Dies erfordert spezielle Autobatterien und zudem die Steuerung über ein elektronisches Batteriemanagement im Auto. Stellt dies beispielsweise geringe Ladung fest, blockiert es die Start-Stopp-Automatik so lange, bis wieder genug Reserven vorhanden sind. Je nach Beanspruchung halten diese Batterien im Schnitt fünf bis sechs Jahre – ein nötiger Austausch sollte in diesem Fall aber ausschließlich in Fachwerkstätten durchgeführt werden. „Beim Wechsel von Start-Stopp-Batterien muss auch die Elektronik, das Managementsystem, auf die Eigenschaften der neuen Batterie eingestellt werden. Das geht nur in einer Werkstatt“, erläutert Dieter Lauffs, Kfz-Experte bei TÜV Rheinland.

Anforderungen steigen im Winter

Auch bei der regelmäßigen Hauptuntersuchung an den Servicestationen von TÜV Rheinland spielt das Thema Batterie eine wichtige Rolle, was zum Beispiel korrekte Befestigung oder elektrische Anschlüsse angeht. Zudem gilt: Bei niedrigen Temperaturen ist laut Statistik jede dritte Panne auf eine zu leere Batterie zurückzuführen. Das Problem: Die kleinen Kraftwerke verlieren bei Kälte Leistung, werden aufgrund von Licht, Scheibenwischer, Klimaanlage sowie Sitz-, Scheiben- und Spiegelheizung sowie weiteren Dingen aber stärker beansprucht. Wird ein Fahrzeug zudem häufig für kurze Strecken genutzt, schafft es die Lichtmaschine nicht, die benötigte Energie wieder aufzuladen. Mit ein wenig Pflege können Autofahrer dem jedoch entgegenwirken und die Lebensdauer der Batterie erhöhen. So empfiehlt es sich, die Anschlüsse regelmäßig zu säubern und im Optimalfall mit säurefreien Fetten einzuschmieren. „Durch feuchten Schmutz können Kriechströme entstehen, die die Batterie zusätzlich belasten“, sagt Lauffs.

Spezielle Ladegeräte

Wird ein Auto über längere Zeit gar nicht genutzt, sollten Halter die Batterie an ein spezielles Ladegerät anschließen. Diese Geräte stoppen den Ladevorgang automatisch, wenn die Batterie voll ist. So wird eine Überladung vermieden, denn diese verkürzen die Lebensdauer von Batterien ebenfalls.

Über TÜV Rheinland

Sicherheit und Qualität in fast allen Wirtschafts- und Lebensbereichen: Dafür steht TÜV Rheinland. Mit mehr als 21.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 2,1 Milliarden Euro zählt das vor rund 150 Jahren gegründete Unternehmen zu den weltweit führenden Prüfdienstleistern. Die hoch qualifizierten Expertinnen und Experten von TÜV Rheinland prüfen rund um den Globus technische Anlagen und Produkte, begleiten Innnovationen in Technik und Wirtschaft, trainieren Menschen in zahlreichen Berufen und zertifizieren Managementsysteme nach internationalen Standards. Damit sorgen die unabhängigen Fachleute für Vertrauen entlang globaler Warenströme und Wertschöpfungsketten. Seit 2006 ist TÜV Rheinland Mitglied im Global Compact der Vereinten Nationen für mehr Nachhaltigkeit und gegen Korruption. Website: www.tuv.com

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