Gesundheit & Medizin

LVR-Psychiatrie-Report 2020: Empowerment und Partizipation stärken

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LVR-Klinikverbund veröffentlicht unter dem Namen „Psychen“ den LVR-Psychiatrie-Report 2020 

Schwerpunktthema Empowerment und Partizipation 

Innovative Forschungsansätze und Behandlungsangebote werden vorgestellt

Nicht über Menschen hinweg entscheiden, sondern Patientinnen und Patienten gezielt in ihrem Selbstbewusstsein stärken und sie an Entscheidungen ihrer Behandlung beteiligen, damit sie wieder Einfluss auf ihr Leben nehmen können. Das meint Empowerment und Partizipation – das Schwerpunktthema des neuen LVR-Psychiatrie-Reports „Psychen“ und ein bedeutendes Ziel der neun psychiatrischen LVR-Kliniken.

„Es ist unser Anspruch, unsere Patientinnen und Patienten zu befähigen, ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen. Voraussetzung dafür ist, Patientinnen und Patienten partizipativ und möglichst umfänglich in Entscheidungsprozesse einzubeziehen“, so Martina Wenzel-Jankowski, LVR-Dezernentin Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen.

Welche konkreten Maßnahmen und Projekte dafür in den einzelnen LVR-Kliniken umgesetzt werden, zeigt nun der neue Psychiatrie-Report 2020. Auf mehr als 100 Seiten gibt „Psychen“ einen Überblick über neue Behandlungsangebote und innovative Versorgungskonzepte der LVR-Fachkliniken in Bedburg-Hau, Bonn, Düren, Düsseldorf, Essen, Köln, Langenfeld, Mönchengladbach und Viersen.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Beziehung auf Augenhöhe: Einsatz von „Genesungsbegleiter*innen“ in den LVR-Kliniken
  • Therapie im eigenen Zuhause: Stärkere Orientierung am alltäglichen Leben
  • Wege ins Arbeitsleben: Gemeinsame Projekte des LVR-Klinikum Essen mit dem Jobcenter
  • Selbständig leben: Modellprojekt „Gemeindepsychiatrische Basisversorgung“
  • Chancengleichheit für Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte: Das LVR-Kompetenzzentrum Migration

Alle Maßnahmen zielen darauf ab, die Patientinnen und Patienten zu befähigen, sich selbst zu vertreten. Empowerment und Partizipation zu stärken, trägt dazu bei, die psychiatrische Versorgung für die Menschen im Rheinland stetig zu verbessern.

Der LVR-Psychiatrie-Report erscheint alle zwei Jahre und enthält neben Hintergrundartikeln auch anschaulich aufbereitete Zahlen und Daten zu den einzelnen LVR-Kliniken. „Psychen“ ist in gedruckter Form und als PDF barrierefrei hier verfügbar:

Hintergrund:
Der LVR-Klinikverbund ist einer der größten Träger psychiatrischer Krankenhäuser in Deutschland mit neun psychiatrischen und einer orthopädischen Klinik. Das Leistungsangebot umfasst rheinlandweit neben ambulanten, teilstationären und stationären psychiatrischen Hilfen auch neurologische und orthopädische Angebote. In den zehn modernen Fachkliniken des LVR behandeln kompetente und engagierte Teams von Spezialistinnen und Spezialisten jährlich mehr als 60.000 Menschen. Die LVR-Kliniken versorgen in der Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Erwachsenenalters ein Gebiet mit rund 4,4 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern im Rheinland.

Über Landschaftsverband Rheinland

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 19.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. "Qualität für Menschen" ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

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